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Hauptgebäudes der Oberschule Hermannsburg , Bremen/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2018662
Tag der Veröffentlichung
23.06.2015
Aktualisiert am
05.05.2015
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
7 Arbeiten
Auslober
Koordination
D&K drost consult GmbH, Hamburg
Preisgerichtssitzung
05.05.2015
Fertigstellung
12/2021

Architektur
tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck/Hannover

Bauherr
Immobilien Bremen AöR, Bremen

Projektdaten
Bauzeit: 2019 - 2021
Kosten: 11,6 Mio. €
BGF: 4.380 m2

Standort
Hermannsburg 32 F, 28259 Bremen
 

Am 17.12.2021 wurde das neue Hauptgebäude der Oberschule Hermannsburg in Bremen-Hermannsburg genau zwei Jahre nach der Grundsteinlegung übergeben; im Januar begann für die rund 500 Schüler der Unterricht in ihrem neuen Schulgebäude.

Wie transformiert man die Ansprüche an eine gute, erfolgreiche Schule in Architektur, bzw. wie schafft Architektur erfolgreich den Rahmen für eine kindgerechte Schule. Das haben wir uns von tsj-architekten 2015 im Wettbewerb gefragt und Visionen umgesetzt. Es sollte „Eine Schule für Alle“ werden.

Eine Schule soll Schutz und Geborgenheit bieten (über warme Farben und Materialien), sie soll Schülern Platz geben zum Entfalten (über Orte der Kreativität, wie z.B. die Schüler-Graffiti-Projekte), Zusammenarbeit ermöglichen (über Transparenz und Förderung der Kommunikation) und durch ungewöhnliche Form und Materialität anregen, Neuem unvoreingenommen gegenüberzutreten und zu erfahren, dass dies auch Schönheit in sich birgt. Den Schülern wollten wir zeigen, dass sie Einfluss haben und ihre Zukunft gestalten können.

Entwurfsidee
Gemäß dem Leitmotiv der OS Hermannsburg „Toleranz und Hilfsbereitschaft“ bietet der Entwurf ein offenes, einladendes, barrierefreies für alle an. Dies bezieht sich nicht nur auf die Integration von behinderten und nicht behinderten Kindern im Schulalltag, sondern auch auf das Hineinwirken der Schule in den Stadtteil und die Möglichkeit vielfältige, über den Schulbetrieb hinaus-reichende Nutzungen für alle Bewohner des Quartiers zu schaffen.

Stdtebauliches Konzept
Vom neu gestaltete Vorplatz führt die „Campusallee“ zum Haupteingang. Er lässt respektvoll Platz für die Kirche und bietet Raum für die Drop-Off-Zone. Hier starten alle Kinder gemeinsam ihren Schultag.
Der sensibel in das Baufeld platzierte Neubau fügt sich mit seiner gestuften Höhenentwicklung sehr maßstäblich und elegant in das Umfeld ein. Die Winkel, die er ausbildet, erzeugen unterschiedliche Freiräume von hoher Qualität: Zwischen Neu- und Altbau spannt sich der Schulcampus auf, im Osten bleibt Platz für Spiel- und Sportflächen sowie Reserve für Schulerweiterungen.

Hochbauliches Konzept
Der Baukörper weist mit der integrierten Sporthalle eine äußerst kompakte Bauweise auf, die sich klar in differenzierte und separat zu bespielende Bereiche gliedert. Die multifunktionale Zone im Erdgeschoss, die sich vom Vorplatz bis auf den Schulcampus zieht, bildet das Herzstück der Schule. Hier liegen die kommunikativen Bereiche, die sich über die öffenbare Südfassade auf den Campus hinaus erweitern lassen und auch außerschulisch für Veranstaltungen genutzt werden können. Der zweigeschossige Luftraum erweitert diese Zone in die Vertikale, wo auf einer Galerie der „offenen Lernlandschaft“, im Schulbetrieb Platz für differenzierte Gruppen- oder Projektarbeit angeboten wird.

Eine Schule für Alle ist es geworden: kindgerechter, zeitgemäßer, leistungsfähiger, gerechter. Eine Schule die nicht ausgrenzt, gemäß dem Leitmotiv der Schule – Toleranz und Hilfsbereitschaft.

1. Preis

tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck
Thomas Jansen
Mitarbeit: Jan Soltau · Victor Moita · Peter Kowalski
Gabi Kienecke · Janna Achilles
  • 1. Preis: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck | © 1. Preis: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck
  • 1. Preis: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck | © 1. Preis: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck
  • 1. Preis: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck | © 1. Preis: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck
  • 1. Preis: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck
  • 1. Preis: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck
  • 1. Preis: tsj tönies + schroeter + jansen freie architekten gmbh, Lübeck

2. Preis

barkowsky wahrer architekten, Köln
Jens Barkowsky
  • 2. Preis: barkowsky wahrer architekten, Köln
  • 2. Preis: barkowsky wahrer architekten, Köln
  • 2. Preis: barkowsky wahrer architekten, Köln
  • 2. Preis: barkowsky wahrer architekten, Köln
  • 2. Preis: barkowsky wahrer architekten, Köln
  • 2. Preis: barkowsky wahrer architekten, Köln
Verfahrensart
Nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 8 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Hochbaulicher Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren für den Neubau des Hauptgebäudes der Oberschule Hermannsburg in Bremen. Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau des Hauptgebäudes der Oberschule Hermannsburg am Standort Hermannsburg 32F in Bremen. Auf dem Schulgelände der Oberschule Hermannsburg befinden sich derzeit ein eingeschossiges Hauptgebäude mit Fachräumen, Aula und Sporthalle, drei Klassenpavillons für den allgemeinen Unterricht und ein Mobilbau mit Klassenräumen. Das Hauptgebäude einschließlich der Sporthalle sowie der Mobilbau sollen abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Die derzeit vorhandenen Flächen sollen mit dem Neubau um zusätzliche Flächen für allgemeinen Unterricht, Fachräume, Ganztagsbetrieb, Verwaltung, sonstige Räume und Sporthalle erweitert werden. Insgesamt sind mit dem Neubau 4 200 m² BGF nach DIN 277 zu realisieren. Die vorhandenen Klassenpavillons sollen im Zuge der Neubaumaßnahme zu Lernhäusern umgebaut werden. Die Umbaumaßnahme ist nicht Teil des Wettbewerbs und der ausgeschriebenen Leistungen. Gemäß den energetischen Anforderungen an den Neubau von Gebäuden des Landes und der Stadt Bremen ist der Neubau im Passivhausstandard zu errichten. Die Durchführung des Bauvorhabens ist als eine Gesamtmaßnahme und unter Aufrechterhaltung des bestehenden Schulbetriebs vorgesehen. Die Zugänglichkeit zu den bestehenden Schulgebäuden muss während der Bauzeit gewährleistet werden. 

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