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Lohsepark in der HafenCity , Hamburg HafenCity/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2010594
Tag der Veröffentlichung
15.06.2010
Aktualisiert am
23.11.2018
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Landschaftsarchitekten sowie freischaffende Künstler in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten
Beteiligung
28 Arbeiten
Auslober
Koordination
büro luchterhandt stadtplaner architekten landschaftsarchitekten, Hamburg
Bewerbungsschluss
06.11.2009
Abgabetermin
07.09.2009
Preisgerichtssitzung
26.11.2009
Fertigstellung
05/2017
Verhandlungsverfahren Überarbeitung
6/2010

Mai 2017 - Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Der Lohsepark schafft im Zentrum der HafenCity einen attraktiven grünen Stadtraum. Der in der Tradition eines Hamburger Volksparks angelegte Park ist mit einer Gesamtfläche von 4,4 ha der größte zusammenhängende Park der HafenCity. Das Freiraumkonzept streicht die Raumqualitäten mit zwei grundlegenden gestalterischen Eingriffen heraus: Der Blickachse von Wasser zu Wasser sowie einer präzisen räumlichen Staffelung in drei Höhenstufen – Stadtebene, Parkebene und historische Ebene.
Der 550 m lange und 100 m breite Park zeichnet sich durch klare Sichtlinien aus. Er erstreckt sich wie ein langes grünes Band von Wasser zu Wasser und öffnet sich an beiden Seiten zum Hafenbecken.
Wenn auch nicht von jedem Standpunkt aus sichtbar, ist das Wasser doch prägend für die Raumwirkung: Die offenen Wasserflächen durchbrechen die Fassadenlandschaft und bringen Licht und Luft in den Park. An den Längsseiten verbinden Terrassen, so genannte Bastionen aus Ziegelsteinen, den Park mit der Stadtebene barrierefrei. Die Steine wurden von VOGT speziell für den Lohsepark entwickelt.
Großzügige Rasenflächen laden zum Spielen und Ver- weilen ein. Lange Parkbänke, Sitzstufen und andere Möbel schaffen Möglichkeiten für Ruhe und Entspannung. Die Topographie und das Vegetationskonzept bestimmen den Park. Der Park hat über 530 Bäume in 22 typischen Parkbaumarten. Rund 70 Apfel- und Kirschbäume deren Früchte von jedem geerntet werden dürfen, bereichern das Pflanzenkonzept.
Neben dem urbanen Ambiente des Parks mit seinen Bastionen, einer großen Außentreppe der HafenCity Universität und einer Streetball-Anlage, hat der Park an seiner nördlichen Grenze eine weiche und sehr natürliche Seite: ein sanft abfallendes Ufer aus Gräsern, Stauden und Schilfrohr steht im Kontrast zu den sonst durch Kaimauern abgedeckten Gewässern des Tidehafen und bieten einen ökologisch hochwertigen Lebensraum mitten in der Stadt.
Der in den Park integrierte Gedenkort „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ erinnert an die Deportation von über 8.000 Juden, Sinti und Roma in den Jahren 1940-1945.

Beteiligte Hersteller u.a.
Bänke: BURRI public elements Deutschland GmbH
Beleuchtung: u.a. BEGA Gantenbrink-Leuchten KG
Mauerklinker: Petersen Tegl A/S
Spielobjekte: KuKuk GmbH


>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

1. Preis

Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich
G. Vogt · R. Voss · N. Eiffler
M. Bundt · C. Riede · P. Feldschmidt

Fachplaner /Engineers
Bauüberwachung
BBS Landschaftsarchitekten,
Hamburg
Geotechnik, Erdbau- und Spezialtiefbauplanung
Grundbauingenieure Steinfeld und Partner,
Hamburg
Tragwerksplanung
Binnewies Ingenieurges. mbH, Hamburg
WTM Engineers GmbH, Hamburg
Bauüberwachung Ingenieurbau
Ingenieurbüro Ludanek,
Hamburg
Projektsteuerung
PRISMA GmbH, Hamburg

1. Preis

Lützow 7 C. Müller · J. Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin
J. Wehberg · C. Müller · M. Kuhn
M. Pesecow · L. Doderer · M. Sasse · L. Hankow
D. Moser

1. Preis

Büro Prof. Gabriele G. Kiefer, Berlin-Kreuzberg
Prof. G. Kiefer · K. Volgger
A. Westendorf · S. Lacheta · E. Ott
K. Erke · H. Sparla · E. Underwood
Kunst: Stih & Schnock GbR, Berlin

1. Preis

Global – Arquitectura Paisagista, Lissabon
C. Raposo
Inês Lobo Architectos, Lissabon
Kunst: Moirika Reker · Gilberto Reis, Lissabon
L.Arch.: Jacopo Pellegrini
Teresa Figueiredo Marques, Mailand
Verfahrensart
Begrenzt offener, einstufiger freiraumplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb in zwei Bearbeitungsphasen mit vorgeschaltetem VOF-Auswahlverfahren und anschliessendem Verhandlungsverf

Wettbewerbsaufgabe
Mit der HafenCity reift in Hamburg ein neues Stück Stadt heran. Die HafenCity ist das derzeit größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa, hier entsteht auf einer Fläche von 157 Hektar ein lebendiger innenstädtischer Raum am Wasser mit einer Nutzungsmischung von Arbeiten und Wohnen, Einzelhandel, Frei- zeit, Gastronomie sowie Kultur (siehe wa 12/99). Außergewöhnlich ist das Projekt HafenCity jedoch nicht allein wegen seiner Größe. Es unterscheidet sich von ähnlich großen Stadtentwicklungsprojekten durch die zentrale, innerstädtische Lage.
Kennzeichnend sind die hohe Qualität der Architektur und Freiraumgestaltung sowie die vielfältigen Wasserbezüge für das Gebiet der HafenCity. Der Lohsepark wird die größte zusammenhängende Parkanlage der HafenCity. Der freiraumplanerische Wettbewerb zur Gestaltung des Lohseparks (Realisierungsteil) markiert einen neuen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung der zentralen und östlichen HafenCity.
Gleichzeitig wendet sich die Stadt einem bedeutenden historischen Thema zu: mit der Gestaltung des Gedenkorts am ehemaligen Hannoverschen Bahnhof inmitten des Parks setzt sie sich mit dem Ort der Deportation von Juden, Sinti und Roma im Dritten Reich und damit einem über lange Jahre vernachlässigtes Thema Hamburgischer Geschichte auseinander (Ideenteil).
Der Park soll als Stadtteilpark vielfältigen Nutzungsinteressen dienen und ein breites Spektrum an Aktivitäten ermöglichen: z.B. Spielen, Erholen, kulturellen Aktivitäten nachgehen, Picknicken, Spazierengehen, Joggen, Geschichte erleben. Das Nutzungsangebot soll allen Generationen offen stehen. Es richtet sich primär sowohl an die Öffentlichkeit in der HafenCity (Anwohner, Beschäftigte, Studierende und Schüler) als auch an Besucher aus anderen innerstädtischen Quartieren. Als Volkspark soll der Lohsepark zum Aufenthalt und zur Regeneration einladen, er soll sich ebenfalls als Erlebnisraum in der Natur präsentieren und gestaltete Park- und Gartenlandschaft auch ästhetische Zugänge zur Natur in Form einer modernen, urbanen Landschaftsarchitektur eröffnen.
Als feste Nutzungsbestandteile sind Spiel- und Bewegungsflächen sowie als kleine Gebäudeeinheit ein Spiel- und Gemeinschaftshaus sowie ein Park-Kiosk mit gastronomischer Nutzung vorzusehen.

Competition assignment
The realisation part of the landscaping design for the Lohsepark will be a new milestone of the HafenCity, the largest inner-city development project in Europe. The ideas part will deal with Hamburg s history: a memorial shall be designed at the former Hannoverscher Bahnhof for the deported Jews, Sinti and Roma during the Third Reich. The park shall facilitate many activities such as playing, walking, jogging, having picnics etc. It shall be open for all generations, mainly for inhabitants, students and employees of the HafenCity. The park shall be designed as sensuous setting in the open air: a modern urban landscaping with an aesthetic approach to nature. The design shall include recreational areas, a small communal centre and a kiosk with gastronomic use.

Fachpreisrichter
Guido Hager, Zürich (Vors.)
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor, Hamburg
Markus Weiler, Bezirk Hamburg-Mitte
Prof. Maria Auböck, Wien
Prof. Dr. Stefanie Endlich, Berlin
Martin Rein-Cano, Berlin
Rüdiger Wurth, Barcelona
Prof. Christiane Sörensen, Hamburg

Sachpreisrichter
Jürgen Bruns-Berentelg, HafenCity Hamburg GmbH, Hamburg
Hans Heinrich Bethge, Hamburg
Andreas Wankum, Stadtradt, Hamburg
Jan Quast, Stadtradt, Hamburg
Marko Knudsen, Roma und Cinti Union
Dr. Annette Busse, Hamburg
Prof. Dr. Uwe M. Schneede, HafenCity Hamburg

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht formuliert für das weitere Verfahren die folgenden Empfehlungen:
Der Ausloberin wird empfohlen, mit den vier Wettbewerbsteilnehmern, die mit einem ersten Preis ausgezeichnet worden sind, hinsichtlich des Realisierungsteils Verhandlungen über eine mögliche Beauftragung von weiteren Planungsleistungen aufzunehmen.
Der Ausloberin wird empfohlen, das Ergebnis des Wettbewerbs bis zur endgültigen Vergabeentscheidung nicht zu veröffentlichen und die am Wettbewerb beteiligten Personen entsprechend zur Verschwiegenheit zu verpflichten, damit das Verhandlungsverfahren ungestört fortgesetzt werden kann.

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