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Funkkaserne Nord , München/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2012194
Tag der Veröffentlichung
20.01.2012
Aktualisiert am
01.12.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und Landschaftsarchitekten
Beteiligung
19 Arbeiten
Auslober
Koordination
bgsm Architekten Stadtplaner, München
Bewerbungsschluss
06.09.2011
Abgabetermin Pläne
22.12.2011
Abgabetermin Modell
05.01.2012
Preisgerichtssitzung
20.01.2012

Dezember 2016 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Die ehemalige Funkkaserne im Norden Münchens wird für das Wohnen umgenutzt. Ein Teilbereich mit 420 Wohnungen, großteils geförderte Mietwohnungen und Studentenwohnungen sowie eine Kindertagesstätte, Pflegewohnungen und ein Familienzentrum bildet den Auftakt. Während sich die Studentenwohnungen im östlichsten Bauteil WA 3 konzentrieren, befinden sich die Mietwohnungen in vier Baukörpern der WA 1 + 2, die sich jeweils um einen nach Süden geöffneten, leicht erhöhten Hof erstrecken. Mit ihrer unterschiedlichen Geschossigkeit und den dadurch an den Hoföffnungen herausgebildeten Kopfbauten wird zwischen einer geschlossenen Blockstruktur und den südlich des Areals entstehenden Punkthäusern vermittelt. Ruhiges Wohnen trotz lauter Straße ist das Ziel des Entwurfs – und zwar durch interne Organisation und Lärmschutzwände zum stark befahrenen....

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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März 2014 – Zwischenstand des Projekts

Leon · Wohlhage · Wernik aus Berlin haben den Wettbewerb im Januar 2012 gewonnen. Inzwischen ist die Ausführungsplanung für die vier Wohnhäuser auf dem Gelände der Funkkaserne Nord in München fast abgeschlossen, zurzeit laufen die letzten Ausschreibungen. Für das Studentenwohnheim, das „Haus für Kinder“ und das Clearinghaus ist die Entwurfs- und Genehmigungsphase abgeschlossen und die Architekten von Leon Wohlhage Wernik haben mit der Ausführungsplanung begonnen. Ihr Auftrag umfasst dabei das gesamte Leistungspaket, wobei sie bei der Ausfühungsplanung von Kollegen von Plan 2 unterstützt werden. Die Vergabe und die Objektüberwachung hat das Münchner Büro CL Map übernommen. Außerdem arbeiten die Architekten von Leon Wohlhage Wernik bereits seit dem Wettbewerb sehr eng mit den Landschaftsarchitekten von Atelier Loidl zusammen, damit Häuser und Freiräume eine gestalterische Einheit bilden. Die Baustelle ist in vollem Gange, der Rohbau wächst stetig. Anders als noch im Wettbewerbsentwurf sind die Häuser inzwischen durch eine Schallschutzwand verbunden, um den Straßenlärm vom Frankfurter Ring unmittelbar abzuschirmen und so auch den Freiraum zu schützen. Die Wohnungen selbst sind, wie bereits im Wettbewerbsentwurf, über ihre Lage im Haus gut geschützt. Die einzigartig gestalteten Schallschutzwände fügen sich zurückhaltend transparent in die Zwischenräume, ohne die Präsenz der einzelnen Baukörper zu stören. Die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist für das Frühjahr 2015 vorgesehen.

1. Preis

léonwohlhage Ges. von Architekten mbH, Berlin
Mitarbeit: Tilman Fritzsche · Phillipp Jacob
Sven Pils · Detlef Junkers · Eliyahu Keller
Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin

3. Preis

Stefan Forster Architekten, Frankfurt / Main
Fink & Jocher Architekten und Stadtplaner, München
realgrün Landschaftsarchitektur, München
Mitarbeit: Ivan Grafl · Florian Latsch
Clemens Nuyken · Christoph von Oefele
Peter Timar · Patrizia Scheid

3. Preis

wup architektur wimmer und partner, Wien
Delugan Meissl Associated Architects ZT-Gesellschaft mbH, Wien
EGKK Landschaftsarchitektur, Wien
Mitarbeit: Bernhard Weinberger
Andreas Gabriel · Eva Schrade
Michael Lohmann · Sabrina Miletich
Maria Kushchenkova · Katrin Joham
Fachplaner: Vasko + Partner, Wien
Modell: Modellart, Wien

4. Preis

florian krieger architektur und städtebau, Darmstadt
Mitarbeit: Ioana Sulea · Lisa Menje · Tina Korn
Oliver Krämer · Sabine Melzer
Fachplaner: Stahl + Weiß
Büro für Sonnenenergie, Freiburg
Glück Landschaftsarchitektur, Stuttgart

5. Preis

bogevischs buero architekten & stadtplaner GmbH, München
Mitarbeit: Michael Brand · Vanessa Fischer
Carlos Cabreara · Sarah Knodt
Stephanie Kalläne
Modell: Modellbau Egger, München
3D: Killius · Ernst, München
grabner + huber landschaftsarchitekten partnerschaft, Freising
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 19 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
Auf dem Gelände der ehemaligen Funkkaserne im Münchner Stadtbezirk 12, Schwabing-Freimann entsteht nach dem Ende der militärischen Nutzung ein neues Stadtquartier. Die GEWOFAG Grundstücksgesellschaft mbH errichtet auf ihrer Teilfläche im Norden des Areals ca. 350 vorwiegend geförderte Mietwohnungen und ca. 150 Studentenwohnungen. Hinzu kommen Infrastruktureinrichtungen, beispielsweise für die Kinderbetreuung und das Programm „Wohnen im Viertel“. Die Bauten am Nordrand haben zwei wichtige Aufgaben für das gesamte Funkkasernen-Quartier. Mit einer Länge von über 350 Metern repräsentieren sie das Neubaugebiet nach außen zur Straße; die GEWOFAG wünscht sich einen kraftvollen Auftritt, der die Bauten zu einer „landmark“ am Frankfurter Ring werden lässt. Nach innen bilden sie den Schutz für die südlich gelegenen Bereiche gegen den Straßenlärm des Rings. Im Wettbewerb sind modellhafte Lösungen für eine hochwirksame, gut gestaltete Lärmschutzbebauung mit hoher Wohnqualität ge fragt. Das Wettbewerbsgebiet umfasst 19.6 ha und gliedert sich in die Grundstücke WA 1, WA 2 und WA3.

Competition assignment
A new city quarter shall be developed at the
premises of the former barracks in Schwabing- Freimann. The GEWOFAGmbH wants to construct 350 mainly state-aided rental flats and housing for approx. 150 students plus infrastructure. The buildings on the northern edge have two important functions for the entire quarter: With a length of 350 m they represent the new quarter towards the road; the GEWOFAG aims for a powerful demonstration, creating a landmark at the Frankfurter Ring. At the inside they protect against the ringroad’s traffic noise. The competition aims for an exemplary soundproof building design and a high quality of living. The competition area comprises 19,6 ha and is divided in plots WA 1, WA 2 and WA 3.

Fachpreisrichter
Prof. Manfred Ortner, Berlin (Vors.)
Ina Laux, München
Prof. Dr. Elisabeth Merk, LH München
Martin Rein-Cano, Berlin
Gordona Sommer, GEWOFAG Holding GmbH

Sachpreisrichter
Christian Kiefer, GEWOFAG Wohnen GmbH
Klaus Peter Rupp, Stadtrat, München
Petra Piloty, Bezirksausschuss 12
Hans Podiuk, Stadtrat, München

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Verfasser des mit dem 1. Preis ausgezeichneten Entwurfs mit der Realisierung zu beauftragen.

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