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MediaCityPort , Hamburg HafenCity/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2005272
Tag der Veröffentlichung
30.07.2001
Aktualisiert am
01.11.2001
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende Architekten
Beteiligung
11112 Arbeiten
Auslober
Abgabetermin
30.07.2001
Preisgerichtssitzung
13.09.2001

1. Preis

Benthem · Crouwel Architekten, Amsterdam
Jan Benthem · Mels Crouwel
Marten Wassmann · Anja Blechen
Peter Kropp · Florentijn Vleugels
Bregje de Groot · Michael Jaggoe
Lucas Kukler · Nico de Waard
Pieter Bedaux · Thijs van de Straat
Robert Weiss
Statik und Haustechnik: Arup bv, Amsterdam
Baukosten: Van Voorden en de Groot Groep,
Den Haag
Modellbau: Kappers, Rotterdam

2. Preis

DPA Dominique Perrault Architecture, Paris
Gaëlle Lauriot-Prévost · Guy Morisseau
Michaela Krenz · Monica Mittermeyer
Shige Maeda · Cyril Lancelin · Ralf Levedag
Jérôme Thibault · Sandra Riedel · Anne Speicher
Fachberater: IGB, Hamburg
Leonhard · Andrä u. Partner, Berlin
Scholze, Berlin

3. Preis

Gigon + Guyer Architekten AG, Zürich
Annette Gigon · Mike Guyer
Mitarbeit: Esther Righetti · Christof Bhend
Sergej Klammer · Pascal Müller
Veronika Steiger
Fachberater: Dr. Lüchinger + Meyer, Zürich
Daniel Meyer
3-Plan Haustechnik AG, Winterthur,
Reto Burkhart
Ernst AG, Basel, Silvio Gallus
Verfahrensart
Offener einstufiger Realisierungswettbewerb in zwei Bearbeitungsphasen

Auslober:
Grundstücksgesellschaft MCP MediaCity Port
Gesellschaft mbH + Co. KG, Hamburg im
Einvernehmen mit der Freien und Hansestadt
Hamburg

Betreuung/Vorprüfung:
Planungsgruppe MCP, Hamburg
Uwe Drost · Jo Claussen-Seggelke

Wettbewerbsaufgabe:
Die Zukunftsentwicklung auf dem ehemaligen
Grasbrook zwischen Norderelbe und Zollkanal,
welche unter dem Begriff „HafenCity“ (siehe wa
12/1999, 9/2000, 8/2001) eine der zentralen Aufgaben
der Stadtentwicklung Hamburgs seit dem
Wiederaufbau nach 1945 darstellt, bildet den
Rahmen für das Projekt MediaCityPort. Hierbei
soll das Projekt in seiner Haltung und Ausformung
sowohl dem architektonischen und qualitativen
Anspruch der Ausloberin wie auch der herausragenden
städtebaulichen Lage des Grundstücks
gerecht werden. Gegenstand des Wettbewerbs
ist die Planung für einen Gebäudekomplex mit ca.
50.000 m2 BGF auf einem ca. 12.000 m2 großen
Bereich unter Einbeziehung des bestehenden
Kaispeicher A, welcher sich in exponierter Lage
in der neuen Hafencity in unmittelbarer Nähe der
heutigen Kehrwiederspitze befindet.
Das Konzept des MediaCityPort und seine bauliche
Ausformung soll Hamburgs Bedeutung als
Deutschlands digitale Hauptstadt nachhaltig
stärken und ausbauen sowie eine Initialzündung
für eine städtebauliche und stadtwirtschaftliche
Entwicklung in der neuen HafenCity darstellen.
Es soll ein Konzept entwickelt werden, das auf die
Bedürfnisse der digitalen Wirtschaft zugeschnitten
ist, sehr hohe Qualität und Offenheit besitzt.
Ziel ist es, eine serviceorientierte Medienwelt zu
entwickeln, die Leben, Wohnen und Arbeiten auf
ideale Weise mit Einkaufen, Erholung, Fitness,
Freizeit und Unterhaltung verknüpft. Das Gebäude-
und Nutzungskonzept gliedert sich in:
MediaCity.Academy ca. 1.000 m2
(Aus- u. Weiterbildungszentrum
für digitale Wirtschaft)
MediaCity.Incubator ca. 2.000 m2
(Start-Up Centrum)
MediaCity.Office ca. 38.500 m2
(Unternehmen der digitalen Wirtschaft)
MediaCity.Flair ca. 1.000 m2
(Tagung, Multimedia, etc.)
MediaCity.Studios ca. 1.000 m2
(intern. Produktionsfirmen u. Sender)
MediaCity. Lofts ca. 2.000 m2
(gewerbl. geprägte Wohn-Lofts)
MediaCity.Spa ca. 7.000 m2
(Wellness-/Fitnessbereich)
MediaCity.Lounge ca. 5.000 m2
(geschlossener u. excl. Business
to Business-Club)
Sonstige Nutzer/Dienstleister ca. 1.000 m2
(Versorgung)
In den Jahren 1963 bis 1965 wurde der Kaispeicher
A nach einem Entwurf des Hamburger
Architekten Werner Kallmorgen als Nachfolgebau
des 1875 errichteten Kaiserspeichers
gebaut (Trapezförmiges Gebäude mit 125 m
Seitenlänge und 31 m Höhe, aufgeteilt in Keller,
Raum und 5 Böden auf einer überbauten Grundfläche
von ca. 6.000 m2 mit tatsächlicher Netto-
Lagerfläche von ca. 30.140 m2 auf 900 Gründungspf.hlen
von 19 m Länge errichtet). Das
Gebäude stellt in seinem funktionalen Charme
und seiner Monumentalität ein wichtiges Dokument
aus der Zeit des Wiederaufbaus dar.
Die Wettbewerbsteilnehmer sollen sich mit der
speziellen Charakteristik des Gebäudes und
der Signifikanz der Architektur in ihrer sparsamen
Ausgestaltung auseinandersetzen. Auf
Grund der unterschiedlichen und sich widersprechenden
Anforderungen an das Bestandsgebäude
und seiner zukünftigen Nutzung sind
innovative und mutige Konzepte gefordert.

Fachpreisrichter:
Prof. Adolf Krischanitz, Wien (Vors.)
Peter Gero, Baudezernent, Hamburg-Mitte
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, Hamburg
Barbara Holzer, Berlin/Zürich
Prof. Günter Pfeifer, Freiburg
Peter Wilson, Münster
Prof. Bettina Lautz, Bielefeld
Stellv.: Uwe Bodemann, STEB, Hamburg
Sachpreisrichter:
Bernd Tiedemann, Geschäftsf. GHS, Hamburg
Paul Vollmer, HPE Property Holding GmbH, HH
Hartwig Kühlhorn, Bezirk Hamburg-Mitte
Harry Handelsman, Manhattan Loft Corporation
Ltd., London/Berlin
Dr. Thomas Mirow, Wirtschaftssenator
Jens Bley, Geschäftsführer iXL, Hamburg
Stellv.: Reiner Nagel, GHS, Hamburg
Hubert Piske, Bezirk Hamburg-Mitte
Karsten Horx, EUROLAND Projektierungen
GmbH, Hamburg
Dr. Stephan Bone-Winkel, Projektentwicklung
GmbH, Berlin

Preisgerichtsempfehlung:
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, den
1. Preis – unter Einbezug folgender Empfehlungen
– zur Weiterbearbeitung heranzuziehen:
– Die Eingangssituation und die Einbindung in
die Umgebung ist – insbesondere im Übergang
zum angrenzenden Wohngebiet – zu
überarbeiten.
– Der Neubau wird in der Stadtsilhouette eine
entscheidende Rolle spielen. Dabei wird das
Problem der Verschattung zur angrenzenden
Wohnbebauung, gleichermaßen wie die Di -
mensionierung der skulpturalen Form und die
Materialaspekte eine sorgfältige Optimierung
und Abstimmung mit allen Beteiligten fordern.
Insbesondere sollte die Höhe des Gebäudes
noch einmal überprüft werden.

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