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Dortmund | Hafenquartier Speicherstraße , Dortmund/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Veröffentlicht als:

Kurzergebnis
wa-ID
wa-2027134
Tag der Veröffentlichung
24.07.2019
Aktualisiert am
20.02.2020
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU / Schweiz
Teilnehmer
Stadtplaner*innen oder Architekt*innen
Beteiligung
13 Arbeiten
Auslober
Koordination
pp a l s pesch partner architekten stadtplaner, Dortmund
Bewerbungsschluss
21.08.2019 14:00
Abgabetermin
22.11.2019 16:00
Preisgerichtssitzung
09.01.2020
Ausstellung
07.-20.02.2020

1. Preis

COBE Copenhagen, Kopenhagen
Dan Stubbergaard · Caroline Nagel · Io Maria Schønherr
Joakim Makholm Michelsen · Hugo Lebrunet · Lukas Frenzel
Mads Birgens · Francisco Tirado

COBE Landschaft, Nordhavn
Lene Zingenberg
  • 1. Preis: COBE Copenhagen, Kopenhagen
  • 1. Preis: COBE Copenhagen, Kopenhagen
  • 1. Preis: COBE Copenhagen, Kopenhagen
  • 1. Preis: COBE Copenhagen, Kopenhagen
  • 1. Preis: COBE Copenhagen, Kopenhagen
  • 1. Preis: COBE Copenhagen, Kopenhagen
  • 1. Preis: COBE Copenhagen, Kopenhagen
  • 1. Preis: COBE Copenhagen, Kopenhagen

3. Preis

bK – buero Kleinekort, Düsseldorf
Prof. Volker Kleinekort · Kilian Paterson
Julia Kattinger · Katja Gorst

Polinna+Hauck Landscape, Berlin
Dr. Thomas Hauck
  • 3. Preis: bK – buero Kleinekort, Düsseldorf
  • 3. Preis: bK – buero Kleinekort, Düsseldorf
  • 3. Preis: bK – buero Kleinekort, Düsseldorf
  • 3. Preis: bK – buero Kleinekort, Düsseldorf
  • 3. Preis: bK – buero Kleinekort, Düsseldorf
  • 3. Preis: bK – buero Kleinekort, Düsseldorf
  • 3. Preis: bK – buero Kleinekort, Düsseldorf
  • 3. Preis: bK – buero Kleinekort, Düsseldorf

3. Preis

Winking Froh Architekten, Berlin
Martin Froh · David Manjavidze · Edward Jabbour
  • 3. Preis: Winking Froh Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Winking Froh Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Winking Froh Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Winking Froh Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Winking Froh Architekten, Berlin
  • 3. Preis: Winking Froh Architekten, Berlin

Anerkennung

Gerber Architekten, Dortmund
Prof. Eckhard Gerber · Jörn Hilker · Thilo Rohländer
Joanne Elliot · Lech Sawicki · Kira Siepmann
Jennifer Rösner · Benjamin Sieber

Citybotanicals GmbH, Dortmund
Axel Felix Störzner
  • Anerkennung: Gerber Architekten, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten, Dortmund

Anerkennung

kleyer.koblitz.letzel.freivogel gmbH, Berlin
Tim Kleyer · Anna Beckmann · Jörg Siegmüller
  • Anerkennung: kleyer.koblitz.letzel.freivogel gmbH, Berlin
  • Anerkennung: kleyer.koblitz.letzel.freivogel gmbH, Berlin
  • Anerkennung: kleyer.koblitz.letzel.freivogel gmbH, Berlin
  • Anerkennung: kleyer.koblitz.letzel.freivogel gmbH, Berlin
  • Anerkennung: kleyer.koblitz.letzel.freivogel gmbH, Berlin
  • Anerkennung: kleyer.koblitz.letzel.freivogel gmbH, Berlin

Anerkennung

Machleidt GmbH, Berlin
Carsten März · Benjamin Wille · Ilja Haub · Steffen Wörsdörfer
Lasse Schmalfuß · Lena Hahn · Maria Feil · Felix Beulig
Till Uppenkamp
SINAI Ges. von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin
A.W. Faust
  • Anerkennung: Machleidt GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Machleidt GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Machleidt GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Machleidt GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Machleidt GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Machleidt GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Machleidt GmbH, Berlin
  • Anerkennung: Machleidt GmbH, Berlin
Verfahrensart
Nicht offener einphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren

Eingeladene Teilnehmer
COBE Architecture Public Space Urban Planning, Kopenhagen
Gerber Architekten GmbH, Dortmund
MVRDV, Rotterdam, mit morePlatz, Berlin
André Poitiers Architekt GmbH, Hamburg

Weitere Teilnehmer
Buero Kleinekort, Düsseldorf
DMSW Architekten, Berlin
kleyer.koblitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten mbH, Berlin
Lorber Paul Architekten BDA, Köln
Machleidt GmbH Städtebau Stadtplanung, Berlin
raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt am Main
Störmer Murphy and Partners GbR, Hamburg
Tchoban Voss Architekten, Hamburg
WERK Arkitekter, Kopenhagen
Wick und Partner, Stuttgart
Winking Froh Architekten, Berlin

Anlass, Zweck und Gegenstand
Mit der Quartiersentwicklung der südlichen und nördlichen Speicherstraße wird in den nächsten Jahren unter dem Motto „beständig-digital-kreativ“ das neue Hafenquartier Speicherstraße entstehen. Mit einer Gesamtfläche von etwa 13,5 Hektar ist es eines der wichtigsten Entwicklungsprojekte der Stadt Dortmund.
Während sich in der südlichen Speicherstraße mit dem „Leuchtturm am Santa-Monika-Anleger“, dem „Lensing MediaPort“, dem geplanten „Gründungs- und Innovationscampus“, der „Akademie für Theater und Digitalität“ oder dem „Heimathafen Nordstadt“ zahlreiche Projekte in der Vorbereitung oder vor der Umsetzung befinden, richten sich nun die Blicke vermehrt auf die Quartiersentwicklung der nördlichen Speicherstraße.
Hier soll auf einer etwa 9,4 ha großen Fläche ein gemischtes Quartier mit den Schwerpunkten Büros, Gewerbe und Digitalisierung entstehen. Geht es in der südlichen Speicherstraße zum größten Teil um den Umbau von Bestandsgebäuden, sollen im nördlichen Bereich vorrangig Neubauten errichtet werden. Bis 2025 sollen die meisten Vorhaben realisiert sein.
Für den weiteren Entwicklungsprozess sind die Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Zur inhaltlichen Vorbereitung des Verfahrens lobt die d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH (d-Port21) in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt sowie der Wirtschaftsförderung Dortmund einen nichtoffenen einphasigen städtebaulichen Wettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren aus.
Ziel des Wettbewerbs ist die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts für die Quartiersentwicklung der nördlichen Speicherstraße.
Die Entwicklung des Areals soll in einem transparenten Verfahren erfolgen, in das die Öffentlichkeit kontinuierlich eingebunden wird. Schon zur Vorbereitung des Wettbewerbs fand daher am 26. Juni 2019 eine Bürgerwerkstatt statt, deren Ergebnisse in die Auslobung des Wettbewerbs eingeflossen sind.
Die Aufgabe des hier ausgelobten Wettbewerbs ist es nun, Ideen, Wünsche und Anregungen, die in der Bürgerwerkstatt, aber auch außerhalb formuliert wurden, aufzugreifen, zu bewerten und in ein funktional und gestalterisch schlüssiges Gesamtkonzept zu überführen.
Der Wettbewerb richtet sich an Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die die Fachdisziplinen Stadtplanung oder Architektur abdecken. Vier Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften werden von der Ausloberin zur Teilnahme eingeladen. Elf weitere werden in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ermittelt.
Das Wettbewerbsgebiet „Quartiersentwicklung Nördliche Speicherstraße“
Das Wettbewerbsgebiet gliedert sich in einen weiteren Betrachtungsraum und einen engeren Planungsraum.
Engerer Planungsraum. Der etwa 9,4 ha große engere Planungsraum „Nördliche Speicherstraße am Schmiedinghafen“ befindet sich zwischen dem Becken des Schmiedinghafens im Westen, der Schäferstraße im Norden, der Kleingartenanlage im Osten und der Bülowstraße im Süden. Bis auf die Speicherstraße 100 und das Silogebäude Speicherstraße 50 sind im Gegensatz zur südlichen Speicherstraße keine prägenden Bestandsgebäude vorhanden.
Beschränkten sich erste Überlegungen noch auf die Flächen westlich der Speicherstraße, steht nun auch das ehemalige Grundstück der Firma Knauf Interfer an der Bülowstraße 12 zur Verfügung. Durch deren Ankauf entstehen nun weitere umfassende Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs sollen in einen Rahmenplan überführt und planungsrechtlich gesichert werden. Ziel ist die Fertigstellung und der Beschluss des Rahmenplans bis Mitte 2020, um an-schließend das B-Plan-Verfahren durchzuführen.
Weiterer Betrachtungsraum. Im Umfeld der nördlichen Speicherstraße finden sich mit den angrenzenden Kleingartenanlagen, dem Fredenbaumpark im Norden und dem nahen Blücherpark großflächige Freiraumbereiche. Mit der Quartiersentwicklung der nördlichen Speicherstraße besteht die Möglichkeit, diese Freiräume in ein übergeordnetes innerstädtisches Grünsystem einzubinden.
Auf den u. a. auch durch die Kreativwirtschaft genutzten Grundstücken nördlich der Schäferstraße stehen Entwicklungen an – etwa mit einer geplanten gastronomischen und kulturellen Nutzung –, die direkten Einfluss auf den engeren Planungsraum der nördlichen Speicherstraße haben werden.
Im weiteren Betrachtungsraum sollen die städtebaulichen und freiräumlichen Bezüge zum Hafen und zu den benachbarten Stadtquartieren dargestellt werden.

Preisgericht
Prof. Kunibert Wachten, Dortmund (Vorsitzender)
Michael von der Mühlen, Staatssekretär a. D., Dortmund
Prof. Dr. Christina Simon-Philipp, Stuttgart
Prof. Christian Schlüter, Gestaltungsbeirat Dortmund
Ingrid Spengler, Hamburg
Prof. Ingemar Vollenweider, Universität Dortmund
Prof. Jörn Walter, Hamburg
Ludger Wilde, Stadt Dortmund
Uwe Büscher, Dortmunder Hafen AG
Ulrike Matzanke, Ausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung
Ulrich Monegel, Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
Dr. Ludwig Jörder, Bezirksbürgermeister, Dortmund Innenstadt-Nord
Ingrid Reuter, Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen
Jörg Jacoby, d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH (d-Port21)
Pascal Ledune, stellv. Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund

Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, entsprechend der Auslobung, den ersten Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Aufgabe (Städtebaulicher Entwurf, gesamtes Leistungsbild mit Leistungsphasen 1 bis 3) zu beauftragen. Die in den schriftlichen Beurteilungen beschriebenen Punkte und Empfehlungen und die von der Vorprüfung überprüften Kriterien sollen bei der weiteren Bearbeitung berücksichtigt werden.
Zudem werden vom Preisgericht einstimmig folgende Hinweise und Empfehlungen gegeben:
- Der Übergang zur Kleingartenanlage ist mit großer Sensibilität zu gestalten, die notwendige räumliche Distanz ist einzuhalten.
- Das südliche Entree in das Plangebiet bedarf einer größeren gestalterischen Aufmerksamkeit, das sehr prominent platzierte Parkhaus verspricht nicht den städtebaulich erwünschten Auftakt.
- Der Liegeplatz des Eventschiffs „Herr Walter“ sollte an den Kopf des Schmiedinghafens verlegt werden, um die Festlegungen innerhalb des Plangebiets so gering wie möglich zu halten, ein Eingriff in das Hafenbecken am nördlichen Ende (z. B. Holzdeck) ist denkbar.

Ausstellung
Ort: Studieninstitut Ruhr, Königswall 25-27, 44137 Dortmund
Die Ausstellungseröffnung mit Preisverleihung findet am 06. Februar 2020 um 18.00 Uhr statt.
Ausstellung: 07.02.2020 bis 20.02.2020, zu den regulären Öffnungszeiten des Studieninstituts
DORTMUND | HAFENQUARTIER SPEICHERSTRASSE
Städtebauliches Konzept für die Quartiersentwicklung Nördliche Speicherstraße
Nichtoffener einphasiger städtebaulicher Wettbewerb nach RPW 2013

Ausloberin
d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH (d-Port21)
in Abstimmung mit
dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund und
der Wirtschaftsförderung Dortmund

Wettbewerbsbetreuung
pp a|s Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH
Hörder Burgstraße 11
44263 Dortmund

Anlass, Zweck und Gegenstand des Wettbewerbs
Mit der Quartiersentwicklung der südlichen und nördlichen Speicherstraße wird in den nächsten Jahren unter dem Motto „beständig-digital-kreativ“ das neue Hafenquartier Speicherstraße entstehen. Mit einer Gesamtfläche von etwa 13,5 Hektar ist es eines der wichtigsten Entwicklungsprojekte der Stadt Dortmund.

Während sich in der südlichen Speicherstraße mit dem „Leuchtturm am Santa-Monika-Anleger“, dem „Lensing MediaPort“, dem geplanten „Gründungs- und Innovationscampus“, der „Akademie für Theater und Digitalität“ oder dem „Heimathafen Nordstadt“ zahlreiche Projekte in der Vorbereitung oder vor der Umsetzung befinden, richten sich nun die Blicke vermehrt auf die Quartiersentwicklung der nördlichen Speicherstraße.

Hier soll auf einer etwa 9,4 ha großen Fläche ein gemischtes Quartier mit den Schwerpunkten Büros, Gewerbe und Digitalisierung entstehen. Geht es in der südlichen Speicherstraße zum größten Teil um den Umbau von Bestandsgebäuden, sollen im nördlichen Bereich vorrangig Neubauten errichtet werden. Bis 2025 sollen die meisten Vorhaben realisiert sein.

Für den weiteren Entwicklungsprozess sind die Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Zur inhaltlichen Vorbereitung des Verfahrens lobt die d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH (d-Port21) in enger Abstimmung mit dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt sowie der Wirtschaftsförderung Dortmund einen nichtoffenen einphasigen städtebaulichen Wettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren aus.

Ziel des Wettbewerbs ist die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts für die Quartiersentwicklung der nördlichen Speicherstraße.

Die Entwicklung des Areals soll in einem transparenten Verfahren erfolgen, in das die Öffentlichkeit kontinuierlich eingebunden wird. Schon zur Vorbereitung des Wettbewerbs fand daher am 26. Juni 2019 eine Bürgerwerkstatt statt, deren Ergebnisse in die Auslobung des Wettbewerbs eingeflossen sind.

Die Aufgabe des hier ausgelobten Wettbewerbs ist es nun, Ideen, Wünsche und Anregungen, die in der Bürgerwerkstatt, aber auch außerhalb formuliert wurden, aufzugreifen, zu bewerten und in ein funktional und gestalterisch schlüssiges Gesamtkonzept zu überführen.

Der Wettbewerb richtet sich an Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die die Fachdisziplinen Stadtplanung oder Architektur abdecken. Vier Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften werden von der Ausloberin zur Teilnahme eingeladen. Elf weitere werden in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ermittelt.

Das Wettbewerbsgebiet „Quartiersentwicklung Nördliche Speicherstraße“
Das Wettbewerbsgebiet gliedert sich in einen weiteren Betrachtungsraum und einen engeren Planungsraum.

Engerer Planungsraum. Der etwa 9,4 ha große engere Planungsraum „Nördliche Speicherstraße am Schmiedinghafen“ befindet sich zwischen dem Becken des Schmiedinghafens im Westen, der Schäferstraße im Norden, der Kleingartenanlage im Osten und der Bülowstraße im Süden. Bis auf die Speicherstraße 100 und das Silogebäude Speicherstraße 50 sind im Gegensatz zur südlichen Speicherstraße keine prägenden Bestandsgebäude vorhanden.

Beschränkten sich erste Überlegungen noch auf die Flächen westlich der Speicherstraße, steht nun auch das ehemalige Grundstück der Firma Knauf Interfer an der Bülowstraße 12 zur Verfügung. Durch deren Ankauf entstehen nun weitere umfassende Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs sollen in einen Rahmenplan überführt und planungsrechtlich gesichert werden. Ziel ist die Fertigstellung und der Beschluss des Rahmenplans bis Mitte 2020, um an-schließend das B-Plan-Verfahren durchzuführen.

Weiterer Betrachtungsraum. Im Umfeld der nördlichen Speicherstraße finden sich mit den angrenzenden Kleingartenanlagen, dem Fredenbaumpark im Norden und dem nahen Blücherpark großflächige Freiraumbereiche. Mit der Quartiersentwicklung der nördlichen Speicherstraße besteht die Möglichkeit, diese Freiräume in ein übergeordnetes innerstädtisches Grünsystem einzubinden.

Auf den u. a. auch durch die Kreativwirtschaft genutzten Grundstücken nördlich der Schäferstraße stehen Entwicklungen an – etwa mit einer geplanten gastronomischen und kulturellen Nutzung –, die direkten Einfluss auf den engeren Planungsraum der nördlichen Speicherstraße haben werden.

Im weiteren Betrachtungsraum sollen die städtebaulichen und freiräumlichen Bezüge zum Hafen und zu den benachbarten Stadtquartieren dargestellt werden.

Zulassungsbereich
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraums EWR und der Schweiz.

Wettbewerbsart
Der Wettbewerb wird als nichtoffener einphasiger Planungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt. Der Durchführung dieses Wettbewerbs liegt die „Richtlinie für Planungswettbewerbe RPW 2013“ in der Fassung vom 31. Januar 2013 zugrunde. Als städtebaulicher Realisierungswettbewerb zielt der Wettbewerb auf die Vergabe eines Planungsauftrags.

Die Wettbewerbssprache ist deutsch, das Verfahren ist anonym.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Teilnehmer begrenzt, die aus zwei Gruppen zusammengestellt werden:
- vier Teilnehmer wurden von der Ausloberin zur Teilnahme ausgewählt und eingeladen.
- In diesem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren werden elf weitere Bewerber ermittelt.

Einladungen
Eingeladene Teilnehmer sind
(01) COBE Architecture Public Space Urban Planning, Kopenhagen
(02) Gerber Architekten GmbH, Dortmund
(03) MVRDV, Rotterdam, mit morePlatz, Berlin
(04) André Poitiers Architekt GmbH, Hamburg

Die eingeladenen Teilnehmer müssen wie die Bewerber bis zum Ende der Bewerbungsfrist den Nachweis der Eignung erbringen.

Teilnahmeberechtigung
Der Wettbewerb richtet sich an Bewerber, die die Fachdisziplinen Stadtplanung oder Architektur abdecken.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.

- Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Stadtplaner oder Architekt zu führen.

- Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.

Ist in dem Herkunftsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2013/55/EU – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ – gewährleistet ist.

Arbeitsgemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.

Mehrfachbewerbungen natürlicher oder juristischer Personen oder von Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss aller Beteiligten.

Es wird den Teilnehmern freigestellt, weitere Sachverständige (Fachplaner) hinzuzuziehen. Sachverständige und Fachplaner oder andere Berater benötigen keinen Nachweis einer Kammerzugehörigkeit.

Teilnahmehindernisse sind in § 4 (2) RPW beschrieben.

Zulassung der Teilnehmer | Zulassungskriterien
Zum Bewerbungsverfahren zugelassen werden Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die die Teilnahmeberechtigung nachweisen.

Zur Bewerbung müssen beim betreuenden Büro pp a|s Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH vorliegen:
- das Bewerbungsformular mit Originalunterschriften,
- die Nachweise über die Führung der Berufsbezeichnung und
- als Referenzprojekt mindestens eine mit der Aufgabenstellung vergleichbare Planung eines städtebaulichen Konzepts in integrierter Lage mit einer Größe von mindestens 5 ha.

Bei der Planung muss es sich entweder um einen in den letzten 10 Jahren abgeschlossenen öffentlichen Auftrag handeln oder um einen mit einem Preis bedachten Wettbewerbserfolg innerhalb der letzten 10 Jahre. Das dargestellte Referenzprojekt ist auf einem Din A4-Blatt darzustellen und muss neben einer Kurzbeschreibung Angaben des Ortes, des Auftraggebers und des Fertigstellungsjahr beinhalten. Abbildungen sind möglich. Erfolgt eine Bewerbung als Arbeits-/Bietergemeinschaft, ist die geforderte Referenz nur einmal mit Nennung des verantwortlichen Büros zu erbringen.

Das Bewerbungsformular kann gemeinsam mit dieser Bekanntmachung unter
www.pesch-partner.de/projekte/
abgerufen werden.

Fragen zum Bewerbungsverfahren können per mail an das betreuende Büro gerichtet werden:
pph@pesch-partner.de

Die Beantwortung der Rückfragen erfolgt auf der oben genannten Web-Seite.

Die Zulassung der Teilnehmer erfolgt nach Überprüfung der geforderten Eignungskriterien. Ist nach Überprüfung der Eignungskriterien die Anzahl der Bewerber, die diese Kriterien erfüllen, größer als die benannte maximale Zahl der Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren, behält sich die Ausloberin vor, die Teilnehmer per Losentscheid zu ermitteln.

Alle Bewerber werden umgehend über das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens benachrichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt.

Einlieferung der Bewerbungsunterlagen
Die Bewerbungsunterlagen müssen ausgefüllt und unterschrieben mit Originalunterschrift/en im verschlossenen Umschlag mit dem beigefügten Label und der Aufschrift

„Wettbewerbsverfahren ‚Dortmund | Quartiersentwicklung Nördliche Speicherstraße‘ – Bewerbungsunterlagen – bitte nicht öffnen“

bis spätestens 21.08.2019, 14.00 Uhr bei folgender Adresse eingegangen sein:
pp a|s Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH
Hörder Burgstraße 11
44263 Dortmund

Die Bewerber haben die Rechtzeitigkeit der Einlieferung sicherzustellen. Bewerbungsunterlagen, die nach der Bewerbungsfrist eingehen, können beim weiteren Verfahren nicht berücksichtigt werden.

Die Kosten der Bewerbung trägt der Bewerber.

Wettbewerbsleistungen
Von den Teilnehmern werden folgende Wettbewerbsleistungen gefordert:
– Übersichtsplan / Schwarzplan | M 1:2.000
- Bebauungsstruktur Bestand und geplante Neubebauung

– Städtebauliches Konzept | M 1:1.000
- baulich-räumliches Konzept: Darstellung der Baukörper, ihrer Höhenentwicklung und Dachgestaltung
- Freiraumkonzept: Darstellung der öffentlichen und privaten Flächen
- Nutzungskonzept: Darstellung der verschiedenen Nutzungen
- Erschließungskonzept: Darstellung der öffentlichen und privaten Erschließung, Parkierung

– Städtebauliche Vertiefung ausgewählter Bereiche | jeweils M 1:500
- Ausschnitt Promenade und Wasserkante
- Ausschnitt Neubebauung mit Übergang zum öffentlichen Raum
- prägender Freiraum
- Übergangsbereich zum Bestand (Kleingärten)

– Systemschnitte in Ost-West-Richtung zur Verdeutlichung der Entwurfsidee | M 1:500
– bei Bedarf Schnitt in Nord-Süd-Richtung zur Verdeutlichung der Entwurfsidee
– drei räumliche Darstellungen des städtebaulichen Konzepts (davon eine an der Promenade/Wasserkante, eine räumliche Situation frei gewählt sowie eine Vogelperspektive mit der Blickrichtung aus Nordwesten)
– Aussagen zur Gestaltqualität von Gebäuden und des öffentlichen Raums (z. B. Referenzbilder, Skizzen)
– bei Bedarf freie Darstellung zur Grünvernetzung
– Erläuterungen zum Entwurf auf maximal zwei Seiten DIN A4
– städtebauliche Kenndaten auf dem beigefügten Formblatt
– Verfassererklärung auf dem beigefügten Formblatt
– Verzeichnis der eingereichten Unterlagen

Es dürfen maximal 4 Pläne im Hochformat Din A0 eingereicht werden.

Preisgericht
Preisrichter
– Michael von der Mühlen, Staatssekretär a.D., Dortmund
– Prof. Dr. Christina Simon-Philipp, Architektin und Stadtplanerin, Stuttgart
– Prof. Christian Schlüter, Architekt, Wuppertal, Vorsitzender des Gestaltungsbeirats Dortmund
– Ingrid Spengler, Architektin, Hamburg
– Prof. Ingemar Vollenweider, Architekt, Universität Dortmund
– Prof. Kunibert Wachten, Stadtplaner und Architekt, Dortmund
– Prof. Jörn Walter, Stadtplaner, Hamburg
– Ludger Wilde, Beigeordneter für Umwelt, Planen und Wohnen der Stadt Dortmund
– Uwe Büscher, Vorstand Dortmunder Hafen AG
– Ulrike Matzanke, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung, SPD-Fraktion
– Ulrich Monegel, Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften, CDU-Fraktion
– Dr. Ludwig Jörder, Bezirksbürgermeister, Bezirksvertretung Dortmund Innenstadt-Nord
– Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender DSW21, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH (d-Port21)
– Ingrid Reuter, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen, Fraktion Bündnis90/Die Grünen
– Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund

Stellvertretende Preisrichter
– Judith Kusch, Architektin und Stadtplanerin, Köln
– Prof. Oskar Spital-Frenking, Architekt, Lüdinghausen
– Jörg Jacoby, Finanzprokurist DSW21, Geschäftsführer d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH (d-Port21)
– Utz Kowalewski, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen, Fraktion DIE LINKE & PIRATEN
– Ludger Schürholz, DSW21, Geschäftsführer d-Port Entwicklungsgesellschaft mbH (d-Port21)
– Stefan Thabe, Fachbereichsleiter Stadtplanungs- und Bauordnungsamt Stadt Dortmund
– Dorian Marius Vornweg, 1. stellvertretender Bezirksbürgermeister, Bezirksvertretung Dortmund Innenstadt-Nord

Preise und Anerkennungen
Insgesamt steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von 72.000 € (brutto, inkl. MwSt.) zur Verfügung.

Dabei ist folgende Staffelung vorgesehen, von der das Preisgericht bei einem einstimmigen Beschluss abweichen kann, sofern die Gesamtsumme ausgeschöpft wird:
1. Preis 29.000 €
2. Preis 18.000 €
3. Preis 11.000 €
2 Anerkennungen 14.000 €

Weitere Bearbeitung der Aufgabe
Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts und vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien, einem der Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe (Städtebaulicher Entwurf, Leistungsphase 3 (Entwurf)) zu übertragen,

– sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht,
– soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll.

Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden die durch den Wettbewerb bereits erbrachten Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Werden nur Teilbereiche bearbeitet, so erfolgt eine Anrechnung in einem angemessenen Verhältnis.

Terminübersicht
– Einsendeschluss der Bewerbungen: Posteingang bis 21.08.2019, 14.00 Uhr
– Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen: 09.2019
– Kolloquium: 20.09.2019
Preisrichtervorbesprechung 10.30 Uhr
für Wettbewerbsteilnehmer 12.30 Uhr
– Abgabe der Wettbewerbsarbeiten: 22.11.2019
Poststempel oder bis 16.00 Uhr beim betreuenden Büro
– Preisgericht: 09.01.2020

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