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Hörsaal Campus Center der Universität Kassel , Kassel/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2009792
Tag der Veröffentlichung
12.12.2008
Aktualisiert am
01.11.2015
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten
Beteiligung
12 Arbeiten
Auslober
Koordination
scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
Bewerbungsschluss
22.08.2008
Abgabetermin
14.11.2008
Preisgerichtssitzung
12.12.2008

November 2015 -- Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Der städtebauliche Rahmenplan für die Campuserweiterung der Universität Kassel ist Ergebnis eines Wettbewerbs 2008 (1. Preis raumzeit mit K1 Landschaftsarchitekten). Das Konzept der „Bildungslandschaft zwischen Stadt und Park“ entwickelt ein dichtes und differenziertes Gefüge von Baukörpern und Außenräumen mit deutlichen Raumkanten zu den Wegen und zum Park hin und bezieht die Topografie ein.
Das Hörsaal Campus Center bietet sechs Hörsäle mit insgesamt ca. 2.400 Plätzen; außerdem gibt es sechs Seminarräume für insgesamt 300 Personen. Die Campus-Center-Funktionen gliedern sich in Beratungsflächen der Universität und des Studentenwerks. Mit dem Foyer wird ein großzügig dimensionierter Innenraum im Zentrum des Campus angeboten, der von zwei Seiten her erschlossen wird.
Die Fassaden zeigen die Hörsäle...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Januar 2010 – Zwischenstand des Projekts

1. Preis raumzeit Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Die raumzeit-Architekten berichten: „Der Wettbewerb umfasste Städtebau, Hochbau und Außenanlagen.
Städtebau: Der prämierte Entwurf wurde Grundlage für einen Bebauungsplan. Dieser steht kurz vor der Offenlegung.
Hochbau: raumzeit wurde mit den Leistungsphasen 2-8 für die zwei Neubauten, ASLGebäude- und Hörsaalzentrum, sowie drei Umbauten für den Fachbereich ASL (Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung) beauftragt.
Augustin und Frank Architekten (2.Preis) wurden mit der Erweiterung der Mensa beauftragt. Gegenüber der Wettbewerbsplanung gibt es nur geringfügige Änderungen (interne Organisation der Gebäude).
Baubeginn ist Anfang 2011; die Fertigstellung ist für das 2. Halbjahr 2012 vorgesehen.
Außenanlagen: K1 wird demnächst mit der Gesamtplanung der Außenanlagen (Ahnapark, Campuspromenade, Plätze) beauftragt.“

1. Preis

raumzeit Ges. von Architekten mbH, Berlin
Jan Läufer · Gunnar Tausch · Friedrich Tuczek
Mitarbeit: Philipp Quack
K1 Landschaftsarchitekten Kuhn Klapka GbR, Berlin
Axel Klapka · Catherine Kuhn

2. Preis

Augustin und Frank Architekten, Berlin
Prof. Georg Augustin · Prof. Ute Frank
Mitarbeit: Juila Lorenz · Alexander Ammon
Landschaft planen + bauen, Berlin
Manfred Karsch
Mitarbeit: Tibor Fuchs · Anke Steinbrügge
Paul Junker

3. Preis

Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
Mitarbeit: Sandrina Schliemann
Andreas Disser · Christian Schmitt
Heinrich Großenbach · Karmen Peksec
Modell: Stefan Hischfelder
TOPOS Stadtplanung Landschaftsplanung Stadtforschung, Berlin
S. Buddatsch

4. Preis

Gerber Architekten, Dortmund
Prof. Eckhard Gerber
Mitarbeit: Hannes Beinhoff · Jens Bentfeld
Sandra Kroll · Britta Küest · Andrea Kuhlmann
Anna Radicke · Diana Vugner
Modell: Petrelli Immanuel Architekturmodelle Hamburg
Gartenlabor Bruns Landschaftsarchitekten, Hamburg
Nicola Bruns · Ando Yoo

5. Preis

AC Architekten - Contor Schäfer · Agather · Scheel, Hamburg
Hans-Joachim Agather · Volker Scheel
Mitarbeit: Yvonne Busse · Johannes Hügle
Kontor Freiraumplanung Möller + Tradowsky , Hamburg
Thomas Tradowsky
Verfahrensart
1. Stufe: Begrenzt offener, städtebaulicher Ideenwettbewerb 2. Stufe: Realisierungswettbewerb im kooperativen Verfahren

Wettbewerbsaufgabe
Das Planungsgebiet liegt in der Kasseler Nordstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zum zentralen Hochschulstandort „Holländischer Platz“. Der Standort wurde zuvor Jahrzehnte gewerblich und industriell genutzt. Es handelt sich u. a. um das Gelände der ehemaligen Gottschalkwerke, die Fläche umfasst rund 2,1 ha. Das Gelände ist dicht bebaut, wobei Teile der Gebäude unter Denkmalschutz stehen.
Über den Holländischen Platz ist der Standort direkt an die Kasseler Innenstadt angebunden. Die ehemals industriell und gewerblich geprägte Nordstadt entwickelt sich mehr und mehr zum Dienstleistungs- und Wissenschaftsstandort und ist Lebens- und Arbeitsraum für eine multikulturell geprägte Bevölkerung. Die Nordstadt ist neben der Innenstadt und dem Bereich um den Bahnhof Wilhelmshöhe ein zentraler Schwerpunkt der Kasseler Stadtentwicklungspolitik. Hier wurden mit Hilfe der Stadtsanierung in den letzten Jahren deutliche Verbesserungen erzielt. Gegenstand des Wettbewerbes ist die Entwicklung einer städtebaulichen, freiraumplanerischen und architektonischen Konzeption zur Erweiterung des Campus der Universität Kassel am Standort Holländischer Platz.
Das Vorhaben impliziert eine Neustrukturierung des rd. 8,5 ha großen Areals, zu dem Zweck, die in den vergangenen Jahren neu zusammengestellten Fachbereiche und Einrichtungen räumlich an den Zentralstandort der Universität am Holländischen Platz zusammenzuführen. Neben einer Konzeption für die städtebauliche Struktur und für die Freiräume sowie verschiedene Umnutzungsmaßnahmen beinhaltet dies hochbauliche Entwürfe zur Errichtung eines Gebäudes für den Fachbereich 6 Architektur Stadtplanung Landschaftsplanung (FB 6 ASL) mit rund 2.013 m² Hauptnutzfläche, die im Zuge der programmatischen Entwicklung der Universität erforderliche Erweiterung der bestehenden Zentralmensa um rund 1.200 m² Hauptnutzfläche, der Neubau eines Hörsaalzentrums inklusive eines CampusCenters als zentralem studentischen Anlaufpunkt von rund 4.608 m² Hauptnutzfläche.

Competition assignment
The competition area is at the northern part of Kassel directly beside the „Holländischer Platz“, the central university headquarters. The area of 2,1 ha was used for business and industrial pur- poses and is densely covered with buildings, some of them under monument protection. This industrial site is directly connected with the inner city and is slowly developing into a service- and science area with a multi-cultural population. The urban redevelopment achieved considerable improvement.
Object of the competition is the development of an architectural concept to create an extension of the university campus at the Holländischer Platz.
The 8,5 ha area shall be reorganized and all departments and facilities shall be consolidated at this new location.
Furthermore concepts for a new urban structure and free spaces are needed and new buildings for the architecture department with 2.013 m² floor space, extension of the canteen with 1.200m² floor space and the centre for lecture halls incl. campus centre with 4.608 m² floor space.

Fachpreisrichter
Prof. Manfred Hegger, Kassel (Vors.)
Prof. Zvonko Turkali, Frankfurt am Main
Prof. Dr. Michael Koch, Zürich
Prof. Kirsten Schemel, Berlin
Prof. Christa Reicher, Aachen
Prof. Undine Giseke, Berlin
Stellv.: Martin Halfmann, Köln
Inge Laste, Hess. Min. d. Finanzen, Wiesbaden

Sachpreisrichter
Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, Hess. Min. für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden
Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, Universität Kassel
Prof. Maya Reiner, Universität Kassel
Norbert Witte, Stadt Kassel
Stellv: Irene Bauerfeind-Roßmann, Hess. Min.für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden
Dr. Robert Kuhn, Universität Kassel
Prof. Wigbert Riehl, Universität Kassel
Thomas Platte, Hessisches Baumanagement, Frankfurt am Main

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Wettbewerbsauslober einstimmig, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Planungen zur Gesamtentwicklung sowie zur Umsetzung der Realisierungsbausteine Hörsaalgebäude/CampusCenter sowie Umbauten und Neubau für den Fachbereich ASL zu machen und die Verfasser der Arbeit mit weiteren Planungen gemäß den Formulierungen der Auslobung zu beauftragen.

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