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Jüdisches Museum Franken , Fürth/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2010184
Tag der Veröffentlichung
07.07.2008
Aktualisiert am
01.09.2016
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Beteiligung
30 Arbeiten
Auslober
Koordination
HAUSHOCH GmbH Lorenz Ocklenburg Schaffner Wilhelm, Nürnberg
Bewerbungsschluss
27.03.2008
Abgabetermin Pläne
07.07.2008
Abgabetermin Modell
14.07.2008
Preisgerichtssitzung
25.07.2008

Zwischenstand September 2016

Das Jüdische Museum Franken ist neben den Jüdischen Museen in Berlin, Frankfurt und München eines der bedeutendsten Museen für Jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland.
In Fürth wurde 1999 das Museum in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus errichtet, das gleichzeitig als Haupthaus des Jüdischen Museums Franken gilt. Schon bald wurde klar, dass nur ein Neubau die wachsenden Anforderungen an das Haus (Sonderausstellungsraum, ein vielfältig nutzbarer Veranstaltungsraum, öffentliche Präsenzbibliothek usw.) erfüllen kann. Den entsprechenden Wettbewerb gewannen im Juli 2008 die ARGE architekturbüro gatz, Bamberg und Kuntz + Manz Architekten, Würzburg. Sie haben schließlich den Auftrag erhalten und der feierliche Spatenstich fand am 8.5.2015 statt. Mit dem Neubau vergrößert sich das Haus um 900 qm. Es soll 2018 komplett fertiggestellt werden.

1. Preis

kuntz + manz architekten , Würzburg
Ulrich Manz · Martin Kuntz
Mitarbeit: Andreas Repus · Julia Roth Benjamin Wichert
architekturbüro gatz, Bamberg Christoph Gatz

2. Preis

Glass Kramer Löbbert Ges. von Architekten mbH, Berlin
Johan Kramer · Johannes Löbbert Mitarbeit: Jan Baumann

3. Preis

dasch zürn architekten, Stuttgart
Helmut Dasch · Joachim Zürn · Kay von Scholley

Ankauf

SIC Architekten GmbH Uwe Stephan Jasper , Köln
Uwe Stephan Jasper

Ankauf

Lamott + Lamott Freie Architekten, Stuttgart
Prof. Ansgar Lamott · Caterina Lamott
Verfahrensart
Einstufiger, begrenzt offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 24 Teilnehmern zuzüglich 6 Einladungen.

Wettbewerbsaufgabe
Das Jüdische Museum Franken ist neben den jüdischen Museen in Berlin, Frankfurt und München, eines der bedeutendsten Museen für jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland. Um der notwendigen Erschließung jüdischer Geschichte und Kultur in Süddeutschland gerecht werden zu können, benötigt das Museum einen Neubau.
In Fürth wurde 1999 das Museum in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus errichtet, das gleichzeitig als Haupthaus des Jüdischen Museums Franken dient. Das bestehende Museumsgebäude kann jedoch die Anforderungen nicht mehr im notwendigen Umfang erfüllen. Das bisherige Museumsgebäude soll durch den Neubau in seiner Bedeutung als „museales Objekt” aufgewertet werden. Gewünscht wird, dass auf dem direkt ans Gebäude angrenzenden Grundstück ein Neubau entsteht, der die alten und neuen Aufgaben des Museums unterstützt und die Außenwirkung neu definiert. Hauptnutzungen des Neubaus sind ein Sonderausstellungsraum, ein vielfältig nutzbarer Veranstaltungsraum, eine öffentliche Präsenzbibliothek und ein Learning Center. Hinzu kommen
Depot- und Büror.ume für Verwaltung und Stiftungsprofessur für Jüdische Geschichte und Kultur, die die Universität Erlangen errichten wird. Mit dem ca. 850 qm großen Neubau soll das Museum zu einem Ort der Kommunikation und der Bildung sowie der Vermittlung jüdischer Geschichte und Kultur und des interkulturellen Lernens entwickelt werden.
Das Raumprogramm gliedert sich in:
– Allgemein 70 m2
– Veranstaltungsraum 140 m2
– Bibliothek 190 m2
– Learning Center 45 m2
– Büros 110 m2
– Sonderausstellungen 140 m2

Competition assignment
The Jewish Museum in Fürth is one of the most important museums for Jewish culture and history in Germany. The museum was situated in an existing Jewish private house and this is no longer sufficient. The new building with 850 sqm will be directly beside the existing museum and shall get a new public perception. It shall become a place of communication, education, intercultural learning and imparting knowledge about Jewish history and culture.
– General 70 m2
– Function room 140 m2
– Library 190 m2
– Learning centre 45 m2
– Offices 110 m2
Special exhibitions 140 m2

Fachpreisrichter
Prof. Hans-Peter Achatzi, Berlin (Vors.)
Prof. Ingrid Burgstaller, München
Joachim Krauße, Stadtbaurat, Fürth
Karin Sandeck, München
Ludwig Wappner, München
Prof. Michael Stößlein, Nürnberg

Sachpreisrichter
Dr. Thomas Jung, OB, Stadt Fürth
Daniela F. Eisenstein, Jüd. Museum Franken
Cilly Kugelmann, Jüdisches Museum Berlin
Thomas Heyden, Neues Museum Nürnberg
Dieter Christoph, RegionalKonzept GmbH, Fürth

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, den Verfasser des 1. Preises auf der Grundlage seines Wettbewerbsentwurfes zu beauftragen.

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