Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten
X

NEU: Bitte beachten Sie, dass Sie sich ab sofort mit E-Mail und Passwort einloggen.

Passwort erneuern
Neu registrieren

  • Kultur- und Bildungszentrum Leeste
  • Kultur- und Bildungszentrum Leeste | © HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
  • Kultur- und Bildungszentrum Leeste
  • 1. Preis: Hübotter Stürken Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover
  • Schnitt
    Copyright: HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover

Kultur- und Bildungszentrum Leeste , Weyhe/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Sie sind Abonnent? einloggen

Veröffentlicht als:

Dokumentation
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2023102
Tag der Veröffentlichung
21.02.2018
Aktualisiert am
28.11.2022
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
12 Arbeiten
Auslober
Koordination
UmbauStadt GbR, Frankfurt am Main
Bewerbungsschluss
21.03.2018
Abgabetermin Pläne
28.06.2018
Abgabetermin Modell
05.07.2018
Preisgerichtssitzung
14.08.2018
Fertigstellung
2022

Wie viele Buchstaben hat "wa"?


Architektur
HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
Tobias Hübotter · Gert Stürken · Yuliyana Dimitrova

MitarbeiterInnen: Astrid Karin Poloczek · Miriam Scherübl-Runow · Georg Siemens · Daniel Vargas Koch · Danielle Schäfer

Bauleitung: Nico Grashoff (GMD Architekten) für Hübotter + Stürken + Dimitrova

Fachplanung
Bibliotheksdesign: Aat Vos, NL Groningen mit Remke Innenarchitekten, Barsinghausen (Ausführung)
Tragwerksplanung: concretec, Sven Decker, Hude
Elektro/Licht: Höhl + Riekenberg, Syke
HLS: Bernd Beierle, Stuhr/Bremen

Projektdaten
Realisierung: 2020 – 2022
Bruttogrundfläche: 1.798 m²
Nettofläche: 1.538 m²
Umbauter Raum: 7.816 m³

 

Städtebau und Idee
Das Kultur- und Bildungszentrum heute „Kulturscheune“ genannt ist prominent auf dem Henry-Wetjen-Platz vis á vis zur historischen Marienkirche platziert. Durch die Zusammensetzung aus drei ablesbaren Baukörpern, von denen einer die Kubatur des früheren Bauernhauses mit Einfügung der historischen Fassade, aufgreift, wird die Maßstäblichkeit des Ortes aufgegriffen. Einschnitte wie die Fenster zum Platz und die Leseterrasse im 2. OG zeigen Bezüge zur Kirche und zur Nachbarbebauung.

Funktion und innere Organisation
Der Haupteingang in die Bibliothek liegt am Henry-Wetjen-Platz. Im Eingangsbereich befindet sich eine offene Zone, die auch für kleinere gastronomische Angebote genutzt wird. Im sogenannten Bauernhaus mit historischer Giebelwand befindet sich die Kinderbibliothek. Eine offene Treppe führt in das Obergeschoss. Im 2. Obergeschoss des Baukörpers am Henry-Wetjen-Platz befindet sich die Erwachsenenbibliothek mit einer vorgelagerten Dachterrasse. Das Möblierungskonzept stammt vom niederländischen Bibliotheksdesigner Aat Vos.

Die Volkshochschule wird im nördlichen Bauteil, südlich der Alten Wache auf zwei Geschossen untergebracht.

Material und Konstruktion
Alle Neubauten werden mit einem beigen Verblender (Dünnformat) verkleidet. So entsteht eine Materialverwandtschaft zum historischen Bauernhaus, welches roten Ziegel aufweist, die sich dennoch in Alt und Neu unterscheiden lässt. Die Dächer werden mit Ausnahme des „Bauernhauses“ mit Stehfalzblechen eingedeckt. Das „Bauernhaus“ erhält rote Hohlfalzziegel. Alle Fenster und Glasfassaden sind als Holz/Alukonstruktion ausgeführt.

Energie und Haustechnik
Das gesamte Gebäude wird als hocheffizientes Niedrigenergiehaus geplant. Die Beheizung des Objektes erfolgt über eine Wärmepumpe mit Außenaufstellung. Für die Abdeckung der Spitzenlast ist ein Gasbrennwertgerät vorgesehen.

  • Grundriss EG | © HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
  • Grundriss OG 1 | © HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
  • Grundriss OG 2 | © HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
  • Schnitt | © HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
  • Kultur- und Bildungszentrum Leeste
  • Grundriss EG
    Copyright: HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
  • Grundriss OG 1
    Copyright: HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
  • Grundriss OG 2
    Copyright: HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
  • Schnitt
    Copyright: HÜBOTTER + STÜRKEN + DIMITROVA, Architektur & Stadtplanung BDA, PartGmbB, Hannover
  • Kultur- und Bildungszentrum Leeste

1. Preis

Hübotter + Stürken + Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover
Tobias Hübotter · Gert Stürken
Yuliyana Dimitrova
Mitarbeit: Danielle Schäfer
Modell: Czylwik + Lotze GmbH, Hannover
Visualisierung: Proforma, Kassel
  • 1. Preis: Hübotter   Stürken   Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover
  • 1. Preis: Hübotter   Stürken   Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover
  • 1. Preis: Hübotter   Stürken   Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover
  • 1. Preis: Hübotter   Stürken   Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover
  • 1. Preis: Hübotter Stürken Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover
  • 1. Preis: Hübotter Stürken Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover
  • 1. Preis: Hübotter Stürken Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover
  • 1. Preis: Hübotter Stürken Dimitrova Architektur & Stadtplanung Partnerschaftsges. mbB, Hannover

2. Preis

kbg architekten knetemann bagge grothoff partner, Oldenburg
Claudius Grothoff · Janek Halupzok
Mitarbeit: Jana Nolting · Lucas Höppnerer
  • 2. Preis: kbg architekten knetemann bagge grothoff partner, Oldenburg
  • 2. Preis: kbg architekten knetemann bagge grothoff partner, Oldenburg
  • 2. Preis: kbg architekten knetemann bagge grothoff partner, Oldenburg
  • 2. Preis: kbg architekten knetemann bagge grothoff partner, Oldenburg
  • 2. Preis: kbg architekten knetemann bagge grothoff partner, Oldenburg
  • 2. Preis: kbg architekten knetemann bagge grothoff partner, Oldenburg
  • 2. Preis: kbg architekten knetemann bagge grothoff partner, Oldenburg
  • 2. Preis: kbg architekten knetemann bagge grothoff partner, Oldenburg

4. Preis

Caspar.Gutknecht Architekten PartGmbB, Berlin
Kent Gutknecht · Roger Caspar
Mitarbeit: Marie Schmid · Julia Brunkau
Nordika Jambor
Modell: architekturmodellwerkstatt, Troisdorf
Claus Starck
Visualisierung: edelVIZ, Panaji/Indien
  • 4. Preis: Caspar.Gutknecht Architekten PartGmbB, Berlin
  • 4. Preis: Caspar.Gutknecht Architekten PartGmbB, Berlin
  • 4. Preis: Caspar.Gutknecht Architekten PartGmbB, Berlin
  • 4. Preis: Caspar.Gutknecht Architekten PartGmbB, Berlin
  • 4. Preis: Caspar.Gutknecht Architekten PartGmbB, Berlin
  • 4. Preis: Caspar.Gutknecht Architekten PartGmbB, Berlin
  • 4. Preis: Caspar.Gutknecht Architekten PartGmbB, Berlin
  • 4. Preis: Caspar.Gutknecht Architekten PartGmbB, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 15 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Die Gemeinde Weyhe plant am Henry-Wetjen- Platz im Ortsteil Leeste die Errichtung eines „Kultur- und Bildungszentrums“. Das intensive Nutzungsangebot eines Cafés, einer Bibliothek und einer Volkshochschule soll den Ortskern von Leeste und damit den Henry- Wetjen-Platz beleben. Die Nutzungsangebote sollen sich gegenseitig unterstützen und verstärken. Der Ortsteil Leeste ist als Dorf zu verstehen, der Gebäudekomplex soll dem Ortskern bzw. der Dorfmitte einen angemessenen Charakter geben.
Der ausgewiesene Flächenbedarf soll an der Leesterstraße 46 in einem Bestandsgebäude (altes Bauernhaus), in zwei neu zu planenden Bauten und einem Verbindungsbau untergebracht werden.
Die Nutzungseinheit der Bibliothek ist als erster Bauabschnitt im Bestandsgebäude des Bauernhauses (Leester Str 46 Süd) und in einem Neubau am Henry-Wetjen-Platz zu planen. Beide Bauten sollen über einen Verbindungsbau mit einander verbunden sein.
Das identitätsstiftende Bauernhaus ist äußerlich zu erhalten. Im Neubau am Henry-Wetjen-Platz ist außerdem ein Café unterzubringen. Die Nutzergruppe VHS ist in einem Neubau anstelle des abzubrechenden Gebäudes (Leester Straße 46 Nord) als 2. BA zu planen.
Seniorenverein und evangelische Gemeinde teilen als weitere vor Ort tätige Akteure bei Bedarf die ihnen zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten; diese nachbarschaftliche Zusammenarbeit soll durch die neuen Akteure Bibliothek, Volkshochschule und Café ausgeweitet werden.
Das Raumprogramm umfasst 1.791 m2 und gliedert sich in:
Bibliothek 1.076 m2
VHS 505 m2
Café 136 m2

Competition assignment
A ”Culture and Education Centre“ is planned at Henry Wetjen Square. By providing a café, library and a VHS (adult education centre), the centre of Leeste will be revitalized and the new complex shall give the village centre an appropriate character. The required floor space will be divided in an existing old farmhouse building, in two new buildings and a connecting building. The first building phase includes the library in the old farmhouse (Leester Str. 46 South) and in a new building at Henry-Wetjen-Square, including a café. Both buildings shall be linked via a connecting structure. The farmhouse shall be preserved externally. The second building phase includes a replacement building for Leester Str. 46 North for the VHS.

Fachpreisrichter
Prof. Dr. Volker Droste, Oldenburg (Vors.)
Laura Jahnke, Hamburg
Theis Janssen, Bremen
Karin Kellner, Hannover
Benjamin Wirth, Bremen

Sachpreisrichter
Dr. Andreas Bovenschulte, Bürgermeister, Gemeinde Weyhe
Marc Guse, Gemeinderat
Thomas Hermenau, VHS Diepholz
Frank Seidel, Gemeinderat

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die Arbeit des 1. Preises der weiteren Planung zugrunde zu legen.

21/02/2018    S36    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Weyhe: Dienstleistungen von Architekturbüros
2018/S 036-079105
Wettbewerbsbekanntmachung
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Gemeinde Weyhe
Rathausplatz 1
Weyhe
28844
Deutschland
Kontaktstelle(n): Fachbereich 4, Gemeindeentwicklung und Umwelt
Telefon: +49 420371-101
E-Mail: silberhorn@weyhe.de
Fax: +49 4203718-101
NUTS-Code: DE922
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.weyhe.de/

I.2) Gemeinsame Beschaffung


I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.umbaustadt.de/projekte/weyhe-wbb/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
UmbauStadt GbR
Flinschstraße 8
Frankfurt am Main
60388
Deutschland
Kontaktstelle(n): Martina Babic-Mavrak
Telefon: +49 6942602606
E-Mail: babic-mavrak@umbaustadt.de
Fax: +49 6942602610
NUTS-Code: DE712
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.umbaustadt.de/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5) Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:
Kultur- und Bildungszentrum Leeste

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71200000

II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)


II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:
Der Wettbewerb ist als nicht-offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerischem Anteil, a) mit vorgeschaltetem Teilnahme-Auswahlverfahren, gemäß VgV und GWB; b) in der Wettbewerbsdurchführung gemäß RPW 2013 Für die Konzeption des Kultur- und Bildungszentrums in Leeste am Henry-Wetjen-Platz in der Gemeinde Leeste ausgelobt. Die Gemeinde Weyhe plant am Henry-Wetjen-Platz im Ortsteil Leeste die Errichtung eines „Kultur- und Bildungszentrums“ (KBL). Hier soll ein Schwerpunkt für die kulturelle, freizeit- und bildungsbezogene Arbeit am Henry-Wetjen-Platz entstehen. Das KBL setzt sich zusammen aus einer Bibliothek, einer Außenstelle der Volkshochschule (VHS) des Landkreises Diepholz, einem Café und der Errichtung einer öffentlichen Toilettenanlage. Wettbewerbsgegenstand ist die Konzeption und der Entwurf des Kultur- und Bildungszentrums. Der ausgewiesene Flächenbedarf soll an der Leesterstraße 46 in einem Bestandsgebäude (altes Bauernhaus), in zwei neu zu planenden Bauten und einem Verbindungsbau untergebracht werden. Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung zur städtebaulich-freiräumlichen Neugestaltung des Henry-Wetjen-Platzes ist bereits eine städtebauliche Anordnung der Neubauten im Zusammenspiel mit den Bestandsgebäuden entwickelt worden. Der Auslober wünscht eine Beibehaltung dieser städtebaulichen Figur. Die Nutzungseinheit der Bibliothek ist als erster Bauabschnitt im Bestandsgebäude eines vormaligen Bauernhauses (Leester Straße 46 Süd) und in einem Neubau am Henry-Wetjen-Platz zu planen. Beide Bauten sollen über einen Verbindungsbau mit einander verbunden sein. Das identitätsstiftende Bauernhaus ist äußerlich zu erhalten. Im Neubau am Henry-Wetjen-Platz ist außerdem ein Café unterzubringen. Die Nutzergruppe VHS ist in einem Neubau anstelle des abzubrechenden Gebäudes (Leester Str 46 Nord) als zweiter Bauabschnitt zu planen. Seniorenverein und evangelische Gemeinde teilen bei Bedarf Räumlichkeiten. Diese nachbarschaftliche Zusammenarbeit soll durch die neuen Akteure Bibliothek, Volkshochschule und Café ausgeweitet werden. Die Freiraumplanung des Henry-Wetjen-Platzes von Kilian + Frenz Landschaftsarchitekten aus Bremen ist zu berücksichtigen. Anwendung und Anerkennung von VGV und RPW 2013. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die Bestimmungen der VGV (Fassung 2016) sowie der RPW 2013 in der vom BMVBS herausgegebenen Fassung zugrunde. Die Anwendung und Anerkennung der RPW 2013 ist für Auslober und Teilnehmer sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit in einzelnen Punkten dieser Auslobung nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist. An der Vorbereitung des Teils 1 der Auslobung hat die Architektenkammer Niedersachsen beratend mitgewirkt (§ 2 Abs. 4 RPW); die Auslobung wurde dort registriert unter der Reg.-Nr. 215-32-18/08. Die Auslobung wurde ordnungsgemäß bekannt gemacht (§ 3 Abs. 2 und 3 RPW).

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen

III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Teilnahmeberechtigung_Teilnahmeberechtigt sind Personen nach RPW § 2(2) und § 4(1).Teilnahmehindernis. Als Teilnahmehindernis gelten die unter VgV § 6 und RPW § 4(2) beschriebenen Gründe. Eignungsnachweise -Die Teilnahmebeantragenden müssen ihre Eignung gemäß VgV §42(1), § 44, § 45, § 46 und § 75 sowie GWB § 122 nachweisen (siehe auch das nachfolgende Unterkapitel „Teilnahmeunterlagen“). Die fachliche Qualifikation in der räumlichen, konstruktiven, städtebaulichen Entwurfsplanung ist durch Referenzprojekte nachzuweisen. Die Bewerber sollen nachweisen, dass sie vergleichbare Planungsaufgaben (in Wahrnehmung der Planungsleistungen mindestens der Leistungsphasen 1-7) verantwortlich durchgeführt haben.Teilnahmeunterlagen - Der Teilnahmeantrag kann unter www.umbaustadt.de/projekte/weyhe-wbb/ heruntergeladen werden.Für die Teilnahme am Auswahlverfahren sind die folgenden Unterlagen zusammengefasst in einer PDF-Datei mit einem Datenvolumen von insgesamt maximal 8 MB unter Babic-Mavrak@UmbauStadt.de digital einzureichen: Seiten 1 + 2: Vollständig ausgefüllter „Teilnahmeantrag“ mit Angaben zu dem Büro und der Nennung von zwei hinsichtlich der Komplexität mit der Wettbewerbsaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten. Seiten 3 + 4: Je Referenzprojekt eine Seite im Format A3 quer (Details siehe Teilnahmeantrag, Seite 2). Seite 5: Formlose Erklärung, dass die Ausschlusskriterien nach GWB § 123 und § 124 sowie nach dem Mindestlohngesetzt § 19.1 nicht bestehen. Seite 6: Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen. Nach dem niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetz (NTVergG). Seite 7ff: Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch beigefügte Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht zugelassen und werden zur Zulassung nicht herangezogen. Die Bewerbungsunterlagen zur Teilnahme am Verfahren verbleiben beim Auslober. Kriterienkatalog zur Referenzenbewertung. Die zum Teilnahme-Auswahlverfahren geforderten Referenzen werden nach folgenden Kriterien beurteilt, siehe GWB § 122: ? Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung durch Darlegung der Qualifikation anhand der geforderten Nachweise, ? Technische und berufliche Leistungsfähigkeit durch Nachweis der verantwortlichen Durchführung vergleichbarer Planungsleistungen, ? Realisierungen von vergleichbaren Projekten. Die Reihenfolge der genannten Kriterien stellt keine Gewichtung dar. Das Auswahlgremium behält sich vor, die angegebenen Kriterien zu differenzieren und eine Gewichtung vorzunehmen.Auswahlverfahren. Nach Bekanntmachung des Verfahrens und fristgerechtem Eingang der Teilnahmeanträge werden in einem Auswahlverfahren nach dem oben dargelegten Kriterienkatalog und in enger Abstimmung mit dem Auslober aus dem Kreis der teilnahmebeantragenden Büros 15 geeignete Büros zur Teilnahme sowie zwei Nachrückerbüros ausgewählt, siehe RPW § 3(3), VgV § 16(1), § 42 und § 51 sowie GWB § 122. Am Auswahlverfahren Beteiligte: ? Christian Silberhorn, Gemeinde Weyhe, ? Steffen Nadrowsky, Gemeinde Weyhe, ? ggf. Standesbeamter/-in, Gemeinde Weyhe, im Falle der Notwendigkeit der Durchführung eines Losverfahren. Zulassungsbereich - Sprache des Wettbewerbs. Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA – Government Procurement Agreement). Wettbewerbssprache ist Deutsch. Das Verfahren ist anonym, siehe RPW §1(4).

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben: Architekt(in)

Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung

IV.1.2) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15
IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Kriterien für die Bewertung der Projekte / Wettbewerbsbeiträge: — Architektonisches Gesamtkonzept mit städtebaulicher Einfügung, — Gestalterische und räumliche Qualität, — Erfüllung des Raumprogramms und der funktionalen Anforderungen, — Umgang mit dem Bestand, — Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, — Umweltverträglichkeit, — Barrierefreiheit. Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar. Das Preisgericht behält sich vor, die angegebenen Kriterien zu differenzieren und eine Gewichtung vorzunehmen.

IV.2) Verwaltungsangaben

IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 21/03/2018
IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 04/04/2018
IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3) Preise und Preisgericht
IV.3.1) Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme ist auf Basis der HOAI §34 (Gebäude und raumbildende Ausbauten) ermittelt. Für Preise und Anerkennungen (sowie Bearbeitungshonorare) stellt der Auslober als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von € 28.000 zur Verfügung. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen: 1. Preis (40 %) ? 11 200 € netto, 2. Preis (30 %) ? 8 400 € netto, 3. Preis (20 %) ? 5 600 € netto, Anerkennung (10 %) ? 2 800 € netto. Die Wettbewerbssumme beträgt gesamt: 28 000 € netto ? 33 320 € brutto. Im Auftragsfall wird das Preisgeld mit dem Auftragshonorar für die Planungsleistungen zur Realisierung verrechnet. Das Preisgericht ist berechtigt, die Gesamtsumme durch einstimmigen Beschluss anders zu verteilen. Das Preisgericht hat darüber hinaus die Möglichkeit, Arbeiten, die dem Auslober besondere Anregungen für die Verwirklichung der dem Wettbewerb zugrunde liegenden Aufgabe liefern oder beeindruckende Teilleistungen beinhalten, mit einer Anerkennung auszuzeichnen.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
Alexandra Bub, BUB Architekten, Hamburg (Fachpreisrichter)
Prof. Volker Droste, Droste Droste & Urban, Oldenburg (Fachpreisrichter)
Theis Janssen, Theis Janssen Architekt, Bremen (Fachpreisrichter)
Karin Kellner, KSW Architekten, Hannover (Fachpreisrichter)
Benjamin Wirth, Wirth Architekten, Bremen (Fachpreisrichter)
Dr. Andreas Bovenschulte, Gemeinde Weyhe – Bürgermeister, (Sachpreisrichter)
Herr Steffen Nadrowski,Gemeinde Weyhe-Leitung FB Gemeindeentwicklung und Umwelt, (Sachpreisrichter)
Siegmar Peukert,VHS Diepholz - Kaufmännische Leitung (Sachpreisrichter)
Frank Seidel, SPD-Fraktion (Sachpreisrichter)

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
: — MO, 19.2.2018 Veröffentlichung des Wettbewerbsverfahrens, — MI, 21.3.2018 Ende der Bewerbungsfrist, (bis zum genannten Zeitpunkt müssen die Bewerbungsunterlagen zur Teilnahme am Verfahren beim Verfahrensbetreuer eingegangen sein), — DI, 3.4.2018 Auswahl der Teilnehmer und Nachrücker, — MI, 4.4.2018 Benachrichtigung der ausgewählten Teilnehmer und Nachrücker, — MO, 9.4.2018 bis 12.00 Uhr Bestätigung der Teilnahme seitens der ausgewählten Teilnehmer, — MO, 16.4.2018 Versand der Wettbewerbsunterlagen, — DO, 3.5.2018 Ende der Frist zur Einreichung schriftlicher Rückfragen beim Auslober, — DI, 15.5 .2018 11.00 Uhr Preisrichtervorbesprechung und 14.30 Uhr Kolloquium: Beantwortung von Rückfragen / Ortsbegehung, — DO, 28.6.2018 Einlieferung der Planunterlagen (Abgabedatum), — DO, 5.7.2018 Einlieferung des Modells, —DO, 2.8.2018 Abschluss der Vorprüfung, — DI, 14.8 .2018 Sitzung des Preisgerichts, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, — ab DI, 21.8.2018 Versand des Preisgerichtsprotokoll und Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes und Festlegung der Bearbeitungsfrist.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Auf der Hurde 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131151334
Fax: +49 4131152943

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Entsprechend der Regelungen in §160 GWB.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt


VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

19/02/2018

Weitere Ergebnisse zum Thema

Jetzt Abonnent werden um alle Bilder zu sehen

jetzt abonnieren

Schon wa Abonnent?
Bitte einloggen