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Gutleutmatten , Freiburg im Breisgau/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
wa-ID
wa-2011385
Tag der Veröffentlichung
10.05.2010
Aktualisiert am
12.02.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
22 Arbeiten
Auslober
Koordination
BÄUMLE Architekten | Stadtplaner, Darmstadt
Abgabetermin
10.05.2010
Preisgerichtssitzung
10.06.2010

1. Preis

Kohlmayer Oberst Architekten , Stuttgart
PLANKONTOR S1, Stuttgart

2. Preis

ASTOC Architects and Planners GmbH, Köln
urbane gestalt Johannes böttger landschaftsarchitekten, Köln

3. Preis

Hähnig · Gemmeke Freie Architekten, Tübingen
Freier Garten- und Landschaftsarchitekt Dipl.-Ing. Stefan Fromm, Dettenhausen

Anerkennung

pp a l s pesch partner architekten stadtplaner, Stuttgart
Lohrberg Stadtlandschaftsarchitektur, Stuttgart

Anerkennung

03 Architekten GmbH Büro für Architektur und Städtebau, München
Lex-Kerfers Landschaftsarchitekten, Bockhorn
Verfahrensart
nicht offener, städtebaulicher Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Ziel des Wettbewerbs ist die Städtebauliche Planung, die Konzeption der verkehrlichen Erschließung sowie die Freiraumplanung des Stadtquartiers Gutleutmatten in Freiburg.
Der Bereich Gutleutmatten ist die größte noch verbleibende Entwicklungsfläche im Innenbereich der Stadt Freiburg. Die Entwicklung dieser Baufläche wird aufgrund ihrer Größe nicht nur prägend für den Stadtteil Haslach sein, sondern hat darüber hinaus auch eine stadtweite Bedeutung.
Das Wettbewerbsgebiet liegt zentrumsnah etwa 1,9 km von der Stadtmitte Freiburgs entfernt und setzt sich aus zwei Flächen westlich und östlich der Eschholzstraße zusammen. Im Norden wird der Bereich begrenzt durch den Hölderlebach/ Haslacher Dorfbach, im Süden durch die Carl-Kistner-Straße bzw.durch die vorhandene Wohnbebauung „Am Radacker“.
Der Geltungsbereich des Wettbewerbs umfasst eine Gesamtfläche von ca. 8,8 ha. Davon sind im Bereich der Wohnbaufläche nach Abzug der Schutzzonen entlang des Baches und der vorhandenen Grünfläche an der Eschholzstraße, für die Gutleutmatten-West ca. 3,0 ha, für die Gutleutmatten-Ost ca. 2,4 ha als Bruttobauland darstellbar.
Das neue Stadtquartier soll stadträumlich eindeutig an den Stadtteil Haslach angebunden werden. Daher ist trotz gutachterlich empfohlener Hauptverkehrserschließung des Gebietes über die Eschholzstraße die städtebauliche und funktionsräumliche Orientierung (Stellung der Baukörper, öffentlicher Raum, Fuß- und Radwege) zur Carl-Kistner-Straße und zum Stadtteilzentrum hin von Bedeutung. Dabei sollen gute Querungsmöglichkeiten der Stadtbahntrasse für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen werden.
Weiterhin ist ein Erschließungskonzept zu entwickeln, das die gefahrlose Bewegung im besonderen für Kinder, Jugendliche und mobilitätseingeschränkte Personen ermöglicht und attraktive Aufenthaltsqualitäten im Straßenraum (Wohnstrassen, Plätze) bietet.
Mit der Einstufung als WA ist nach § 4 BauNVO die Zweckbestimmung verbunden, dass das Gebiet vorwiegend dem Wohnen dienen soll. Neben Wohngebäuden sind der Versorgung des Gebietes dienende Läden und Gaststätten, Dienstleistungen im EG im Sinne der Stadt der kurzen Wege sowie nicht störende Handwerksbetriebe und Gemeinschaftseinrichtungen zulässig.
Es wird eine mittlere städtebauliche Dichte mit einer GFZ von ca. 1,2 bis max. 1,3 bezogen auf das Nettobauland (Summe der Baugrundstücke) und einer GRZ von 0,4 anvisiert. Es soll ein Wohngebiet mit ca. 530 Wohneinheiten für etwa 1.200 bis 1.300 Einwohner entstehen.
Es soll eine nachhaltige, energetisch und öko- logisch optimierte Modellsiedlung entwickelt werden. Städtebauliches Leitbild ist dabei die zeitgemäße Interpretation der Gartenstadt mit einem verzahnten Stadt- und Landschaftsraum. Unter Respektierung der ökologischen Qualitäten des vorhandenen Grün- und Retentionsraums entlang des Dorfbachs soll eine Grün- und Freiraumvernetzung mit der Bebauung erfolgen, die sowohl den Bedürfnissen der unterschiedlichen Bewohner- und Nutzergruppen, ebenso wie den ökologischen Belangen gerecht wird.

Competition assignment
An urban master plan including traffic infrastructure and open-space planning shall be designed for the largest development area in the inner city of Freiburg, the Gutleutmatten quarter. The competition area with 8,8 ha is located 1,9 km from the city centre and is divided in two parts east and west of the Eschholzstrasse from the Hölderlebach in the north to the residential area ”Am Radacker“ in the south. Deducting the protecting zones along the stream and the existing green areas there will be 3,0 ha for residential use in Gutleutmannen-West and 2,4 ha in Gutleutmatten-East. The new quarter will belong to the district of Haslach and the main traffic infrastructure will be via Eschholzstrasse, Carl-Kistner-Strasse towards the district centre. A high quality urban quarter with good pedestrian and cyclist crossings shall be established. The area will mainly be built with residential housing, including all infrastructure related businesses. There will be 530 residential units for 1.200 to 1.300 residents. The design shall develop sustainable, energy efficient and environmentally optimised conditions.
The urban design concept is the contemporary interpretation of the idea of a ”garden-city“ with a tightly knit city and landscape space.

Preisrichter
Prof. Ingrid Burgstaller, München (Vors.)
Prof. Wulf Daseking, Stadt Freiburg
Prof. Dietrich Fink, München
Prof. Markus Gasser, Darmstadt/Zürich
Prof. Gunter Kölz, Ludwigsburg Rebekka Junge, Bochum
Dr. Dieter Salomon, OB, Stadt Freiburg
Helmut Thoma, Stadtrat, Freiburg
Bertold Bock, Stadtrat, Freiburg
Margot Queitsch, Stadträtin, Freiburg
Michael Moos, Stadtrat, Freiburg

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit der Realisierung des Gesamtprojektes zu Grunde zu legen.

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