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Krankenhaus Nord , Wien/ Österreich

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2010056
Tag der Veröffentlichung
17.12.2008
Aktualisiert am
01.08.2014
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Beteiligung
37 Arbeiten
Auslober
Koordination
Hans Lechner ZT GmbH, Wien
Abgabetermin
12.08.2008
Preisgerichtssitzung
17.12.2008

August 2014 – Zwischenstand des Projekts

Der Entwurf, den Albert Wimmer ZT GmbH als „Health Team KHN – Albert Wimmer ZT GmbH“ eingereicht hat, wurde im Dezember 2008 von einer internationalen 15-köpfigen Jury zum Sieger des Architekturwettbewerbs gewählt. Das Team besteht aus ExpertInnen aus dem In- und Ausland, deren Wissen sich auf langjährige Erfahrungen in der Krankenhausplanung stützt, und deren Leidenschaft und höchste fachliche Qualifikation es ermöglichen, ein Krankenhaus des 21. Jahrhunderts zu entwickeln. Es setzte sich im Wettbewerb gegen weitere 37 Einreichungen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich durch. Die Jury begründete ihre Entscheidung mit der optimalen Lösung der Arbeits- und Organisationsabläufe, der besonderen Wohlfühl-Atmosphäre sowie dem hohen Freiraumanteil.
Das Health Team KHN – Albert Wimmer ZT GmbH agiert beim Neubau des Krankenhaus Nord – besser Gesundheitshaus – bis zu den behördlichen Genehmigungsverfahren als Generalplaner und in der Realisierungsphase als Teilgeneralplaner. Das heißt, dass die Konsulenten – von der Medizintechnik bis zur Freiraumplanung – Teil des Health Teams sind.
Zum Zeitplan dieses Projekts: Nach dem erfolgreichen Abschluss des zweistufigen Wettbewerbs 2008 erfolgte 2009 der detailliertere Vorentwurf, der Entwurf 2010. Im Jahr 2011 erfolgten alle behördlichen Verfahren, mit der Sprengung des alten Schornsteins auf dem Gelände begann im Mai 2011 der Baugrubenaushub. Mit dem 2. Halbjahr 2012 begann der Rohbau zum Krankenhaus Nord. Wiewohl das Gebäude 2015 größtenteils fertiggestellt sein wird, erfolgen dann die Testläufe der technischen Leistungsfähigkeit, sodass 2016 die Vollinbetriebnahme erfolgen kann. Der Wettbewerbsentwurf war vor allem von folgenden Innovationen und Konzepten geprägt, die erfreulicherweise alle ohne Änderungen umgesetzt werden konnten: Bautypologie als Symbiose aus Pavillonspital und dem Typus Kompaktkrankenhaus, hohe Flexibilität und Standardisierung, optimale Orientierung durch Tageslichtatrien und die optimale Organisation der horizontalen sowie vertikalen Wegeführung (Zentrenbildung, kürzeste Wege), Evidence based design (Stichwort mobiler Schrank, Nachhaltigkeit).

1. Rang

Albert Wimmer ZT-GmbH, Wien
Albert Wimmer · Semir Zubecvic
Christoph Falkner · Rainer Maria Fröhlich
Georg Unterhohenwarter · Ying-Ru Wu
Florian Dorninger · Ivan Zdenkovic
TGA: Teamgmi Ingenieurbüro GmbH
L.Arch.: Martha Schwartz Partners Ltd.
Martha Schwartz · Lorraine Landels
Leighton Pace · Sanitas Pradittasnee
Alexandra Steed
Gesundheit: Kickbusch Health Consult

2. Rang

Riepl · Kaufmann · Bammer Architektur, Wien
Mitarbeit: Daniel Bammer · Mathias Holzer
Rainer Gebhardt · Norman Müller
Andreas Gottschling · Fabian Steiner
Gregor Benz · Simon Bammer · Josef Kaufmann
Visualisierung: beyer.co.at, Wolfgang Beyer
L.Arch.: Anna Detzlhofer
Medizintechnik: Elisabeth Mandl ZT

3. Rang

Moser Architekten ZT GmbH, Wien
Mitarbeit: Petra Maier · Roman Öhlschläger
Christoph Schwarz · Anne Peiker · Milan Bojic
Daniela Durdovicova · Matthias Hofer
Hash Patel · Nuray Karakurt · Roland Gisch
Harald Setka · Andreas Lechner
Tragwerk: Bollinger-Grohmann-Schneider ZT GmbH
Elektro / TGA / HKLSE / MSR / Fördertechnik: Altherm Engineering GmbH
Medizintechnik: Moser Medizintechnik GmbH
Mitarbeit: Erich Kogelek · Ulrich Morger
Verfahrensart
Offener zweistufiger Realisierungswettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren

Wettbewerbsaufgabe
Der Wiener Krankenanstaltenverbund plant im Norden Wiens ein neues Großkrankenhaus zu errichten. Es soll ein „Healing Hospital“ werden, also ein High Tech Spital mit Wohlfühlcharakter. Das Besondere in diesem Projekt ist das Modell eines integrierten Gesundheitszentrums. Mit diesem Konzept verfolgt man nicht nur eine Zusammenführung von Einrichtungen aus anderen Krankenhäusern des Verbundes sondern ein kooperatives Konzept der Zusammenarbeit gesundheitsfördernder Einrichtungen.
Im Sinne der nachhaltigen Planung sind aufgrund der großen Dynamik im Krankenhaus hohe Anforderungen an die zukünftige Flexibilität des Baukonzeptes zu stellen.
Das Krankenhaus Nord soll 869 Betten umfassen. Es ist auf eine Leistungskapazität von ca. 40.000 stationären Aufnahmen und 250.000 Ambulanzfrequenzen (davon 40.000 Erstversorgungspatientinnen und -patienten) pro Jahr ausgerichtet. Es sollen ca. 16.000 operative Eingriffe pro Jahr durchgeführt werden.
Das Raumprogramm gliedert sich in:
– Untersuchung und Behandlung 14.066 m2
– Pflege 25.078 m2
– Verwaltung 1.641 m2
– Serviceeinrichtungen 4.768 m2
– Ver- und Entsorgung 4.112 m2
– Lehre 1.485 m2
– Sonstiges 13.704 m2

Competition assignment
A new „Healing Hospital“ shall be realised in the north of Vienna with a high comfort character and high tech facilities. The capacity shall be for 869 hospital beds and 16.000 surgeries per year. 40.000 in-patients and 250.00 outpatients will be treated per year. The space program of 64.854 m2 is divided in areas for examination, treatment, care, service etc.

Fachpreisrichter
Silvia Gmür, Basel/Zürich (Vors.)
Prof. Boris Podrecca, Wien
Prof. Hannelore Deubzer, Berlin/München
Klaus Duda
Hermann Eisenköck, Graz/Wien
Prof. Franziska Ullmann, Wien
Franz Kobermaier, Leiter MA 19
Thomas Pankl, KAV

Sachpreisrichter
Dr. Wilhelm Marhold, Generaldirektor KAV
Dr. Maximilian Koblmüller, KAV
Dr. Susanne Herbek, KAV
Friedrich Prem, KAV
Heinz Lehner, Bezirksvorsteher 21. Bezirk
Hubert Fritz, Siemens
Agnes Berlakovich, Leiterin MA 24
Ulrike Huemer, MA 6

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