Architektur von morgen schon heute entdecken Architektur von morgen schon heute entdecken
  • 1. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
  • 2. Preis: crayen bergedieck Architekten Stadtplaner, Bielefeld
  • 3. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
  • 4. Preis: Freudenfeld Krausen Will Architekten, München
  • Anerkennung: Ludes Generalplaner GmbH , Berlin

Kinderzentrum Bethel, Bielefeld/ Deutschland

Sie sind Abonnent? einloggen

Veröffentlicht in:

Dokumentation
Web-ID
wa-2014715
Tag der Veröffentlichung
28.03.2017
Aktualisiert am
30.03.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
Europäischer Wirtschaftsraum
Beteiligung
11 Arbeiten
Auslober
Koordination
Drees & Huesmann Planer, Bielefeld
Bewerbungsschluss
17.08.2016
Abgabetermin Pläne
01.12.2016
Abgabetermin Modell
12.12.2016
Preisgerichtssitzung
30.01.2017
Unterlagen zum Wettbewerb

1. Preis

HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
Prof. Rainer Hascher · Prof. Sebastian Jehle
Mitarbeit: Jonhannes Raible · Tobias Tresp
Julia van der Vorst · Daniel Gäfgen
Fachber.: Monnerjan Kast Walter, Düsseldorf
Peter Kast
  • 1. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
  • 1. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin
  • 1. Preis: HASCHER JEHLE Architektur, Berlin

2. Preis

crayen + bergedieck Architekten Stadtplaner, Bielefeld
Markus Bergedieck
Mitarbeit: Volker Crayen · Flavia Romanini
Arne Krüger · Eduard Rempel
tsj tönies+schroeter+jansen gmbh, Lübeck
Jan Soltau
Mitarbeit: Gabi Kienecke · Jan Maasjosthusmann
Ling Lin · Sabrina Ebener · Milena Jerke
Finn Soltau
TGA: PGMM Planungsgruppe M+M, Hamburg
Tragwerk: WTM Engineers GmbH, Hamburg
L.Arch.: Peters + Winter, Bielefeld
  • 2. Preis: crayen bergedieck Architekten Stadtplaner, Bielefeld
  • 2. Preis: crayen bergedieck Architekten Stadtplaner, Bielefeld
  • 2. Preis: crayen bergedieck Architekten Stadtplaner, Bielefeld

3. Preis

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
Edzard Schulz
Mitarbeit: Aleksandra Shulevska
Marta Bruschy da Fonseca Galhardo
Lea Bradasevic · André Wollmann · Jan Giesen
L.Arch.: UKL Landschaftsarchitekten, Dresden
  • 3. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten, Berlin

4. Preis

Freudenfeld + Krausen + Will Architekten, München
Klaus Freudenfeld
L.Arch.: Rainer Schmidt, München
TGA: Bloos Däumling Huber GmbH, München
  • 4. Preis: Freudenfeld Krausen Will Architekten, München
  • 4. Preis: Freudenfeld Krausen Will Architekten, München
  • 4. Preis: Freudenfeld Krausen Will Architekten, München

Anerkennung

Ludes Generalplaner GmbH , Berlin
Stefan Ludes
Mitarbeit: Marco Neumann · Sandra Metz
Claudia Schwiethale · Sabina Grote-Schepers
David Hupfer · Paul Conrad · Aleksandra Czai
Sabiha Arslan
TGA: Rieker Planungsges. mbH
Statik/Brandschutz: Sondermann + Möller
L.Arch.: Dröge + Kerck Landschaftsarchitekten
  • Anerkennung: Ludes Generalplaner GmbH , Berlin
  • Anerkennung: Ludes Generalplaner GmbH , Berlin
  • Anerkennung: Ludes Generalplaner GmbH , Berlin
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 5 Teilnehmern sowie 6 Zuladungen

Wettbewerbsaufgabe
Das Kinderzentrum Bethel ist Teil des Ev. Krankenhauses Bielefeld (EvKB). Die Architektur des Kinderzentrums stammt aus dem Jahr 1969, trotz laufender Anpassungen und Erweiterungen ist das Raum- und Funktionskonzept nicht mehr zeitgemäß. Um den jungen Patienten und ihren Eltern die beste Behandlung in einer individuellen, den Bedürfnissen angemessenen Atmosphäre zu ermöglichen, ist der Bau eines neues Kinderzentrum unerlässlich. Es soll dabei eine baulich attraktive und gleichzeitig kostengünstige Lösung realisiert werden.
Folgende Ziele werden u. a. mit dem Neubau verfolgt: Schaffung einer Leuchtturmklinik für die Region und darüber hinaus; eine dem epidemiologischen Trend angepasste pädiatrische und kinderchirurgische Maximalversorgung auf universitärem Niveau; kind- und elterngerechte Unterbringung; familienfreundliche Atmosphäre; fachübergreifende Behandlungsstruktur; kurze, dem Behandlungsverlauf und den Bedürfnissen angepasste Wege Für den Neubau des Kinderzentrums sind folgende Fachabteilungen zu berücksichtigen:
- Klinik für Kinderchirurgie
- Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
- Institut für Kinderradiologie
Insgesamt ergibt sich für das Raum- und Funktionsprogramm eine Gesamtfläche von 9.649 mÇ NF. Hierfür errechnet sich bei einer Gesamtbettenzahl von 146 Betten im Neubau bzw. 160 Betten im Kinderzentrum (einschließlich Neonatologie in Gilead I) ein Flächenkennwert von rd. 66,1 mÇ NF/ Bett.
Das heutige Kinderzentrum besteht aus zwei Gebäudeteilen (Haus 1 und Haus 2). Haus 1 soll abgerissen und auf diesem Gelände das neue Kinderzentrum gebaut werden. Während dieser Bauphase beziehen die betroffenen Kliniken und Funktionsbereiche übergangsweise den neuen Südostflügel des benachbarten Hauses Gilead I. Dieser Anbau befindet sich derzeit noch in der Bauphase.
Um langfristig eine Einhäusigkeit des Krankenhauses realisieren zu können, strebt das EvKB – mit einer Perspektive zwischen 15 und 25 Jahren – eine Erweiterung bzw. Verlagerung des Haus Gilead I inklusive einer Anbindung des Kinderzentrums an. Diese räumliche Anbindung muss im Wettbewerb ebenfalls berücksichtigt werden.

Competition assignment
The Children's Centre Bethel is part of the Protestant Hospital (EvKB). Its architecture dates from 1969, and is no longer up to date. The new children’s centre shall become a lighthouse hospital for the region, including:
- Clinic for Child Surgery
- Department of Pediatric, Adolescent Medicine
- Institute of Pediatric Radiology
The overall area is 9.649 mÇ with146 beds in the new building or 160 beds in the children's centre, (66,1 mÇ/bed). The existing children's centre consists of House 1 and House 2. House 1 shall be demolished and the new children's centre will be built on this site. During the construction phase, the clinics and functional areas will move into the adjacent house Gilead I that is currently in the construction phase. In the long term, Gilead I and the children's centre shall be connected, which is also part of the competition.

Fachpreisrichter
Prof. Eckhard Gerber, Dortmund (Vors.)
Georg Brechensbauer, München
Nikolaus Kaltenbach, Bielefeld
Jochen König, Aachen
Joachim Staudt, Berlin

Sachpreisrichter
Jörg Buchloh, EvKB
Gregor Moss, Planen und Bauen Stadt Bielefeld
Dr. Rainer Norden, EvKB, vBSB
Pastor Ulrich Pohl, vBSB

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die Verfasser der mit dem 1. Preis ausgezeichneten Arbeit mit den weiteren Planungen zu beauftragen.
Der Auslobung liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2013 zugrunde. Sie ist damit, sofern nicht ausdrücklich Abweichungen formuliert sind und ohne die Anlagen I bis VII zur RPW, Bestandteil der Auslobung. Der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen hat die Auslobung vorgelegen, sie hat die Übereinstimmung mit der Richtlinie bestätigt bzw. den Abweichungen zugestimmt und den Wettbewerb unter der Nummer W 50/16 registriert.
Auslober/Wettbewerbsbetreuung
Auslober ist das Evangelische Krankenhaus Bielefeld,
vertreten durch den Geschäftsführer Dr. Rainer Norden.
Das Wettbewerbsmanagement erfolgt durch das Büro Drees & Huesmann . Planer, Vennhofallee 97, 33689 Bielefeld
(bei Rückfragen: Telefon (05205) 7298 18
mailto:gudrun.walter@dhp-sennestadt.de
Bewerbungsfrist zur Einreichung der schriftlichen Unterlagen an Drees & Huesmann Planer bis 17.08.2016 (Eingang bis 16.00 Uhr).
Anlass und Ziel des Wettbewerbes: Das Kinderzentrum Bethel ist Teil des Ev. Krankenhauses Bielefeld (EvKB). Als eines der größten Kinderkrankenhäuser in Deutschland behandeln die Teams der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und der Klinik für Kinderchirurgie rund 40.000 ambulante und stationäre Patientinnen und Patienten pro Jahr – vom Frühgeborenen bis zum Teenager. Beide Kliniken sind eingebunden in das Perinatalzentrum Level I, einer Spezialabteilung für werdende Mütter mit einer Risikoschwangerschaft, frühgeborene Säuglinge und kranke Neugeborene. Das Zentrum ist vom Land als Einrichtung mit der höchsten Versorgungsstufe anerkannt.
Die Architektur des Kinderzentrums stammt aus dem Jahr 1969; trotz laufender Anpassungen und Erweiterungen ist das Raum- und Funktionskonzept nicht mehr zeitgemäß. Hinzu kommen die aktuellen Vorgaben zur Energieeffizienz und zum Brandschutz sowie die Anforderungen zur modernen Hygiene: Diese neuen Verordnungen wären im Bestandsgebäude langfristig nur mit einem hohen finanziellen Aufwand zu erfüllen. Das damalige Baukonzept sah eine strikte Trennung der Kinder von ihren Eltern vor. Besuche wurden, wenn überhaupt, nur stundenweise zugelassen. Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern waren damals gar nicht vorgesehen. Deshalb sind die Patientenzimmer im derzeitigen Kinderzentrum gemäß den heutigen Bedürfnissen (mind. ein Elternteil übernachtet mit dem Kind im Krankenhaus) deutlich zu klein.
Um den jungen Patientinnen und Patienten und ihren Eltern die beste Behandlung in einer individuellen, den Bedürfnissen angemessenen Atmosphäre zu ermöglichen, ist der Bau eines neues Kinderzentrum aus diesen gerade genannten Gründen unerlässlich. Es soll dabei eine baulich attraktive und gleichzeitig kostengünstige Lösung realisiert werden. Ein Raum- und Funktionsprogramm für insgesamt 146 Betten wurde mit Hilfe eines externen Planungsbüros erstellt.
Folgende Ziele werden u. a. mit dem Neubau verfolgt: Schaffung einer Leuchtturmklinik für die Region und (bezogen auf einzelne Behandlungsangebote) darüber hinaus; eine dem epidemiologischen Trend angepasste pädiatrische und kinderchirurgische Maximalversorgung auf universitärem Niveau; kind- und elterngerechte Unterbringung; familienfreundliche Atmosphäre; fachübergreifende Behandlungsstruktur; kurze, dem Behandlungsverlauf und den Bedürfnissen angepasste Wege
Das heutige Kinderzentrum besteht aus zwei Gebäudeteilen (Haus 1 und Haus 2). Haus 1 soll abgerissen und auf diesem Gelände das neue Kinderzentrum gebaut werden. Während dieser Bauphase beziehen die betroffenen Kliniken und Funktionsbereiche übergangsweise den neuen Südostflügel des benachbarten Hauses Gilead I (ebenfalls Teil des EvKB). Dieser Anbau befindet sich derzeit noch in der Bauphase. Während der Neubauphase des Kinderzentrums werden die zentralen Einrichtungen (OP, Radiologie, Notaufnahme etc.) des Hauses Gilead I sowohl von den dort ansässigen Kliniken als auch der Pädiatrie und der Kinderchirurgie gemeinsam genutzt. Diese Lösung stellt für alle Beteiligten ein Provisorium dar und sollte möglichst kurz gehalten werden.
Um langfristig eine Einhäusigkeit des Krankenhauses realisieren zu können, strebt das EvKB - mit einer Perspektive zwischen 15 und 25 Jahren - eine Erweiterung bzw. Verlagerung des Haus Gilead I inklusive einer Anbindung des Kinderzentrums an. Diese räumliche Anbindung muss im Architektenwettbewerb ebenfalls berücksichtigt werden.
Anforderungen an die Wettbewerbsteilnahme
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Auslobung: zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach § 2 BauKaG NW (auswärtiger Architekt) und Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet haben zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie. Teilnahmeberechtigt sind juristische Personen, die am Tage der Auslobung folgende Zulassungsvoraussetzungen erfüllen: der Geschäftssitz befindet sich im Zulassungsbereich, zum satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen, der/die in der Gesellschaft tätigen Verfasser erfüllen die fachlichen Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt sind.
Wer am Tage der Auslobung bei einem Teilnehmer angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen.
Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein; dies gilt auch bei Beteiligung von freien Mitarbeitern. Mitglieder von Arbeitsgemeinschaften sowie freie Mitarbeiter, die an der Ausarbeitung einer Wettbewerbsarbeit beteiligt waren, dürfen nicht zusätzlich am Wettbewerb teilnehmen. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Arbeiten der Beteiligten zur Folge.
Verfahren zur Auswahl der Teilnehmer
Der Wettbewerb wird als nicht offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt.
Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.
Vom Auslober wird eine Teilnehmerzahl von 11 angestrebt, davon werden 5 Büros vorab vom Auslober gesetzt, 6 Teilnehmer werden durch ein Auswahlverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ermittelt.
Die Bewerbung um Teilnahme ist vom 04.08. bis zum 17.08 2016 - ausschließlich an das Betreuungsbüro Drees & Huesmann . Planer zu senden (in Papierform, Eingang am 17.08. bis 16.00 Uhr).
Geforderte Nachweise (in Papierform): Ein vom Bewerber rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen (Antrag auf Teilnahme am Wettbewerbsverfahren) als Eigenerklärung, formlos Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung durch beigefügte Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer (Architekt/in) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung Nachweis der beruflichen Befähigung (in Papierform) Referenzprojekte des Bewerbers (max. 3 Referenzen): Es müssen Referenzen von realisierten Objekten der Honorarzone IV der HOAI angegeben werden. Es werden auch Referenzprojekte gewertet, deren Projektbearbeitung länger zurückliegt als 3 Jahre. Bei Wettbewerbserfolgen oder Auszeichnungen ist das Jahr des Wettbewerbs bzw. der Zuerkennung der Auszeichnung anzugeben.
Der Bewerbung sind die o.g. Unterlagen in gedruckter Form (maximal 2 DIN A 3 Blätter je Referenz), gegebenenfalls allgemeinverkleinert, beizufügen. Über den Umfang hinausgehende Unterlagen werden bei der Auswahl nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden oder in Spiralen gefasst sein – Heftstreifen oder Büroklammern sind ausreichend. Bewerber, die ausgewählt worden sind, erhalten eine schriftliche Einladung zur Wettbewerbsteilnahme.
Ein Auswahlgremium wählt die Teilnehmer aus den eingegangenen Bewerbungen aus. Ihm gehören an (alph.):
1. Jörg Buchloh, Kaufmännischer Direktor EvKB
2. Dr. Maren Dick, Leiterin Medizincontrolling, EvKB
3. Jürgen Käller, Architekt und Bauleiter, EvKB
4. Nikolaus Kaltenbach, Architekt, Bielefeld
5. Dr. Rainer Norden, Geschäftsführer des EvKB und Vorstand Finanzen der von Bodelschwingschen Stiftungen Bethel (vBSB)
Auswahlkriterien
Qualität der Gestaltung und Funktionalität von Referenzprojekten
Erfahrung in Planung und Durchführung von Bauaufgaben vergleichbarer Komplexität und Schwierigkeit
Die höchste Wertung erhält ein realisiertes Projekt als Kinderklinik vergleichbarer Größe.
Mit der Bewerbung versichert der Bewerber, dass sich kein weiteres Mitglied der Bürogemeinschaft (Partner oder Angestellter) oder ein anderes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft bewirbt, und dass der Bewerber akzeptiert, dass Verstöße hiergegen zum nachträglichen Ausschluss des Bewerbers bzw. der Arbeitsgemeinschaft und ggf. seiner Arbeit führen.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Bei einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Den Kriterien müssen die Bewerber, wenn sie zum Wettbewerbsverfahren zugelassen werden wollen, ausnahmslos genügen.
Die 6 ausgewählten Teilnehmer werden kurzfristig benachrichtigt, um die Teilnahme zu bestätigen.
Die ausgewählten Teilnehmerbüros werden auf der Homepage des Wettbewerbsbetreuers (www.dhp-sennestadt.de) bekannt gegeben. Die übrigen Teilnehmer erhalten eine Absage per E-Mail.
Zur Teilnahme an diesem Wettbewerb wurden vom Auslober folgende 5 Teilnehmer (in alphabetischer Reihenfolge) bereits ausgewählt und eingeladen:
1. Uwe Eggert, Architekt + Stadtplaner BDA, Stuttgart
2. Heinle, Wischer und Partner, Berlin
3 Lohr Architekten, Hannover
4. Rauh, Damm, Stiller Partner Planungsgesellschaft mbH, Hattingen
5. wörner traxler richter planungsgesellschaft mbh, Frankfurt
Termine
Bewerbungsfrist 17.08.2016
Versand Unterlagen 31.08.2016
Rückfragenfrist 21.09.2018
Kolloquium 07.10.2016
Abgabe Planunterlagen 01.12.2016
Abgabe Modell 12.12.2016
Preisgericht 30.01.2017
Ausstellungseröffnung Februar 2017
Preisgericht
Stimmberechtigte Preisrichter/innen:
1. Prof. Eckhard Gerber, Architekt, Dortmund
2. Nikolaus Kaltenbach, Architekt, Bielefeld
3. Jochen König, Architekt, Aachen
4. Prof. Christine Nickl-Weller, Architektin, München
5. Joachim Staudt, Architekt, Berlin
6. Gregor Moss, Beigeordneter Planen und Bauen Stadt Bielefeld
7. Dr. Rainer Norden, Geschäftsführer des EvKB und Vorstand Finanzen der von Bodelschwingschen Stiftungen Bethel (vBSB)
8. Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der vBSB
9. Dr. Ingeborg von Schubert, Vorsitzende des Verwaltungsrates der vBSB
Stellvertretende Preisrichter/innen
1. Georg Brechensbauer, Architekt, München
2. Jörg Buchloh, Kaufmännischer Direktor EvKB
3. Dr. Matthias Ernst, Geschäftsführer Krankenhaus Mara
4. Jens Pohl, Kaufmännischer Direktor EvKB
5. Friedhelm Niehues, Leiter Bau, Technik, EvKB
Sachverständige Berater/innen
1. Birgit Angel, Pflegerische Klinikleitung Kinderchirurgie
2. Dr. Michael Barthel, Chefarzt Kinderchirurgie
3. Cornelia Buchholt, Pflegerische Klinikleitung Pädiatrie
4. Dr. Maren Dick, Leiterin Medizincontrolling, EvKB
5. Prof. Dr. Eckhard Hamelmann, Chefarzt Pädiatrie
6. Dr. Eckard von Hirschhausen
7. Susanne Karrer, Pflegedirektorin EvKB
8. Dr. Martin Möllers, Leitender Arzt Kinderradiologie
9. Dr. Brigitte Mohn, Gütersloh
10. Christina Rau
11. Angelika Steinkemper, Pflegerische Klinikleitung Pädiatrie
12. NN., Vertreter Beirat für Stadtgestaltung
13. NN., Vertreter Bezirk Gadderbaum
Vorprüfung: Jürgen Käller, Architekt und Bauleiter, EvKB
Dr. Peter Lohfert, Architekt und Arzt, Kopenhagen
Drees & Huesmann Planer, Bielefeld
Wettbewerbssumme Bearbeitungshonorar und Preise
Für Bearbeitungshonorar und Preise stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 298.000 euro zur Verfügung.
Jedes Büro erhält ein Bearbeitungshonorar von 15.000 euro (11 x 15.000 euro = 165.000 euro inkl. Mehrwertsteuer)
Die Aufteilung der Preise ist wie folgt vorgesehen (jeweils inkl. Mehrwertsteuer):
1. Preis 42.000 euro
2. Preis 34.000 euro
3. Preis 26.000 euro
4. Preis 18.000 euro
5. Preis 13.000 euro
Summe Preise 133.000 euro
Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Preise vorbehalten.
Weitere Bearbeitung der Aufgabe
Der Auslober erklärt, dass er dem Gewinner oder einem der Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe, zumindest die Leistungsphasen 2 bis 5 nach § 34(3) HOAI 2013 übertragen wird, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll, soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigten Wettbewerbsteilnehmer/innen, deren/dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistung gewährleistet.
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Seitens des Auslobers werden keine Fachplanungsbüros vorgegeben; vielmehr wird erwartet, dass sich ein Planungsteam zur Realisierung der Bauaufgabe bildet und beauftragt wird. Die Verfassererklärung ist entsprechend auszufüllen und das Team zu benennen. Auch behält sich der Auslober vor, die weiteren Planungsleistungen als Generalplaneraufgabe zu beauftragen, um eine koordinierte Planungs- und Baudurchführung zu gewährleisten. Die Wettbewerbsaufgabe wird nach HOAI 2013, Anlage 10.2 - Objektliste Gebäude - unter Krankenhäuser besonderer Zweckbestimmung in die Honorarzone IV eingestuft

Weitere Ergebnisse zum Thema