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Kulturpark Strausberg und Landratsamt (ehemaliges Landarmen- und Militärinvalidenhaus) , Strausberg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2029880
Tag der Veröffentlichung
23.09.2020
Aktualisiert am
12.04.2021
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
Europäischer Wirtschaftsraum
Teilnehmer
Landschaftsarchitekt*innen
Beteiligung
10 Arbeiten
Auslober
Koordination
BSG Brandenburgische Stadterneuerungsges. mbH, Potsdam
Bewerbungsschluss
19.10.2020 10:00
Abgabetermin Pläne
18.01.2021 12:00
Preisgerichtssitzung
25.03.2021

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?

1. Preis

Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin
Franz Reschke
Mitarbeit: Frederik Springer · Suzan Schwaner
Hendrik Bartelt · Bérengére Chauffeté
Lichtplaner: Anselm von Held
  • 1. Preis: Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin
  • 1. Preis: Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin
  • 1. Preis: Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin
  • 1. Preis: Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin

2. Preis

WES LandschaftsArchitektur, Berlin
Architekt Hans-Hermann Krafft, Berlin
Henrike Wehberg-Krafft
Mitarbeit: Stefan S. Weber · Charlotte Kuphal
Lukas Bucher · Michael Echardt · Tim Keller
Alieksandra Dalmatara · Christina von Reth
Visualisierung: LOOMN
  • 2. Preis: WES LandschaftsArchitektur, Berlin
  • 2. Preis: WES LandschaftsArchitektur, Berlin
  • 2. Preis: WES LandschaftsArchitektur, Berlin
  • 2. Preis: WES LandschaftsArchitektur, Berlin

3. Preis

Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin
Maik Böhmer
Mitarbeit: Fabian Karle · Mareen Leek · Ulrike Börst
Perspektiven: Adrian Calitz Visual
  • 3. Preis: Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin
  • 3. Preis: Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin
  • 3. Preis: Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin
  • 3. Preis: Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren

Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs ist ein Entwurf zur Neuanlage und Revitalisierung des Kulturparks (Realisierungsteil 1) sowie zur Neugestaltung der Freiflächen des Landratsamtes, Dienststelle Strausberg, Klosterstraße 14 (Realisierungsteil 2) in Verbindung mit einem Ideenteil zur Entwicklung eines Rahmenkonzeptes für die Gestaltung des nördlichen Zugangs zur Altstadt Strausberg und konzeptionellen Aussagen zum Ausbau des öffentlichen Parkplatzes Wriezener Straße.

Auf Grund des räumlichen Bezugs und der Verschränkung der Wettbewerbsaufgaben bzw. der in eigenständigen Baumaßnahmen durchzuführenden Realisierungsteile haben sich die Stadt Strausberg und der Landkreis Märkisch-Oderland entschieden, den vorliegenden Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für die Entwicklung des Kulturparks und der Freiflächen der Dienststelle des Landkreises gemeinsam auszuloben.

Im Rahmen der Wettbewerbsbeiträge werden für den Realisierungsteil 1 − Kulturpark − Lösungen entwickelt, die zu einer verbesserten Wahrnehmbarkeit, Funktionalität und Aufenthaltsqualität des Kulturparks beitragen und die öffentlich genutzte Freifläche in ihrer Attraktivität aufwerten. Dabei sollen der wichtige Zugang von der Wriezener Straße (Erschließung, Anlieferung und Kraftverkehr) und die geplante Fortführung des Stadtmauerrundwegs (Fußgänger) besondere Aufmerksamkeit erfahren. Die Vernetzung beider Teilflächen des Wettbewerbsgebietes im Umfeld der Stadtmauer unter Berücksichtigung der besonderen topographischen Herausforderungen ist zu gewährleisten. Die Anbindung an die benachbarten Grün- und Freiräume sowie Wegeverbindungen ist zu verbessern. Die Einbindung zur Stadt und die Erholungsfunktion für alle Bevölkerungsgruppen sind zu qualifizieren. Es wird von den Wettbewerbsteilnehmern die Konzeption eines realisierungsfähigen Entwurfs erwartet. Dies gilt gleichermaßen für den Realisierungsteil 2 - Freiflächen Landratsamt.

Die Wettbewerbsbeiträge liefern Konzepte zur Verbindung und Integration unterschiedlicher Nutzungsanforderungen. Das konfliktfreie Miteinander der verschiedenen Nutzergruppen untereinander und mit dem umgebenden Stadtraum ist Ziel und Grundlage der Planungen. Der Kulturpark versteht sich als Park der Generationen.

Der zu erarbeitende Beitrag der Wettbewerbsteilnehmer soll den durch die Stadt Strausberg und den Landkreis Märkisch-Oderland vorgegebenen Parametern hinsichtlich Flächen- und Bauprogramm, Funktionalität (Betrieb, Barrierefreiheit, Inklusion) und Wirtschaftlichkeit (Nachhaltigkeit) genügen und sich in die zu Teilen denkmalgeschützte Anlage unter Berücksichtigung der Anforderungen des Naturschutzes harmonisch einfügen.

Fachpreisrichter*innen
Tobias Micke, Landschaftsarchitekt, Berlin, AK Berlin (Vorsitzender)
Claudia Zimmermann, Landschaftsarchitektin, Berlin, AK Berlin
Pia von Zadow, Landschaftsarchitektin, Potsdam, AK Brandenburg
Fred Wanta, Architekt, Cottbus, AK Brandenburg

Sachpreisrichter*innen
Elke Stadeler, Bürgermeisterin, Stadt Strausberg
Gernot Schmidt, Landrat, Landkreis Märkisch-Oderland
Heinz-Dieter Gransee, Stadt Strausberg, FBL Technische Dienste

Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die Arbeit 18005 zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu wählen.

Ausstellung
Die Stadt Strausberg und der Landkreis Märkisch-Oderland beabsichtigen, die Wettbewerbsbeiträge umgehend der Öffentlichkeit vorzustellen. Aufgrund der Pandemielage wird eine Präsenz-Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge kurzfristig nicht möglich sein. Deshalb werden die Wettbewerbsarbeiten in einer digitalen Präsentation einschließlich Kommentierung nach Ostern 2021 auf der Internetseite der Stadtverwaltung Strausberg unter www.strausberg.de veröffentlicht. Sobald die Situation eine Präsenz-Ausstellung in Strausberg zulässt, ist auch die physische Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten beabsichtigt. Hierzu wird gesondert informiert und eingeladen.
23/09/2020 S185
Deutschland-Seelow: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2020/S 185-447361
Wettbewerbsbekanntmachung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Märkisch-Oderland
Postanschrift: Puschkinplatz 12
Ort: Seelow
NUTS-Code: DE409 Märkisch-Oderland
Postleitzahl: 15306
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
E-Mail: strausberg@bsgmbh.com
Telefon: +49 331-271680
Fax: +49 331-2716830
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.maerkisch-oderland.de

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Strausberg
Postanschrift: Hegermühlenstraße 58
Ort: Strausberg
NUTS-Code: DE409 Märkisch-Oderland
Postleitzahl: 15344
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Fachbereich Technische Dienste Fachgruppe Stadtplanung
E-Mail: technische-dienste@stadt-strausberg.de
Telefon: +49 3381-381326
Fax: +49 3381-381431
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.stadt-strausberg.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Wettbewerb betrifft eine gemeinsame Beschaffung

I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YHRD274/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: BSG Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Ludwig-Richter-Straße 23
Ort: Potsdam
NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 14467
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Fr. Dr. Annette Münchmeyer, Hr. Jens Lüscher
E-Mail: strausberg@bsgmbh.com
Telefon: +49 331-271680
Fax: +49 331-2716830
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bsgmbh.com
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YHRD274

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde

I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Realisierungswettbewerb Kulturpark / Landratsamt Dienststelle Strausberg
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020 - WB - 01
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:
Gemeinsam loben die Stadt Strausberg und der Landkreis Märkisch-Oderland einen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil zur Neugestaltung des am Ufer des Straussees gelegenen Kulturparks und der von der Stadtmauer umfassten Freiflächen am Landratsamt, Dienststelle Strausberg, aus.
Die Neu- bzw. Umgestaltung des Kulturparks (im Eigentum der Stadt Strausberg) zum attraktiven Aufenthalts- und Erlebnisbereich dient der Weiterentwicklung als Ort der Begegnung, für Freizeit, Sport und Erholung. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kulturpark betreibt der Landkreis Märkisch-Oderland in der Klosterstraße 14 einen Verwaltungsstandort, die Dienststelle Strausberg. Die Freiflächen der Liegenschaft des Landratsamtes bedürfen der umfassenden, konzeptionellen Neugestaltung. Bisher un- bzw. unternutzte Potenziale der Liegenschaft sind zu aktivieren, um eine Öffnung des Standorts zwischen Strausberger Altstadt und Kulturpark zu ermöglichen.
Im Zuge eines Realisierungswettbewerbs mit Ideenteil sollen durch die Wettbewerbsteilnehmer*innen Lösungen entwickelt werden, die den Kulturpark und die Außenanlagen des Landratsamtes, Dienststelle Strausberg, in ihrer Attraktivität und Funktionalität sowie ihrem Erscheinungsbild aufwerten und zur verbesserten Wahrnehmbarkeit des Stadt- und Freiraums beitragen. Die Anbindung an die benachbarten Grün- und Freiräume sowie Wegeverbindungen zwischen der Altstadt, dem Kulturpark und der Liegenschaft des Landkreises sind auszubauen und die Erholungsfunktion zu qualifizieren.
Weitere Beauftragung:
Die Stadt Strausberg und der Landkreis Märkisch-Oderland beabsichtigen einen der Preisträger*innen unter Würdigung der Bewertung durch das Preisgericht mit der weiteren Bearbeitung der Planungsaufgaben „Objekt- und Freianlagenplanung Kulturpark (Realisierungsteil 1)“ sowie „Objekt- und Freianlagenplanung Außenanlagen Landratsamt, Dienstort Strausberg, Klosterstraße 14 (Realisierungsteil 2)“ in den Leistungsphasen 2-9 gemäß § 39 HOAI, in stufenweiser Beauftragung vertraglich zu binden. Die weitere Beauftragung steht unter Finanzierungsvorbehalt.
Die Auslober beabsichtigen, jeder für seinen Leistungsteil, mit dem Wettbewerbssieger / der Wettbewerbssiegerin (bzw. einem / einer der Preisträger*innen) an den Planungswettbewerb anschließend gemäß § 80 (1) VgV unter Berücksichtigung § 70 (2) VgV in das Verhandlungsverfahren zur Auftragsvergabe einzutreten. Die Preisträger*innen verpflichten sich bereits mit Teilnahmeantrag im Falle einer Beauftragung, die weitere Bearbeitung zu übernehmen.
Zur Auftragsverhandlung wird eingeladen, sobald und soweit das Ergebnis des Planungswettbewerbs realisiert werden soll. Mit der Aufforderung zur Verhandlung werden zum Nachweis der Eignung erforderliche Unterlagen abgefordert. Im Hinblick auf die nachzuweisende Leistungsfähigkeit können zur Angebotsabgabe aufgeforderte Preisträger die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (Bezug § 47 VgV – Eignungsleihe).
Die Zuschlagskriterien werden mit der Aufforderung zur Verhandlung bekannt gemacht.
Die Auftraggeber behalten sich jeweils das Recht vor, den Auftrag ggf. auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten (§17 Abs. 11 VgV). Es ist die stufenweise Beauftragung vorgesehen, ein Anspruch auf Übertragung aller Leistungen besteht nicht.
Der Wettbewerb wird als nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem EU-weitem Bewerbungsverfahren nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2013 und der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV 2016) ausgelobt. An der Vorbereitung und Auslobung des Wettbewerbs wirkte die Architektenkammer Brandenburg beratend mit. Die Auslobung ist dort unter der Nummer W W2020/07 Wettbewerb „Kulturpark Strausberg“ registriert.
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Die Auslober beabsichtigen, 10 Bewerber zur Teilnahme am Wettbewerb aufzufordern. Die Teilnehmer am Wettbewerb werden durch ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren bestimmt, in dem die formale Qualifikation und die fachliche Eignung überprüft werden. Das Bewerbungsverfahren zur Wettbewerbsteilnahme ist nicht anonym, die fachliche Eignung ist über die Kammerzugehörigkeit und der Aufgabenstellung vergleichbare Referenzen nachzuweisen.
Von der Teilnahme am Wettbewerb sind nach § 79 (2) VgV Personen ausgeschlossen, die infolge ihrer Beteiligung an der Vorbereitung oder Durchführung des Planungswettbewerbs bevorzugt sein oder Einfluss auf die Entscheidung des Preisgerichts nehmen könnten. Gleiches gilt für Personen, die sich durch Angehörige oder ihnen wirtschaftlich verbundene Personen einen entsprechenden Vorteil oder Einfluss verschaffen könnten.
Zur Teilnahme zugelassen sind Landschaftsarchitekten*innen, die die Wettbewerbsaufgabe bearbeiten und die Referenzen in der Planung und Realisierung von Projekten der Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung vorlegen. Die Kammerzugehörigkeit ist nachzuweisen. Mehrfachbewerbungen bzw. Mehrfachteilnahmen von Mitgliedern eines Wettbewerbsteams sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher Mitglieder und des Teams insgesamt.
Es bestehen Mindestanforderungen zur Zulassung, bei Nichterfüllung erfolgt der formale Ausschluss des Bewerbers. Bewerber*innen, die zur Auswahl zugelassen werden wollen, müssen den in der Bekanntmachung formulierten Kriterien ausnahmslos genügen.
— Fristgerechte Bewerbung mit Teilnahmeantrag auf zur Verfügung gestelltem Formular (Download);
— Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation durch Kammerzugehörigkeit (oder Anerkennung gemäß der Richtlinie 2005/36/EG – „Berufsanerkennungsrichtlinie“);
— Eigenerklärung zur Verknüpfung mit anderen Unternehmen;
— Eigenerklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 42 VgV in Verbindung mit § 123 ff. GWB nicht zutreffen;
— Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen;
— Referenzvorhaben zum Nachweis.
Durch die Bewerber sind 2 der Aufgabenstellung vergleichbare realisierte Projekte als Referenzen einzureichen. Alternativ kann der Bewerber / die Bewerberin als Referenzprojekt (1 von 2) einen der Aufgabenstellung vergleichbaren preisgewürdigten Wettbewerbsbeitrag vorlegen. Die Darstellung der Referenzprojekte umfasst ein vorgegebenes Projektblatt (Projektbeschreibung) und eine freie Darstellung. Vorgelegte Referenzen müssen binnen der letzten 10 Jahre realisiert und an den Auftraggeber übergeben sein. Der /Die Referenznehmer*in belegt dies durch Referenzschreiben. Referenzen haben Mindestanforderungen (Schwierigkeitsgrad, Nettobausumme, Leistungsbild, Durchführungszeitraum) zu erfüllen. Referenzen die den bekanntgemachten Mindestanforderungen nicht genügen, können nicht gewertet werden.
Die Wettbewerbsteilnehmer*innen werden anhand eindeutiger, nicht diskriminierender, angemessener und qualitativer Kriterien ausgewählt. Die Auslober sind berechtigt, geeignete Fachleute, die die Teilnahmeanforderungen erfüllen, für das Wettbewerbsverfahren auszuwählen und zu setzen. Ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend dieser Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden. Die Auslosung erfolgt unter Aufsicht einer neutralen Dienststelle der Auslober.
Es sind 2 Referenzen (Nachweis von beliebigen realisierten Projekten einer der Wettbewerbsaufgabe vergleichbaren Aufgabenstellung) der geforderten Qualität nachzuweisen. Eine (von 2) Referenzen wurde für einen öffentlichen AG erbracht, eine (von 2) Referenzen wurde mit Fördermitteln realisiert. Kann ein/e Bewerber*in / Bewerbergemeinschaft die geforderten Referenzen nicht nachweisen ist er/sie vom Verfahren auszuschließen. Referenzprojekte, die die unten benannten Mindestanforderungen nicht erfüllen, können nicht gewertet werden. Die Vorlage eines preisgekrönten Wettberwerbsbeitrags wird alternativ zu einer realisierten Referenz gewertet. Der Realisierung vorbehaltene Wertungskriterien können in diesem Zusammenhang nicht gewertet werden.
Referenz 1
Objektplanung Freianlagen §39 HOAI (LP 2-8)
Schwierigkeitsgrad mind. HZ III
Fertigstellung im Zeitraum 19.10.2010-18.10.2020
Übergabe erfolgt (vor 18.10.2020)
Nettobaukosten KG 500 mind. 850 000 EUR
Referenzschreiben des AG
Referenz 2
Objektplanung Freianlagen §39 HOAI (LP 2-8)
Schwierigkeitsgrad mind. HZ III
Fertigstellung im Zeitraum 19.10.2010-18.10.2020
Übergabe erfolgt (vor 18.10.2020)
Nettobaukosten KG 500 mind. 500. 000 EUR
Referenzschreiben des AG
ALTERNATIV: preisgekrönter WB-Beitrag
Objektplanung Freianlagen §39 HOAI
Schwierigkeitsgrad mind. HZ III
Fertigstellung im Zeitraum 19.10.2010-18.10.2020
Übergabe erfolgt (vor 18.10.2020)
Erw. Nettobaukosten KG 500 mind. 500 000 EUR
Würdigung Preisgericht
Es erfolgt die qualitative Bewertung der Referenzen. Im Rahmen der Bearbeitung wurden durch den Bewerber u.a. folgende Teilaufgaben bearbeitet (keine bindenden Bedingungen, zusätzliche Qualifizierungsmerkmale der vorgelegten Referenzen). Eine realisierte Referenz kann bis zu 900 Punkten erzielen, ein preisgekrönter Wettbewerbsbeitrag kann max. 650 Punkte erreichen:
— Freizeitpark, Parkanlagen: 50 Punkte;
— Naturnahe Gewässer, Ufergestaltung: 50 Punkte;
— Geländegestaltung ohne/mit Abstützung: 50 Punkte;
— Sportanlagen in Landschaft: 50 Punkte;
— Spielplatz: 50 Punkte;
— Freilichtbühne: 50 Punkte;
— Badestelle: 50 Punkte;
— Lärmschutzvorrichtung: 50 Punkte;
— Freifläche Gebäudebezug: 50 Punkte;
— Freifläche Gebäudebezug (Einzeldenkmal/Denkmalbereich): 50 Punkte;
— Vorhaben Teilnahme regelgerechter Wettbewerb gem. RPW: 50 Punkte;
— HZ IV: 50 Punkte, HZ V: 100 Punkte;
— Nettbaukosten (real. Vorh.) > 500.000 EUR: 50 Punkte, NBK. > 850.000 EUR: 100 Punkte;
— Platzierung WB: max. 50 Punkte;
— Öffentlicher AG (nur real.): 50 Punkte;
— Fördermittel (nur real.): 50 Punkte.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie am Tage der Bekanntmachung berechtigt sind, die geforderte Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt*in“ zu führen. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der satzungsgemäße Geschäftszweck Planungsleistungen sind, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Außerdem müssen der zu benennende bevollmächtigte Vertreter*in und der/die Verfasser*in der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt werden, erfüllen (RPW 2013).
Für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführt (siehe VgV § 44).
Das Wettbewerbsteam hat einen bevollmächtigte/n Vertreter*in (Landschaftsarchitekt*in) zu benennen, der/die sich für die Wettbewerbsleistung verantwortlich zeichnet.
Weitere Spezialisten aus den Fachdisziplinen Städtebau, Architektur, Bauingenieurwesen (u.a.) können bei der Bearbeitung beratend hinzugezogen werden.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 10
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
Christoph Steiger, freianlage.de
Gerd Holzwarth, Holzwarth Landschaftsarchitektur, Berlin
METTLER Landschaftsarchitektur, Berlin
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Das Preisgericht wird bei der Bewertung und Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten die folgenden Kriterien anwenden. Die Reihenfolge stellt keine Rangfolge oder Gewichtung dar:
— Städtebauliches Gesamtkonzept;
— Nutzungs- und Funktionskonzept;
— Freiraumkonzept: Verkehr, Erschließung, ruhender Verkehr, Darstellung der Wegebeziehungen;
— Organisation und Detailplanung (gestalterische Qualität);
— Art des Umgangs mit Bestand und Denkmalschutz;
— Nachhaltigkeit, Ökologie und Umweltverträglichkeit.
Die dargestellten Kriterien sind nicht abschließend. Sie können im Verlauf der Preisgerichtsdiskussion modifiziert und gewichtet werden.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/10/2020
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 16/11/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch

IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Für Preise und Anerkennungen stellen der/die Auslober eine Wettbewerbssumme von insgesamt 60 000 EUR (netto) einschließlich unten genannter Aufwandsentschädigung zur Verfügung. Jeder Teilnehmer, der einen im Sinne der Wettbewerbsaufgabe vollständigen Wettbewerbsbeitrag einliefert, erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2 000 EUR (netto).
Folgende Aufteilung der Preise / Anerkennungen ist gemäß RPW 2013 vorgesehen:
1. Preis netto 15 820 EUR,
2. Preis netto 9 880 EUR,
3. Preis netto 6 100 EUR,
4. Preis netto 3 400 EUR,
Anerkennungen netto 4 800 EUR.
Das Preisgeld wird ausgeschöpft. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden.
Sofern mit Preisen bzw. Anerkennungen ausgezeichnete Wettbewerbsteilnehmer MwSt. abführen, wird diese ihnen anteilig zusätzlich vergütet.
IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
Jeder Teilnehmer, der einen im Sinne der Wettbewerbsaufgabe vollständigen Wettbewerbsbeitrag einliefert, erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2 000 EUR (netto).
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Frau Elke Stadeler, Bürgermeisterin Stadt Strausberg, Sachpreisrichterin
Herr Gernot Schmidt, Landrat Landkreis Märkisch-Oderland, Sachpreisrichter
Herr Heinz-Dieter Gransee, Fachbereichsleiter Technische Dienste Stadt Strausberg, Sachpreisrichter
Frau Hannelore Weber, Amtsleiterin Liegenschafts- und Bauverwaltungsamt, Landkreis Märkisch-Oderland, stellvertr. Sachpreisrichterin
Herr Stefan Reinhardt, Fachgruppenleiter Stadtplanung, Stadt Strausberg. stellvertr. Sachpreisrichter
Herr Tobias Micke, Landschaftsarchitekt Berlin, AK Berlin, Fachpreisrichter Berlin
Frau Pia von Zadow, Landschaftsarchitektin Potsdam, AK Bbg, Fachpreisrichterin
Frau Claudia Zimmermann, Landschaftsarchitektin Berlin, AK Berlin, Fachpreisrichterin
Herr Fred Wanta, Architekt Cottbus, AK Bbg, Fachpreisrichter
Herr Axel Klapka, Landschaftsarchitekt Berlin, AK Berlin, ständ. anw. stellvertr. Fachpreisrichter
Herr Marko Höhn, Landschaftsarchitekt Potsdam, AK Bbg, ständig. anw. stellvertr. Fachpreisrichter

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
Bekanntmachungs-ID: CXP9YHRD274

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen bekannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach dem Bekanntwerden bei der Vergabestelle gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in Bewerbungsunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabestelle des Landes Brandenburg (siehe VI.3.1) innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Andernfalls ist der Nachprüfungsantrag unzulässig. Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften den § 134 GWB (Informations- u.
Wartepflicht) und den § 135 GWB (Unwirksamkeit) hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs.2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/09/2020

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