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Neubau zum Kleist-Museum , Frankfurt (Oder)/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2011387
Tag der Veröffentlichung
08.07.2010
Aktualisiert am
01.06.2014
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten
Beteiligung
13 Arbeiten
Auslober
Koordination
Büro für Stadtplanung, -forschung und -erneuerung (PFE), Berlin
Bewerbungsschluss
25.02.2010
Abgabetermin
04.06.2010
Preisgerichtssitzung
08.07.2010
Fetigstellung
Oktober 2013

Fertigstellung des Projektes – Juni 2014

Kommentar der Architekten
Im Jahr 2004 hat die Stadt Frankfurt (Oder) ihr Stadt - logo mit dem Zusatz „Kleiststadt“ versehen. Das Museum als zentraler Ort der Kleist-Gedenk- und Forschungsstätte ist dabei von großer Bedeutung für die Stadt. Der Altbau, in Kleists Geburtsjahr von Martin Friedrich Knoblauch als Garnisonsschule im späten Barockstil erbaut (1777-1778), bildet hierfür einen hervorragenden Rahmen. Mit dem Erweiterungsbau wird nun die Möglichkeit geschaffen, den der Institution angemessenen Raumbedarf zu schaffen. Der Entwurf für den Neubau des Kleist-Museums zeichnet sich durch einen sensiblen Dialog zwischen dem bestehenden Kleist-Museum und dem zu errichtenden Neubau aus. Der Neubau versteht sich dabei als neuer und moderner Stadtbaustein, der sich selbstverständlich neben das spätbarocke Bestandsgebäude einfügt. Mit seiner Dreigeschossigkeit, den Geschosshöhen und der Fassadengliederung wird der Kontext zum Altbau hergestellt. Beide Gebäude stehen selbstständig nebeneinander und sind durch einen gläsernen Übergang (Glasfuge) miteinander verbunden. Der Zugang zum Kleist-Museum liegt aus organisatorischen Gründen im Neubau und orientiert sich zur Faberstraße. Der aus der Stadt (vom Marktplatz) kommende Besucher erblickt zunächst den Altbau und orientiert sich dann zum Neubau. Der Eingang wird durch einen tiefen Einschnitt in der Fassade...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

1. Preis

Lehmann Architekten GmbH, Offenburg
Gerhard A. Lehmann · Gunnar A. Lehmann
Grischa A. Lehmann
Mitarbeit: Jürgen Ebinger · Holger Dürr
Tobias Hylla
L.Arch.: Helleckes Landschaftsarchitektur,
Karlsruhe, Stefan Hellekes
Mitarbeit: Sigrid Ensfellner
TGA: W33 Ingenieurgesellschaft mbH, Berlin
Tragwerk: Erfurth + Mathes GmbH, Chemnitz
  • 1. Preis: Lehmann Architekten GmbH, Offenburg

2. Preis

Springer Architekten Gesellschaft mbH, Berlin
Jörg Springer · Georg Heidenreich
Mitarbeit: Vanessa Chacon Jo · Johan Jambor
Henning Hinrichs · Frieder Käser
L.Arch.: Weidinger Landschaftsarch., Berlin
Tragwerk: Ing.-Büro Rüdiger Jockwer, Berlin
Fachber.: ibZ Ingenieurbüro Zammit, Chemnitz
Fachber.: Studio Dinnebier, Berlin
  • 2. Preis: Springer Architekten Gesellschaft mbH, Berlin

3. Preis

Reimar Herbst Architekten, Berlin
Reimar Herbst · Angelika Kunkler
Mitarbeit: Nikolaus Steinke
L.Arch.: Kamel Louafi Landschaftsarchitekten,
Berlin, Kamel Louafi
Mitarbeit: Karin Zaspel
Tragwerk: Ing.-Büro Rüdiger Jockwer, Berlin
TGA: Winter Beratende Ingenieure für
Gebäudetechnik Berlin GmbH
  • 3. Preis: Reimar Herbst Architekten, Berlin

4. Preis

B19 Architekten, Weimar
Marc Rößling · Matthias Döhrer
L.Arch.: Ansgar Heinze, Erfurt
TGA: IPH Klawonn, Selzer Ingenieurplanung
Haustechnik, Weimar
  • 4. Preis: B19 Architekten, Weimar

Anerkennung

Kraaijvanger Urbis, HA Rotterdam
Dirk Jan Postel
Mitarbeit: Wouter Deen · David Hess
Anja Mueller · Hiroko Kawakami · David Harris
L.Arch.: Bernard und Sattler
Landschaftsarchitekten, Berlin
Stefan Bernard · Philipp Sattler
Mitarbeit: Maren Klöppner · Fabian Lux
Fachberater: Studio C, Berlin
Buildings Applications Ingenieurs, Berlin
  • Anerkennung: Kraaijvanger Urbis, HA Rotterdam

Anerkennung

Kuehn Malvezzi Associates GmbH, Berlin
Johannes Kühn
Mitarbeit: Dörthe Weigelt · Timon Frank
Franziska Kramer
L.Arch.: Planorama Landschaftsarchitektur,
Berlin, Maik Böhmer
HLS: PRG Ing.-Ges. mbH, Berlin
Statik: EiSat GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Kuehn Malvezzi Associates GmbH, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 9 Teilnehmern sowie 5 Zuladungen.

Wettbewerbsaufgabe
Das 1968/69 eingerichtete Kleist-Museum befindet sich im Gebäude der ehemaligen, 1777 von Martin Friedrich Knoblauch entworfenen Garnisonschule. In der Innenstadt nahe der Oder gelegen, ist es der zentrale Ort, an dem das Andenken und die Forschung über Heinrich von Kleists Leben, Werk und Wirkung systematisch gepflegt wird.
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Errichtung eines Neubaus, der eine kreative und zeitgemäße Architektur aufweist und gleichwohl die direkte Nachbarschaft zum alten Gebäude unter dem Aspekt eines angemessenen städtebaulichen Denkmalschutzes respektiert. Neben dem Entwurf eines neuen Gebäudes als wichtigste Aufgabenstellung wird auch eine freiraumplanerische Konzeption erwartet, aus der die Einfügung des neuen Ensembles aus historischem Gebäude mit Garten und Neubau in die unmittelbare Umgebung hervorgeht.

Competition assignment
The existing Kleist-Museum of 1968/69 is located in the building of the former garrison-school, designed in 1777 by Martin Friedrich Knobloch. It is situated at the inner city near the river Oder, dedicated to the life and work of Heinrich von Kleist. The object of the competition is the design of a new building with creative and contemporary architecture, which also has to respect the adjoining existing building with regards to an adequate urban monument protection. Furthermore there shall be a landscape concept that will integrate the new ensemble of historic building and garden and the new building into the surroundings.

Preisrichter
Prof. Ulrike Lauber, Berlin (Vors.)
Jórunn Ragnarsdóttir, Stuttgart
Prof. Petra Kahlfeldt, Berlin
Dr. Anke Schettler, Weimar
Prof. Gernot Schulz, Köln
Rüdiger Amend, Berlin
Dr. Martin Wilke, OB Stadt Frankfurt (Oder)
Ferdinand Nowak, Min. für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Potsdam
Dr. W. de Bruyn, Kleist-Museum Frankfurt (Oder)
Jan Drews, Landesamt für Bauen und Verkehr
Martina Bienhüls, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bonn

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die Verfasser der Arbeit mit dem 1. Preis mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen.

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