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Kultur- und Veranstaltungshaus , Weikersheim/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2012566
Tag der Veröffentlichung
13.07.2012
Aktualisiert am
24.09.2018
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
15 Arbeiten
Auslober
Abgabetermin Pläne
12.06.2012
Abgabetermin Modell
19.06.2012
Preisgerichtssitzung
13.07.2012

April 2014 – Zwischenstand des Projekts

Im Juli 2012 haben Henn aus München den Wettbewerb gewonnen. Inzwischen haben sie den Auftrag bis zur LP 5 bekommen. Der Zeitplan bei diesem Projekt sieht vor, dass die Bauarbeiten voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen werden. Man rechnet damit, dass das Gebäude Ende 2015 fertiggestellt werden wird. Was das Programm betrifft, so gab es eine wesentliche Änderung gegenüber dem Wettbewerbsentwurf: Aus dem Chorsaal ist ein Café geworden.

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Oktober 2018 – Zwischenstand des Projekts

Einzige Möglichkeit der Musikakademie Schloss Weikersheim für Konzertaufführungen mit Orchestern und größter Probenraum ist zurzeit die Stadthalle, deren dauerhafter Mieter die Musikakademie ist. Der Bau ist veraltet und wird momentan auch für kulturelle Programmpunkte genutzt, hauptsächlich aber für Aktivitäten und Veranstaltungen der lokalen Vereine. Zurzeit ist die alte Stadthalle aufgrund ihrer Größe für den Betrieb der Akademie unverzichtbar. Sie erfüllt jedoch weder in ästhetischer noch in baulichtechnischer Hinsicht die Erwartungen und Bedürfnisse der Akademienutzer. Als städtebaulichen Auftakt zum Stadteingang westlich der Tauber beabsichtigt die Stadt Weikersheim im Zuge einer neuen Stadtentwicklung auf dem Gelände der sogenannten Tauberwiesen ein neues Kultur- und Veranstaltungshaus zu errichten. Ein entsprechender Wettbewerb wurde Anfang 2012 ausgelobt. Diesen haben HENN GmbH aus München im Juli 2012 gewonnen und den Bauauftrag erhalten. Die Vorentwurfsplanung wurde noch im Dezember 2012 beschlossen, im Sommer 2013 die Entwurfsplanung, im März 2014 die Ausführungsplanung.
Nachdem das Projekt daraufhin aufgrund noch nicht vollständig gesicherter Finanzierung einige Zeit ruhte, erfolgte der offizielle Spatenstich im Mai 2017.
Die Fertigstellung soll voraussichtlich im Mai 2019 erfolgen.

1. Preis

HENN GmbH, München
Prof. Dr. Gunter Henn
Mitarbeit: Fredrik Werner · Alejandro Konrad
Armin Nemati · Gal.la Otero · Florian Metz
L.Arch.: Nowak Landschaftsarchitekten, München, Swantje Nowak
Fachber.: Quiring Consultants, Aldrans
K. Bernd Quiring
Fachber.: Krebs und Kiefer, Dresden
Karsten Däumer
Ing.: Ing.-Büro Hausladen GmbH, Kirchheim
Gerhard Hausladen

3. Preis

Auer Weber, Stuttgart
Jörn Scholz
Mitarbeit: Selma Alihodzic · Viara Iaramova
Jan Berendes
L.Arch.: Gesswein Landschaftsarchitekten, Ostfildern
Thorsten Gesswein
Tragwerk: Engelsmann · Peters, Stuttgart
Prof. Dr. Stephan Engelsmann
TGA: ZWP Ingenieur AG, Stuttgart
Willy Wulz
Akustik: Müller BBM GmbH, Planegg Gunter Engel

3. Preis

Diezinger Architekten GmbH, Eichstätt
Norbert Diezinger
Mitarbeit: Kurt Weber · Martina Lang
Thomas Hobohm · Andreas Weingut
L.Arch.: Adler & Olesch, Nürnberg
Michael Adler
Akustik: Planungsbüro für Musik und Technische Akustik, Frankfurt
Vladimir Szynajowski
Ing.: Ingenieurbüro HLS
Frey · Donabauer · Wich, Gaimersheim
Josef Frey

Anerkennung

SFA Simon Freie Architekten, Stuttgart
Christof Simon
Mitarbeit: Claudia Pfeiffer

Anerkennung

Peter W. Schmidt Architekt, Pforzheim
Mitarbeit: Tobias Schmidt · Frank Spallinger
Akustik: Müller BBM GmbH, Planegg
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 12 Teilnehmern zuzügl. 8 Einladungen

Wettbewerbsaufgabe
Weikersheim fördert die Kultur. Kulturträger sind neben den über 80 Vereinen vor allem die Jeunesses Musicales Deutschland sowie die Musikakademie Schloss Weikersheim, die älteste Musikakademie in Baden-Württemberg.
Im Bereich Musik dominiert das Engagement der von Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) geführten Musikakademie Schloss Weikersheim mit ihren zahlreichen Veranstaltungen. Seit 1956 hat das deutsche Generalsekretariat der größten musikalischen Jugend-Organisation der Welt seinen Sitz in Weikersheim.
Mit ihren gut ausgestatteten Arbeitsräumen und den Unterkünften für bis zu 220 Personen bietet die in Trägerschaft der Stadt von JMD geführte Musikakademie ideale Probenbedingungen für Ensembles und Solisten aller Musikrichtungen. Einzige Möglichkeit der Musikakademie für Konzertaufführungen mit Orchestern und größter Probenraum ist zurzeit die Stadthalle, deren dauerhafter Mieter die Musikakademie ist. Der veraltete Bau wird momentan auch für kulturelle Programmpunkte genutzt, hauptsächlich aber für Aktivitäten und Veranstaltungen der lokalen
Vereine.
Zurzeit ist die alte Stadthalle aufgrund ihrer Größe für den Betrieb der Akademie unverzichtbar. Sie erfüllt jedoch „weder in ästhetischer noch in baulich-technischer Hinsicht noch in fachlich-akustischer oder inhaltlich-logistischer Hinsicht die Erwartungen und Bedürfnisse der Akademienutzer und auch nicht die des Publikums“ (Zitat Dr. Ulrich Wüster, Generalsekretär JMD).
Als städtebaulichen Auftakt zum Stadteingang, westlich der Tauber, beabsichtigt die Stadt Weikersheim, im Zuge einer neuen Stadtentwicklung auf dem Gelände der sogenannten Tauberwiesen ein neues Kultur- und Veranstaltungshaus zu errichten.
Das Raumprogramm gliedert sich u.a. in:
- Großer Kultur- u. Veranstaltungssaal 870 m² (ca. 650 Plätze)
- Kleiner Proben- u. Veranstaltungssaal 220 m² (bis 199 Plätze, teilbar in zwei Teile)
- Chorsaal (bis 80 Personen) 100 m²
- Besucher-/Publikums-Foyer 360 m²
- Hinterbühnenbereich 780 m² mit Künstler-/Produktionsräumen
- Lager und Anlieferung/Entsorgung

Competition assignment
The town of Weikersheim promotes culture, in particular music, with its music academy and the ”Jeunesses Musicales“ Germany. Up to now the only facility for rehearsals and performances was the town hall, which is lo longer suitable from an aesthetic or acustic point of view.
Now a new culture- and event centre shall be developed within the new urban planning along the river Tauber.
The program is divided in:
- Large function hall (650 seats) 870 m²
- Small rehearsal and performance hall 220 m² (199 seats, separable in two parts)
- Choir hall up to 80 seats 100 m²
- Foyer 360 m²
- Back stage area 780 m²

Fachpreisrichter
Kaspar Kraemer, Köln (Vors.)
Prof. Stephanie Eberding, Stuttgart
Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Stuttgart
Prof. Günter Pfeifer, Freiburg
Prof. Amandus Sattler, München
Ferdinand Heide, Frankfurt am Main

Sachpreisrichter
Reinhard Frank, Landrat Main-Tauber-Kreis
Klaus Kornberger, Bgm. Stadt Weikersheim
Helmut Schwarz, Stadtrat, Weikersheim
Günter Breidenbacher, Stadtrat, Weikersheim
Volker Deeg, Stadtrat, Weikersheim

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, den Entwurf mit dem 1. Preis zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen.

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