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Internationaler Städtebaulicher Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2070 , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2027196
Tag der Veröffentlichung
31.07.2019
Aktualisiert am
17.07.2020
Online-Verfahren
Teilnahme über www.wettbewerbe-aktuell.de
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Architekt*innen und Stadtplaner*innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt*innen
Beteiligung
55 Arbeiten
Auslober
Koordination
GRUPPE PLANWERK, GP Planwerk GmbH, Berlin
Bewerbungsschluss
27.09.2019 23:00
Abgabetermin
11.11.2019 23:00
Preisgerichtssitzung
13.07.2020
2. Preisgerichtssitzung
14.07.2020
Bekanntgabe
16.07.2020
Ausstellung
01.10.2020-03.01.2021

1. Preis

Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
Vogt Landschaft GmbH, Berlin
Arup Deutschland
Projekt: Zusammenwachsen – Landschaf(f)tStadt
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Bernd Albers Gesellschaft von Architekten GmbH, Berlin

2. Preis

Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
SMAQ - architecture urbanism research, Berlin
Alex Wall, Cambridge
Dipl.-Ing. Stefan Tischer, freischaffender Landschaftsarchitekt
Office MMK – Urban Technologies
Projekt: Stadtlandschaft Brandenburg-Berlin 2070 –
Kontur einer Übergangsgesellschaft
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin
  • 2. Preis: Kopperroth Architektur und Stadtumbau, Berlin

3. Preis

Jordi & Keller Architekten, Berlin
Pellnitz Architektur und Städtebau, Berlin
Christina Kautz Landschaftsarchitektur
Ludwig Krause Stadtplaner
Projekt: Sternarchipel Berlin – Brandenburg
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Jordi & Keller Architekten, Berlin

4. Preis

TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
fabulism GbR architecture and landscape, Berlin
Lysann Schmidt Landschaftsarchitektur
Melissa Gómez (Beraterin für nachhaltige Mobilität und urbane Innovation)
Marcus Andreas (Berater für Nachhaltigkeit)
Florian Strenge (Berater für Urbanismus & Design Prozesse)
Projekt: Landschaft der Unterschiede
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin
  • 4. Preis: TSPA Thomas Stellmach Planning and Architecture, Berlin

5. Preis

Pedro Pitarch, Madrid
Projekt: Archipel – Labor: Ein Atlas von urbanen Inseln für Berlin
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
  • 5. Preis: Pedro Pitarch, Madrid
Verfahrensart
Offener internationaler, zweiphasiger städtebaulicher Ideenwettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Berlin mit seinen Zentren, Wohnquartieren und Vororten, wie wir alle es kennen, wird 2020 100 Jahre alt. Anlass zu einer Jubiläumsfeier, vor allem aber auch ein Ansporn, uns über die künftige Entwicklung der Großstadtregion zu verständigen. Nach Jahren der Stagnation ist die Großstadtregion Berlin-Brandenburg erneut in Bewegung geraten: durch das Wachstum der Bevölkerung, der Pendler- und Warenströme, durch neue Quartiere und Siedlungen, durch ein neues Fernbahnsystem, ein radikal neues Flughafensystem und ein wachsendes Nahverkehrssystem. Berlin verflechtet sich weit über seine Grenzen hinaus mit dem Umland zu einer Metropole. Vor diesem Hintergrund braucht die Großstadtregion eine breite gesellschaftliche Debatte zur nachhaltigen städtebaulichen Ordnung des Wachstums der Großstadtregion insgesamt wie auch zur Gestaltung konkreter Lebensorte innerhalb der wachsenden Metropole. Dies wird zurecht immer wieder angemahnt: durch die Politik, vor allem aber seitens der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft.

Wie können wir die Metropole der Zukunft gestalten? Um den notwendigen gesellschaftlichen Streit über diese Frage zu bereichern, lobt der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin – mit Blick auf das Jubiläum 100 Jahre (Groß-) Berlin – einen offenen zweiphasigen „Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2070“ aus. Leitziel des ist nicht eine völlig andere, neue Großstadtregion neben oder auf der Fläche der vorhandenen, sondern – anknüpfend an Besonderheiten, Stärken und Ausprägungen – die Weiterentwicklung der vorhandenen Großstadtregion. Mit einem im Grundsatz hervorragenden Verkehrsnetz, vielen Zentren unterschiedlichen Ranges, einem überdurchschnittlich guten Wohnungsbestand und einem vergleichsweise unzersiedelten Umland verfügt die Großstadtregion über ideale Zukunftsvoraussetzungen, die aber erkannt, gepflegt und weiterentwickelt werden müssen. Entscheidend dabei ist, Geschichte und Zukunft nicht zu trennen, sondern programmatisch zu verbinden, um Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen.

Gegenstand der Ersten Phase ist die Erarbeitung eines Gesamtplans des Wettbewerbsgebietes mit Leitideen und -bildern zur räumlichen Entwicklung der Großstadtregion Berlin-Brandenburg im Maßstab 1:100 000 sowie einer städtebaulichen Darstellung eines beispielhaften Teilraums im Jahr 2070, die die Konzeption und die Vorstellung des Verfassers der zukünftigen Metropole aussagekräftig repräsentiert. Der darzustellende Teilraum ist innerhalb des gesamten Wettbewerbsgebietes frei zu wählen.
Aus den eingereichten Arbeiten der Ersten Phase werden durch das Preisgericht 20 Büro-Teams ausgewählt, die ihre Beiträge in der Zweiten Phase vertiefen sollen.
In der Zweiten Phase des Städtebaulichen Ideenwettbewerbes geht es vor allem um die Vertiefung struktureller Entwicklungszusammenhänge im Rahmen eines Gesamtplans im M 1:100 000 sowie um Vorschläge zu 3 konkreten Teilräumen, die im Rahmen von 10 Themenschwerpunkten frei gewählt werden können.

Fachpreisrichter*innen
Jo Coenen, B.V. Prof. Ir. J.M.J. Architekt und Stadtplaner, TU Deft, Maastricht
Hans Kollhoff, Prof. Dipl.‐Ing. Architekt, Berlin
Arno Lederer, Prof. Dipl.‐Ing. Architekt, Stuttgart
Christoph Metzger, Prof. Dr. phil. Dr. Ing. habil., Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschichte und Theorie der Klangkunst, Braunschweig
Cornelia Müller, Prof. Dipl.‐Ing. Landschaftsarchitektin, Hochschule Osnabrück, Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Berlin
Reiner Nagel, Dipl.‐Ing. Architekt, Stadtplaner, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Potsdam
Miroslav Šik, Prof. Architekt, ETH Zürich
Silke Weidner, Prof. Dr.‐Ing. Stadtplanerin, Institutsleiterin des Instituts für Stadtplanung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus – Senftenberg (BTU)

Sachpreisrichter*innen
Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
Harald Bodenschatz, Prof. Dr. Sozialwissenschaften, Stadtplanung, Berlin
Benedikt Goebel, Dr. phil. Historiker, Berlin
Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin
Tobias Nöfer, Dipl.‐Ing. Architekt, Berlin
Wolfgang Schuster, Prof. Dr. h.c. Dipl.‐Ing. Architekt, Potsdam
Markus Tubbesing, Prof. Dr.‐Ing. Architekt, FH Potsdam

Ausstellung
Alle 18 Arbeiten der Endrunde werden vom 1. Oktober 2020 bis 3. Januar 2021 in der Ausstellung „Unvollendete Metropole“ im Kronprinzenpalais, Unter den Linden, gezeigt.
Biite beachten Sie, dass Sie zur Teilnahme am Wettbewerb sich bis zum 27.9.2019, 23.00 Uhr
registiert haben müssen!!!

Der Link zum Onlinverfahren lautet
www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/283

31/07/2019    S146    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Offenes Verfahren 
Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2019/S 146-360354
Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1) Name und Adressen
Berlin 2020 gGmbH
Bleibtreustraße 33, C/O Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin e.V.
Berlin
DE300
Deutschland
Kontaktstelle(n): Berlin 2020 gGmbH
Telefon: +49 308834598 / 1779655725
E-Mail: mail@bb2020.de
Fax: +49 308854583
NUTS-Code: DE300
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bb2020.de
I.2) Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3) Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/283
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
wettbewerbe aktuell Verlagsgesellschaft mbH
Maximilianstraße 5
Freiburg i.Br.
DE131
Deutschland
Kontaktstelle(n): wettbewerbe aktuell
Telefon: +49 7617745533
E-Mail: stoecks@wettbewerbe-aktuell.de
NUTS-Code: DE131
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.wettbewerbe-aktuell.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/283
I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Berlin 2020 gGmbH
I.5) Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Wissenschaft und Forschung
Abschnitt II: Gegenstand
II.1) Umfang der Beschaffung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:
Offener Internationaler, zweiphasiger Städtebaulicher Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2070
II.1.2) CPV-Code Hauptteil
71240000
II.2) Beschreibung
II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:
Berlin mit seinen Zentren, Wohnquartieren und Vororten, wie wir alle es kennen, wird 2020 100 Jahre alt. Anlass zu einer Jubiläumsfeier, vor allem aber auch ein Ansporn, uns über die künftige Entwicklung der Großstadtregion zu verständigen. Nach Jahren der Stagnation ist die Großstadtregion Berlin-Brandenburg erneut in Bewegung geraten: durch das Wachstum der Bevölkerung, der Pendler- und Warenströme, durch neue Quartiere und Siedlungen, durch ein neues Fernbahnsystem, ein radikal neues Flughafensystem und ein wachsendes Nahverkehrssystem. Berlin verflechtet sich weit über seine Grenzen hinaus mit dem Umland zu einer Metropole. Vor diesem Hintergrund braucht die Großstadtregion eine breite gesellschaftliche Debatte zur nachhaltigen städtebaulichen Ordnung des Wachstums der Großstadtregion insgesamt wie auch zur Gestaltung konkreter Lebensorte innerhalb der wachsenden Metropole. Dies wird zurecht immer wieder angemahnt: durch die Politik, vor allem aber seitens der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft.
Wie können wir die Metropole der Zukunft gestalten? Um den notwendigen gesellschaftlichen Streit über
Diese Frage zu bereichern, lobt der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin – mit Blick auf das Jubiläum 100 Jahre (Groß-) Berlin – einen offenen zweiphasigen „Internationalen Städtebaulichen Ideenwettbewerb Berlin-Brandenburg 2070“ aus. Leitziel des ist nicht eine völlig andere, neue Großstadtregion neben oder auf der Fläche der vorhandenen, sondern – anknüpfend an Besonderheiten, Stärken und Ausprägungen – die Weiterentwicklung der vorhandenen Großstadtregion. Mit einem im Grundsatz hervorragenden Verkehrsnetz, vielen Zentren unterschiedlichen Ranges, einem überdurchschnittlich guten Wohnungsbestand und einem vergleichsweise unzersiedelten Umland verfügt die Großstadtregion über ideale Zukunftsvoraussetzungen, die aber erkannt, gepflegt und weiterentwickelt werden müssen. Entscheidend dabei ist, Geschichte und Zukunft nicht zu trennen, sondern programmatisch zu verbinden, um Voraussetzungen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen.
Gegenstand der Ersten Phase ist die Erarbeitung eines Gesamtplans des Wettbewerbsgebietes mit Leitideen und -bildern zur räumlichen Entwicklung der Großstadtregion Berlin-Brandenburg im Maßstab 1:100 000 sowie einer städtebaulichen Darstellung eines beispielhaften Teilraums im Jahr 2070, die die Konzeption und die Vorstellung des Verfassers der zukünftigen Metropole aussagekräftig repräsentiert. Der darzustellende Teilraum ist innerhalb des gesamten Wettbewerbsgebietes frei zu wählen.
Aus den eingereichten Arbeiten der Ersten Phase werden durch das Preisgericht 20 Büro-Teams ausgewählt, die ihre Beiträge in der Zweiten Phase vertiefen sollen.
In der Zweiten Phase des Städtebaulichen Ideenwettbewerbes geht es vor allem um die Vertiefung struktureller Entwicklungszusammenhänge im Rahmen eines Gesamtplans im M 1:100 000 sowie um Vorschläge zu 3 konkreten Teilräumen, die im Rahmen von 10 Themenschwerpunkten frei gewählt werden können. Für
Jede Vertiefung sind 2 Folien zu erstellen. Im Rahmen der Themenschwerpunkte müssen 3 Teilräume ausgewählt werden. Von den 3 ausgewählten Teilräumen muss mindestens einer in Brandenburg und einer in Berlin liegen.
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Stadtplaner in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten.
Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym.
Die Berliner Architektenkammer und die Brandenburgische Architektenkammer wirken beratend mit. Der Wettbewerb wird bei der Berliner Architektenkammer registriert.
II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Teilnahmebedingungen
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
III.2) Bedingungen für den Auftrag
III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Stadtplaner in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten. Es wird für die Wettbewerbsbearbeitung empfohlen, bei Bedarf Fachplaner weiterer Disziplinen beratend mit heranzuziehen (z. B. Mobilitäts-/Verkehrsplaner). Es können sich auch Institutionen/Firmen etc. beteiligen. In jedem Team muss mindestens ein Architekt, ein Stadtplaner federführend vertreten sein.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Beschreibung
IV.1.2) Art des Wettbewerbs
Offen
IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Das Beurteilungs- bzw. Preisgerichtsverfahren ist unter § 6 Abs. 2 RPW 2013 aufgeführt.
Die eingereichten Wettbewerbsarbeiten werden durch die Vorprüfung formal und inhaltlich geprüft. Bei der Vorprüfung können Sachverständige unterstützend hinzugezogen werden.
Dem Preisgericht werden die Vorprüfergebnisse als Entscheidungshilfe dargestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt jedoch dem Preisgericht vorbehalten. Das Preisgericht behält sich vor, die angegebenen Kriterien zu differenzieren oder zu ergänzen. Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar, jedoch kann das Preisgericht im Rahmen der Beurteilung eine Gewichtung vornehmen.
Erste Phase:
— Räumliche Grundidee,
— Erkennbarkeit und Vermittlung der Leitidee,
— Zukunftsfähigkeit des Konzeptes,
— Bewertung des Ansatzes im Querschnittsbezug von Städtebau, Freiraum, Umwelt, Natur, Wohnen, Bevölkerung und Soziales, Wirtschaft.
Zweite Phase:
— Beachtung der Besonderheiten der Großstadtregion Berlin,
— Stärkung und Ausbau der Zentrenstruktur,
— Gestaltung attraktiver, sozial und funktional gemischter Wohn- und Arbeitsquartiere,
— Gestaltung lebenswerter öffentlicher Räume, vor allem der Hauptstraßen,
— Gestaltung der Verkehrswende,
— Gestaltung der Energiewende,
— Sicherung und Ausbau des Stadtgrüns und Landschaftsraums,
— Einbindung von Großprojekten der Infrastruktur und der Industrie,
— Gestaltung des digitalen Wandels,
— Gestaltung des wirtschaftlichen und sozialen Wandels.
IV.2) Verwaltungsangaben
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/11/2019
Ortszeit: 23:00
IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3) Preise und Preisgericht
IV.3.1) Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Als Wettbewerbssumme werden vom Auslober für die besten Arbeiten Preise und Anerkennungen insgesamt 200 000 EUR netto zur Verfügung gestellt.
Die Aufteilung der Summe ist wie folgt vorgesehen:
1. Preis 70 000 EUR
2. Preis 56 000 EUR
3. Preis 40 000 EUR
4. Preis 24 000 EUR
5. Preis 10 000 EUR
Das Preisgeld wird ausgeschöpft. Das Preisgericht ist berechtigt, eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme gemäß §7 Abs. 2 RPW 2013 vorzunehmen.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
Die Teilnehmer der 2. Phase erhalten jeweils 5 000 EUR Aufwandsentschädigung.
IV.3.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: nein
IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
Arno Lederer, Prof. Dipl.-Ing. Architekt, Stuttgart
Brigitte Bundesen Svarre, MA Modern Culture, PhD Architecture, Architektin „Gehl Architects ApS“, Copenhagen
Cornelia Müller, Prof. La.Arch. Dipl.-Ing. Landschaftsplanerin, Hochschule Osnabrück, Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Berlin
Ellen van Loon, Architektin „Office for Metropolitan Architecture“, (OMA) Rotterdam - angefragt
Hans Kollhoff, Prof. Dipl.-Ing. Architekt, Berlin
Jo Coenen Beheer B.V. Prof. Ir. J.M.J. Architekt und Stadtplaner, TU Delft, Maastricht - angefragt
Miroslav Sik, Prof. Architekt, ETH Zürich
Oliver Schwedes, Prof. Dr., TU Berlin Fachgebiet für Integrierte Verkehrsplanung am Institut für Land- und Seeverkehr
Reiner Nagel, Dipl.-Ing. Architekt, Stadtplaner, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Potsdam
Werner Durth, Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Architekt, Soziologe, Architekturhistoriker, TU Darmstadt
Benedikt Goebel, Dr. phil. Historiker, Berlin
Harald Bodenschatz, Prof. Dr. Sozialwissenschaften, Stadtplanung, Berlin
Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg - angefragt
Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin
Markus Tubbesing, Prof. Dr. phil. Architekt, FH Potsdam
Reinhard Hüttl, Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. Wissenschaftlicher Vorstand, Vorstandsvorsitzender Helmholtz- Zentrum Potsdam, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
Tobias Nöfer, Dipl.-Ing. Architekt, Berlin
Wolfgang Schuster, Prof. Dr. h.c. Dipl.-Ing. Architekt, Potsdam
N.N.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3) Zusätzliche Angaben:
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Architektenkammer Berlin
Alte Jakobstraße 149
Berlin
10969
Deutschland
Telefon: +49 302933070
E-Mail: kever@ak-berlin.de
Fax: +49 3029330716Internet-Adresse: www.ak-berlin.de
VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26/07/2019

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