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  • Heiersstraße / Dom-Areal
  • Heiersstraße / Dom-Areal
  • Heiersstraße / Dom-Areal
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 2. Preis: farwick grote architekten stadtplaner, Ahaus
  • 3. Preis: behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster

Heiersstraße / Dom-Areal , Paderborn/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2014251
Tag der Veröffentlichung
01.06.2016
Aktualisiert am
01.06.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Beteiligung
8 Arbeiten
Auslober
Koordination
comp l ar strategien für architektur und städtebau, Dortmund
Abgabetermin Pläne
10.02.2016
Abgabetermin Modell
24.02.2016
Preisgerichtssitzung
30.03.2016

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?


Architektur
Staab Architekten GmbH, Berlin

Wettbewerb
Projektleitung: Petra Wäldle
Team: Eriona Zeneli-Schott, Sönke Reteike, Jannis Petereit

Planung und Realisierung
Projektkoordination: Alfred Nieuwenhuizen
Projektleitung: Dirk Wischnewski
Team: Sönke Reteike, Charlotte Stein

Ausführungsplanung und Bauleitung
Ingenieurbüro Driller, Paderborn

Projektdaten
Bauzeit: 2020 – 2021
BGF: 1.250 m²

 

Das von Staab Architekten realisierte Verwaltungsgebäude in Paderborn bildet einen zentralen Baustein der städtebaulichen Neuordnung des historischen Domareals. Ziel des Entwurfs war es, die historisch bedeutsame Zone zwischen Domplatz und Heiersstraße neu zu strukturieren und gleichzeitig einen zeitgemäßen Verwaltungsbau zu schaffen, der sensibel auf den besonderen Ort reagiert.

Der Neubau ist Teil eines größeren Ensembles und greift die historische Struktur der ehemaligen Domburg auf, die früher durch eine Immunitätsmauer klar von der bürgerlichen Stadt getrennt war. Dieses Motiv wird im Entwurf abstrahiert weitergeführt: Der Baukörper definiert Raumkanten, ordnet Übergänge und trägt zur Wiederherstellung klarer stadträumlicher Bezüge bei, ohne historische Formen zu imitieren. Stattdessen übersetzt die Architektur die Geschichte des Ortes in eine reduzierte, zeitgenössische Sprache.

Charakteristisch für das Gebäude ist seine ruhige, präzise Formensprache sowie die weiß geschlämmte Ziegelfassade, die dem Bau eine zurückhaltende, zugleich wertige Präsenz verleiht. Das Material knüpft an die regionale Bautradition an und fügt sich selbstverständlich in das historisch geprägte Umfeld ein. Proportion, Maßstab und Fassadenrhythmus orientieren sich an der umgebenden Bebauung und schaffen eine harmonische Einbindung in das Stadtbild.

Im Inneren beherbergt das Gebäude Verwaltungs- und Büroräume der Erzbistumsverwaltung Paderborn. Die Organisation folgt einer klaren, funktionalen Struktur und unterstützt effiziente Arbeitsabläufe. Trotz der kompakten Gebäudestruktur entstehen helle, gut belichtete Arbeitsräume, die den Anforderungen einer modernen Verwaltung entsprechen.

Mit dem Verwaltungsgebäude in Paderborn zeigen Staab Architekten exemplarisch ihren Ansatz eines kontextbezogenen Bauens, das Geschichte, Stadt und Nutzung gleichermaßen berücksichtigt. Der realisierte Wettbewerbsentwurf verbindet städtebauliche Präzision mit architektonischer Zurückhaltung und schafft so einen nachhaltigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Paderborner Innenstadt.

 

1. Preis

Staab Architekten GmbH, Berlin
Volker Staab
Mitarbeit: Petra Wäldle · Sönke Reteike
Eriona Zeneli · Jannis Petereit
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin

2. Preis

farwick + grote architekten + stadtplaner, Ahaus
Heiner Farwick · Dagmar Grote
Mitarbeit: Alexander Musholt
Philipp Kühnapfel · Christine Sibbing
Visualisierung: roomservice3d
  • 2. Preis: farwick   grote architekten   stadtplaner, Ahaus
  • 2. Preis: farwick   grote architekten   stadtplaner, Ahaus
  • 2. Preis: farwick   grote architekten   stadtplaner, Ahaus
  • 2. Preis: farwick   grote architekten   stadtplaner, Ahaus
  • 2. Preis: farwick grote architekten stadtplaner, Ahaus
  • 2. Preis: farwick grote architekten stadtplaner, Ahaus
  • 2. Preis: farwick grote architekten stadtplaner, Ahaus
  • 2. Preis: farwick grote architekten stadtplaner, Ahaus

3. Preis

behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster
Roland Bondzio · Martin Behet
Mitarbeit: Pavla Briksova · Michele Mammoliti
  • 3. Preis: behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster
  • 3. Preis: behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster
  • 3. Preis: behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster
  • 3. Preis: behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster
  • 3. Preis: behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster
  • 3. Preis: behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster
  • 3. Preis: behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster
  • 3. Preis: behet bondzio lin architekten GmbH & Co.KG, Münster
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit 9 eingeladenen Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Das sich im Besitz des Erzbistums Paderborn befindende Areal zwischen dem Domplatz und der Heiersstraße in Paderborn soll städtebaulich neu gefasst und mit verschiedenen Nutzungsangeboten belegt werden. Es soll ein neues Ensemble mit Verwaltungsflächen, Wohnungen und Gewerbeeinheiten entstehen. Zudem soll innerhalb dieser Flächen das Diözesanarchiv, ein IT-Gebäude/Bereich sowie eine Tiefgarage untergebracht werden. Aufgabe ist es innerhalb des bedeutungsvollen Umfeldes eine gute städtebauliche Reaktion auf die Situation und den Gebäudebestand zu finden. Zum einen ist es gewünscht, die geforderten Flächen sinnvoll unterzubringen, zum anderen sollen darüber hinaus aber auch, städtebaulich vertretbar, viele ergänzende Flächen (Wohnen und Verwaltung) geschaffen werden. Der Ersatzbau Heiersstraße 3 und 5 soll flexible Verwaltungs- und Wohnflächen beinhalten. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass einzelne Einheiten eine Größe von max. 400 m2 BGF nicht überschreiten. Im Bereich der Büroflächen ist eine Grundrissstruktur gewünscht, die verschiedene Nutzungsstrategien zulässt. In einem Teilbereich der erdgeschossigen Bürozonen soll ein Caritatives Zentrum eingerichtet werden. Ggf. weitere erdgeschossige Flächen können mit kleineren Ladenlokalen inkl. Nebenräumen belegt werden. In dem zwischen Heiersstraße und Domplatz liegenden Bereich sollten in einem obersten Geschoss altengerechte und barrierefreie Wohnungen für Geistliche untergebracht werden.

Competition assignment
The area between Domplatz and Heiersstraße belongs to the Archdiocese Paderborn and shall be newly developed. A new ensemble with administration areas, apartments and commercial units shall be created with areas for the diocesan archive, an IT area and an underground car park. The project shall respond to the environment and the existing buildings. The required areas shall be sensibly placed with many additional spaces. The replacement building Heiersstraße 3 and 5 shall accommodate areas for apartments and administration and a flexible floor plan for offices. Individual units shall not exceed 400 m2 GFA. A Caritas Centre shall be incorporated at the ground floor and small shops with adjoining rooms. One top floor shall be used for senior-friendly and barrier-free apartments for members of the clergy.

Preisrichter
Prof. Eckhard Gerber, Dortmund (Vors.)
Generalvikar Alfons Hardt, Erzbistum Paderborn
Dompropst Monsignore Joachim Göbel, Metropolitankapital Paderborn
Michael Dreier, Bürgermeister Paderborn
Claudia Warnecke, Stadt Paderborn
Emanuela Freiin von Branca, Diözesanbaum.
Prof. i.V. Susanne Schamp, Dortmund
Prof. Andreas Fritzen, Köln
Axel Springsfeld, Aachen

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt den Entwurf des 1. Preises der weiteren Planungsarbeit zu Grunde zu legen und den Verfasser zu beauftragen.

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