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Haus der Gesundheitswirtschaft, Berlin/ Deutschland

Web-ID
wa-2021146
Tag der Veröffentlichung
15.12.2016
Aktualisiert am
15.12.2016
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Beteiligung
5 Arbeiten
Auslober
Preisgerichtssitzung
15.12.2016

1. Preis

Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

2. Preis

Nickl & Partner Architekten AG, München

3. Preis

gbk-architekten, Berlin

4. Preis

ludloff+ludloff Architekten, Berlin

4. Preis

Glass Kramer Löbbert Ges. von Architekten mbH, Berlin
Wettbewerbsaufgabe
Das Unfallkrankenhaus Berlin ist im Begriff, sich zu einem großen Gesundheitscampus, am Standort Marzahn-Hellersdorf, zu entwickeln. Ein weiterer, wichtiger Bestandteil soll die Errichtung eines Hauses der Gesundheitswirtschaft werden. Die Errichtung des Gebäudes erfolgt in gemeinsamer Kooperation des ukb mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und ist auf einer Grundstücksfläche nördlich des Gesundheitszentrums am ukb, direkt am Blumberger Damm geplant. Das Haus der Gesundheitswirtschaft soll die Versorgungssituation der Bevölkerung in der Region noch weiter verbessern. Die Aufgabenstellung ist, im Entwurf zu untersuchen, die angedachten Raumanforderungen räumlich und architektonisch konzeptionell umzusetzen und als gestalterischen Vorschlag anzubieten. Dabei sind mögliche Einschränkungen, Vor- und Nachteile in der Umsetzbarkeit abzuwägen. Zu beachten ist dabei, dass der Baukörper mit der benachbarten Bebauung harmoniert und eine Einbindung in den Campus ukb erkennbar wird.
Es gilt den erforderlichen Flächenbedarf optimal für die Nutzung umzusetzen. Die von den zukünftigen Nutzern ermittelten Flächenangaben im Raumprogramm sind Richtwerte und entsprechend in dem Baukörper zu positionieren. Verschiedene Räumlichkeiten könnten gemeinsam genutzt werden und sind sinnvoll im Gebäude anzuordnen.

Folgende Nutzungen sollen künftig in diesem Gebäude Platz finden:
- Simulations- und Trainingszentrum
- Smart Living – Informationszentrum
- Pflegestützpunkt einer Krankenkasse

Simulations- und Trainingszentrum
Es ist beabsichtigt in diesem Gebäude ein Simulations- und Trainingszentrum für die Qualifizierung und Weiterbildung des medizinischen Personals einzurichten. Darin sollen vor allen Dingen Notfallsituationen aus verschiedenen Lebensbereichen weitgehend realistisch nachgestellt und die Versorgung der Patienten und Verletzten trainiert werden. Dabei hat die Auswertung und Nachbereitung der Trainingsergebnisse einen wesentlichen Bestandteil.

Smart Living
Die Funktion, Smart Living, beinhaltet ein Beratungs-, Ausstellungs- und Informationszentrum für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und deren Angehörige. Das Zentrum soll wegweisend, ganzheitliche Informationen geben zum Thema intelligente Gebäude- und Raumgestaltung, innovative Produkte und Hilfen vorstellen, die den Menschen einer demografisch alternden Gesellschaft ein lange selbstbestimmtes Leben ermöglichen. In einer Musterwohnung sollen moderne Ausstattungsmöglichkeiten aus dem Bereich der Hilfsmittelversorgung eingebaut und Assistenzsysteme vorgestellt werden. Auf den Flächen einer Dauerausstellung werden künftig zu wechselnden Themenschwerpunkten neuste Produkte gezeigt. Räumlichkeiten für Veranstaltungen zu Themen rund um Gesundheitsvorsorge im Alter sollen das inhaltliche Programm ergänzen.

Pflegestützpunkt
Eine dritte inhaltliche Säule des Hauses der Gesundheitswirtschaft wird ein Pflegestützpunkt einer Krankenkasse bilden. Der Pflegestützpunkt wird ein Ansprechpartner für Patienten und Angehörige zu Fragen rund um die Leistungserbringung der Krankenkassen.

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