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Hochschule für Fernsehen und Film + Staatliches Museum Ägyptischer Kunst , München/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2008206
Tag der Veröffentlichung
15.10.2004
Aktualisiert am
12.07.2011
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten
Beteiligung
364 Arbeiten
Auslober
Bewerbungsschluss
06.04.2004
Abgabetermin Pläne
14.09.2004
Abgabetermin Modell
21.09.2004
Preisgerichtssitzung
15.10.2004
Fertigstellung
Juni 2011

Wie viele Buchstaben hat "wa"?


August 2011 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Der schöne und faszinierend großzügige Städtebau der Maxvorstadt war natürlich der Ausgangspunkt meiner Planung. Der hier zugrunde liegende Geist beeindruckt uns nach wie vor. Ihn in die heutige Zeit zu überführen, das war eine einmalige und spannende Aufgabe. Mein Bemühen war, die Stadt an dieser Stelle weiterzubauen und nicht das Rekonstruieren, ebenso wenig wie das Neue in Kontrast zum Alten zu stellen.
So sollte sich der Neubau in sein Umfeld möglichst gut einfügen und sich damit durchaus formal zurücknehmen, gleichzeitig aber als ein der Alten Pinakothek adäquates Gegenüber sich selbstbewusst und charaktervoll behaupten.
Im Spannungsfeld dieser beiden Bauten bekommt die große Wiese ihre ...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

1. Preis

Architekturbüro Peter Böhm, Köln
Mitarbeit: Bettina Herz · Marion Kramps
Mark Cesarz
Landschaftsarchitekten Lill + Sparla, Köln

2. Preis

MGF Architekten GmbH, Stuttgart
Armin Günster · Hartmut Fuchs
Josef Hämmerl · Jan Kliebe
Mitarbeit: Angelika Engest · Christian Schmid
Jochen Schmelz
Wiedemann + Schweizer Landschaftsarchitektur, Stuttgart
Ines Wiedemann

3. Preis

Bez + Kock Architekten GmbH, Stuttgart
Modell: Jens Kretschmer
Tragwerk: Weischede · Herrmann und Partner, Stuttgart
Stadtraum Gartenraum Freiraum Michael Hink, Schwaigern
Michael Hink

4. Preis

h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH, Stuttgart
A. Randecker
Mitarbeit: Katrin Hauth · Meike Haase
Friedemann Backe · Silvia Bruch · Roland Wirth
Modell: Dimitri Boikow
Haustech./Energie: Rentschler + Riedesser GmbH, Stuttgart
Glück Landschaftsarchitektur, Stuttgart
M. Glück

Ankauf

Architekten PSP Pysall · Stahrenberg & Partner, Braunschweig
Rodger Liebig
Mitarbeit: Agnes Sonka · Marek Boniecki
Statik: Planungsges. Nord West mbH, Hannover
Haustechnik: NEK Ber. Ing., Braunschweig
CAD: Sindy Schröder · Andreas Wullfen
nsp christoph schonhoff Landschaftsarchitekten Stadtplaner, Hannover

Ankauf

Univ. Prof. Arch. Di. Klaus Kada, Graz
Mitarbeit: Heribert Altenbacher · Roger Christ
Barbara Gartner · Kilian Kada
Michele Riedmatten · Claudia Schmidt
L.Arch.: Auböck + Kárász, Wien
Modell: Hubert Schuller
Auböck + Kárász, Wien

Ankauf

balda architekten GmbH, Fürstenfeldbruck
Lotharmaria Keiner
Mitarbeit: Sebastian Meyer · Frank Herrnberger
Tragwerk: Ing.-Büro Tischner + Pache, Dachau
HLS/Energie: Ing.-Büro Nimbach, München
ver.de landschaftsarchitektur, Freising

Ankauf

Architekten Szyszkowitz + Kowalsky, Graz
Prof. Michael Szyszkowitz · Prof. Karla Kowalski
Mitarbeit: Gabriele Steinmann · Manfred Suanjak
Büro Prof. Gabriele G. Kiefer, Berlin-Kreuzberg
Mitarbeit: Sven Becker
Oleksander Vyshnevskiy · Bernhard Anninger
Modell: Rudi Manzl
Verfahrensart
Begrenzt offener Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 35 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Auf dem ca. 2,3 ha großen Wettbewerbsgrundstück in unmittelbarer Nähe der Pinakotheken, der Kunsthochschulen und der Technischen Universität ist die Hochschule für Fernsehen und Film im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs zu planen. Das Museum Ägyptischer Kunst ist innerhalb eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenteils darzustellen.
Die vorhandene Bebauung einschließlich Tiefgarage auf dem Süd-Ost Gelände der Technischen Universität München (TUM) wird – mit Ausnahme des „schwarzen Wüfels“ des Leibnizrechenzentrums (LRZ) – abgebrochen.
Die Hochschule für Fernsehen und Film in München (HFF) besteht seit über 35 Jahren. Das Studienangebot bildet für eine breite Palette von Berufen im Bereich Fernsehen und Film aus. Im Vordergrund stehen Regisseure, Redakteure, Dramaturgen, Dokumentarfilmer, Kameramänner, Produzenten, Szenenbildner und Film- und Fernsehkritiker. Die HFF hat bewusst darauf verzichtet, für jeden Beruf einen eigenen Studiengang einzurichten und sich vielmehr auf 3 Grundstudiengänge und 2 Aufbaustudiengänge konzentriert.
Der zu planende Neubau umfasst eine Fläche von 9.221 m² HNF. Es ist eine Erweiterungsfläche von ca. 12.000 m² BGF vorzusehen. Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst ist seit 1970/72 in Räumen des Hofgartenflügels der Residenz München auf etwa 680 m² Ausstellungsfläche unzureichend untergebracht. Mit der Errichtung des Neubaus auf dem Südostgelände können für das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst in unmittelbarer Nähe der Pinakotheken und der Staatlichen Antikensammlung und Glyptothek attraktive moderne Ausstellungsflächen geschaffen werden.
Der Neubau soll eine Fläche von 3.750 m² HNF umfassen. Davon sind 2.100 m² Ausstellungsfläche. Es ist eine Erweiterungsfläche von ca. 3.400 m² BGF vorgesehen.

Fachpreisrichter
Prof. Uwe Kiessler, München (Vors.)
Prof. Christine Nickl-Weller, München
Prof. Manfred Ortner, Wien
Alfred Nieuwenhuizen, Berlin
Aslan Tschaidse, München
Johannes Mahl-Gebhard, München
Manfred Förster, Ob. Baubeh., München
Friedrich Geiger, Univ.bauamt München
Prof. Christiane Thalgott, München

Sachpreisrichter
Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, Staatsm. der Finanzen
Dr. Thomas Goppel, Bayer. Staatsministerium
Michael Leonhart, Stadtrat, München
Richard Quaas, Stadtrat, München
Siegfried Benker, Stadtrat, München
Klaus Bäumler, Bezirksausschuss Maxvorstadt
Prof. Dr. M. Krützen, HS für Fernsehen u. Film
Prof. Peter Slansky, HS für Fernsehen u. Film

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober, das Projekt nach Maßgabe der Beurteilung und entsprechend den Anforderungen der HFF überarbeiten zu lassen, mit dem Ziel, das Projekt zu realisieren. Dabei ist auch das Museum mit einzubeziehen. Es ist vorgesehen das Ergebnis der Überarbeitung dem Preisgericht am 18. Februar 2005 vorzustellen.

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