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Erweiterung des Kreissitzes Nordwestmecklenburg, Wismar/ Deutschland

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Veröffentlicht in:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
Web-ID
wa-2013090
Tag der Veröffentlichung
21.11.2013
Aktualisiert am
24.11.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
21 Arbeiten
Auslober
Koordination
A&S GmbH Neubrandenburg architekten · stadtplaner · beratende ing. , Neubrandenburg
Abgabetermin
21.10.2013
Preisgerichtssitzung
21.11.2013
Fertigstellung
2016
Unterlagen zum Wettbewerb

Dezember 2017 – Fertigstellung des Projektes

Kommentar der Architekten
Der Neubau nimmt sich gegenüber der denkmalgeschützten Villa stark zurück und stellt diese in den Vordergrund. Durch die Situierung der Erweiterung im östlichen Bereich des Grundstücks – dem Lauf des Mühlbachs folgend – wird eine maximale Freistellung der Villa erreicht. Besucher nehmen die Villa weiterhin als Solitärgebäude wahr; zusammen mit dem Neubau wird ein gemeinsames Entree geschaffen. Auch hinsichtlich der Höhenentwicklung reagiert der Neubau angemessen auf die Situation und korrespondiert mit der Traufhöhe der Villa. Eine schmale Glasfuge zwischen Neubau und Villa hält respektvoll Abstand zwischen beiden Gebäuden. Die Erweiterung der Villa durch “ein” Gebäude gewährleistet auch die Wahrnehmung...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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November 2015 – Zwischenstand des Projekts

Nach dem Wettbewerbsgewinn im November 2013 konnten Löhle · Neubauer Architekten aus Augsburg auch das sich unmittelbar an die Wettbewerbsentscheidung anschließende VOF Verfahren für sich entscheiden. Sie wurden Ende Januar 2014 mit den Leistungsphasen 1-9 betraut. Bis April 2014 wurden sämtliche Fachplanungen beauftragt, sodass Ende April 2014 der Projektstart erfolgen konnte. Im September 2014 erfolgte der Bauantrag; parallel hierzu musste das Projekt noch dem UNESCO Sachverständigenbeirat der Hansestadt Wismar vorgestellt werden. Aufgrund des engen Terminplans – vorgesehene Fertigstellung im November 2016 – wurde mit Abgabe des Bauantrags die LPH 5 beauftragt. Der Baubeginn erfolgte schließlich im April 2015.
Insgesamt ist festzuhalten, dass es zwar Umstrukturierungen innerhalb des Raumprogramms gab, jedoch wurden die Parameter der Gestaltung gegenüber dem Wettbewerb beibehalten. Wie die Architekten berichten, konnten dank eines sehr kompetenten und kooperativen Bauherrn bisher alle Anforderungen und Wünsche des Bauherrn stimmig und konsequent in Bezug auf das Wettbewerbsergebnis umgesetzt werden.

1. Preis

Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
Rainer Löhle · Regine Neubauer
Mitarbeit: Anne Werner · Matthias Weiss
Andreas Zimmerer
L.Arch.: Lohrer · Hochrein Landschaftsarchitekten, München
Tragwerk: Furche · Zimmermann, Köngen
  • 1. Preis: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
  • 1. Preis: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
  • 1. Preis: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg

2. Preis

Ackermann + Renner Architekten GmbH, Berlin
Georg Ackermann · Cornelia Renner
Mitarbeit: Olga Koch
L.Arch.: birke · zimmermann landschaftsarchitekten, Berlin
Tragwerk: Andreas Külich, Berlin
  • 2. Preis: Ackermann Renner Architekten GmbH, Berlin
  • 2. Preis: Ackermann Renner Architekten GmbH, Berlin
  • 2. Preis: Ackermann Renner Architekten GmbH, Berlin
  • 2. Preis: Ackermann Renner Architekten GmbH, Berlin
  • 2. Preis: Ackermann Renner Architekten GmbH, Berlin

3. Preis

gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Berlin
Meinhard von Gerkan · Stephan Schütz
mit Nicolas Pomränke
Mitarbeit: Christian Hellmund · Anna Liesicke
Jessica Kreps
  • 3. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Berlin
  • 3. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Berlin
  • 3. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Berlin
  • 3. Preis: gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Berlin

Anerkennung

harder stumpfl schramm GbR, Stuttgart
Matias Stumpfl
Fachber.: Transsolar Energietechnik, Stuttgart
L.Arch.: Eurich.Gula, Wendlingen
  • Anerkennung: harder stumpfl schramm GbR, Stuttgart
  • Anerkennung: harder stumpfl schramm GbR, Stuttgart
  • Anerkennung: harder stumpfl schramm GbR, Stuttgart
  • Anerkennung: harder stumpfl schramm GbR, Stuttgart

Anerkennung

Locke · Lührs Architektinnen, Dresden
Cornelia Locke · Edna Lührs
  • Anerkennung: Locke · Lührs Architektinnen, Dresden
  • Anerkennung: Locke · Lührs Architektinnen, Dresden
  • Anerkennung: Locke · Lührs Architektinnen, Dresden
  • Anerkennung: Locke · Lührs Architektinnen, Dresden
  • Anerkennung: Locke · Lührs Architektinnen, Dresden
  • Anerkennung: Locke · Lührs Architektinnen, Dresden
  • Anerkennung: Locke · Lührs Architektinnen, Dresden

Anerkennung

Angelis & Partner , Oldenburg
Alexis Angelis
Mitarbeit: Carolin Ohlenbusch
Doreen Todtenhaupt
Eduardo Aparisi · Maria Noriega
  • Anerkennung: Angelis & Partner , Oldenburg
  • Anerkennung: Angelis & Partner , Oldenburg
  • Anerkennung: Angelis & Partner , Oldenburg
  • Anerkennung: Angelis & Partner , Oldenburg
  • Anerkennung: Angelis & Partner , Oldenburg

Anerkennung

Kunat & Haack Architekten · Ingenieure, Berlin
Michael Kunat
Mitarbeit: Andrea Zickhardt · Annika Becker
Stefanie Clemen · Laure Bourdier
Fachberater: Hans-Joachim Jung
  • Anerkennung: Kunat & Haack Architekten · Ingenieure, Berlin
  • Anerkennung: Kunat & Haack Architekten · Ingenieure, Berlin
  • Anerkennung: Kunat & Haack Architekten · Ingenieure, Berlin
  • Anerkennung: Kunat & Haack Architekten · Ingenieure, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 20 Teilnehmern sowie 5 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Im Zuge der Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern ist die Hansestadt Wismar 2011 als neuer Kreissitz des Landkreises Nordwestmecklenburg bestimmt worden. Am Standort Wismar, Rostocker Straße 76, soll ein denkmalgeschütztes, historisches Gebäudeensemble (ehemaliges Katasteramt) durch einen Neubau erweitert und zu einem Behördenzentrum entwickelt werden. Mit dem neuen Kreissitz werden zugleich 2 in der Hansestadt Wismar angemietete Außenstellen der Kreisverwaltung aufgelöst. Somit werden ergänzend zum bisherigen Sitz des Landkreises Nordwestmecklenburg in Grevesmühlen, Börzower Weg 3, (Malzfabrik) – in Wismar der Bereich der Landrätin und weitere Fachdienste mit insgesamt 36 Büroarbeitsplätzen im Haupthaus und 128 Büroräumen sowie ca. 17 Nebenräumen im Erweiterungsneubau untergebracht.
Der Erweiterungsneubau ist baulich-funktionell an das Haupthaus „anzudocken“. Ein repräsentativer Haupteingang ist zu entwerfen.
Das zum historischen Gebäudeensemble gehörende Kutscherhaus ist freigezogen. Das Kutscherhaus sollte aus denkmalpflegerischer Sicht in die Planung mit einbezogen werden und erhalten bleiben. Ist dieses nicht möglich, kann die Grundfläche des Gebäudes unter Beachtung der denkmalpflegerischen Anforderungen in das neu zu planende Gebäudeensemble mit überplant werden.

Competition assignment
The Hanseatic City of Wismar is now the region’s new district administrative centre. The listed historical building ensemble at the Rostocker Straße shall now be expanded by a new building. The future civic centre shall house 36 office spaces in the main building and 128 offices and 17 ancillary rooms in the new building. The new extension shall be ”docked“ structurally onto the main building with a new prestigious main entrance. The listed ”Kutscherhaus“ shall be included in the planning.

Fachpreisrichter
Prof. Jörg Friedrich, Hamburg/Genua (Vors.)
Prof. Joachim Andreas Joedicke, Schwerin
Joachim Brenncke, Schwerin
Petra Zecher, Landkreis Nordwestmecklenburg

Sachpreisrichter
Birgit Hesse, Landkreis Nordwestmecklenburg
Christian Albeck, LK Nordwestmecklenburg
Michael Berkhahn, Hansestadt Wismar

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, den 1. Preis zu realisieren.

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