Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten Wettbewerbe für Architekten und Ingenieure, Landschaftsarchitekten, Architektur Studenten
X

NEU: Bitte beachten Sie, dass Sie sich ab sofort mit E-Mail und Passwort einloggen.

Passwort erneuern
Neu registrieren

  • Huckarde „Entwicklung einer Spielachse“
  • Huckarde „Entwicklung einer Spielachse“
  • Huckarde „Entwicklung einer Spielachse“
  • 3. Preis: mahl gebhard konzepte, München
  • 2. Preis: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Haan
  • 1. Preis: Lavaland GmbH, Berlin

Huckarde „Entwicklung einer Spielachse“ , Dortmund/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Veröffentlicht als:

Kurzergebnis
wa-ID
wa-2028027
Tag der Veröffentlichung
12.12.2019
Aktualisiert am
01.07.2020
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Landschaftsarchitekt*innen
Auslober
Koordination
WoltersPartner Architekten & Stadtplaner GmbH, Coesfeld
Bewerbungsschluss
09.01.2020 12:00
Abgabetermin Pläne
27.04.2020
Preisgerichtssitzung
26.05.2020

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?

1. Preis

Lavaland GmbH, Berlin
Treibhaus Landschaftsarchitektur GbR, Berlin
  • 1. Preis: Lavaland GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Lavaland GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Lavaland GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Lavaland GmbH, Berlin

2. Preis

ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Haan
  • 2. Preis: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Haan
  • 2. Preis: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Haan
  • 2. Preis: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Haan
  • 2. Preis: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung GmbH, Haan

3. Preis

mahl gebhard konzepte, München
  • 3. Preis: mahl gebhard konzepte, München
  • 3. Preis: mahl gebhard konzepte, München
  • 3. Preis: mahl gebhard konzepte, München
  • 3. Preis: mahl gebhard konzepte, München
Verfahrensart
Nicht offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Der im Nordwesten der Stadt Dortmund gelegene Stadtbezirk Huckarde ist mit einer Fläche von knapp 1 500 ha der kleinste Außenstadtbezirk in Dortmund. Der von Montanindustrie geprägte Stadtraum ist landschaftlich in potenziell gut erreichbare attraktive Grünräume eingebettet und verfügt über ein einzigartiges Ensemble an Orten montanindustrieller Prägung wie die Kokerei und die Zeche Hansa sowie die ehemalige Mülldeponie Deusen. Als Standortvorteile für den Stadtteil haben diese im Zuge des Strukturwandels eine überregionale Bedeutung erlangt. Darüber hinaus profitiert der Stadtteil perspektivisch von der Teilnahme an der „Internationalen Gartenausstellung 2027“, da Huckarde an die Gebietskulisse des Zukunftsgartens „Emscher nordwärts“, einer von 3 Hauptstandorten der IGA 2027, grenzt.
Im Rahmen des „Integrierten Handlungskonzeptes Huckarde-Nord“ (InHK Huckarde-Nord) hat sich jedoch gezeigt, dass es im Öffentlichen Raum an zielgruppenspezifischer Spiel- und Aufenthaltsqualität mangelt. Im Fokus stehen dabei 3 auf einer sogenannten „Achse“ liegende Spielplätze mit einer Gesamtfläche von rund 8 000 m2, die sich räumlich in der Mitte eines Wohnquartiers sowie im Umfeld der Kleingartenanlage „Glückauf Hansa“ befinden.
Für die Qualifizierung der Spielplätze „Mailoh“, „Varziner Straße“ und „In der Mulde“ soll ein Entwurf entwickelt werden, der gestalterisch ein in sich stimmiges Konzept darstellt und gleichzeitig den Bezug zum angrenzenden und übergeordneten Freiraum herstellt. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf verbindende Elemente gelegt werden, die die Spielplätze als wahrnehmbare „Spielachse“ visuell miteinander verknüpfen. Ferner ist die Kombination aus attraktiven Erholungs-, Verweil- und Spielflächen eine elementare Grundlage, um die Aufenthaltsqualität für unterschiedliche Nutzergruppen zu steigern. So sollen nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Familien und Senior*innen aus dem Quartier angesprochen werden. Die erkenn- und erlebbare thematische Verzahnung mit der industriellen Geschichte des Stadtteils ist ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt, um die Identifikation der Kinder und Jugendlichen mit ihrem Quartier zu fördern. Um die Verknüpfung der 3 Spielplätze zu stärken, soll im Rahmen eines Ideenteils (nicht Teil der Beauftragung) die bislang kaum wahrnehmbare Freiraumverbindung zwischen den Spielplätzen unter den oben genannten Aspekten aufgewertet werden.
Die zielgruppenspezifische Qualifizierung der vorhandenen Spielplätze zu Orten der Begegnung und des sozialen Miteinanders, verbunden mit identitätsstiftenden Elementen, sind Ziele des Wettbewerbes.

Preisgericht
Harald Hudy, Bezirksbürgermeister Dortmund-Huckarde
Daniel Binder, Büro für Kinder- und Jugendinteressen des Jugendamtes der Stadt Dortmund
Susanne Linnebach, Leitrein des Amts für Stadterneuerung
Ina Bimberg, Landschaftsarchitektin, Iserlohn
Christian Jürgensmann, Landschaftsarchitekt, Duisburg
Matthias Funk, Landschaftsarchitekt, Düsseldorf
Heiko Just, Bereichsleiter Stadtgrün der Stadt Dortmund

Ausstellung
Die Online-Ausstellung ist unter folgendem Link zu besichtigen:
www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/planen_bauen_wohnen/stadterneuerung/projekte_stadterneuerung/stadterneuerung_huckarde/stadtumbaugebiet_huckarde_nord/stadtumbaugebiet_huckarde_nord.html
12/12/2019    S240    Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Dortmund: Landschaftsgärtnerische Gestaltung
2019/S 240-589833
Wettbewerbsbekanntmachung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Offizielle Bezeichnung: Stadt Dortmund, Vergabe- und Beschaffungszentrum
Postanschrift: Viktoriastraße 15
Ort: Dortmund
NUTS-Code: DEA52
Postleitzahl: 44135
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Sonja Löher
E-Mail: sloeher@stadtdo.de
Telefon: +49 231-5027072Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.dortmund.de

I.2) Informationen zur gemeinsamen Beschaffung


I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYFY86L/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYYFY86L
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Regional- oder Kommunalbehörde

I.5) Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Planungswettbewerb Huckarde „Entwicklung einer Spielachse“

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71421000

II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)


II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

Der im Nordwesten der Stadt Dortmund gelegene Stadtbezirk Huckarde ist mit einer Fläche von knapp 1 500 ha der kleinste Außenstadtbezirk in Dortmund. Der von Montanindustrie geprägte Stadtraum ist landschaftlich in potenziell gut erreichbare attraktive Grünräume eingebettet und verfügt über ein einzigartiges Ensemble an Orten montanindustrieller Prägung wie die Kokerei und die Zeche Hansa sowie die ehemalige Mülldeponie Deusen. Als Standortvorteile für den Stadtteil haben diese im Zuge des Strukturwandels eine überregionale Bedeutung erlangt. Darüber hinaus profitiert der Stadtteil perspektivisch von der Teilnahme an der „Internationalen Gartenausstellung 2027“, da Huckarde an die Gebietskulisse des Zukunftsgartens „Emscher nordwärts“, einer von 3 Hauptstandorten der IGA 2027, grenzt.
Im Rahmen des „Integrierten Handlungskonzeptes Huckarde-Nord“ (InHK Huckarde-Nord) hat sich jedoch gezeigt, dass es im Öffentlichen Raum an zielgruppenspezifischer Spiel- und Aufenthaltsqualität mangelt. Im Fokus stehen dabei 3 auf einer sogenannten „Achse“ liegende Spielplätze mit einer Gesamtfläche von rund 8 000 m2, die sich räumlich in der Mitte eines Wohnquartiers sowie im Umfeld der Kleingartenanlage „Glückauf Hansa“ befinden.
Für die Qualifizierung der Spielplätze „Mailoh“, „Varziner Straße“ und „In der Mulde“ soll ein Entwurf entwickelt werden, der gestalterisch ein in sich stimmiges Konzept darstellt und gleichzeitig den Bezug zum angrenzenden und übergeordneten Freiraum herstellt. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf verbindende Elemente gelegt werden, die die Spielplätze als wahrnehmbare „Spielachse“ visuell miteinander verknüpfen. Ferner ist die Kombination aus attraktiven Erholungs-, Verweil- und Spielflächen eine elementare Grundlage, um die Aufenthaltsqualität für unterschiedliche Nutzergruppen zu steigern. So sollen nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Familien und Senior*innen aus dem Quartier angesprochen werden. Die erkenn- und erlebbare thematische Verzahnung mit der industriellen Geschichte des Stadtteils ist ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt, um die Identifikation der Kinder und Jugendlichen mit ihrem Quartier zu fördern. Um die Verknüpfung der 3 Spielplätze zu stärken, soll im Rahmen eines Ideenteils (nicht Teil der Beauftragung) die bislang kaum wahrnehmbare Freiraumverbindung zwischen den Spielplätzen unter den oben genannten Aspekten aufgewertet werden.
Die zielgruppenspezifische Qualifizierung der vorhandenen Spielplätze zu Orten der Begegnung und des sozialen Miteinanders, verbunden mit identitätsstiftenden Elementen, sind Ziele des Wettbewerbes.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen


III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die folgende Kriterien erfüllen:
— Verbindliche Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen,
— Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt*in“ nach den Vorschriften ihres Landes (Nr. der Eintragungsurkunde oder der letzten Beitragsrechnung oder bei ausländischen Bewerber*innen ein Befähigungsnachweis entsprechend der EG-Richtlinie),
— Ein Referenzprojekt über die Planung einer Freianlage im Bereich Spiel, Sport und Kommunikation für einen öffentlichen Auftraggeber (LPH 1-5 gemäß § 39 HOAI).
Bei Arbeitsgemeinschaften müssen alle Mitglieder die Kriterien zur Teilnahme erfüllen.

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchiktet*in“ nach den Vorschriften ihres Landes (Nr. der Eintragungsurkunde oder der letzten Beitragsrechnung oder bei ausländischen Bewerber*innen ein Befähigungsnachweis entsprechend der EG-Richtlinie).


Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung


IV.1.2) Art des Wettbewerbs

Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15

IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:

— wbp Landschaftsarchitekten GmbH, Bochum
— B.S.L. Landschaftsarchitekten, Soest
— Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH, Essen
— GTL Michael Triebswetter Landschaftsarchitekt, Kassel

IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die eingereichten Arbeiten werden anhand folgender Kriterien beurteilt, wobei die Reihenfolge der Nennung keine Rangfolge zum Ausdruck bringt:
— Vernetzung der Spielplätze und Einbindung in die Umgebung,
— Leitbild und entwurfsbestimmende Grundidee,
— Gestaltqualität und Nutzungsqualität der Spielplätze,
— Inklusionsspezifische Belange und Barrierefreiheit,
— Realisierbarkeit und Nachhaltigkeit der Konzeption,
— Wirtschaftlichkeit.

IV.2) Verwaltungsangaben


IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 09/01/2020
Ortszeit: 12:00

IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 06/02/2020

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

Deutsch

IV.3) Preise und Preisgericht


IV.3.1) Angaben zu Preisen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Die Wettbewerbssumme wurde auf Basis der HOAI und der RPW ermittelt. Insgesamt steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von 30 000 EUR (brutto) zur Verfügung, die sich wie folgt aufteilt:
1. Preis: 12 000 EUR (brutto)
2. Preis: 7 500 EUR (brutto)
3. Preis: 4 500 EUR (brutto)
3 Ankäufe à 2 000 EUR (brutto)
Das Preisgericht kann einstimmig unter Beibehaltung der Gesamtsumme eine andere Verteilung der Preisgelder beschließen.

IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:


IV.3.3) Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja

IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

Harald Hudy, Bezirksbürgermeister Dortmund-Huckarde
Daniel Binder, Büro für Kinder- und Jugendinteressen des Jugendamtes der Stadt Dortmund
Susanne Linnebach, Leitrein des Amts für Stadterneuerung
Ina Bimberg, Landschaftsarchitektin, Iserlohn
Christian Jürgensmann, Landschaftsarchitekt, Duisburg
Matthias Funk, Landschaftsarchitekt, Düsseldorf
Heiko Just, Bereichsleiter Stadtgrün der Stadt Dortmund

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
:
a) Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Bearbeitung. Es ist beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichtes die Preisträger für das sich anschließende Vergabeverfahren auszuwählen. Das Wettbewerbsergebnis fließt mit 50 % in das Verhandlungsverfahren ein. Den Zuschlag erhält der/die Preisträger*in mit der höchsten Gesamtpunktzahl.
b) Für das Bauvorhaben ist gegenwärtig ein Auftragsvolumen von ca. 1,3 Mio. EUR (brutto) vorgesehen.
c) Voraussichtliche Terminkette:
Benachrichtigung der Teilnehmer*innen / Versand der Wettbewerbsunterlagen 6.2.2020
Schriftliche Rückfragen bis 20.2.2020
Einführungskolloquium 2.3.2020
Abgabe der Arbeiten 27.4.2020
Preisgericht 26.5.2020

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Fax: +49 251-4112165Internet-Adresse: www.bezreg-muenster.de

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.3.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die im anschließenden Verhandlungsverfahren unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage(bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Auslobungsunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung der Wettbewerbsarbeiten gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nach § 135 Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Fax: +49 251-4112165Internet-Adresse: www.bezreg-muenster.de

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

09/12/2019

Weitere Ergebnisse zum Thema

Jetzt Abonnent werden um alle Bilder zu sehen

jetzt abonnieren

Schon wa Abonnent?
Bitte einloggen