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  • Kultur- und Veranstaltungshaus/TauberPhilharmonie
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  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • Luftaufnahme Oktober 2019
    Copyright: wa wettbewerbe aktuell
  • Luftaufnahme Oktober 2019
    Copyright: wa wettbewerbe aktuell
  • Luftaufnahme Oktober 2019
    Copyright: wa wettbewerbe aktuell
  • Luftaufnahme Oktober 2019
    Copyright: wa wettbewerbe aktuell
  • Luftaufnahme Oktober 2019
    Copyright: wa wettbewerbe aktuell
  • Luftaufnahme Oktober 2019
    Copyright: wa wettbewerbe aktuell
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN

Kultur- und Veranstaltungshaus/TauberPhilharmonie , Weikersheim/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2012566
Tag der Veröffentlichung
13.07.2012
Aktualisiert am
28.10.2020
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
15 Arbeiten
Auslober
Abgabetermin Pläne
12.06.2012
Abgabetermin Modell
19.06.2012
Preisgerichtssitzung
13.07.2012
Fertigstellung
2019

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?


Fertigstellung 2019

Luftfotos: © wa wettbewerbe aktuell (Kauf auf Anfrage möglich)
Die Luftaufnahmen zeigen den Stand des Projektes im Oktober 2019.

Fotos/Photographs
PM FOTOGRAFIEN
H.G. Esch Photography, Hennef

Bauherr /Client: Stadt Weikersheim
Standort/Location: August-Laukhuff-Straße 19, 97990 Weikersheim

Architekten/Architects
HENN München/Berlin/Beijing
Team: Stefan Sinning, Fredrik Werner, Peter Bäuml, Katja Bader
extern: Marcel Kübler (SP Architeketen)

Projektdaten/Technical Data
Leistungsphasen 1 – 8 General- u. Objektplaner
Bauzeit 2014 – 2019
Fläche BGF 3 092 m2
Baukosten (KG 200 – 600) 9.960.000 €


Fachplaner /Engineers
Tragwerksplanung: merz kley partner
Brandschutz: Krebs + Kiefer
Bauphysik: IB Hausladen

Akustik: Müller-BBM -> www.muellerbbm.de
www.muellerbbm.de/mueller-bbm/aktuelles/bau-und-raumakustische-glanzleistung-in-der-tauberphilharmonie-weikersheim/


Die Stadt Weikersheim im Nordosten von Baden-Württemberg ist sowohl durch die „Jeunesses Musicales Deutschland“, als auch durch ihre große Musikakademie Schloss Weikersheim als Stadt der Musik bundesweit bekannt. Bisher war der einzige größere Aufführungsort für ein Orchester die alte Stadthalle in Weikersheim. Mit der TauberPhilharmonie erhält die Stadt nun am westlichen Ufer der Tauber ein neues Konzerthaus.
Der Entwurf des Kultur- und Veranstaltungshauses steht im Dialog zu seiner Umgebung, dem nahe gelegenen prächtigen Renaissanceschloss und der Kirche St. Georg. Der Bau fügt sich in das naturbezogene Areal ein und markiert den Eingang zur Stadt. Vor allem die Kubatur mit den leicht geneigten Dächern und die gewählte Materialität in Holzbauweise verweisen auf den hochwertigen Inhalt des Konzerthauses und erinnern an die Haptik von Klangkörpern. Das eingeschossige Gebäude setzt sich aus zwei Baukörpern zusammen: Der größere Teil nimmt den Großen Saal auf, der kleinere etwas niedrigere Teil beinhaltet den kleinen Saal, den Chorsaal und alle Nebenfunktionen. Im Südosten markiert ein tiefer Einschnitt in die Fassade den Haupteingang. Mittels einer großflächigen Glasfront öffnet sich das Foyer einladend zum Vorplatz. Kleiner Saal und Chorsaal sind in einer Zeile zusammengefasst und lassen sich flexibel in kleinere Einheiten teilen oder zum Foyer öffnen. Der große Saal kann sich über seine komplette Rückseite zum Foyer öffnen und auf diese Weise einen größeren Veranstaltungsraum abbilden. Die trapezförmige Bühne des großen Saals, konvex gekrümmte Wandpaneele, reflektierende Deckenelemente bewirken eine optimale Akustik. Die Außenverkleidung mit Holzlamellen gibt der Fassade des neuen Konzertgebäudes Tiefe und betont seine skulpturale Gebäudeform.

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August 2020

Themenbeitrag - Keramikfasssaden

Eine Hauptfeuerwache im Stil eines Kulturbaus

Die Hauptfeuerwache Regensburg wurde 1981 errichtet und von 2001 bis 2004 durch das städtische Hochbauamt vergrößert. Bereits damals war eine Sanierung der anderen Bestandsgebäude angedacht, da die ursprüngliche Substanz abgenutzt war und der Raumbedarf stetig stieg. 2014 war es dann soweit: Aus dem damaligen Realisierungs-Wettbewerb ging das Büro Diezinger Architekten (Regensburg/Eichstätt) als Sieger hervor und erhielt im Frühjahr 2015 den Auftrag zur Umsetzung des Neubaus bei laufendem Betrieb. Diese anspruchsvolle Aufgabe konnte in der 2. Jahreshälfte 2019 abgeschlossen werden.
Für die Fassade des Neubaus wählten Diezinger Architekten Keramik in Form des Systems KeraTwin K20 der Marke Agrob Buchtal. Eine augenfällige Besonderheit ist der differenzierte Farbverlauf aus fließend ineinander übergehenden Tönen. Das Spektrum reicht von erdigem Cotto bis hin zu einem mystischen Blau-Violett, das subtil aufgegriffen wird von den seitlichen Wangen der rückspringenden Fenster. Die fein abgestimmten Nuancen der Fassadenkeramik wurden von Diezinger Architekten speziell konzipiert und von Agrob Buchtal individuell für dieses Projekt gefertigt. Das Ergebnis ist ein im besten Sinne ungewöhnlicher Farbkanon, der das funktionsbedingt recht mächtige Gebäude fast schon spielerisch-leicht, filigran und edel erscheinen lässt. Wären da nicht die verglasten Garagen der Einsatzfahrzeuge im Erdgeschoss könnte man auch ein Museum oder eine andere kulturelle Nutzung hinter den kunstvollen Mauern vermuten. Diese wertige Anmutung soll nahtlos fortgesetzt werden bei der für 2021/2022 geplanten Sanierung des mittleren Bereichs des Gebäuderiegels.

Arch.: Diezinger Architekten, Regensburg/Eichstätt Fotos: AGROB BUCHTAL GmbH/Herbert Bürger

Deutsche Steinzeug AG
info@deutsche-steinzeug.de
www.deutsche-steinzeug.de

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April 2014 – Zwischenstand des Projekts

Im Juli 2012 haben Henn aus München den Wettbewerb gewonnen. Inzwischen haben sie den Auftrag bis zur LP 5 bekommen. Der Zeitplan bei diesem Projekt sieht vor, dass die Bauarbeiten voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen werden. Man rechnet damit, dass das Gebäude Ende 2015 fertiggestellt werden wird. Was das Programm betrifft, so gab es eine wesentliche Änderung gegenüber dem Wettbewerbsentwurf: Aus dem Chorsaal ist ein Café geworden.

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Oktober 2018 – Zwischenstand des Projekts

Einzige Möglichkeit der Musikakademie Schloss Weikersheim für Konzertaufführungen mit Orchestern und größter Probenraum ist zurzeit die Stadthalle, deren dauerhafter Mieter die Musikakademie ist. Der Bau ist veraltet und wird momentan auch für kulturelle Programmpunkte genutzt, hauptsächlich aber für Aktivitäten und Veranstaltungen der lokalen Vereine. Zurzeit ist die alte Stadthalle aufgrund ihrer Größe für den Betrieb der Akademie unverzichtbar. Sie erfüllt jedoch weder in ästhetischer noch in baulichtechnischer Hinsicht die Erwartungen und Bedürfnisse der Akademienutzer. Als städtebaulichen Auftakt zum Stadteingang westlich der Tauber beabsichtigt die Stadt Weikersheim im Zuge einer neuen Stadtentwicklung auf dem Gelände der sogenannten Tauberwiesen ein neues Kultur- und Veranstaltungshaus zu errichten. Ein entsprechender Wettbewerb wurde Anfang 2012 ausgelobt. Diesen haben HENN GmbH aus München im Juli 2012 gewonnen und den Bauauftrag erhalten. Die Vorentwurfsplanung wurde noch im Dezember 2012 beschlossen, im Sommer 2013 die Entwurfsplanung, im März 2014 die Ausführungsplanung.
Nachdem das Projekt daraufhin aufgrund noch nicht vollständig gesicherter Finanzierung einige Zeit ruhte, erfolgte der offizielle Spatenstich im Mai 2017.
Die Fertigstellung soll voraussichtlich im Mai 2019 erfolgen.

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Fotos und Planmaterial zum fertigen Projekt:

  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • Geschoss 00
  • Geschoss 01
  • Schnitt AA
  • Schnitt BB
  • Schnitt CC
  • Schnitt DD
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
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  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: HG Esch, Hennef | www.hgesch.de
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
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  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
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  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
    Copyright: PM FOTOGRFIEN
  • Geschoss 00
  • Geschoss 01
  • Schnitt AA
  • Schnitt BB
  • Schnitt CC
  • Schnitt DD

1. Preis

HENN GmbH, München
Prof. Dr. Gunter Henn
Mitarbeit: Fredrik Werner · Alejandro Konrad
Armin Nemati · Gal.la Otero · Florian Metz
L.Arch.: Nowak Landschaftsarchitekten, München, Swantje Nowak
Fachber.: Quiring Consultants, Aldrans
K. Bernd Quiring
Fachber.: Krebs und Kiefer, Dresden
Karsten Däumer
Ing.: Ing.-Büro Hausladen GmbH, Kirchheim
Gerhard Hausladen
  • Modellfoto
  • Außenperspektive mit Blickrichtung von West nach Ost
  • Außenperspektive Eingangsbereich
  • Lageplan
  • Grundriss Erdgeschoss
  • Grundriss Obergeschoss
  • Räumliche Bewegungsmöglichkeiten
  • Ost-Fassade
  • Nord-Fassade
  • Schnitt AA
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • Modellfoto
  • Außenperspektive mit Blickrichtung von West nach Ost
  • Außenperspektive Eingangsbereich
  • Lageplan
  • Grundriss Erdgeschoss
  • Grundriss Obergeschoss
  • Räumliche Bewegungsmöglichkeiten
  • Ost-Fassade
  • Nord-Fassade
  • Schnitt AA
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München
  • 1. Preis: HENN GmbH, München

3. Preis

Auer Weber Architekten, Stuttgart
Jörn Scholz
Mitarbeit: Selma Alihodzic · Viara Iaramova
Jan Berendes
L.Arch.: Gesswein Landschaftsarchitekten, Ostfildern
Thorsten Gesswein
Tragwerk: Engelsmann · Peters, Stuttgart
Prof. Dr. Stephan Engelsmann
TGA: ZWP Ingenieur AG, Stuttgart
Willy Wulz
Akustik: Müller BBM GmbH, Planegg Gunter Engel
  • Modellfoto
  • Lageplan
  • 3. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • Grundriss Eingangsebene
  • Grundriss Erdgeschoss/Kleiner Saal
  • Variation Säle
  • Ansicht von Westen
  • Ansicht von Süden
  • Ansicht von Osten
  • Längsschnitt AA
  • Modellfoto
  • Lageplan
  • 3. Preis: Auer Weber Architekten, Stuttgart
  • Grundriss Eingangsebene
  • Grundriss Erdgeschoss/Kleiner Saal
  • Variation Säle
  • Ansicht von Westen
  • Ansicht von Süden
  • Ansicht von Osten
  • Längsschnitt AA

3. Preis

Diezinger Architekten GmbH, Eichstätt
Norbert Diezinger
Mitarbeit: Kurt Weber · Martina Lang
Thomas Hobohm · Andreas Weingut
L.Arch.: Adler & Olesch, Nürnberg
Michael Adler
Akustik: Planungsbüro für Musik und Technische Akustik, Frankfurt
Vladimir Szynajowski
Ing.: Ingenieurbüro HLS
Frey · Donabauer · Wich, Gaimersheim
Josef Frey
  • Modellfoto
  • Lageplan
  • 3. Preis: Diezinger Architekten GmbH, Eichstätt
  • Erdgeschoss
  • Ansicht Süd
  • Ansicht West
  • Schnitt
  • Modellfoto
  • Lageplan
  • 3. Preis: Diezinger Architekten GmbH, Eichstätt
  • Erdgeschoss
  • Ansicht Süd
  • Ansicht West
  • Schnitt

Anerkennung

SFA Simon Freie Architekten, Stuttgart
Christof Simon
Mitarbeit: Claudia Pfeiffer
  • Modellfoto
  • Modellfoto

Anerkennung

Peter W. Schmidt Architekten GmbH, Pforzheim
Mitarbeit: Tobias Schmidt · Frank Spallinger
Akustik: Müller BBM GmbH, Planegg
  • Modellfoto
  • Modellfoto
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 12 Teilnehmern zuzügl. 8 Einladungen

Wettbewerbsaufgabe
Weikersheim fördert die Kultur. Kulturträger sind neben den über 80 Vereinen vor allem die Jeunesses Musicales Deutschland sowie die Musikakademie Schloss Weikersheim, die älteste Musikakademie in Baden-Württemberg.
Im Bereich Musik dominiert das Engagement der von Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) geführten Musikakademie Schloss Weikersheim mit ihren zahlreichen Veranstaltungen. Seit 1956 hat das deutsche Generalsekretariat der größten musikalischen Jugend-Organisation der Welt seinen Sitz in Weikersheim.
Mit ihren gut ausgestatteten Arbeitsräumen und den Unterkünften für bis zu 220 Personen bietet die in Trägerschaft der Stadt von JMD geführte Musikakademie ideale Probenbedingungen für Ensembles und Solisten aller Musikrichtungen. Einzige Möglichkeit der Musikakademie für Konzertaufführungen mit Orchestern und größter Probenraum ist zurzeit die Stadthalle, deren dauerhafter Mieter die Musikakademie ist. Der veraltete Bau wird momentan auch für kulturelle Programmpunkte genutzt, hauptsächlich aber für Aktivitäten und Veranstaltungen der lokalen
Vereine.
Zurzeit ist die alte Stadthalle aufgrund ihrer Größe für den Betrieb der Akademie unverzichtbar. Sie erfüllt jedoch „weder in ästhetischer noch in baulich-technischer Hinsicht noch in fachlich-akustischer oder inhaltlich-logistischer Hinsicht die Erwartungen und Bedürfnisse der Akademienutzer und auch nicht die des Publikums“ (Zitat Dr. Ulrich Wüster, Generalsekretär JMD).
Als städtebaulichen Auftakt zum Stadteingang, westlich der Tauber, beabsichtigt die Stadt Weikersheim, im Zuge einer neuen Stadtentwicklung auf dem Gelände der sogenannten Tauberwiesen ein neues Kultur- und Veranstaltungshaus zu errichten.
Das Raumprogramm gliedert sich u.a. in:
- Großer Kultur- u. Veranstaltungssaal 870 m² (ca. 650 Plätze)
- Kleiner Proben- u. Veranstaltungssaal 220 m² (bis 199 Plätze, teilbar in zwei Teile)
- Chorsaal (bis 80 Personen) 100 m²
- Besucher-/Publikums-Foyer 360 m²
- Hinterbühnenbereich 780 m² mit Künstler-/Produktionsräumen
- Lager und Anlieferung/Entsorgung

Competition assignment
The town of Weikersheim promotes culture, in particular music, with its music academy and the ”Jeunesses Musicales“ Germany. Up to now the only facility for rehearsals and performances was the town hall, which is lo longer suitable from an aesthetic or acustic point of view.
Now a new culture- and event centre shall be developed within the new urban planning along the river Tauber.
The program is divided in:
- Large function hall (650 seats) 870 m²
- Small rehearsal and performance hall 220 m² (199 seats, separable in two parts)
- Choir hall up to 80 seats 100 m²
- Foyer 360 m²
- Back stage area 780 m²

Fachpreisrichter
Kaspar Kraemer, Köln (Vors.)
Prof. Stephanie Eberding, Stuttgart
Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Stuttgart
Prof. Günter Pfeifer, Freiburg
Prof. Amandus Sattler, München
Ferdinand Heide, Frankfurt am Main

Sachpreisrichter
Reinhard Frank, Landrat Main-Tauber-Kreis
Klaus Kornberger, Bgm. Stadt Weikersheim
Helmut Schwarz, Stadtrat, Weikersheim
Günter Breidenbacher, Stadtrat, Weikersheim
Volker Deeg, Stadtrat, Weikersheim

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, den Entwurf mit dem 1. Preis zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen.

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