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Goethehöfe - Deutsches Romantik-Museum , Frankfurt am Main/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013547
Tag der Veröffentlichung
25.06.2014
Aktualisiert am
01.02.2016
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Beteiligung
12 Arbeiten
Auslober
Koordination
ANP – Architektur- und Planungsges. mbH, Kassel
Abgabetermin Pläne
11.04.2014
Abgabetermin Modell
29.04.2014
Preisgerichtssitzung
25.06.2014

Februar 2016 – Zwischenstand des Projekts

Im Rahmen des Wettbewerbs „Goethehöfe – Deutsches Romantik-Museum, Frankfurt am Main“ sind durch die Jury drei 2. Preise vergeben worden. Nach einer 2. Überarbeitungsphase wurden die Büros Landes & Partner Architekten und Christoph Mäckler Architekten mit der weiteren Bearbeitung beauftragt: Das Büro Michael A. Landes Architekten mit der Planung des städtebaulichen Gesamtkonzepts, der Wohnbebauung und der Sanierung des Cantate-Saals, das Büro Christoph Mäckler Architekten ist mit der Planung des Deutschen Romantik-Museums beauftragt, und es wurde außerdem die vom Preisgericht gewünschte Planungsgemeinschaft Goethehöfe – Deutsches Romantik-Museum gegründet:
Architekten/Städtebau Cantate-Saal Wohnbau
Michael A. Landes – Landes & Partner Architekten
Architekten Deutsches Romantik-Museum
Christoph Mäckler Architekten
Wie die Architekten berichten, ist das Projekt Goethehöfe – Deutsches Romantik-Museum konstruktiv und zügig entwickelt worden: Die Bauanträge liegen der Bauaufsicht vor und sind kurz vor der Genehmigung (Stand Ende September 2015). Es ist ein arkadengesäumter Hof entstanden, an dem das Volkstheater, der Cantate-Saal, das Museums-Café, die Wohnungseingänge, der Rosengarten und das Romantik-Museum liegen. Eine zweigeschossige Spiegel-Passage in den Hof öffnet sich vom und zum Großen Hirschgraben. Anknüpfend an die historische Situation gliedert sich die Fassade optisch in drei Häuser mit separaten Eingängen. Unter einem blauen Glaserker betritt der Besucher das Museum. Seit dem 29. August 2015 findet die Entkernung und der Abbruch der Bestandsgebäude statt. Man rechnet mit einer Fertigstellung in 2018. Städtebaulich hat sich im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf nichts geändert, dennoch ergaben sich folgende Abweichungen:
Es wird für die Wohnungen keine Tiefgarage geben; Pflanzungen mussten verschoben werden; in dem großen städtischen Hof sind vor dem Museums-Café Hofarkaden als Außenraum entstanden, dort kann man geschützt sitzen. Das Museumsgebäude wird das Goethe-Haus, anders als im Wettbewerb vorgesehen, überragen, jedoch fügt es sich behutsam in den städtebaulichen Kontext. Das Museum ist mehr als 22 m hoch, dadurch bietet sich die Chance, den Stadtraum am Großen Hirschgraben zu gestalten. Auch das Wohnhaus passt sich an die neue Höhenentwicklung an.

2. Preis

Prof. Christoph Mäckler Architekten, Frankfurt am Main
Mitarbeit: Thomas Kila · Mathias Eicher
Ermina Mesanovic
Brandschutz: bs.w
Statik: tpk
TGA: TU-Dortmund

2. Preis

Landes & Partner, Frankfurt a.M.
Michael A. Landes
Mitarbeit: Lukas Eugler · Hans Günther
Nicole Hanbaba · Charlotte Hepp
Michael A. Landes · Edda Scheffler
Alona Vasilenko · Zlatka Damjanova
Tragwerk: Dr. Lothar Mertens, Erbach
Haustechnik: Pahnke + Partner GmbH, Karben
Brandschutz: Romig & Co. KG Bauconsult,
Darmstadt
Verkehr: PLANundPARK Sachverständigen-,
Planungs- und Bau GmbH, Darmstadt

2. Preis

Staab Architekten GmbH, Berlin
Prof. Volker Staab
Mitarbeit: Petra Wäldle · Simon Banakar
Roberto Zitelli · Michael Müller-Vogelsang
Tragwerk: ifb frohloff · staffa · kühl · ecker, Berlin
TGA/Energie: Winkels · Behrens · Pospich,
Münster

Anerkennung

Prof. Zvonko Turkali, Frankfurt am Main
Mitarbeit: Bedrettin Altay · Tuan Tong
Natalie Girth · Max Jonas · Dominik Loh
Tragwerk: Ing.-Büro Euler GmbH, Hanau
TGA: Ing.-Büro H. Rautenberg, Frankfurt a. M.
L. Arch.: IPACH, Neu Isenburg
Brandschutz: hhp, Berlin
Verfahrensart
Einladungswettbewerb mit 15 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Nach Auszug des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und des Volkstheaters von Liesl Christ am Standort Hirschgraben ergibt sich die historisch einmalige Chance, das Goethe-Haus und die Gemäldegalerie der Goethezeit um das seit langem geplante „Deutsche Museum der Romantik“ zu ergänzen und dabei den Eingangsbereich zum Goethe-Haus und zum Museumsneubau neu zu entwickeln. Das Wettbewerbsgrundstück misst ca. 2.475 m2. Es ist den Wettbewerbsteilnehmern freigestellt, den Baubestand ganz oder teilweise zu erhalten und für die Umsetzung des Raumprogramms zu nutzen oder aber ihn zu entfernen. Eine Ausnahme bildet diesbezüglich der Cantatesaal, der zwar nicht unter Denkmalschutz steht, jedoch denkmalwürdig ist.
Das Raumprogramm umfasst ca. 2.100 m2 Ausstellungs- und Verkehrsflächen für die Erweiterung des Goethemuseums, ca.1.020 m2 für die „Fliegende Volksbühne“ und 2.500 m2 bis 3.000 m2 Wohnfläche.
Auf dem Wettbewerbsgrundstück sind neben dem Deutschen Romantik-Museum, dem Theater und den Wohnungen – wo möglich – Büroflächen, alternativ Läden oder Ateliers für Künstler zu organisieren. Anordnung und Orientierung der einzelnen Funktionen sind konzeptabhängig.

Competition assignment
The moving out of the Börsenverein and Liesl Christ’s theatre resulted in the unique opportunity to complement the Goethe House with the new „German Museum of Romanticism“ at the Hirschgraben on 2,475 m2. The existing buildings may be kept or removed, apart from the historic Cantatesaal. The program includes 2,100 m2 for the extension of the Goethe Museum, 1,020 m2 for the „Fliegende Volksbühne“ and up to 3,000 m2 for flats, offices, shops and studios.

Preisrichter
Ferdinand Heide, Frankfurt am Main (Vors.)
Carl-L. von Boehm-Bezing, Verwaltungsausschuss des Freien Deutschen Hochstifts
Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken, Frankfurter Goethe-Haus
Jürgen Braun, ABG Frankfurt Holding GmbH
Dr. Horst Claussen, Bundesregierung für Kultur und Medien, Berlin
Olaf Cunitz, Bgm., Stadt Frankfurt am Main
Thomas Eckert, ABG Projekte GmbH
Prof. Nikolaus Hirsch, Frankfurt am Main
Frank Junker, ABG Frankfurt Holding GmbH
Prof. Dr. Silvia Malcovati, Mailand
Prof. Dr. Felix Semmelroth, Stadt Frankfurt a. M.
Dr. Heinrich Wefing, Hamburg
Prof. Gesine Weinmiller, Berlin
Kirsten Worms, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht spricht einstimmig die Empfehlung aus, die drei mit einem 2. Preis ausgezeichneten Arbeiten überarbeiten zu lassen.

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