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HafenCity Universität Hamburg (HCU) , Hamburg HafenCity/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2008802
Tag der Veröffentlichung
16.02.2007
Aktualisiert am
01.10.2014
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
84 Arbeiten
Auslober
Koordination
scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
Bewerbungsschluss
12.05.2006
Preisgerichtssitzung
16.02.2007

Oktober 2014 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Auf dem Areal am Magdeburger Hafen / Baakenhafen wurde aufbauend auf dem städtebaulichen Konzept für das gesamte Baufeld als erster Baustein der Neubau der HafenCity Universität als Hochschule für Baukunst und Raumentwicklung realisiert. Die Hochschule wurde im Januar 2006 gegründet und vereint die bis dahin räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung unter einem Dach.
Das Planungsgebiet am südlichen Ufer des Grasbrook direkt an der Einmündung des Magdeburger Hafens in den Baakenhafen ist eine der städtebaulich bedeu- tendsten Lagen innerhalb der HafenCity. Die Lage der HCU im Osten des Grundstücks bildet ...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

2. Preis

CODE UNIQUE Architekten, Dresden
Martin Boden · Volker Giezek
Mitarbeit: Steffen Barnikol · Steffen Buruckner
Andreas Lippmann · Marko Eckert · Lutz Anke
Statik: IBB Ing.-Büro Baustatik Bautechnik, Dresden
Brandschutz: Brandschutzconsult Ingenieurges. mbH, Leipzig
HW Ingenieurbüro Hawemann Solar, Dresden

3. Preis

Trojan Trojan + Partner Architekten + Städtebauer BDA, Darmstadt
Prof. Klaus Trojan · Verena Trojan
in Arbeitsgemeinschaft mit
Dietz · Joppien Architekten AG, Frankfurt am Main
Prof. Anett-Maud Joppien · Albert Dietz
Mitarbeit: Volker Ihm · Carl Wilkens
Christian Rücker · Kai Dreker · Astrid Voigt
Christine Brückner · Anke Thestorf · Theresia Nake
Tragwerk: osd, Prof. Harald Kloft
TGA/Energie: Zibell · Willner & Partner
Brandschutz: Pabst und Partner
Verkehr: R+T und Partner
Fassadentechnik: Michael Duder, Stuttgart

Ankauf

Störmer Murphy and Partners GmbH, Hamburg
Mitarbeit: Matthias Latzke · Franca Reifner
Maria Auerbach · Maya Prodanova
Tragwerk: Ingenieurgesellschaft AWD, Köln
Gebäude-/Energietechnik: Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart
L.Arch.: relais Landschaftsarchitekten, Berlin
Brandschutz: Heister + Ronkartz, Hückelhoven
Verfahrensart
Begrenzt offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 90 Teilnehmern zuzüglich 10 Einladungen

Wettbewerbsaufgabe
Als Zentrum der HafenCity wird das Überseequartier auf einer Fläche von rund 8 ha entwickelt (siehe wa 10/2003). Es besteht aus einem Ensemble von 16 Einzelgebäuden sowie dem denkmalgeschützten Alten Hafenamt und soll auf ca. 275.000 m2 BGF eine Mischung aus publikumsintensiven Nutzungen mit innerstädtischem Wohnen bieten.
Auf den städtebaulichen Leitlinien basierend wurde 2006 ein Verfahren zur Gestaltung der Freiräume des Quartiers „Östlicher Magdeburger Hafen“ durchgeführt (siehe wa 02/2007). Die Ergebnisse des Wettbewerbs wurden in die zweite Bearbeitungsstufe dieses Wettbewerbs eingebracht.
Ausgangspunkt für den städtebaulichen Entwurf (1. Wettbewerbsstufe des vorliegenden Wettbewerbes) ist die Unterbringung von ca. 60.000 m2 Bruttogeschossfläche BGF auf dem Wettbewerbsareal in drei Bausteinen:
Baustein 1: Büro- und Geschäftshaus als Hochpunkt mit 27.000 m2 BGF
Baustein 2: HafenCity Universität 24.000 m2 BGF
Baustein 3: Bürogebäude mit ca. 9.000 m2 BGF
Alle drei Bausteine sollen zu einer städtebaulichen Einheit zusammengeführt werden, die auch Möglichkeiten eines Zusammenwirkens dieser Bausteine realistisch und attraktiv machen. Eine besondere Schlüsselrolle wird ihrer öffentlichen Orientierung wegen die HafenCity Universität einnehmen.
Aufbauend auf dem städtebaulichen Konzept für das gesamte Baufeld soll als erster Baustein (2. Wettbewerbsstufe) der Neubau der zum 1. Januar 2006 gegründeten HafenCity Universität als Hochschule für Baukunst und Raumentwicklung vorgezogen realisiert werden. Sie ist die einzige Hochschule in Europa, die sich ausschließlich der Forschung und Lehre auf dem Gebiet der gebauten Umwelt widmet und die darüber hinaus alle zum Verständnis und zur Verbesserung dieser Umwelt notwendigen Fachgebiete unter einem Dach vereint – von der Erfassung und Visualisierung zur Gestaltung von Gebäuden und Freiräumen, von der materiellen zur sozialen und politischen Infrastruktur. Es sollen die bislang räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung zusammengelegt werden. Ca. 1.500 Studierende und rund 180 Beschäftigte gehören der neuen Hochschule an.
Das Gebäudeinnere sollte überwiegend transparent gestaltet sein und im Wechsel hierzu auch Zonen der Intimität bieten. Stark frequentierte Räume – insb. einige Seminarräume, ein Teil der studentischen Arbeitsplätze und der zentrale Besprechungsraum für Präsidium und Senat – sollen Elbblick haben. Demgegenüber können Laborräume vor allem an der Nordseite platziert werden, deren Fassade durch den teils geringeren Fensterbedarf von Laboren auch gestalterisch gewinnen könnte.
Das Raumprogramm gliedert sich u.a. in:
-Foyer 38 m2
-Büros 3.255 m2
-Stud. Arbeitsplätze 2.054 m2
-Hörsäle/Seminarräume 2.383 m2
-Gestaltungswerkstätten 837 m2
-Labore/Versuchsflächen 2.696 m2
-Informationszentrum 1.973 m2
-Restaurant/Cafe/Lounge 677 m2
Das Bauwerk soll dabei nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern auch nachhaltig sein.

Fachrichter
Prof. Kees Christiaanse, Rotterdam/Zürich (Vors.)
Prof. Jörn Walter, Freie und Hansestadt Hamburg
Prof. Steven Spier, HCU
Bodo Hafke, Baudezernent Bezirk Hamburg-Mitte
Prof. Gesine Weinmiller, Berlin/Hamburg
Prof. Françoise Hélène Jourda, Paris/Wien
Prof. Dr. Michael Koch, Zürich/Hamburg
Ulrich Hahnefeld, Hamburg
Karin Loosen, Hamburg

Sachpreisrichter
Jörg Dräger, Sen. f. Wissenschaft u. Forschung
Jürgen Bruns-Berentelg, HCU
Prof. Peter O. Braun, HCU
Jürgen Ehrlich, Hamburg
Horst Grotheer, Beh. für Stadtentw. und Umwelt
Gunter Böttcher, Bezirkspolitik Hamburg-Mitte
Hubert Piske, Bezirkspolitik Hamburg-Mitte
Harald Datzer, Beh. f. Wissenschaft u. Forschung

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Wettbewerbsauslober einstimmig, die mit dem 2. Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Planungen zu machen.

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