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Messehalle 12 (ehem. Messehalle 7) , Frankfurt am Main/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013637
Tag der Veröffentlichung
21.02.2014
Aktualisiert am
12.02.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
Europäischer Wirtschaftsraum
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
20 Arbeiten
Auslober
Koordination
AS&P – Albert Speer & Partner GmbH , Frankfurt am Main
Bewerbungsschluss
13.03.2014
Abgabetermin Pläne
15.08.2014
Abgabetermin Modell
22.08.2014
Preisgerichtssitzung
10.09.2014
Preisgerichtssitzung 1. Phase
07.05.2014

Februar 2017 -- Zwischenstand des Projekts

Im Vergleich zu vielen anderen Messezentren (z.B. München, Stuttgart oder Leipzig) ist das Frankfurter Gelände eine organisch gewachsene Innenstadtmesse. Dies spiegelt sich auch in der heterogenen Hallenstruktur wider. Anlass für die Wettbewerbsauslobung und den geplanten Hallenneubau war nicht in erster Linie ein Mehrbedarf an Fläche, sondern durch den Hallenneubau soll vielmehr Spielraum für die Sanierung bzw. den Ersatzneubau älterer Hallensubstanz geschaffen werden. Diesen Wettbewerb haben kadawittfeldarchitektur GmbH, Aachen, im September 2014 gewonnen und inzwischen den Auftrag zum Bau erhalten. Sie wurden mit den Leistungsphasen eins bis vier und sechs bis sieben betraut sowie der Qualitätssicherung während der Bauphase. Baubeginn war im Frühjahr 2017, die Grundsteinlegung im Oktober 2016. Die geplante Fertigstellung soll im Frühjahr 2018 erfolgen. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf haben sich keine Änderungen ergeben. 

1. Preis

kadawittfeldarchitektur, Aachen
Tragwerk/Energie: Werner Sobek Frankfurt
GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
Haustechnik: Kofler Energies Ing.-Ges. mbH,
Frankfurt
Brandschutz: BFT Cognos GmbH, Aachen
L.Arch.: greenbox Landschaftsarchitekten, Köln
Verkehr: BSV Büro für Stadt- & Verkehrsplanung
Dr. Reinhold Baier GmbH, Aachen

2. Preis

Sauerbruch Hutton , Berlin
Tragwerk: Werner Sobek Frankfurt
GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
TGA: INNIUS RR GmbH, Rosbach v.d.H
Brandschutz: hhpberlin Ingenieure für
Brandschutz GmbH, Frankfurt am Main

3. Preis

Dietz · Joppien Architekten, Frankfurt am Main
Tragwerk: Werner Sobek Frankfurt
GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
Dr. Jörg Dietz
Haustechnik: HL-Technik Engineering Partner
GmbH, München, Prof. Dr. e.h. K. Daniels
Brandschutz: hhpberlin Ingenieure für
Brandschutz GmbH, Frankfurt am Main
Dr. Ansgar Gietmann
L.Arch.: Rose Fisch Landschaftsarchitektur, Berlin

Anerkennung

Anttinen Oiva Arkkitehdit Oy, Helsinki
Ing.: Bollinger + Grohmann Ingenieure, Frankfurt
Klaus Bollinger · Kim Boris Löffler
Schneider + Schuhmacher Architekten, Frankfurt
Ralf Seeburger · Christian Simons · Oliver Hilla
Ing.-Büro Hausladen, Kirchheim
Julian Janßen
Verfahrensart
Zweiphasiger, nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 10 Teilnehmern sowie 10 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Das Frankfurter Messegelände verfügt derzeit über mehr als 355.000 m2 Bruttoausstellungsfläche und ist damit weltweit einer der bedeutendsten Messeplätze. Im Vergleich zu vielen anderen Messezentren (wie z.B. München, Stuttgart oder Leipzig) ist das Frankfurter Gelände eine organische gewachsene Innenstadtmesse. Dies spiegelt sich auch in der heterogenen Hallenstruktur wieder. Das Frankfurter Messegelände beherbergt eine Vielzahl internationaler Leitmessen zu denen das Gelände vollständig belegt ist. Der Anlass für den geplanten Hallenneubau ist jedoch nicht in erster Linie ein Mehrbedarf an Fläche: Durch den Hallenneubau soll vielmehr Spielraum für die Sanierung bzw. den Ersatzneubau älterer Hallensubstanz geschaffen werden.
Eine besondere Bedeutung wird dem Aspekt der Nachhaltigkeit beigemessen. Von der Verwendung umweltschonender Materialien über die Nutzung erneuerbarer Energieformen bis hin zur Verwendung intelligenter technischer Systeme zur effizienten Energieversorgung soll die neue Messehalle einen hohen Standard aufweisen. Eine DGNB-Zertifizierung in Gold wird angestrebt.
Gegenstand des Verfahrens ist die Erarbeitung realisierungsfähiger und wirtschaftlicher Entwürfe für eine zweigeschossige Messehalle mit rund 37.000 m2 Brutto-Ausstellungsfläche zzgl. erforderlicher Nebenfunktionen (Foyers, Verkehrsflächen, Lager, Flächen für Gebäudetechnik, Stellplätze für Ausstellerfahrzeuge etc.) auf dem Gelände der Messe Frankfurt.

Competition assignment
The Messe Frankfurt exhibition grounds currently have more than 355.000 m2 gross-exhibition area at its disposal, and thus are one of the world’s most important trade fair grounds. In comparison with many other trade fair centres, such as Munich, Stuttgart or Leipzig, the Frankfurt exhibition grounds represent an organically grown inner city trade fair. This is also reflected in the heterogeneous hall structure. The Frankfurt Messe grounds accommodate a variety of international leading trade fairs, where the premises are completely occupied. The reason for the planned new hall building is primarily not an increased demand for space: the new building shall provide leeway for restructuring or replacement of older hall buildings.
Particular importance is attached to the aspect of sustainability. The new hall shall feature a high quality standard by using environment friendly materials and renewable energies right through to the use of intelligent technological systems for efficient energy supply. It is aimed for a gold certification according to the DGNB standard. The object of the procedure is the development of feasible and efficient designs for a two-storey trade fair hall on the Messe Frankfurt’s exhibition grounds with approx. 37.000 mÇ gross-exhibition area and additional auxiliary functions (foyers circulation areas, storage, areas for building technology, parking etc.).

Preisrichter
Prof. Zvonko Turkali, Leibniz Universität Hannover (Vors.)
Barbara Ettinger-Brinckmann, Bundesarchitektenkammer
Prof. Bernd Scholl, ETH Zürich
Monika Weber-Pahl, Darmstadt
Martin Hunscher, Stadtplanungsamt, Frankfurt/M.
Dr. Michael Kummer, Stadt Frankfurt am Main
Jürgen Engel, Aufsichtsrat Messe Frankfurt
Uwe Behm, Messe Frankfurt GmbH
Olaf Kühl, Messe Frankfurt Venue GmbH

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig die Weiterbearbeitung des Projektes zunächst auf Grundlage des 1. Preisträgers vorzunehmen.
Messe Frankfurt | Präqualifikation zum Wettbewerb »Messehalle 7«Auslober Messe Frankfurt Venue GmbH Ludwig-Erhard-Anlage 1 60329 Frankfurt am Main e-mail: bewerbung.halle7@as-p.deVerfahrensbetreuungAS&P - Albert Speer & Partner GmbHHedderichstraße 108-110, 60596 Frankfurt am MainPlanungsgegenstandZweigeschossige Messehalle mit ca. 37.000 qm Brutto-Ausstellungsfläche zzgl. erforderlicher Nebenfunktionen (Foyers, Verkehrsflächen, Lager, Flächen für Gebäudetechnik, Stellplätze für Ausstellerfahrzeuge etc.) auf dem Gelände der Messe Frankfurt.AufgabeZiel des Wettbewerbs ist die Erlangung architektonisch überzeugender und wirtschaftlich realisierungsfähiger Entwürfe für die genannte Planungsaufgabe auf Grundlage der in der Wettbewerbsauslobung definierten räumlichen und funktionalen Parameter.Art des VerfahrensZweiphasiger, nichtoffener Realisierungswettbewerb gemäß §3 Abs. 3 und 4 RPW 2013 mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.Folgende Büros wurden als Teilnehmer gesetzt (angefragt):- schneider+schumacher Architekten | Frankfurt am Main- msm Meyer Schmitz-Morkramer Architekten | Frankfurt am Main- Ferdinand Heide Architekten | Frankfurt am Main- Ackermann und Partner Architekten | München- Code Unique Architekten | Dresden- Sauerbruch Hutton Architekten | Berlin- kadawittfeldarchitektur | Aachen- grafton architects | Dublin | Irland- Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH | Bregenz | Österreich- BIG Bjarke Ingels Group | Kopenhagen | DänemarkDie Messe Frankfurt Venue GmbH fordert alle interessierten Architekturbüros zur Abgabe einer Bewerbung auf. Die Bewerbung junger Büros (Kammereintrag des / der Inhaber ab 01. Januar 2000) ist ausdrücklich erwünscht. Aus dem Kreis der fristgerecht eingegangenen und vollständigen Bewerbungen wählt ein Auswahlgremium nach Maßgabe der untenstehenden Auswahlkriterien weitere zehn Wettbewerbsteilnehmer aus.Das anschließende Verfahren wird als zweiphasiger Wettbewerb durchgeführt:- Phase 1: Anonym durchgeführte Phase (Wettbewerbsleistung: 2 Konzeptblätter)Das Preisgericht wählt aus den eingegangenen Beiträgen der Phase 1 eine Anzahl von 6 bis 8 Konzepten für die Weiterbearbeitung in der zweiten Phase des Wettbewerbs aus.- Phase 2: Kooperatives Verfahren mit einem verbindlichem ZwischenkolloquiumZulassungsbereich und WettbewerbsspracheEU- einschließlich EWR-Staaten plus Schweiz. Verfahrenssprache ist Deutsch.TeilnehmerTeilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die im Zulassungsbereich ansässig sind und gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung »Architekt« berechtigt sind. Ferner sind juristische Personen teilnahmeberechtigt, derensatzungsmäßiger Geschäftszweck auf Leistungen ausgerichtet ist, die der Planungsaufgabe entsprechen und deren bevollmächtigte Vertreter die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen.Geforderte NachweiseFür die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend ein Bewerbungsbogen (Formblatt, anzufordern unter o.g. E-mail-Adresse) zu verwenden, vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den darin geforderten Anlagen bei der Anschrift der Verfahrensbetreuung sowohl im Original als auch in digitaler Kopie an o.g. E-mail-Adresse einzureichen. Zur Fristwahrung genügt der rechtzeitige Eingang der digitalen Bewerbungsdateien zum unten angegebenen Datum.Die fachliche Eignung, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit ist nachzuweisen durch:1. Vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Formblatt 'Bewerbungsbogen' mita. Name und Kontaktdaten des Bürosb. Name eines verantwortlichen Ansprechpartnersc. verbindliche Einverständniserklärung zum Verfahrensmodusd. verbindliche Teilnahmeerklärung am Wettbewerb im Falle der Auswahle. Eigenerklärungen des Bewerbers,- dass kein Insolvenz- oder Liquidationsverfahren anhängig ist,- dass keine rechtskräftige Feststellung beruflicher Verfehlungen besteht- dass keine Steuer- oder Abgabeschulden bestehen2. Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister3. Nachweis über bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme(Anm.: Im Falle der Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb ist ein Versicherungsschutz mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. € je Schadensfall für Personenschäden und 0,5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden nachzuweisen.)4. Darstellung des Büroprofils mit Angaben zu Anzahl und fachlicher Qualifikation der Mitarbeiter auf max. zwei (2) Seiten DIN A45. Referenzen auf max. fünf (5) Seiten DIN A4: Auflistung und Beschreibung der wesentlichen in den letzten zehn Jahren geplanten oder realisierten Projekte. Die Referenzen sollen folgende Angaben enthalten:- Kurzbeschreibung des Projekts mit Planungs- und Bauzeit, ggf. Fotos- Gebäudekennwerte: BGF, Nutzfläche, etc.- Bauherr / Auftraggeber und verantwortlicher Ansprechpartner- vom Bewerber erbrachte Leistungsphasen- Wettbewerbserfolge, Auszeichnungen, Architekturpreise, etc.AuswahlkriterienDie fristgerecht eingegangenen Bewerbungen werden zunächst auf Vollständigkeit geprüft. Voraussetzung der Zulassung zum Auswahlverfahren sind die aus dem Bewerbungsbogen und den eingereichten Anlagen ersichtlichen Nachweise. Anschließend wird anhand eines Punktesystems eine Rangfolge gebildet. Das Teilnehmerfeld für den anschließenden Realisierungswettbewerb wird durch die Bewerber mit den höchsten erreichten Punktzahlen gebildet. Es können insgesamt 50 Punkte erreicht werden, die sich wie folgt aufteilen:- 10 Punkte Aussagekraft der Referenzmappe und des Büroprofils- 20 Punkte Städtebaulich-architektonische Qualität des / der Referenzprojekte- 10 Punkte Erfahrung in Planung und Ausführung von Bauvorhaben- 10 Punkte Wettbewerbserfolge, Auszeichnungen, etc.Termine▪ Ende der Bewerbungsfrist ................................................................. 13. März 2014 [ 16:00 Uhr ]▪ Sitzung des Auswahlgremiums .................................................................................. 27. März 2014• Beginn des Wettbewerbs (Phase 1) .................. voraussichtlich Anfang / Mitte April 2014AuswahlgremiumDas Auswahlgremium besteht aus• Herr Peter Cachola Schmal (Direktor des Deutschen Architekturmuseums)• Herr Sigurd Trommer (Vorstand Montag-Stiftungen gAG, ehem. Präsident der Bundesarchitektenkammer)• Herr Uwe Behm / Herr Olaf Kühl ( Messe Frankfurt)Preisgericht (angefragt)Das Preisgericht besteht aus freien Architekten und Planern, Vertretern der Stadt Frankfurt und Vertretern der Messe Frankfurt:- Frau Barbara Ettinger-Brinkmann (akh)- Herr Prof. Zvonko Turkali (Leibniz Universität Hannover)- Herr Prof. Bernd Scholl (ETH Zürich)- Frau Monika Weber-Pahl (Architektin BDA)- Herr Dieter v. Lüpke (Stadtplanungsamt Stadt Frankfurt am Main)- Herr Dr. Michael Kummer (Bauaufsicht Stadt Frankfurt am Main)- Herr Jürgen Engel (Aufsichtsrat Messe Frankfurt)- Herr Uwe Behm (Geschäftsführung Messe Frankfurt)- Herr Olaf Kühl (Bereichsleiter Facility Management, Messe Frankfurt Venue GmbH)WettbewerbssummeDie zur Verfügung stehende Wettbewerbssumme beträgt ..................................................... € 513.000• Jeder Teilnehmer der Phase 1 erhält ein Bearbeitungshonorar von .................................... € 7.500• Bearbeitungshonorar für Phase 2(Gesamtsumme wird gleichmäßig auf verbleibende Teilnehmer aufgeteilt) ............... € 140.000• Die Summe für Preise und Ankäufe in Phase 2 beträgt ...................................................... € 223.000Die Aufteilung der Wettbewerbssumme ist wie folgt vorgesehen:1. Preis (50%) | 2. Preis (30%) | 3. Preis (20%)Durch einstimmigen Beschluss der Jury kann eine davon abweichende Verteilung der Preisgelder festgelegt werden

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