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Carmen Würth Forum - (Wettbewerbstitel: Kultur- und Kongresszentrum Würth) , Künzelsau/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2009236
Tag der Veröffentlichung
07.11.2007
Aktualisiert am
23.08.2017
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
13 Arbeiten
Koordination
Drees & Sommer, Stuttgart
Abgabetermin Pläne
07.11.2007
Abgabetermin Modell
14.11.2007
Preisgerichtssitzung
25.01.2007

Januar 2017 -- Zwischenstand des Projekts

In Künzelsau-Gaisbach, Hauptsitz der Würth-Gruppe, soll ein Kultur- und Kongresszentrum bestehend aus Veranstaltungshalle, Kammermusik- und Konzertsaal, Kongress- und Seminarzentrum sowie einem Museum mit angegliedertem Skulpturengarten, einer Bibliothek und einem Open-Air-Gelände geschaffen werden, das nicht nur für interne Veranstaltungen für die Mitarbeiter zur Verfügung stehen soll, sondern auch für kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse der Stadt. Der offizielle Projekttitel lautet: Carmen-Würth-Forum. Diesen Wettbewerb hat David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, im Januar 2007 gewonnen und den Auftrag erhalten. David Chipperfield Architects wurde mit den Leistungsphasen eins bis fünf und der künstlerischen Oberbauleitung betraut. Der Baubeginn Tiefbau und Erschließung erfolgte im Dezember 2015; Rohbau von Februar bis Juli 2016. Die Fertigstellung soll im Juli 2017 erfolgen. Der Entwurf wurde überarbeitet und die Projektgröße und das Raumprogramm angepasst. Es gibt zwei Bauabschnitte, von denen zunächst der erste realisiert wird.


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September 2017 -- Fertigstellung des Projektes 

Kommentar der Architekten
Die Firmenzentrale des Unternehmens Adolf Würth befindet sich südlich der Stadt Künzelsau. In unmittelbarer Nähe entsteht nach Plänen von David Chipperfield Architects Berlin das Carmen Würth Forum. In einem ersten Bauabschnitt wurden nun eine Veranstaltungshalle und ein Kammermusiksaal realisiert. Das auf einer Anhöhe liegende Gebäude ist in die von weiten Wiesen- und Ackerflächen geprägte Landschaft eingebettet. Durch Einschnitte in der Erhebung entstehen zwei gefasste Außenräume. Sie werden von Stützw.nden flankiert, die aus lagenweise eingebrachtem Ortbeton bestehen und so auf die Sedimentschichten der eingeschnittenen Anhöhe verweisen. Der dem Haupteingang gen Süden vorgelagerte Platz dient als Forum für diverse Freiluftveranstaltungen wie beispielsweise Open-Air-Konzerte. Die große Veranstaltungshalle, welche durch das tagesbelichtete Foyer betreten wird, ist für bis zu 3.500 Besucher ausgelegt ...


>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

1. Preis

David Chipperfield Architects, Berlin
Tragwerk: Ingenieurgruppe Bauen, Karlsruhe
Haustechnik: Jäger · Mornhinweg + Partner
Ingenieurgesellschaft

2. Preis

Lundgaard & Tranberg Arkitekter A/S, Copenhagen
Statik/Energie: COWI
Statik: Ole Vanggaard
Akustik: Bo Mortensen
Modell: Lars Rotheborg
Fotograf: Ole Akhoj

3. Preis

Henning Larsen Architects A/S, København V
Akustik: Niels Jordan

4. Preis

Architektengruppe Hohenlohe, Künzelsau
Verfahrensart
Einstufiger anonymer Einladungswettbewerb mit 15 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Der weltweite Handel mit Befestigungs- und Montagematerial ist das Kerngeschäft der Würth-Gruppe mit Hauptsitz in Künzelsau-Gaisbach.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Würth-Gruppe ist die gelebte Firmenphilosophie und Firmenkultur. Die wirtschaftlichen und kulturellen Ansprüche werden zusammengefasst und durch die Gestaltung der einzelnen Firmengebäude und durch die Schaffung von firmenintegrierten Kunst- und Kulturräumen im Arbeitsalltag ausgedrückt.
Die Entwicklung und Weiterbildung der Mitarbeiter, Geschäftspartner und an der Firm Interessierten soll in Zukunft weiter gestärkt und durch Veranstaltungen, Kongresse, Konzerte, Kunst und Kultur ausgebaut werden. Bestehend aus Veranstaltungshalle, Kammermusik- und Konzertsaal, Kongress- und Seminarzentrum (9.511 m2 NF) sowie einem Museum (2.350 m2 NF) mit angegliedertem Skulpturengarten, einer Bibliothek (800 m2 NF) und einem Open-Air-Gelände dient dieses Kultur- und Kongresszentrum nicht nur dem Auslober für interne Veranstaltungen, sondern sol auch externen Veranstaltungen sowie den kulturellen und gesellschaftlichen Events der Stadt Künzelsau zur Verfügung stehen. Somit gewinnt dieses Kultur- und Kongresszentrum nicht nur örtliche Bedeutung sondern soll darüber hinaus als überregionale Einrichtung dei Bedeutung der Region Künzelsau stärken.
Das Raumprogramm für das Kultur- und Kongresszentrum mit 9.511 m2 gliedert sich u.a. in:
- Veranstaltungshalle 2.400 m2
- Kammermusiksaal 775 m2
- Konferez- und Seminarzentrum 506 m2
- Foyer- und Pausenbereich 3.340 m2
- Künstleraufenthaltsbereich 700 m2
- Lager/Werkstatt 615 m2
Das Kultur- und Kongresszentrum will eine Brücke darstellen, zwischen Wirtschaft, Kunst und Kultur und so mit einer zukuftsorientierten Architektur ein prägnantes Zeichen setzen.

Fachpreisrichter
Prof. Stephan Braunfels, Berlin (Vors.)
Prof. Fritz Auer, Stuttgart
Ursula Hüfftlein-Otto, Stuttgart
Prof. Arno Lederer, Stuttgart
Wolfgang Riehle, Reutlingen
Prof. Jörg Schlaich, Stuttgart
Ludwig Wappner, München

Sachpreisrichter
Bernd Herrmann, Adolf Würth GmbH & Co. KG
Volker Lenz, Bürgermeister, Künzelsau
Dr. H. Unkelbach, Adolf Würth GmbH & Co. KG
Bettina Würth, Adolf Würth GmbH & Co. KG
Prof. Dr. h.c.R. Würth, Adolf Würth GmbH & Co. KG
Helmut M. Jahn, Landrat Künzelsau

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