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Hohenbuschei , Dortmund-Brakel/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Kurzergebnis
Dokumentation
wa-ID
wa-2008775
Tag der Veröffentlichung
14.11.2005
Aktualisiert am
08.12.2005
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Teilnehmer
Arbeitsgemeinschaften aus Stadtplanern und Landschaftsarchitekten
Beteiligung
7 Arbeiten
Auslober
Abgabetermin Pläne
14.11.2005
Preisgerichtssitzung
08.12.2005

1. Preis

afa – architektur · fabrik · aachen Architekten und Stadtplaner, Aachen
Anne Klasen-Habeney · Bernd Borghoff
L.Arch.: 3+ Freiraumplaner, Aachen
Mitarbeit: Manja Luther · Jochen Caris
Anika Gruber · Melina Vasen

2. Preis

pp a l s pesch partner architekten stadtplaner, Stuttgart
Prof. Dr. Franz Pesch · Mario Flammann
Juri Goebel · Marcel Heller
Corinna Jung · Anja Sendlewska
L.Arch.: Knoll Ökoplan GmbH, Sindelfingen
Prof. Siegfried Knoll · Andreas Peyker

3. Preis

Planungsgruppe MWM Büro für Städtebau undVerkehrsplanung, Aachen
L.Arch.: Atelier Dreiseitl, Überlingen
Phoenixplan.de, Dortmund
Atelier Stadt · Bau · Kunst, Hagen
Johann Dieckmann

Ankauf

post welters + partner mbB Architekten & Stadtplaner BDA/SRL, Dortmund
L.Arch.: brosk landschaftsarchitektur und
freiraumplanung, Essen
Verfahrensart
Begrenzter Realisierungswettbewerb als Einladungswettbewerb mit 7 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Seit Jahrzehnten liegt das ehemalige Gelände der Napier Barracks – heute Hohenbuschei genannt – als nicht öffentlich zugängliches Areal vor den Toren des Ortsteils Brackel in Dortmund.
Mit Aufgabe der militärischen Nutzung ergibt sich die Chance, eine Rückgewinnung von Stadt und Landschaft zu ermöglichen. Zielsetzung ist es, einen hochwertigen Standort für Wohnen sowie Sport- und Freizeitnutzungen zu entwickeln. Dabei soll sich das künftige Wohnquartier von den gängigen Wohnbauflächenentwicklungen abheben und in Teilbereichen das gehobene Marktsegment bedienen. Eine moderate Erweiterung der vorhandenen Gewerbeflächen ist in diesem Zusammenhang ebenfalls vorgesehen. Mit dieser Perspektive kann sich der Standort optimal in die wirtschaftlich-städtebauliche Gesamtentwicklung der Stadt einfügen.
Der Sport- und Freizeitbereich besteht aus der vorhandenen Golfanlage. Darüber hinaus wird bereits kurzfristig für den BVB, auf einem Teilbereich ein Leistungszentrum, der sogenannte Fußballpark Borussia, entwickelt.
Das Wettbewerbsgebiet gliedert sich in ein engeres und ein weiteres Wettbewerbsgebiet. Das weitere Wettbewerbsgebiet bezieht die randlichen Nutzungen sowie die Erschließung und den Landschaftsraum mit ein. Zielsetzung ist es, die Integration des neuen Wohnareals in das vorhandene Gefüge darzustellen.
Hierbei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
– Optimierung der verkehrlichen Anbindung im vorhandenen Netz
– Vernetzung mit dem angrenzenden Landschaftsraum
– Überprüfung der Übergänge zu den angrenzenden Nutzungen
Das engere Untersuchungsgebiet umfasst den Kernbereich des Areals. Für die ca. 65 ha ist ein städtebauliches Konzept zu erarbeiten. Grundsätzliches Ziel der Planung ist die Entwicklung der Fläche im südöstlichen Bereich zu einem Standort für hochwertiges Wohnen mit Eigenheimen. Im sich anschließenden südwestlichen Gebiet sollen anspruchsvolle Wohnformen für „reifere Kunden” entwickelt werden. Der westliche Bereich wird in Ergänzung zu den umgebenden Sporteinrichtungen auch Nutzungen für Freizeit und Wellness sowie gewerbliche Einrichtungen in Größen von 1.000 bis 5.000 m2 enthalten.
Ein wesentlicher Aspekt der Gesamtplanung ist zudem der weitgehende Erhalt und die Stärkung der ökologischen Ressourcen des Plangebietes. Der hervorragende – zum Teil alte Baum- bzw. Waldbestand – soll sinnvoll in die neuen Planungen integriert werden und zur Identitätsbildung des Gesamtstandortes beitragen. Darüber hinaus sollen neu anzulegende Grünflächen eingefügt werden, um die unterschiedlichen Nutzungen sinnvoll miteinander zu verbinden. Das derzeitige Nutzungskonzept gliedert das Areal in folgende Funktionsbereiche: Gewerbeflächen mind. 7,0 ha Wohnbauflächen mind. 31,0 ha Es ist kein erklärtes Ziel, diese Bauflächen deutlich zu überschreiten. Vielmehr soll einer ansprechenden Durchgrünung sowie der Vernetzung von Freiflächen in besonderem Maße Rechnung getragen werden. Im angrenzenden Landschaftsraum liegen in Insellage weitere 17,5 ha; diese stehen für ökologische Ausgleichsmaßnahmen zur Verfügung.

Preisrichter
Herr Kuhn, Stadt Dortmund (Vors.)
Herr Katler, stellv. Bezirksvorsteher
Herr Heinze, Entwicklungsges. Hohenbuschei
Herr Hengstenberg, Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen
Herr Hoff, Entwicklungsges. Hohenbuschei
Herr zur Nedden, Stadt Bochum
Herr Prof. Schilling, Köln
Herr Sierau, Stadt Dortmund
Herr Terfrüchte, Stadt Dortmund
Stellv.: Herr Blume, Stadtgrün
Herr Dr. Wilhelm Grote, Umweltamt
Herr Nickisch, Planungsamt
Frau Seidel, Entwicklungsges. Hohenbuschei
Herr Prof. Weischer, FH Münster

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin mehrheitlich, die Arbeit mit dem ersten Preis zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu wählen.

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