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Mediatheks- und Leistungszentrum Burg Giebichenstein, Kunsthochschule , Halle/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2012185
Tag der Veröffentlichung
08.11.2011
Aktualisiert am
01.03.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
123 Arbeiten
Auslober
Koordination
Wenzel & Drehmann P_E_M GmbH , Weißenfels
Bewerbungsschluss
21.06.2011
Abgabetermin Pläne
27.09.2011
Preisgerichtssitzung
08.11.2011
Fertigstellung
07/2015

März 2016 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Mit dem Neubau der Mediathek auf dem Campus Design am Neuwerk erweitert die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ihre bisherige Bibliotheksnutzung und richtet das Funktionsspektrum stärker auf neue Medien aus. Die Ansiedlung auf dem Campus Design soll die Bibliotheksnutzung noch stärker in Bezug zu den Kunst- und Design-Wissenschaften rücken und durch die Nähe zum Stadtzentrum externen Nutzern die Erreichbarkeit erleichtern. Das städtebauliche Umfeld ist durch eine heterogene, zwei- bis viergeschossige Bebauung aus der Jahrhundertwende geprägt. Die meist herrschaftlichen Gebäude verfügen über großzügige parkartige Gartenanlagen, die sich vom Neuwerk bis zur Saale erstrecken. Das Baufeld zwischen der Villa Steckner – dem Hauptgebäude der Kunsthochschule – und der benachbarten Villa Engelmann ...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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April 2013 – Zwischenstand des Projekts

Kurz nach Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses wurden wir vom Bauherrn zu einem VOF-Gespräch eingeladen und erhielten den Auftrag zur weiteren Planung stufenweise für alle Leistungsphasen. Der Nutzer – die Kunsthochschule Halle – veranstaltete eine sehr schöne Ausstellung zu den Wettbewerbsergebnissen und gab einen selbst verlegten Katalog dazu heraus. Im Juli 2012 haben wir mit Abgabe der HU-Bau die LPH 4 abgeschlossen und warten seither auf das Ergebnis der Prüfung. Ziel ist der Baubeginn im Sommer 2013 und die Baufertigstellung Ende 2014. Der Entwurf erfuhr bislang nur geringe Änderungen. So wurden einige Raumbelegungen verschoben und die Treppenräume an die Anforderungen des Brandschutzes angepasst. Die Fassade und damit die Aussenwirkung des Gebäudes entspricht noch in voller Gänze dem Wettbewerbsentwurf.

1. Preis

F29 Architekten GmbH, Dresden
Christian Schmitz · Peter Zirkel
Visualisierung: ZILA Leipzig
Clemens Zirkelbach · Peter Ille · Dirk Lämmel

2. Preis

gernot schulz : architektur gmbh, Köln
Prof. Gernot Schulz
Raphaella Burhenne de Cayres
Mitarbeit: Luis Ridao · Gudrun Warnking
Marcus Wagner · Christine Pfeifer · Verena Bick

3. Preis

Staab Architekten GmbH, Berlin
Volker Staab
Mitarbeit: Petra Wäldle · Diana Saric
Carolin Kuhn · Georg Hana
Modell: Monath & Menzel Modellbau, Berlin

4. Preis

HPP Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG, Leipzig
Gerd Heise
Mitarbeit: Sascha Reichmann · Bugrahan Sirin
Catherina Schulz
Fachberater: B-Plan, Leipzig, Dirk Bobe
EGS, Leipzig, Dr. Uwe Schröder
L.Arch.: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden
Angela Aurin

5. Preis

Architekten Leuschner, Gänsicke, Beinhoff, Hamburg
Uwe Gänsicke · Ulla Beinhoff
Mitarbeit: Frauke David · Christof Assing
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 20 Teilnehmern sowie 10 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle beabsichtigt, ihre bisherige Bibliotheksnutzung zu erweitern und das Funktionsspektrum stärker auf neue Medien auszurichten. Es soll eine Mediathek mit modernen EDV- und internetgestützten Funktionen der Informationsbeschaffung, -lagerung und -verarbeitung entstehen. Der „Hauptnutzflächen“-Umfang des Neubaus beträgt ca. 1.550 m².
Die derzeitige Bibliothek befindet sich in der Seebener Straße in der Nähe des historischen Standortes der Burg Giebichenstein. Zum einen sind an diesem Standort jedoch keine Erweiterungsmöglichkeiten gegeben, so wohl Konzeption als auch Ausstattung, Barrierefreiheit, statische Tragfähigkeit und Kubatur der Räume entsprechen nicht den Anforderungen, zum anderen soll die Bibliotheksnutzung noch stärker in einen Bezug zu den Kunst- und Design-Wissenschaften rücken, die am Campus Design verortet sind. Auch für externe Nutzer und Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) ist der neue Standort der Mediathek durch seine leichtere Erreichbarkeit und die Nähe zum Stadtzentrum von Vorteil.
Der avisierte Standort befindet sich in der Südost-Ecke des Campus Design. Er stellt den größten zusammenhängenden, nicht bebauten Bereich des Campusareals dar.

Competition assignment
The University of Art and Design in Halle is planning a wheelchair accessible new media and service centre at the southeast corner of the Design Campus, acting as extension of the existing library and focussing on modern IT and Internet supported functions with a main floor space of approx. 1.550 m². The library use shall be strongly referring to Art and Design Sciences. The location at the Design Campus near the town centre also benefits extern users and small and medium-sized enterprises (SME).

Fachpreisrichter
Prof. Fritz Auer, München/Stuttgart (Vors.)
Prof. Peter Kulka, Dresden/Köln
Prof. Axel Müller-Schöll, Halle/Stuttgart
Prof. Ralf Niebergall, Magdeburg
Jacqueline Lohde, Ministerium der Finanzen LSA, Magdeburg

Sachpreisrichter
Wolfgang Stockert, Burg Giebichenstein, Halle
Günter Hannuschka, Stadt Halle
Holger Sachtlebe, LBB Sachsen-Anhalt, Halle
Ulrich Engelke, Ministerium der Finanzen LSA, Magdeburg

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, mit den Verfassern der Preisgruppe in Verhandlung zu treten und beschließt einstimmig, dass der Entwurf des 1. Preisträgers zur Grundlage der weiteren Bearbeitung und Realisierung gewählt werden soll.

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