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Erweiterungsbau Max-Planck-Institut für Psycholinguistik , Nijmegen/ Niederlande

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2011456
Tag der Veröffentlichung
24.03.2011
Aktualisiert am
12.07.2015
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
6 Arbeiten
Auslober
Koordination
FSW Düsseldorf GmbH Faltin + Sattler, Düsseldorf
Abgabetermin
11.02.2011
Preisgerichtssitzung
24.03.2011

August 2015 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Das Max-Planck-Institut für Psycholinguistik wurde 1980 gegründet und untersucht in interdisziplinärer Forschung von Linguisten und Psychologen die psychologisch-neurologischen Mechanismen von Sprache. Das Ziel ist es zu verstehen, wie unser Gehirn und unser Gedächtnis Sprache verarbeiten, wie Sprache mit anderen kognitiven Abläufen interagiert und wie Sprachen erlernt werden.
Die Vielfalt der Fragestellungen, die das MPI verfolgt, zieht eine Vielzahl verschiedener Forschungsmethoden nach sich. Von streng kontrollierten Laborexperimenten, über Feldforschung bis zu „Virtual-Reality“- Laboren. Um die neuralen Grundlagen von Sprachverarbeitung zu erforschen, werden auch bildgebende Verfahren und EEG-Messungen eingesetzt. Genom-Screening und molekularbiologische Methoden wiederum sind wesentlich für die Erforschung der genetischen Grundlagen der Sprache.
Das Max-Planck-Institut für Psycholinguistik liegt ...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Mai 2012 – Zwischenstand des Projekts

Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten, wurde im Mai 2011 mit der Planung beauftragt: Wir wurden mit den Leistungsphasen 2-9 betraut, die Beauftragung erfolgt phasenweise. Die Entwurfsplanung wurde im Januar 2012 abgeschlossen, im März 2012 haben wir die Haushaltsunterlage eingereicht. Derzeit befinden wir uns in der Ausführungs- und Ausschreibungsphase, der Baubeginn ist für Februar 2013 vorgesehen. Das Gebäude soll nach einer Bauzeit von 16 Monaten fertiggestellt werden. Unsere Wettbewerbslösung konnte in allen wesentlichen Teilen unverändert beibehalten werden. Besonderer Wert wird von Seiten des Bauherrn, der Nutzer und der niederländischen Genehmigungsbehörden auf das Konzept einer Gebäudehülle/Gebäudekubatur gelegt, die sich harmonisch in die Umgebung mit der angrenzenden Waldfläche einfügt. Um das Gebäude energetisch zusätzlich zu optimieren, haben wir uns für eine geringfügige Verringerung des Glasflächenanteils der Fassade entschieden.
Nach enger Abstimmung mit den Nutzern wurden Details in den Laborlayouts verändert, um den individuellen Bedürfnissen der Forschergruppen des Max-Planck-Instituts optimal gerecht zu werden.

1. Preis

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Stuttgart
Till Behnke
Mitarbeit: A. Alijaj · A. Braun · C. Wohlfrom
Fachber.: Scholzejaeger GmbH, Stuttgart
  • 1. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Stuttgart
  • 1. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Stuttgart

2. Preis

F29 Architekten GmbH, Dresden
Peter Zirkel
Mitarbeit: Hui Do · Martin Gebauer
Martin Flemming · Silke Wollenweber
inbo, Drachten
Loes Oudenaarde
Labor: lfg Leipzig Ing.-Büro für Gesundheitswesen GmbH, Leipzig
Haustechnik: DGMR, Drachten
  • 2. Preis: F29 Architekten GmbH, Dresden
  • 2. Preis: F29 Architekten GmbH, Dresden

3. Preis

Meyer Architekten GmbH, Düsseldorf
Jan Hinnerk Meyer
Mitarbeit: J. Dickmann · S. Falk · G. Flisek
S. Linss · F. Papisca · M. Strey
Croonen Architecten, Nijmegen
Fred Meerdink · Eric van Beuningen
Mitarbeit: Erik Cornelissen · Tjeerd Hermsen
TGA: Ebert-Ingenieure GmbH, Düsseldorf
Sascha Hösel · Erika Reichel · Olaf Reimertz
Labor: Eurolabors AG, Kassel
Integrated Laboratory Planning
Markus Fenner · Robin Kluge · Sören Möller
  • 3. Preis: Meyer Architekten GmbH, Düsseldorf
  • 3. Preis: Meyer Architekten GmbH, Düsseldorf
Verfahrensart
Nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 6 Teilnehmern.

Wettbewerbsaufgabe
Das Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen ist eines von über 80 Forschungsinstituten der Max-Planck-Gesellschaft. Aufgabe des MPI für Psycholinguistik ist, die psychologischen, sozialen und biologischen Grundlagen von Sprache zu erforschen.
Das MPI für Psycholinguistik plant nun die Errichtung eines Erweiterungsbaus auf einer Fläche von 3.134 m² BGF. Diese Erweiterung ist erforderlich geworden, da die vorhandenen Kapazitäten bei weitem sowohl quantitativ als auch qualitativ nicht ausreichen.
Das Erweiterungsgebäude des Instituts soll auf dem eigenen Grundstück in östlicher Richtung mit direkter Anbindung an den Bestandsbau realisiert werden.
Das umzusetzende Raumprogramm umfasst 1.458 m², davon sind 540 m² reine Laborflächen mit zum Teil höheren baulichen Anforderungen, wo von 240 m² als molekularbiologische Labore und 280 m² als Labore physikalischer Prägung ausgebildet werden. 766 m² sind als Büro-/Verwaltungsflächen den jeweiligen Organisationseinheiten A und B zugeordnet. Zusätzlich sind zentrale Einrichtungen mit einer Fläche von 152 m² allen Organisationseinheiten zugeordnet. Die Gesamtfläche entspricht ca. 3.000 m² BGF.

Competition assignment
The MPI for Psycholinguistics is planning an extension on a surface area of 3.134 m², directly connected with the existing building. The space program of 1.458 m² is divided in: 540 m² laboratories (240 m² biomolecular and 280 m² physical laboratories), 766 m² offices/administration for organisational units A and B 152 m² central facilities for all organisational units.

Preisrichter
Prof. Horst Ermel, Kaiserslautern (Vors.)
Dieter Grömling, Max-Planck-Ges., München
Mels Crouwel, Amsterdam
Thomas Habscheid-Führer, Aachen
Nils Krause, Stuttgart
Thomas de Graaf, Bgm. Nijmegen
Prof. Peter Hagoort, Max-Planck-Insitut für Psycholinguistik (MPI), Nijmegen
Prof. Simon Fisher, MPI, Nijmegen

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig den 1. Preisträger mit der Planung zur Realisierung des Vorhabens zu beauftragen.

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