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  • Neubau der Oberstdorf Therme | © David Matthiessen
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Neubau der Oberstdorf Therme , Oberstdorf/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2025423
Tag der Veröffentlichung
04.12.2018
Aktualisiert am
27.02.2026
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten
Beteiligung
16 Arbeiten
Auslober
Koordination
CONSTRATA Ingenieur-Gesellschaft mbH, Bielefeld
Bewerbungsschluss
14.01.2019
Abgabetermin Pläne
04.06.2019
Abgabetermin Modell
21.06.2019
Preisgerichtssitzung
09.07.2019
2. Preisgerichtssitzung
10.07.2019
Ausstellung
12.-26.07.2019
Fertigstellug
2026

Wie viele Buchstaben hat "wa"?


Fotos: David Matthiessen

 

Architektur
Auer Weber
Christof Teige (verantwortlicher Partner)
Tobias Laipple (Projektleitung)
Maria Hänichen, Cornelia Semar, Anna Birk, Robert Vöhringer (Wettbewerb)

Objektüberwachung
MH Architekten PartGmbB Maucher Höß Manz, Kempten für Auer Weber
Tobias Manz, Jürgen Enz, Joel Albert, Katharina Drexel, Matthias Rückert, Stephan Wiedmann

Freianlagen
Grabner Huber Lipp Landschaftsarchitekten undStadtplaner, Freising

Projektdaten
BGF: 9.300 m²
NF: 4.950 m²
BRI: 45.760 m³
Planungsbeginn: 2019
Baubeginn: 2021
Fertigstellung: 2026

Standort
Promenadestraße 3
87561 Oberstdorf

Auftraggeberin
Markt Oberstdorf vertreten durch Kurbetriebe Oberstdorf

Nutzer: Therme Oberstdorf

Projektpartner
Tragwerksplanung: Konstruktionsgruppe Bauen AG, Kempten
Technische Ausrüstung: L&P Beratende Ingenieure GmbH, Haar (HLSB),
Planungsgruppe VA GmbH, Nürnberg (ELT)
Bauphysik: Müller-BBM Building Solutions GmbH, Planegg
Brandschutz: Weldishofer – Ingenieurbüro für Brandschutz, Neusäß
Küchenplanung: Ingenieurbüro für Großküchentechnik Geisel GmbH, Reutlingen

 

Oberstdorf gehört zu den Orten Deutschlands, die deutlich bekannter sind, als es deren Größe erwarten lässt. Man kennt die südlichste Gemeinde Deutschlands als Austragungsort von Weltcupskispringen, Austragungsort im Rahmen der Vier-Schanzen-Tournee, als Ort des Wintersports, und Bergtourismus. 2,5 Millionen Übernachtungen wurden 2024 gezählt. Die Einwohnerzahl liegt hingegen unter der Marke
von 10.000. Die Ortsstruktur ist bemerkenswert kompakt und homogen geblieben, ohne so genannte Bettenburgen, die übergroßen Übernachtungsressorts anderer Skitourismusorte. Es überwiegen die Häuser, die sich am traditionellen Haustyp mit Satteldach orientieren, von mitunter durchaus stattlicher Größe, mit zwei, drei oder vereinzelt sogar vier Vollgeschossen.

1972 war für Oberstdorfs Tourismus ein bemerkenswertes Jahr. Erstmals überstiegen die Übernachtungen die 2-Millionen-Grenze, im selben Jahr wurde die Therme eröffnet, ein Hallenbrandungsbad. Doch deren Tore schlossen sich 2018 wieder. Bausubstanz, Technik und Angebot waren in einem Zustand, der den Erhalt nicht mehr möglich gemacht hatte, die Therme wurde abgerissen. Ein Wettbewerb für einen Neubau an gleicher Stelle wurde ausgeschrieben, den das Architekturbüro Auer Weber für sich entscheiden konnte. Die Entwerfer:innen hatten sich für eine Struktur entschieden, die den Duktus der Umgebung aufnimmt und fortschreibt. Kein demonstrativer Solitär. Aber dennoch kein Haus, das seine Sonderrolle versucht zu camouflieren.

Abstraktion und Referenz
Die Therme liegt im südlichen Teil des Ortes und bildet den Abschluss eines sich an die Kirche anschließenden Ensembles aus Kurpark und Oberstdorf-Haus mit Veranstaltungssälen und Touristeninformation. Für die Therme wurde ein Entwurf verwirklicht, für den scheinbar vier Häuser unterschiedlicher Länge zu einer Einheit zusammengeführt wurden. Drei von ihnen mit dem ortstypischen Satteldach, dessen First in Ost-Westrichtung orientiert ist; lediglich der vierte Baukörper ist ein Quader: auf seinem Dach befindet sich eine Panoramaterrasse. Kleinere Häuser schließen sich noch als Saunadorf an, fallen aber gegenüber dem großen Gesamtvolumen kaum auf. So sehr sich damit das in eine einheitliche Holzfassade eingekleidete Gebäude in den unmittelbaren Kontext auch einfügt, wozu auch beiträgt, dass die einzelnen Volumen und damit die jeweiligen Giebelflächen gegeneinander versetzt sind, so wird doch gerade deswegen auch die Sonderstellung deutlich. Denn die ähnliche Form legt den Größenvergleich nahe und weist die Therme als Sonderbau aus: Immerhin verläuft der höchste First in 15 Metern Höhe. Das macht die Ambivalenz aus selbstbewusster Setzung und respektvoller Eingliederung deutlich, die die neue Therme auszeichnet: ein Changieren zwischen Kontextualismus und Abgrenzung.

Zu dieser Doppelfigur trägt wesentlich die Holzfassade bei, die sich um das gesamte Gebäude legt. Sie ist von einer Kombination aus offenen und geschlossen Flächen einerseits und einer Struktur aus vertikalen, geschosshohen Kanthölzern geprägt, die auch über die Fensterflächen gezogen wurde und so das gesamte Gebäude zu einer Einheit zusammenbindet. Die Abstände der Kanthölzer variiert in einem lebendigen Spiel und nimmt damit dem Gesamtvolumen die Wucht, gibt der Gesamtform aber gleichzeitig jenen Grad von Abstraktion, der sie eigenständig werden lässt und in Distanz zu den Häusern der Umgebung setzt: Die Mischung aus Fremdem und Vertrautem, aus Referenz und Abstraktion ist so etwas wie das Leitmotiv der Therme.

Das Fichtenholz dieser Fassade wurde mit einer silikatbasierten Vorvergrauung versehen, das den abstrahierenden Effekt noch verstärkt und gleichzeitig sicherstellt, dass die einheitliche Fassadenerscheinung auch mit dem Lauf der Zeit und unter dem Einfluss der Witterung erhalten bleibt. Schwarze, horizontale Metallbänder, Teil der Stahlkonstruktion, die die Kanthölzer trägt, geben die Geschossgliederung wieder. Auch hier wirkt das Spiel aus Größe und Referenz an die ortstypische Bebauung. Die Kanthölzer mit einem Querschnitt von 10 x 10 Zentimetern wirken wie Lamellen, erinnern an Elemente von Scheunen oder Remisen, ihre tatsächliche Größe wird aber erst auf den zweiten Blick ersichtlich, weil die Proportionen im Ganzen beibehalten werden konnten. Denn auch die Geschosse haben andere Maße: jeweils um die 4,50 Meter sind sie hoch.

Die meisten Gäste in Oberstdorf übernachten in kleineren Pensionen und in Ferienwohnungen. In solchen Unterkünften fehlen allerdings zumeist die Wellnessangebote, die in größeren Hotels heute üblich sind und von Gästen erwartet werden. Die Therme kompensiert dies und bietet so gleichzeitig die Grundlage dafür, an Körnung und charakteristischem Ortsbild festhalten zu können. Die Therme soll kein Erlebnisbad sein – das findet sich im benachbarten Sonthofen. Sie ist ein Erholungsort. Das teilt sich nicht nur im unaufgeregten Äußeren, sondern vor allem im Innern mit, in einer angenehmen Mischung aus Sachlichkeit, Eleganz, Großzügigkeit – aber auch jenem Selbstbewusstsein, das gut darauf verzichten kann, sich aufzuplustern. Der Eingang, mit eingezogenem und dadurch überdachten Vorbereich markiert, führt zu einem Empfang, an dem nicht mehr für das, was sich im Innern der Therme den Gästen bieten wird, geworben werden muss als mit einem verglasten Einblick in die großzügige, helle Badehalle.

Außen und Innen miteinander verbinden
Bevor man sie betreten kann, muss man sich entscheiden – es gibt zwei Tarife, einen für die Badehalle mit Spa- und Wellnessbereich, einen der zusätzlich zum Bereich mit Saunen und Panoramaterrasse berechtigt. Mit dem Grundtarif kommt man über die Umkleiden im Erdgeschoss in die große Badehalle mit drei Becken: einem Schwimmbecken, einem Erlebnisbecken mit Wasserfall, Massagedüsen, Sprudelliegen sowie einem kleinen Spielbecken mit Rutsche. Eine Schleuse verbindet mit dem Außenbecken – auch im
Winter, wenn der Zugang zum Außenbereich mit Liegeflächen und der in Anlehnung an Gebirgsweiden gestalteten extensiven Wiese geschlossen ist. Die Halle ist großzügig nach Osten und Süden verglast, über dem Schwimmbecken geöffnet bis unter die Dachunterseite. In den daran angrenzenden Bereichen ist eine frei geformte Galerie mit Ruhefläche eingestellt, von den Wänden freigespielt, so dass der ganze Raum erlebbar bleibt.

Die Atmosphäre wird vom hellen Fichtenholz bestimmt, das mit einem weiß pigmentierten, lasierenden Vergilbungsschutz aufgehellt wurde. Es findet sich hier die rhythmisierende Gestaltung mit Kanthölzern der Außenfassade wieder, das weiße Galeriegeländer aus schräg gestellten Flachstahlprofilen fügt diesem Rhythmus der vertikalen Linien eine weitere Ebene hinzu. In der Halle wird die Hybridkonstruktion des Gebäudes exemplarisch anschaulich mit schlanken, 8 Meter hohen, 30 bis 35 Zentimeter Durchmesser aufweisenden Stützen aus Schleuderbeton, auf denen die 1,30 Meter hohen Brettschichtholzträger aufliegen, die das Dach tragen. Das Prinzip bestimmt auch sonst die Konstruktion. Mit aufsteigenden Wänden aus Stahlbeton und Decken aus Stahlbeton wo nötig – und Holzbalkendecken mit einer Deckenscheibe aus Massivholz wo möglich; die Dachkonstruktion besteht aus unterspannten Leimholzbindern. Die Aluminiumfenster werden von einer hölzernen Pfosten-Riegelfassade getragen, so dass der dezent warme Holzcharakter den Innenraum bestimmt. Decken- und Dachunterflächen sind mit nutenprofilierten Holzwolleplatten verkleidet, die das Thema der Fassadenstruktur variieren und fast einen textilen Eindruck machen. Die Gastronomie ist an der Südseite angesiedelt, im Sommer kann der Außenbereich
mit bewirtet werden.

Gelassene Stimmung des Unaufgeregten
Visuell ist die Halle auch mit dem Obergeschoss und den Ruhebereichen vor einem Dampfbad verbunden, das noch ohne Aufpreis genutzt werden kann. Hat man den zweiten Tarif gewählt, wird man in die Umkleiden im Obergeschoss gelenkt, kann durch den Wellness-Bereich entweder auch in die Badehalle oder eben den südlichen Sauna-Bereich nutzen, dessen Besuch nicht allein der Saunen wegen lohnt. Mit einem eigenen Gastronomiebereich, einer Saunabar im zweiten Oberschoss, der zu den Bergen nach Süden orientierten Panoramaterrasse mit Außenbecken sowie den in drei eingeschossigen Hütten untergebrachten Außensaunen bekommt man hier Besonderes geboten. Hier sind die Außenbereiche in Anlehnung an die Berglandschaft gestaltet, eine Referenz, die sich abstrahiert auch in den freien Formen der Badehalle, der Sitzblöcke, der Galerie, der Beckenformen wiederfindet – und in der Fliesengestaltung der Wasserbassins, die in einem freien Mosaik die schillernde Farbigkeit der Bergseen aufgreift, in der eingangs erwähnten Balance aus Referenz und Abstraktion.

Diese Balance sorgt für die gelassene Stimmung des Unaufdringlichen, die Referenzen werden nicht geschwätzig nacherzählt, der Ort nimmt nur beiläufig die Atmosphäre der Umgebung auf, wird vielleicht dem ein oder anderen erst in den Bezeichnungen der einzelnen Bereiche deutlich, wenn etwa ein Abkühlbereich nach einer nahe gelegenen Schlucht bezeichnet wird. Gleiches gilt für das Farbkonzept: meist sehr
dezent und unter der Schwelle, an der es als ein Konzept bewusst wahrnehmbar würde, aber dennoch unterschiedliche Atmosphären schafft. Lediglich die Umkleiden, in Gelbtönen im Erd- und in Grüntönen im Obergeschoss gehalten, brechen etwas aus dieser Logik aus. Da man aber Umkleiden mit Farbakzenten gewohnt ist und sie erwartet, ist auch dies ein Detail, das den Aufenthalt angenehm macht, ohne dass sich die Gestaltungssprache demonstrativ in den Vordergrund drängen müsste.

Vor allem aber sieht man dem Haus nicht an, dass dies alles nicht immer nur eine leichte Fingerübung war. Weder die Komplexität, die in das dachintegrierte und so kaum auffallende PV-Anlage eingepasst wurde, noch, dass aus dem Bestand Räume für das Blockheizkraftwerk weitergenutzt werden konnten. Dafür müssen die Restgase durch das Gebäude geführt werden, um in einen Kamin über dem First des höchsten Gebäudeteils geleitet werden zu können. Vielleicht fällt einem aber doch auf, wie selbstverständlich alles scheint. Eine Normalität, die so wenig alltäglich ist, weil normal ja viel eher ist, dass die Schwierigkeiten, Technik, Gestaltung, Konstruktion in Einklang zu bringen, sichtbar werden. So wie die Größe, die sich in die Umgebung integriert. Oder die Form, die das Fremde und das Vertraute miteinander kombiniert – so wird hier auch das Gelassene, das Typische zum Besonderen. So wie es eben auch besonders ist, dass man Oberstdorf bis heute die 2,5 Millionen Übernachtungen nicht ansieht.

 

Beteiligte Hersteller u.a.
Vorvergraute Holzfassade: KEIM Lignosil-Verano – Keimfarben GmbH
Fliesenböden: Agrob Buchtal Solar Ceramics GmbH
Abhangdecken: Troldtekt GmbH
HPL-Oberflächen: Fundermax GmbH
WC-Trennwände & Umkleiden: SANA-Trennwandbau GmbH
Beleuchtung: Bega Gantenbrink-Leuchten KG

 

  • Neubau der Oberstdorf Therme | © David Matthiessen
  • Neubau der Oberstdorf Therme | © David Matthiessen
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  • Neubau der Oberstdorf Therme | © David Matthiessen
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  • Neubau der Oberstdorf Therme | © David Matthiessen
  • Neubau der Oberstdorf Therme | © David Matthiessen
  • Neubau der Oberstdorf Therme | © David Matthiessen
  • Lageplan | © Auer Weber
  • Grundriss Erdgeschoss | © Auer Weber
  • Grundriss 1. Obergeschoss | © Auer Weber
  • Grundriss 2. Obergeschoss | © Auer Weber
  • Schnitt | © Auer Weber
  • Neubau der Oberstdorf Therme
    Copyright: David Matthiessen
  • Neubau der Oberstdorf Therme
    Copyright: David Matthiessen
  • Neubau der Oberstdorf Therme
    Copyright: David Matthiessen
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  • Neubau der Oberstdorf Therme
    Copyright: David Matthiessen
  • Neubau der Oberstdorf Therme
    Copyright: David Matthiessen
  • Lageplan
    Copyright: Auer Weber
  • Grundriss Erdgeschoss
    Copyright: Auer Weber
  • Grundriss 1. Obergeschoss
    Copyright: Auer Weber
  • Grundriss 2. Obergeschoss
    Copyright: Auer Weber
  • Schnitt
    Copyright: Auer Weber
05/2025
Luftfoto: wa wettbewerbe aktuell - August 2025


1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart

Auer Weber haben beim Wettbewerb Neue Therme Oberstdorf im Juli 2019 einen ersten Preis gewonnen. Es schloss sich ein VgV-Verfahren an, das sie für sich entscheiden konnten und schließlich den Bauauftrag erhielten. Ihr Entwurf sieht regionaltypische Satteldächer vor, die in ihrer reduzierten und modernen Formensprache gemeinsam mit einer alles umhüllende Holzbekleidung das Erscheinungsbild prägen. Der Spatenstich fand im September 2021 statt. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit wurden die Rohbauarbeiten im Herbst 2023 abgeschlossen. Die Therme soll im IV. Quartal 2025 eröffnet werden.
 

  • Neubau der Oberstdorf Therme - Luftfoto 8/2025 | © wa wettbewerbe aktuell
  • Neubau der Oberstdorf Therme - Luftfoto 8/2025
    Copyright: wa wettbewerbe aktuell

1. Preis

Auer Weber Architekten, Stuttgart
Christof Teige
Mitarbeit: Maria Savva · Robert Vöhringer
Tobias Laipple · Marcel Braun
grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mbb, Freising
Jürgen Huber
Mitarbeit: Felix Ziegler · Hannah Voskors
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart

1. Preis

löhle neubauer architekten, Augsburg
Rainer Löhle · Regine Neubauer
lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten, München
Axel Lohrer
Mitarbeit: Benjamin Ritz · Johanna Schultze
Johanna Klimesch
TGA: Ingl-Büro Hausladen, Kirchheim/München
Josef Bauer
  • 1. Preis: löhle neubauer architekten, Augsburg
  • 1. Preis: löhle neubauer architekten, Augsburg
  • 1. Preis: löhle neubauer architekten, Augsburg
  • 1. Preis: löhle neubauer architekten, Augsburg
  • 1. Preis: löhle neubauer architekten, Augsburg
  • 1. Preis: löhle neubauer architekten, Augsburg
  • 1. Preis: löhle neubauer architekten, Augsburg
  • 1. Preis: löhle neubauer architekten, Augsburg

2. Preis

Behnisch Architekten, Stuttgart
Stefan Behnisch · Robert Hösle
lab landschaftsarchitektur brenner, Landshut
Prof. Hermann Brenner · Christoph Brenner
Barbara Brenner
Mitarbeit: Elena Haibel · Laura Großmann
Claire Hermann · Samuel Schmidt
Fabian Riegraf · Florian Waller
Steffi Guppenberger · Daniela Girke
TGA: Ingenieurbüro Möller + Meyer, Grafrath
Dirk Hartisch
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart
  • 2. Preis: Behnisch Architekten, Stuttgart

4. Preis

asp Architekten GmbH, Stuttgart
Dimitros Kogios
gla | gessweinlandschaftsarchitekten, Schorndorf
Volker Stauch
Mitarbeit: Tamer Nasifoglu · Henriette Commichau
Achim Rosch · Laura Selwood · Yanxin Chen
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 4. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart

Anerkennung

DBCO GmbH, Münster
Martin Keßler
brandenfels landscape+architecture, Münster
Gordon Brandenfels
Mitarbeit: Benjamin Reiner · Alisha Fabry
Sven Nakowsky
Fachplaner: Ingenieurbüro für Bauwesen und Verfahrenstechnik
Aqua-Technik Freiburg
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
  • Anerkennung: DBCO GmbH, Münster
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 14 Teilnehmern sowie 6 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Die Therme Oberstdorf entspricht nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen, eine Generalsanierung und Modernisierung wäre nicht wirtschaftlich. Ziel des Wettbewerbs ist es daher, durch den Bau einer neuen Therme die nicht mehr sanierungsfähige und mittlerweile stillgelegte Therme Oberstdorf zu ersetzen und somit das Angebot an Wellness-/Erholungseinrichtungen qualitativ zu verbessern. Das Wettbewerbsgebiet ist für Anwohner und Gäste gut in die bestehende Infrastruktur eingebunden.
Das Raumprogramm gliedert sich wie folgt:
- Erlebnis-Attraktionsbecken mit 370 m2 und 3 x 25-m-Bahnen, ansonsten freie Beckenform, Wassertiefe max.1,35 m
- Kurs- und Lehrbecken 8 x 12,50 m, Hubboden, Wassertiefen 0,00 bis 2,00 m
- Kinder-Plansch-/Spielbecken mit 2 Teilbecken, Wassertiefe 0,00 bis 0,40 cm
- Ruhezonen im Thermenbereich
- Ganzjahres-Außenbecken ca. 75 m2 mit Außen-Liegebereichen
- Saunalandschaft sowie begrünte Terrasse
- SPA- und Wellnessbereich
- Gastronomieangebot für Therme und Sauna
- Tiefgarage mit 130 Stellplätzen
Die jährliche Besucherzahl wird mit 120.000 bis 130.000 Besuchern prognostiziert. Vor dem Hintergrund des für Tourismus Oberstdorf definierten Markenkerns „Authentisch, „Natürlich“ und „Vielfältig“ ist bei der Planung insbesondere auf eine regionaltypische Gestaltung zu achten, welches die traditionellen Werte Oberstdorfs vermittelt.
Hinsichtlich der Materialität sind insbesondere ortstypische und regionale Materialien zu verwenden. Die Vielfältigkeit ist durch ein ausgewogenes, sportliches und gesundheitsorientiertes Leistungsspektrum sicherzustellen.
Die Ziele des Naturschutzes und der Grünplanung, wie geringe Versiegelung von Flächen, Regenspeicherung sind zu beachten.

Competition assignment
The thermal bath Oberstdorf no longer meets today's requirements and shall be replaced. It shall attract up to 130.000 visitors per year.
- adventure attraction pool, 370 mÇ
- teaching pool 8 x 12,50 m, lifting floor
- children's pool
- rest areas in the spa
- outdoor pool, 75 mÇ and green areas
- Sauna and green terrace
- Spa and wellness area
The design shall comply with the Oberstdorf tourism theme „authentic, natural and diverse“, using local materials, low surface sealing etc.

Preisrichter
Amandus Samsøe Sattler, München (Vors.)
Stefan Hiendl, Passau
Rolf Reichert, München
Prof. Andreas Theilig, Ostfildern
Klaus Neumann, München
Franz-Georg Schröck, Kempten
Laurent O. Mies, 1. Bgm., Oberstdorf
Friedrich Sehrwind, 2. Bgm., Oberstdorf
Maximilian Hornik, Stadt Oberstdorf
Marcus Ludwig, Stadt Oberstdorf
Max Feldengut, Stadt Oberstdorf

Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, nach den Festlegungen in der Auslobung die Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten mit der weiteren Bearbeitung unter Berücksichtigung der Empfehlungen zu beauftragen.

Ausstellung
Die Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge kann bis zum 26.07.2019 im Oberstdorf Haus (Raum Breitachklamm), Prinzregenten-Platz 1, in 87561 Oberstdorf eingesehen werden.
19/12/2018    S244    - - Dienstleistungen - Ergänzende Angaben - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Oberstdorf: Architekturentwurf
2018/S 244-559849

Markt Oberstdorf, Prinzregenten-Platz 1, Projektkoordinator Oberstdorf Therme, Zu Händen von: Max Feldengut, Oberstdorf 87561, Deutschland. Telefon: +49 8322-7001004. Fax: +49 8322-7001099. E-Mail: feldengut@oberstdorf.de,
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 4.12.2018, 2018/S 233-533703)
Betr.:
CPV:71220000
Architekturentwurf

Anstatt:
  III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt oder Landschaftsarchitekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt oder Landschafts- oder Innenarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Bietergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn in Summe die Teilnahmeberechtigung und die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllt sind.
Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bietergemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter oder der (die) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden. Als Teilnahmehindernisse gelten die in den RPW 2013 unter § 4 (2) beschriebenen Ausschlussgründe. Fachberater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen. Es wird eine Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten in Form einer Bietergemeinschaft zwingend vorgeschrieben. Es wird eine Zusammenarbeit mit Fachberatern für die Bereiche der Technischen Gebäudeausrüstung -speziell Badewassertechnik – empfohlen.

muss es heißen:
  III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt oder Landschaftsarchitekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt oder Landschafts- oder Innenarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Bietergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn in Summe die Teilnahmeberechtigung und die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllt sind.
Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bietergemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter oder der (die) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden. Als Teilnahmehindernisse gelten die in den RPW 2013 unter § 4 (2) beschriebenen Ausschlussgründe. Fachberater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen. Es wird eine Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten in Form einer Bietergemeinschaft vorgeschrieben. Alternativ besteht die Möglichkeit sich mit dem Freianlagenplaner als Nachunternehmer zu bewerben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist beizufügen.
Es wird eine Zusammenarbeit mit Fachberatern für die Bereiche der Technischen Gebäudeausrüstung -speziell Badewassertechnik – empfohlen.




04/12/2018    S233    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Oberstdorf: Architekturentwurf
2018/S 233-533703
Wettbewerbsbekanntmachung
Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/ Auftraggeber

I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Markt Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
Kontaktstelle(n): Projektkoordinator Oberstdorf Therme
Zu Händen von: Max Feldengut
87561 Oberstdorf
Deutschland
Telefon: +49 8322-7001004
E-Mail: feldengut@oberstdorf.de
Fax: +49 8322-7001099
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.oberstdorf.de
Elektronischer Zugang zu Informationen: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y62YUC3/documents
Elektronische Einreichung von Angeboten und Teilnahmeanträgen: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y62YUC3
Weitere Auskünfte erteilen: CONSTRATA Ingenieur-Gesellschaft mbH
Oberntorwall 16 – 18
Zu Händen von: Herrn Wilhelm Brand / Frau Alexandra Sandow
33602 Bielefeld
Deutschland
Telefon: +49 521-40075-0
E-Mail: info@constrata.de
Fax: +49 521-40075-10
Internet-Adresse: www.constrata.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y62YUC3/documents
Deutsches Vergabeportal
Deutsches Vergabeportal
Deutschland
Internet-Adresse: www.dtvp.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Elektronische Einreichung via www.dtvp.de/Satellite/notice/ CXP4Y62YUC3
Deutsches Vergabeportal
Deutsches Vergabeportal
Deutschland

I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Lokalbehörde

1.3) Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /
anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Gegenstand
des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts


II.1) Beschreibung


II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen

Auftraggeber / den Auftraggeber:

Nichtoffener Wettbewerb gemäß RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren für den Neubau der Oberstdorf Therme

II.1.2) Kurze Beschreibung:

Neubau einer Therme (Thermen- und Saunalandschaft, SPA- & Wellnessbereich, Tiefgarage, Freiflächen)
Promenadestraße 3; D-87561 Oberstdorf
Architektenwettbewerb für die Errichtung einer Therme mit ...
— Erlebnis-Attraktionsbecken,
— Kurs- und Lehrbecken,
— Kinder-Plansch- und Spielbecken,
— Ganzjahres-Außenbecken,
— Saunalandschaft mit u. a.
—— begrünter Panorama-Terrasse auf dem OG,
—— Infinity Pool,
—— Saunen im Innen- und Außenbereich,
—— Dampfbad.
— SPA- und Wellnessbereich,
— Gastronomie,
— Neben- und Sanitärräume,
— Außenanlagen; Tiefgarage mit 130 Stellplätzen.
Zweck des Wettbewerbs ist es, alternative Lösungsvorschläge zu erhalten, die den unterschiedlichen Anforderungen, insbesondere der Wirtschaftlichkeit, Gestaltung, Funktionalität und Umwelt in abgestimmter Form gerecht werden.

II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71220000

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Einzureichende Bewerbungsunterlagen:
1) (vom Auftraggeber vorgegebene) Bewerbererklärung mit mindestens der eigenhändigen Unterschrift des Bewerbers (bei juristischen Personen: des bevollmächtigten Vertreters);
2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen;
3) Nachweis der Führung der Berufsbezeichnung (z. B. durch Kammernummer, Rundstempel, Eintragungsurkunde, Kopie der letzten Beitragsrechnung oder eine Bescheinigung der jeweiligen Architektenkammer, die nicht älter als 1 Jahr ist);
4) Versicherung, dass sich kein weiteres Mitglied der Bürogemeinschaft (Partner, freier Mitarbeiter oder Angestellter) bewirbt und dass der Bewerber akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss führen. Bei Bietergemeinschaften oder Partnerschaften müssen die Nachweise unter Pkt. 1 bis 4 von allen Mitgliedern erfüllt werden.
Auswahl der Teilnehmer, Auswahlkriterien (Technische und berufliche Leistungsfähigkeit):
5) Den Nachweis der fachlichen Eignung und Kompetenz erbringen die Bewerber anhand von Nachweisen, Erklärungen und Referenzen in Form von Projektblättern, in denen sie darlegen, inwieweit sie den Auswahlkriterien genügen.
Der Nachweis der Planung (LP 2-5) von einem Referenzprojekt in der HOAI-Honorarzone IV mit einem Bauvolumen von mindestens 5 Mio. EUR netto (KG 300-500, DIN 276).
Die Wettbewerbsbetreuung überprüft den Nachweis anhand der Projektblätter und der dort dargestellten Referenz(en). Insgesamt sollen 20 Büros an dem Wettbewerb teilnehmen. 6 der 20 Büros wurden im Vorfeld des Wettbewerbs als Teilnehmer gesetzt. Die übrigen 14 Teilnehmer werden im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs ermittelt. Sofern mehr Bewerber die anhand der Bewerbungsunterlagen geforderten Kriterien erfüllen als Teilnehmer vorgesehen sind, erfolgt eine Auswahl durch Losziehung. Die Losziehung erfolgt unter notarieller Aufsicht.
Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden.Die Bewerbungsunterlagen stehen kostenfrei unter www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y62YUC3/documents zur Verfügung.
Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Anlagen fristgerecht über das Deutsche Vergabeportal einzureichen elektronisch via: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y62YUC3.

III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt oder Landschaftsarchitekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt oder Landschafts- oder Innenarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen und für die Wettbewerbsteilnahme ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt ist, der in seiner Person die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Bietergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn in Summe die Teilnahmeberechtigung und die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllt sind.
Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bietergemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter oder der (die) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden. Als Teilnahmehindernisse gelten die in den RPW 2013 unter § 4 (2) beschriebenen Ausschlussgründe. Fachberater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen. Es wird eine Zusammenarbeit mit einem Landschaftsarchitekten in Form einer Bietergemeinschaft zwingend vorgeschrieben. Es wird eine Zusammenarbeit mit Fachberatern für die Bereiche der Technischen Gebäudeausrüstung -speziell Badewassertechnik – empfohlen.

Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Art des Wettbewerbs

Nichtoffen
Geplante Teilnehmerzahl: 20

IV.2) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer

1. Venneberg & Zech (Hannover) mit Landschaftsarchitekten Grün-Plan (Hannover)
2. 4a Architekten (Stuttgart) mit Landschaftsarchitekten Schonhoff (Hannover)
3. Krieger Architekten Ingenieure (Velbert) mit Landschaftsarchitekten greenbox (Köln)
4. Löweneck + Schöfer Architekten (München) mit Landschaftsarchitekten mk.landschaft (München)
5. Behnisch Architekten GbR (München) mit Landschaftsarchitektur Brenner (Landshut)
6. Bietergemeinschaft heilergeier architekten, Kempten mit Heid + Heid Architekten, Fürth und Freianlagenplaner Latz + Partner, Kranzberg

IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die Kriterien für die Bewertung werden nach Abstimmung mit dem Preisgericht mit der Auslobung an die ausgewählten Teilnehmer benannt.

IV.4) Verwaltungsangaben


IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:


IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen

IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 14.1.2019 - 11:00

IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber
Tag: 23.1.2019

IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.

IV.5) Preise und Preisgericht


IV.5.1) Angaben zu Preisen:

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme ermittelt auf der Basis der HOAI Teil 3 Abschnitte 1 + 2. Für Preise und Anerkennungen stellt der Auslober als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 144 400 EUR zzgl. Umsatzsteuer zur Verfügung.
Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:
1) Preis = 47 700 EUR;
2) Preis = 31 800 EUR;
3) Preis = 21 700 EUR;
4) Preis = 14 400 EUR.
Anerkennungen = 28 800 EUR
Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten.

IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer


IV.5.3) Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: nein

IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter

1. Architekt Amandus Samsøe Sattler, München
2. Architekt Stefan Hiendl, Passau
3. Architekt Rolf Reichert, München
4. Architekt Prof. Andreas Theilig, Ostfildern
5. Landschaftsarchitekt Klaus Neumann, München
6. Architekt Franz-Georg Schröck, Kempten
7. 1. Bürgermeister Laurent O. Mies, Oberstdorf
8. 2. Bürgermeister Friedrich Sehrwind, Oberstdorf
9. Referent für Bauwesen Maximilian Hornik, Oberstdorf
10. Leiter Bauverwaltung Ludwig Marcus, Oberstdorf; 11. Projektkoordinator Max Feldengut, Oberstdorf

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein

VI.2) Zusätzliche Angaben:

Weitere Bearbeitung
Der Auslober wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einem der Preisträger unter den in den RPW 2013 genannten Voraussetzungen die weitere Bearbeitung mit den Leistungen gemäß HOAI Teil 3 Abschnitte 1 + 2 = Objekt- und Freianlagenplanung - phasenweise bis mindestens zur abgeschlossenen Ausführungsplanung (LPH 2-5) übertragen.
Will der Auslober der Empfehlung des Preisgerichts folgen und hat der Verfasser des empfohlenen Wettbewerbsentwurfs keine ausreichende Praxiserfahrung in der Planung von Bauaufgaben in Art und Größe der Wettbewerbsaufgabe, so kann er die technische und berufliche Leistungsfähigkeit der Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (§ 47 VgV).
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe der Preissumme, nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich, im Falle einer Beauftragung durch den Auslober, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
Die Nutzung der Wettbewerbsarbeit und das Recht der Erstveröffentlichung sind durch die RPW 2013 § 8 (3) geregelt.
Ausgabe der Unterlagen an Architekten und Preisgericht am 4.2.2019; Schriftliche eingereichte Rückfragen bis 21.3.2019
Beantwortung der Rückfragen bis 5.4.2019; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten bis 4.6.2019
Abgabe der Modelle bis 21.6.2019; Vorprüfung vom 5.6.2019 bis 4.7.2019
Preisgericht am 9.7.2019; Ausstellung voraussichtlich vom 12.7.2019 bis 26.7.2019
Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Unterlagen stehen unter auf dem Deutschen Vergabeportal (www.dtvp.de) über den folgenden Link zum Downloas zur Verfügung: www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y62YUC3/documents
Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind ebenfalls über das Vergabeportal bis spätestens 8 Werktage vor Ablauf der Teilnahmefrist (7.1.2019) zu stellen und werden als Bieterinformation/Bieterbrief beantwortet auch dort zur Verfügung gestellt. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen ebenfalls auf dem Portal bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der oben genannten Internetseite zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung beim Deutschen Vergabeportal (www.dtvp.de). Den Bewerbern, die sich freiwillig registrieren, wird eine Information per E-Mail über verbindliche Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen zugesandt.
Beim Deutschen Vergabeportal (www.dtvp.de) ist das Verfahren mit dem Identifizierungscode CXP4Y62YUC3 als Verhandlungsverfahren angelegt, da die Verfahrensart „Nicht offener Wettbewerb nach RPW 2013“ nicht angeboten wird. Das Portal dient lediglich der Bereitstellung der Unterlagen, als Kommunikationsebene und zum Upload der Teilnahmeanträge. Es gelten uneingeschränkt alle Angaben der Wettbewerbsbekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union und sind rechtlich bindend.

VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
80538 München
Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Internet-Adresse: www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/
Fax: +49 892176-2847

VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Aufraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt

VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

30.11.2018

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