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Neubau der Zentrale der Stadtwerke Bayreuth , Bayreuth/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2032367
Tag der Veröffentlichung
20.08.2021
Aktualisiert am
21.11.2022
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Teilnehmer
Architekt*innen zusammen mit Landschaftsarchitekt*innen
Auslober
Koordination
Kellerer und Kellerer, München
combine Consulting GmbH, München
Bewerbungsschluss
20.09.2021 10:00
Preisgerichtssitzung
22.04.2022

Wie lautet der dritte Buchstabe von "wettbewerbe"?

1. Preis

Gerber Architekten GmbH, Dortmund

2. Preis

H2M Architekten + Ingenieure GmbH, München
Nowak Müller Landschaftsarchitekten, München

Anerkennung

Klaus Theo Brenner - Stadtarchitektur, Berlin
Grünplanung Oehm & Herlan, Nürnberg

Anerkennung

HENN GmbH, München
Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, München

Anerkennung

GINA Barcelona Architects, Barcelona
ap88 Architekten Partnerschaft mbB Bellm, Löffel, Lubs, Trager, Heidelberg
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb in 2 Phasen

Wettbewerbsaufgabe
Die Stadtwerke Bayreuth sind ein Energie- und Wasserversorger, der zudem in den Bereichen Fernwärme, Energie-Contracting und Telekommunikation tätig ist. Die örtliche Mobilität stärkt das Unternehmen durch seinen Stadtbusverkehr und den Betrieb mehrerer Parkeinrichtungen. Im Mittelpunkt des Handelns der Stadtwerke Bayreuth steht dabei die Nachhaltigkeit.

Die Verwaltungs- und Werkstattgebäude der Stadtwerke Bayreuth befinden sich gegenwärtig auf getrennten, im Stadtgebiet Bayreuth verteilten Grundstücken. Die aktuelle Bebauung der Liegenschaften befindet sich dabei seit geraumer Zeit in einem stark sanierungsbedürftigen heterogenen Zustand. Auch der ökologische Footprint der Gebäude mit hohem Durchschnittsalter entspricht nicht den Ansprüchen des Unternehmens.

Im Zuge der Entwicklung einer nachhaltigen Optimierungsstrategie des Immobilienbestandes, unter Berücksichtigung der definierten Ziele der Stadtwerke Bayreuth, wurde ein Grundstück für die Konsolidierung der beiden Hauptliegenschaften identifiziert. Es ist Ziel die vorhandenen Liegenschaften mit Ausnahme der Bäder und der Parkbauten auf den Grundstücken an der Eduard-Bayerlein-Straße zusammenzuführen.

Neben einem Verwaltungsgebäude mit einem zukunftsweisenden Büroflächenkonzept sollen auch der Betriebshof einschließlich Werkstattflächen, sowie Lager- und Sozialflächen realisiert werden. Für einen der Knoten der Mittel- bzw. Hochspannungsversorgung ist zu prüfen, ob das Gebäude hierzu innerhalb des Wettbewerbsgebietes verlagert werden kann.

Die Omnibuszufahrt an der Schnittstelle zum Wettbewerbsgebiet ist eine zu behandelnde Schnittstelle.

Eine weitere Schnittstelle ist eine im Wettbewerb zu bestimmende Fläche von ca. 1000m², auf der (nicht als Wettbewerbsaufgabe) ein Elektrolyseur mit Wasserstofftankstelle für eine Umstellung der städtischen Busse auf Wasserstoff errichtet werden soll. Die Beheizung der zu planenden Gebäude soll aus der Abwärme des Elektrolyseurs erfolgen.

Die Gestaltung soll dem Leistungsschwerpunkt Energievesorgung der Stadtwerke Bayreuth gerecht werden.
Der Auslober beabsichtigt nach derzeitigem Stand die Nachhaltigkeitszertifizierung gem. DGNB, dies wird in der Planungsleistung zu berücksichtigen sein.
Das Planungsgebiet hat eine Fläche von ca. 2,2 ha für Ideen- und Realisierungsteil.

Die bauliche Fertigstellung ist für das Jahr 2025 anvisiert. Die Stadtwerke Bayreuth werden die Bearbeitung der im Anschluss an den Wettbewerb zu leistenden Planung mittels BIM beauftragen.

Das Vorhaben besteht aus dem
- Neubau ca. 5.000 m² NUF Verwaltungsflächen und Kundenzentrumsfläche der Stadtwerke
- Neubau von ca. 600 m² NUF Werkstattbereich
- Neubau von ca. 4.930 m² Lager- und Kaltlagerflächen (mit Überdachungen) und Sanitärflächen
- Neubau Parkdecks mit 200 bis 300 Pkw-Stellplätzen und für Sonderfahrzeuge
- Lade- und Entsorgungshofflächen
- Grünflächen

Preisrichter*innen
Prof. Johannes Kappler, Architekt, Nürnberg (Vorsitz)
Urte Kelm, Architektin, Referentin Planen und Bauen Stadt Bayreuth
Martin Birgel, Architekt, München
Markus Hammes, Architekt, Stuttgart
Christian De Buhr, Landschaftsarchitekt, Sommerhausen
Manuel Schupp, Architekt, Stuttgart
Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, Bayreuth
Stadtrat Dr. Stefan Specht, Stadt Bayreuth
Stadtrat Thomas Bauske, Stadt Bayreuth
Jürgen Bayer, Stadtwerke Bayreuth
Gerd Luber, Stadtwerke Bayreuth
14/09/2021    S178

Deutschland-Bayreuth: Dienstleistungen von Architekturbüros

2021/S 178-464787

Berichtigung

Bekanntmachung über Änderungen oder zusätzliche Angaben

Dienstleistungen

(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 2021/S 161-425601)

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH

Postanschrift: Birkenstraße 2

Ort: Bayreuth

NUTS-Code: DE242 Bayreuth, Kreisfreie Stadt

Postleitzahl: 95447

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n): Herr Gerd Luber

E-Mail: eduard-bayerlein-strasse@combine-consulting.com

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.stadtwerke-bayreuth.de

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

 

Planungswettbewerb gem. RPW 2013 für den Neubau der Zentrale der Stadtwerke Bayreuth zur Beschaffung von Generalplanerleistungen

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

 

Planungswettbewerb gem. RPW 2013 für den Neubau der Zentrale der Stadtwerke Bayreuth zur Beschaffung von Generalplanerleistungen.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/09/2021
VI.6)Referenz der ursprünglichen Bekanntmachung
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 161-425601

Abschnitt VII: Änderungen

VII.1)Zu ändernde oder zusätzliche Angaben
VII.1.2)In der ursprünglichen Bekanntmachung zu berichtigender Text
Abschnitt Nummer: IV.2.2
Anstatt:
Tag: 16/09/2021
Ortszeit: 10:00
muss es heißen:
Tag: 20/09/2021
Ortszeit: 10:00
VII.2)Weitere zusätzliche Informationen:
20/08/2021    S161

Deutschland-Bayreuth: Dienstleistungen von Architekturbüros

2021/S 161-425601

Wettbewerbsbekanntmachung

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Bayreuth Holding GmbH

Postanschrift: Birkenstraße 2

Ort: Bayreuth

NUTS-Code: DE242 Bayreuth, Kreisfreie Stadt

Postleitzahl: 95447

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n): Herr Gerd Luber

E-Mail: eduard-bayerlein-strasse@combine-consulting.com

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.stadtwerke-bayreuth.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.aumass.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: http://www.aumass.de
I.6)Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

 

Planungswettbewerb gem. RPW 2013 für den Neubau der Zentrale der Stadtwerke Bayreuth zur Beschaffung von Generalplanerleistungen

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71400000 Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

 

Die Stadtwerke Bayreuth sind ein Energie- und Wasserversorger, der zudem in den Bereichen Fernwärme,

Energie-Contracting und Telekommunikation tätig ist. Die örtliche Mobilität stärkt das Unternehmen durch seinen Stadtbusverkehr und den Betrieb mehrerer Parkeinrichtungen. Im Mittelpunkt des Handelns der Stadtwerke Bayreuth steht dabei die Nachhaltigkeit.

Die Verwaltungs- und Werkstattgebäude der Stadtwerke Bayreuth befinden sich gegenwärtig auf getrennten, im Stadtgebiet Bayreuth verteilten Grundstücken. Die aktuelle Bebauung der Liegenschaften befindet sich dabei seit geraumer Zeit in einem stark sanierungsbedürftigen heterogenen Zustand. Auch der ökologische Footprint der Gebäude mit hohem Durchschnittsalter entspricht nicht den Ansprüchen des Unternehmens.

Im Zuge der Entwicklung einer nachhaltigen Optimierungsstrategie des Immobilienbestandes, unter Berücksichtigung der definierten Ziele der Stadtwerke Bayreuth, wurde ein Grundstück für die Konsolidierung der beiden Hauptliegenschaften identifiziert. Es ist Ziel die vorhandenen Liegenschaften mit Ausnahme der Bäder und der Parkbauten auf den Grundstücken an der Eduard-Bayerlein-Straße zusammenzuführen.

Neben einem Verwaltungsgebäude mit einem zukunftsweisenden Büroflächenkonzept sollen auch der Betriebshof einschließlich Werkstattflächen, sowie Lager- und Sozialflächen realisiert werden. Für einen der Knoten der Mittel- bzw. Hochspannungsversorgung ist zu prüfen, ob das Gebäude hierzu innerhalb des Wettbewerbsgebietes verlagert werden kann.

Die Omnibuszufahrt an der Schnittstelle zum Wettbewerbsgebiet ist eine zu behandelnde Schnittstelle.

Eine weitere Schnittstelle ist eine im Wettbewerb zu bestimmende Fläche von ca. 1000m², auf der (nicht als Wettbewerbsaufgabe) ein Elektrolyseur mit Wasserstofftankstelle für eine Umstellung der städtischen Busse auf Wasserstoff errichtet werden soll. Die Beheizung der zu planenden Gebäude soll aus der Abwärme des Elektrolyseurs erfolgen.

Die Gestaltung soll dem Leistungsschwerpunkt "Energievesorgung" der Stadtwerke Bayreuth gerecht werden.

Der Auslober beabsichtigt nach derzeitigem Stand die Nachhaltigkeitszertifizierung gem. DGNB, dies wird in der Planungsleistung zu berücksichtigen sein.

Das Planungsgebiet hat eine Fläche von ca. 2,2 ha für Ideen- und Realisierungsteil.

Die bauliche Fertigstellung ist für das Jahr 2025 anvisiert. Die Stadtwerke Bayreuth werden die Bearbeitung der im Anschluss an den Wettbewerb zu leistenden Planung mittels BIM beauftragen.

Das Vorhaben besteht aus dem

- Neubau ca. 5.000 m² NUF Verwaltungsflächen und Kundenzentrumsfläche der Stadtwerke

- Neubau von ca. 600 m² NUF Werkstattbereich

- Neubau von ca. 4.930 m² Lager- und Kaltlagerflächen (mit Überdachungen) und Sanitärflächen

- Neubau Parkdecks mit 200 bis 300 Pkw-Stellplätzen und für Sonderfahrzeuge

- Lade- und Entsorgungshofflächen

- Grünflächen

Die Auslobung erfolgt als nichtoffener Realisierungswettbewerb in 2 Phasen. Das Preisgericht wählt in der ersten Phase auf Basis der in dieser Wettbewerbsbekanntmachung genannten Kriterien zunächst 6 bis max. 8 Wettbewerbsarbeiten zur vertiefenden Bearbeitung für die zweite Phase aus.

Das Preisgericht wählt in der zweiten Phase auf Basis der vertieften Bearbeitungen und unter Zugrundelegung der in dieser Wettbewerbsbekanntmachung genannten Kriterien die Preisträger aus und vergibt die Anerkennungen.

Nach Abschluss des Wettbewerbs prüft der Auftraggeber (AG) die Teilnahmeberechtigung. Vor der Verhandlung prüft der Auftraggeber das Vorliegen der Eignung (s. u. VI.3)1)). Die Eignungsleihe nach § 47 VgV ist möglich.

Bei der Entscheidung über die Auftragserteilung wird die Preisgerichtsentscheidung mit 45 % berücksichtigt.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

 

Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen bei Referenzprojekt 1 mit Leistungen gem. § 34 HOAI mit Mindestanforderungen:

- nach 2015 baulich fertiggestellt

- mind Honorarzone III § 35 HOAI

- beplante Gesamt-Herstellkosten mind. EUR 10 Mio. brutto KG 300+400 gem. DIN 276

- Berücksichtigung umfänglicher nutzungsspezifischer Anlagen KG 470 gem. DIN 276, d.h. KG 470 mind. 0,5 Mio. EUR

Es werden 4 Punkte für LPH 2, 4 Punkte für LPH 3 und 4, 4 Punkte für LPH 5 und 6, 4 Punkte für LPH 7 und 8 vergeben

Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen bei Referenzprojekt 2 mit Leistungen in der Frei- und Verkehrsanlagenplanung mit Mindestanforderungen:

- nach 2015 baulich fertiggestellt

- mind. Honorarzone III § 40 HOAI (Freianlagen)

- mind. Honorarzone II § 48 HOAI (Verkehrsanlagen)

- Gesamt-Herstellkosten mind. EUR 0,5 Mio. für die beplanten Freianlagen und EUR 1,0 Mio. für die beplanten Verkehrsanlagen

Es werden 1 Punkt für LPH 2, 1 Punkt für LPH 3 und 4, 1 Punkt für LPH 5 und 6, 1 Punkt für LPH 7 und 8 vergeben. Diese müssen sowohl in der Frei- wie auch in der Verkehrsanlagenplanung geleistet worden sein.

Erfüllen mehrere Bewerbungen die Anforderungen gleichermaßen, behält sich die Ausloberin die Auswahl durch Los vor. Je Referenzprojekt ist die Darstellung jeweils auf mind. 1, max. 2 Seiten DIN A4 mit Fotos, Plänen, Erläuterungen usw. gefordert. Der Teilnahmeantrag ist vollständig ausgefüllt abzugeben.

Referenzen, bei denen die Person des Bewerbers nicht Auftragnehmer war, werden gewertet, sofern der Bewerber ein Referenzschreiben des seinerzeitigen Auftragnehmers vorlegt, das besagt, dass die Projektleitung in verantwortlicher Position erbracht wurde.

Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.

Eine pauschale Bewerbung, die nicht den hier angegebenen geforderten Nachweisen entspricht, wird nicht anerkannt. Bewerbungen sind ausschließlich elektronisch auf der unter Ziffer I.3) angegebenen Vergabeplattform einzureichen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

 

— Architekten zusammen mit Landschaftsarchitekten gemäß Art. 62a Abs. 1 Nr.1 BayBO) mit Eintragung in die Liste einer Architektenkammer.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Mindestzahl: 12
Höchstzahl: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

 

- Funktionalität der Gebäude und der Erschließung

- Qualität der Gestaltung im Innen- und Außenraum

- Qualität der Gestaltung des Überganges zum umgebenden Stadtraum

- Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit

- Einhaltung Bau- und Planungsrecht

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/09/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

 

Auslobungssumme EUR 157.000,- zzgl. Mwst. Es werden 4 Preise sowie Anerkennungen und eine Aufwandsentschädigung ausgelobt.

Die Auslobungssumme wird zur Hälfte als Aufwandsentschädigung in der zweiten Phase in Höhe der Hälfte der Auslobungssumme ausgeschüttet. Die Summe der Preisgelder der 4 Preise und der Anerkennung ist die zweite Hälfte der Auslobungssumme. Die Aufwandsentschädigung wird zu gleichen Teilen entsprechend der Anzahl der Teilnehmer an die Teilnehmer der zweiten Phase verteilt. Das Preisgericht kann einstimmig eine andere

Verteilung der Preise bzw. Anerkennungen als in der Wettbewerbsauslobung veröffentlicht beschließen oder Preisgruppen bilden.

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Frau Urte Kelm, Architektin, Referentin Planen und Bauen Stadt Bayreuth
Herr Martin Birgel, Architekt, München
Herr Markus Hammes, Architekt, Stuttgart
Herr Prof. Johannes Kappler, Architekt, Nürnberg
Herr Christian De Buhr, Landschaftsarchitekt, Sommerhausen
Herr Manuel Schupp, Architekt, Stuttgart
Herr Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, Bayreuth
Herr Stadtrat Dr. Stefan Specht, Stadt Bayreuth
Herr Stadtrat Thomas Bauske, Stadt Bayreuth
Herr Jürgen Bayer, Stadtwerke Bayreuth
Herr Gerd Luber, Stadtwerke Bayreuth

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

 

Folgende Leistungen werden Bestandteil der Generalplanervergabe im nachgeschalteten VgV-Verfahren sein:

1. Objektplanung in Anlehnung an HOAI 2021 §34, LPH 1-9,

2. Freianlagenplanung in Anlehnung an HOAI 2021 §39, LPH 1-9,

3. Tragwerksplanung in Anlehnung an HOAI 2021 §51, LPH 1-6,

4. Technische Ausrüstung in Anlehnung an HOAI 2021 §§ 53,55, AGR 1-8, LPH 1-9 samt Konzept und Berücksichtigung der Energieversorgung für das Gesamtareal,

5. Planung der Technischen Erschließung in Anlehnung an HOAI 2021 § 43 und Anlage 12.2 Gruppen 1 und 2,

6. Verkehrsanlagenplanung in Anlehnung HOAI 2021 §47 LPH 1-9,

7. Bauvermessung in Anlehnung an HOAI 2021 Anlage 1.4,

8. Geotechnik Baugrund in Anlehnung an HOAI 2021 Anlage 1.3,

9. Brandschutzplanung,

Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung aller Leistungen besteht nicht.

Eignungskriterien für das nachfolgende Verhandlungsverfahren nach VgV:

a)

Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB o. bei Vorliegen eines o. mehrerer Ausschlussgründe Erklärung zur Selbstreinigung i. S. d. § 125 GWB,

b)

Befähigung u. Erlaubnis zur Berufsausübung: Nachweis der Bauvorlageberechtigung für Architekten bzw. sowie für Projektbearbeiter Freianlagenplanung, Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung und Verkehrsanlagenplanung den Nachweis zur Führung der Berufsbezeichnung Ingeniuer oder Erklärungen über die Berechtigung zur Berufsausübung entsprechend der RL 2013/55/EU.

c)

Wirtschaftliche u. finanzielle Leistungsfähigkeit: Mindestjahresumsatz i.d. Geschäftsjahren 2018-2020 des Objektplaners als Teil des Bieters von durchschnittlich 0,7 Mio. EUR sowie des Tragwerks- wie auch des HLSK-Planers von durchschn. 0,5 Mio. EUR. Bei einer Bietergemeinschaft mit mehreren Beteiligen in einer Fachrichtung können die durchschnittlichen Jahresumsätze dieser addiert werden, um den geforderten Umsatz zu erreichen.

d)

Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen bei 1 Referenzprojekt mit Leistungen gem. § 34 HOAI mit Mindestanforderungen:

- mind. LPH 2-8 geleistet

- nach 2015 baulich fertiggestellt

- ein Gebäudeteil davon mind. Honorarzone III § 35 HOAI

- Gesamt-Herstellkosten mind. EUR 15 Mio. brutto

- Kosten der KG 400 mind. EUR 5,0 Mio. brutto

- komplexen Logistik-Abläufe (z.B. Produktion, Lagerung, Werkstätten)

- Mind. Leistungen HOAI §34 LPH 2-8 und Leistungen §§ 53,55 AG 1-3 LPH 2-3 und 5-8 im Auftrag

Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen bei 1 Referenzprojekt mit Leistungen in der Verkehrsanlagenplanung mit Mindestanforderungen:

- Mind. LPH 2-8 geleistet

- nach 2015 baulich fertiggestellt

- Gesamt-Herstellkosten mind. EUR 1,0 Mio. für Verkehrsanlagen eines betrieblichen Fahrverkehrs

Erfahrung bei vergleichbaren Leistungen bei 1 Referenzprojekt mit Leistungen in der HLS-Planung mit Mindestanforderungen:

- Mind. LPH 2-8 geleistet

- nach 2015 baulich fertiggestellt

- mind. Honorarzone II § 56 HOAI

- Gesamt-Herstellkosten mind. EUR 3,0 Mio. für KG 410, 420 und 430

Bei weniger als 12 Bewerbern im Bewerbungsverfahren wird der Planungswettbewerb in der ersten Phase mit weniger als 12 Bewerbern durchgeführt.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken

Postanschrift: Postfach 606

Ort: Ansbach

Postleitzahl: 91511

Land: Deutschland

E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de

Telefon: +49 981/531277

Fax: +49 981/531837
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

 

Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens biszum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/08/2021

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