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Erweiterung Hochschule für Technik , Stuttgart/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2010617
Tag der Veröffentlichung
21.11.2009
Aktualisiert am
01.05.2017
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Beteiligung
126 Arbeiten
Auslober
Koordination
ORplan, Stuttgart
Abgabetermin Pläne
21.09.2009
Preisgerichtssitzung
21.11.2009
Fertigstellung
11/2016

Mai 2017 – Fertigstellung des Projektes

Kommentar der Architekten Auf dem innerstädtischen Grundstück südlich der Breitscheidstraße zwischen Kiene- und Büchsenstra.e, wurde im Auftrag des Landes Baden-Württemberg der Erweiterungsbau für die Architekturfakultät der Hochschule für Technik errichtet. Er sollte als unverwechselbares innerstädtisches Zeichen, eine Visitenkarte für die Hochschule werden. Die vorgefundene städtebauliche Struktur wurde aufgegriffen und durch eine in ihren Dimensionen und Abständen variierende Abfolge von kurzen Riegeln nach Süden hin erweitert. Der erste Bauabschnitt besteht aus drei durch zwei Glasfugen zusammengefasste Riegel. Das Baufeld könnte mit einem 2. Bauabschnitt durch weitere zwei Riegel komplettiert werden. Es wird zudem über einen sämtliche Gebäudeteile exakt umreißenden Sockel definiert und gehalten. Durch das natürliche Gefälle entlang der Breitscheidstraße zeichnet sich der Sockel in voller Länge ab und bildet eine solide Basis. Die Traufhöhe wurde vom bestehenden Gebäude in der Kienestraße übernommen. Hieraus ergab sich eine bis auf vier Geschosse mögliche Bebauung. Diese fügt sich selbstverständlich in den Straßenraum ein. Der Neubau gliedert sich in drei parallele Riegel mit zwei verbindenden Glas- bzw. Erschließungsspangen. In den nach außen klar als Körper zu begreifenden Streifen befinden sich sämtliche Räume. Verbunden ......

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

1. Preis

berger röcker gork, Stuttgart
Daniel Berger · Peter Röcker
Mitarbeit: Sabine Kugler

2. Preis

ONSITESTUDIO, Mailand
Angelo Lunati, Milano
Mitarbeit: Luca Varesi · Thilo de Gregorio
Eleonora Grassi · Francesco Marilli
Rossella Locatelli · Riccardo Rotelli
Sara Russo Esteves · Cesare Galligani
Manuel Hoff

3. Preis

Poos Isensee Architekten , Hannover
Wolfgang Poos · Ulrich Isensee
Mitarbeit: Peter Glaser · Joachim Plate
Ralf Bartels · Michael Helbing
Tragwerk: Dr. S. Burmester + K. Sellmann
Ing.-Ges. mbH, Graben
Außenanlagen: Schonhoff + Partner, Hannover
Energie-Ber.: energydesign, Braunschweig

4. Preis

Johannes Daniel Michel Generalplaner GmbH & Co. KG, Ludwigsburg
Mitarbeit: Tim Gork · Simon Fehrle

5. Preis

Wittfoht Architekten, Stuttgart
Prof. Jens Wittfoht
Mitarbeit: Leonardo Sartori
Nestor Campos Martin · Apostolos Michailidis
L.Arch.: W+P Landschaften, Berlin
Haustechnik: Schreiber Ingenieure, Stuttgart
Bauphysik: Bobran Ingenieure, Stuttgart
Brandschutz: lwkonzept, Stuttgart

6. Preis

Architekten.3P G. Feuerstein · A. Rüdenauer & Partner, Stuttgart
Gerhard Feuerstein · Arne Rüdenauer
Mitarbeit: Christina Maier · Eugenio Bisignani
Mentor Halili
Fachberater: PBI Fassadentechnik, Wertingen
Verfahrensart
offener Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Die Hochschule für Technik ist im Zentrum Stuttgarts gelegen. Sie ist derzeit in neun verschiedenen Gebäuden untergebracht. Die Raumsituation der Hochschule für Technik ist seit Jahren äußerst beengt. Ein geplanter Erweiterungsbau mit ca. 3.700 m2 Nutzfläche soll diese Situation entscheidend verbessern.
Als unverwechselbares innerstädtisches Zeichen soll das neue Haus eine Visitenkarte für die Hochschule werden. Zum Bestandsgebäude Kienestraße 45 bestehen enge funktionale Zusammenhänge. Ein Anbau ist denkbar. Allerdings sind Eingriffe in den Altbau auf ein Minimum zu beschränken. Der Erweiterungsbau der Hochschule für Technik soll konstruktiv eigenständig errichtet werden.
Die sorgfältige städtebauliche Einbindung in das Umfeld bedeutender Kultur- und Universitätsbauten wird erwartet. Für das Grundstück ist eine städtebauliche Gesamtlösung zu entwickeln, die sich in einen 1. Bauabschnitt Erweiterungsbau Hochschule für Technik und einen 2. Bauabschnitt im südwestlichen Teil für eine noch nicht spezifizierte Hochschulnutzung gliedert. Die Situierung des 1. BA im nordöstlichen Teil des Grundstücks ist so zu wählen, dass für den 2. BA ein möglichst effizient nutzbares Restgrundstück bleibt.
Das Raumprogramm mit 3.426 m2 HNF gliedert sich in folgende Bereiche:
Lehre (Vorlesungs- u. Seminarbereich) 1.250 m2
Fakultät (Dekanat, Professoren, Mitarbeiter) 830 m2
Forschung (Licht) 75 m2
Werkstätten 965 m2
Präsentation 295 m2
Hausmeister 47 m2.
Die Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276) in Höhe von 12,4 Mio. € brutto sind einzuhalten.

Competition assignment
The Technical University is situated in the centre of Stuttgart in 9 different buildings with little space available. A planned extension with approx. 3.700 m2 shall improve this situation.
The new house shall act as a distinctive inner city symbol. There are close functional connections to the existing building in the Kienestrasse 45, accommodating student workplaces and stores for the workshops of the Faculty of Architecture. The new extension shall be built as independent structure.
The adjoining cultural and university buildings have to be carefully integrated. The planning is divided in the 1st building phase for the Technical University and the 2nd phase for not yet specified university use.
The space program of 3426 m2 is divided in:
Teaching 1.250 m2
Department 830 m2
Research 75 m2
Workshops 965 m2
Presentation 295 m2
Janitor 47 m2.
The estimated building costs are 12,4 mio €.

Fachpreisrichter
Prof. Peter Schürmann, Stuttgart (Vors.)
Prof. Christoph Mäckler, Frankfurt/Main
Prof. Armin Günster, Stuttgart
Dieter Broghammer, Zimmern
Prof. Rainer Franke, Hochschule für Technik
Prof. Andreas Löffler, Architekturfakturfakultät Hochschule für Technik
Claudia Reusch, Finanzministerium
Annette Ipach-Öhmann, Vermögen und Bau

Sachpreisrichter
Thomas Knödler, Finanzministerium
Christoph Keller, Ministerium für Wissenschaft,
Forschung und Kunst
Matthias Hahn, Bürgermeister, Stuttgart
Dieter Wahl, Stadtrat
Philipp Hill, Stadtrat
Jürgen Guckenberger, Stadtrat
Dr. Michael Kienzle, Stadtrat

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober mehrheitlich, die Arbeit mit dem 1. Preis unter besonderer Berücksichtigung der schriftlichen Bewertung der Arbeit zur Grundlage der weiteren Bearbeitung der Planungsaufgabe zu wählen. Der Auslober erklärt – außergewöhnliche Umstände vorbehalten – dass er beabsichtigt, dem Wettbewerbsergebnis und den Empfehlungen des Preisgerichtes bei der Vergabe des Planungsauftrages im Rahmen des VOF-Verfahrens zu folgen.

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