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Haus der Zukunft – Futurium , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2012106
Tag der Veröffentlichung
30.09.2012
Aktualisiert am
24.11.2017
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende Architekten sowie Landschaftsarchitekten in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten
Beteiligung
163 Arbeiten
Auslober
Abgabetermin Pläne
14.02.2012
Abgabetermin Modell
21.02.2012
Preisgerichtssitzung
30.03.2012
Abgabetermin Pläne 2. Phase:
17.07.2012
Abgabetermin Modell 2. Phase:
24.07.2012
Preisgerichtssitzung 2. Phase:
13.09.2012
Fertigstellung
12/2017

Fertigstellung des Projektes – Dezember 2017

Kommentar der Architekten
Das Futurium ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude im Herzen von Berlin – eingebettet zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, Spreebogen und Humboldthafen, Hauptbahnhof und Gelände der Charité. Innerhalb dieses Ensembles entwickelt das Haus der Zukunft eine eigenständige skulpturale Form. An den Hauptzuwegungen Alexanderufer und Kapelle-Ufer werden durch Zurücksetzen der Bauflucht zwei Plätze geschaffen. Die schmetterlingsförmige Auffaltung des Baukörpers zu städtebaulichen Hochpunkten verleiht dem Futurium die visuelle Prägnanz zwischen Spree und Hochbahn. Zwei große Vorplätze gliedern den Freiraum rund um das Futurium. An den Vorplätzen befinden sich die Haupteingänge. Diese werden von bis zu 18 m auskragenden Vordächern überspannt. Geschützt und dennoch im Freien entsteht so ein öffentlicher...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Mai 2014 – Zwischenstand des Projekts

Jan Musikowski Architekten aus Berlin haben den Wettbewerb im September 2012 als erste Sieger gewonnen. Wie uns die Architekten mitteilten, war der Bauherr sehr aufgeschlossen, auch gegenüber dem noch jungen Büro, und sie haben schnell ein sehr gutes Vertrauensverhältnis miteinander gefunden. Zwei Monate nach Wettbewerbsgewinn wurden sie unter Bindung der sie schon im Wettbewerb beratenden Fachplaner als Generalplaner beauftragt. Ziel war die Erstellung eines konsolidierten Wettbewerbsentwurfs (entspricht Entwurfsplanung) als Grundlage für die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung. Der Bund beabsichtigt die Realisierung in öffentlich-privater Partnerschaft. Der Zeitplan bei diesem Projekt schaut folgendermaßen aus: Ende dieses Sommers 2014 erfolgt der Zuschlag an einen privaten Partner (GU). Für diesen werden Jan Musikowski Architekten dann die Entwurfsplanung fertigstellen und die Genehmigungsplanung einreichen. Danach übernehmen sie die Leitdetailplanung und baukünstlerische Oberleitung (Teile aus LP 8). Die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich Ende 2016. Der intensive Dialog mit dem Bauherren hat das Projekt und auch die Nutzervorstellungen im positiven Sinne reifen lassen. Es wird gegenüber dem Wettbewerbsentwurf keine wesentlichen Änderungen geben, und für Jan Musikowski Architekten hat sich hier erfreulicherweise bestätigt, das der ursprüngliche Wettbewerbsentwurf einen tragfähigen Rahmen bildet.

1. Preis

Richter Musikowski GmbH, Berlin
Jan Musikowski
Mitarbeit: Christoph Richter · Christine Sähm
Daniel Eckardt
L.Arch.: Judith Brücker Landschaftsarchitektur, Berlin
TGA: pi ingenieure, Berlin
Ing.: Schüßler-Plan
Brandschutz: hhpberlin
Christine Dorn

2. Preis

Dürig AG Architekten ETH/SIA, Zürich
Jean-Pierre Dürig
Mitarbeit: Verena Nelles · Matthias Winter
L.Arch.: Topotek 1, Berlin
Martin Rein-Cano · Lorenz Drexler
Francesca Venier

3. Preis

ludwig.schönle, Stuttgart
Daniel Schoenle · Ferdinand Ludwig
Mitarbeit: Jakob Rauscher · Andreas Desuki
Peter Schick · Steffen Raiber
Oliver Teiml
Baubotanik: Living Plant Construction
Tragwerk: Marion und Michael Stark
Genaro Kröger
Ing.: Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart
Markus Krauss
Fachberater: TOP Stuttgart
Oliver Degen
Dr. Ulrich Pantle
Prof. Dr. Christian Stoy
Christopher Hagmann

4. Preis

Lankes Koengeter Architekten, Berlin
Hans Josef Lankes · Per Köngeter
L.Arch.: birke · zimmermann landschaftsarchitekten, Berlin
Tragwerk: ifb frohloff · staffa · kühl · ecker, Berlin
Michael Staffa
TGA: Ingenieurgesellschaft W33 mbH, Berlin
Petrus Leistenschneider
Brandschutz: IBB Beilicke und Schmöller GbR, Leipzig
Marco Schmöller

Anerkennung

Glass Kramer Löbbert Ges. von Architekten mbH, Berlin
Johannes Löbbert · Johan Kramer
L.Arch.: bbz landschaftsarchitekten, Berlin
Timo Herrmann · Ellen Kallert
Brandschutz: BLS Energieplan GmbH, Berlin
Tragwerk: Schlaich · Bergermann und Partner, Berlin
Bauphysik: Müller BBM GmbH, Berlin
Verfahrensart
Offener zweiphasiger Planungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Mit dem Haus der Zukunft soll in der deutschen Hauptstadt – prominent an der Spree zwischen Reichstag, Hauptbahnhof und Bundeskanzleramt und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und zu Forschungseinrichtungen gelegen – ein lebendiger Ort der Präsentation von und des Dialogs über Wissenschaft und Innovation entstehen.
Das „Haus der Zukunft“ soll seinen Besuchern aus Deutschland und der Welt Blicke in die Welt von morgen ermöglichen und zugleich ein Schaufenster für diejenigen bieten, die in Deutschland Wissenschaft, Forschung und Entwicklung voranbringen. Dazu wird es im „Haus der Zukunft“ mit Unterstützung von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Stiftungen stetig wechselnde Ausstellungen und ein breit gefächertes Veranstaltungs- und Dialogprogramm geben. Mit seinen Angeboten soll das „Haus der Zukunft“ eine erste Adresse für die Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken von wissenschaftlichem und technologischem Fortschritt werden.
Neugier auf die Welt von Morgen wecken: Dazu wird es im Ausstellungsbereich des Hauses auf rund 3.500 m² Fläche Schwerpunkt-Galerien zu den großen Zukunftsthemen geben. Eingebettet in diese Galerien werden Themeninseln, deren Inhalte regelmäßig wechseln. Diese Inseln – gewissermaßen „Ausstellungen in der Ausstellung“ – sollen aktuelle Einblicke in ausgewählte, herausragende Forschungs- und Entwicklungsprojekte ermöglichen. Um Exzellenz und Relevant der Präsentationen sicherzustellen, wird die Bespielung der Themeninseln in einem schlanken wettbewerblichen Verfahren organisiert.

Competition assignment
A lively place for the presentation of and dialogue with science and innovation shall be developed with the ”House of the Future“ in Berlin – located at the river Spree near the Reichstag, Federal Chancellary, Federal Ministry of Education and research facilities. The “House of the Future” will provide exhibitions and diversified events with support from science, business and foundations. Sparking interest in the world of tomorrow: The exhibition area with 3.500 m² will focus on the key topics of the future. Theme islands shall provide insights in specific projects. The presentation of these programs is object of a competition.

Fachpreisrichter
Prof. Jórunn Ragnardóttir, Stuttgart (Vors.)
Prof. Barbara Holzer, Zürich/Berlin
Prof. Irene Lohaus, Hannover
Volker Staab, Berlin
Armand Grüntuch, Berlin

Sachpreisrichter
Cornelia Quennet-Thielen, BMBF
Günther Hoffmann, BMVBS
Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin
Thomas Leitschuh, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig die Arbeit des 1. Preisträgers der Realisierung zugrunde zu legen.

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