Verfahrensart
Nicht offener, einphasiger hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem. SektVO
Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbsverfahrens ist die Planung des gesamten raumbildenden Ausbaus, die Planung des Daches sowie die Freiraumplanung für den Vorplatz für die im Zuge des Baus der U5 neu entstehende U-Bahn-Haltestelle Arenen.
Die Veranstaltungshaltestelle Arenen ist die westliche Endhaltestelle der neuen U-Bahn-Linie U5. Von den Planungsteams ist eine städtebauliche und architektonische Lösung zu entwickeln, die der besonderen Lage und im Kontext der beiden Arenen gerecht wird. Von den Planungsteams wird eine eingehende Auseinandersetzung mit der besonderen stadträumlichen Lage der Haltestelle und dem freiräumlichen Kontext erwartet. Die Planung für die Haltestelle ist mit Gestaltungselementen zur individuellen Identifikation zu entwickeln. Die Gestaltung soll dabei einen innovativen und richtungsweisenden Charakter aufzeigen. Es werden ebenso innovative, richtungsweisende Ansätze in Bezug auf Barrierefreiheit, Kommunikation und Orientierung aufgrund der rasch fortschreitenden technischen Entwicklung gewünscht.
Die Haltestelle soll eine hohe Aufenthaltsqualität für den Normalbetrieb bieten. Für den Normalbetrieb wird von einer Fahrgastzahl von 9.000 pro Werktag ausgegangen. Im Veranstaltungsfall können bis zu 36.000 Fahrgäste pro Stunde an- bzw. abreisen.
Für Veranstaltungsfälle müssen besondere Sicherheitsanforderungen wie Vereinzelungsanlagen berücksichtigt werden. Der Vorplatz muss die Lenkung von Personenströmen ermöglichen.
Fachpreisrichter*innen
Prof. Julia Bolles-Wilson, Architektin, BOLLES+WILSON GmbH & Co. KG (Vorsitz)
Franz-Josef Höing, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Oberbaudirektor
Klaus Hoppe, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Abteilungsleiter Landschaftsplanung und Stadtgrün
Dr. Sebastian Kloth, Bezirksamt Altona, Dezernent Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Volker Schmidt, Hamburger Hochbahn AG, Architekt
Prof. Katja-Annika Pahl, Architektin, Hochschule Bremen
Ute Hertling, Landschaftsarchitektin, Hahn Hertling von Hantelmann
Sachpreisrichter*innen
Martin Bill, Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, Staatsrat
Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamt Altona, Bezirksamtsleitung
Klaus Uphoff, Hochbahn U5 Projekt GmbH, Geschäftsführer
Stephanie Holk, Hamburger Hochbahn AG, Bereichsleiterin
Ole Thorben Buschhüter, Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg
Eva Botzenhart, Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg
Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig die Verfasser*innen der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit mit der Weiterbearbeitung des hochbaulichen und freiraumplanerischen Entwurfs zu beauftragen.
Ausstellung
Die Beiträge der ersten drei Preisträger werden bis zum 18. September 2025 in einer öffentlichen Ausstellung am Ida-Ehre-Platz 10 in der Hamburger Innenstadt gezeigt. Alle eingereichten Beiträge können außerdem auf
schneller-durch-hamburg.de/ergebnisse-architekturwettbewerb-arenen-volkspark eingesehen werden.