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  • Freiraumgestaltung Umfeld Humboldt-Forum
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  • Blick von der Liebknechtbrücke
  • Schlossterrassen
  • Spreeufer
  • Lageplan
  • 2. Preis: WES & Partner, Berlin
  • 2. Preis: WES & Partner, Berlin
  • Blick in Richtung Schlossterrassen
  • Blick in Richtung Belvedere

Freiraumgestaltung Umfeld Humboldt-Forum , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2012804
Tag der Veröffentlichung
15.01.2013
Aktualisiert am
01.11.2015
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Teilnehmer
Landschaftsarchitekten oder Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und Architekten
Beteiligung
39 Arbeiten
Auslober
Abgabetermin
28.11.2012
Preisgerichtssitzung
15.01.2013

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?


Juni 2022
Deutscher Naturstein-Preis 2022
Sieger in der Kategorie: Landschaftsarchitektur und Freiraumgestaltung

  • Umfeld Humboldt Forum, Berlin – bbz landschaftsarchitekten, Berlin © Lichtschwärmer, Berlin  | © Umfeld Humboldt Forum, Berlin – bbz landschaftsarchitekten, Berlin © Lichtschwärmer, Berlin
  • Umfeld Humboldt Forum, Berlin – bbz landschaftsarchitekten, Berlin © Lichtschwärmer, Berlin
    Copyright: Umfeld Humboldt Forum, Berlin – bbz landschaftsarchitekten, Berlin © Lichtschwärmer, Berlin
11/2015

Das im Krieg stark beschädigte Berliner Schloss wurde im Jahre 1950 von den Machthabern der DDR gesprengt. Mit der Errichtung des geplanten Humboldt-Forums in der städtebaulichen Figur des Schlosses werden an diesem geschichtsträchtigen Ort Räume entstehen, die dem kultur- und kunstinteressierten Besucher die Vielfalt und den kontinuierlichen Wandel der Kulturen der Welt vor Augen führen (siehe auch wa1/2009). Als postalische Verortung heißt das gesamte Gebiet zwischen Dom und Marstall sowie zwischen Spree und Spreekanal Schlossplatz. Der Schlossplatz (Nord) umfasst die Seite zum historischen Lustgarten, Dom und Museumsinsel, der Schlossplatz (West) ist identisch mit der ehemaligen Schlossfreiheit und der Schlossplatz (Süd) mit dem (eigentlich) historischen Schlossplatz. Im Osten liegt das zu errichtende Humboldt-Forum am Spreeufer. Die große Wettbewerbsaufgabe, nämlich einen den Dimensionen und der Bedeutung dieses Projektes entsprechenden Freiraum zu gestalten, konnten die Berliner bbz landschaftsarchitekten im Januar 2013 für sich entscheiden: Sie haben den ersten Preis des Wettbewerbs gewonnen und den Auftrag erhalten. Sie sind für die Leistungsteile Objektplanung Freianlagen, Verkehrsplanung, Tragwerksplanung und Ingenieurbauwerke vorerst mit den Leistungsphasen 2 bis 5 beauftragt (Stand Mitte 2015).
Der Zeitplan schaut folgendermaßen aus: Planungszeitraum ist 2013-2017, die Bauzeit liegt in 2017-2019. Die Fertigstellung ist im Rahmen der Gesamteröffnung des Humboldt-Forums für 2019 vorgesehen. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf wird es nach jetziger Planung keine wesentlichen Änderungen geben. Die Abbildung zeigt eine Perspektive in Richtung Osten mit Blick auf die Schlossterrassen und den Übergang zum Lustgarten, die zweite Abbildung den aktuellen Lageplan.

 

1. Preis

bbz Landschaftsarchitekten, Berlin
Timo Herrmann
Mitarbeit: Malte Stellmann · Marc Leppin
Meinhard Kuntz
  • Schlossterrassen
  • Spreeufer
  • Lageplan
  • Schnitt A-A
  • Schnitt B-B
  • Schnitt C-C
  • Schnitt D-D
  • Bankelemente Schloßplatz
  • Schlossterrassen
  • Spreeufer
  • Lageplan
  • Schnitt A-A
  • Schnitt B-B
  • Schnitt C-C
  • Schnitt D-D
  • Bankelemente Schloßplatz

2. Preis

WES & Partner, Berlin
Hans-Hermann Krafft, Berlin
Henrike Wehberg-Krafft · Hans-Hermann Krafft
Mitarbeit: Henriette Henning · Maria Gehrmann
Irina de Cuveland · Sarah Abelmann
Perspektiven:
Landschaftsarchitektur+, Hamburg
Felix Holzapfel-Herziger
  • 2. Preis: WES & Partner, Berlin
  • 2. Preis: WES & Partner, Berlin
  • Lageplan
  • Detail Bodenbelag und Sitzkante
  • Detail Treppenanlage mit Sitzstufen, Gehstufen und Rampe
  • 2. Preis: WES & Partner, Berlin
  • 2. Preis: WES & Partner, Berlin
  • Lageplan
  • Detail Bodenbelag und Sitzkante
  • Detail Treppenanlage mit Sitzstufen, Gehstufen und Rampe

3. Preis

Lützow 7 C. Müller · J. Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin
Cornelia Müller · Jan Wehberg
Mitarbeit: Kristin Kessler · Michèle Remy Holger Schwarz · Phyllis Sperling
Tiefbau: Ingenieurbüro Abraham, Berlin
Uwe Abraham
  • Perspektive Schlossbrücke
  • Perspektive Liebknechtbrücke
  • Lageplan
  • Treppe Belvedere
  • Reliefstein Historische Mitte Museumsinsel
  • Terrasse Schloßplatz
  • Schnitt A-A
  • Schnitt B-B
  • Schnitt C-C
  • Schnitt D-D
  • Perspektive Schlossbrücke
  • Perspektive Liebknechtbrücke
  • Lageplan
  • Treppe Belvedere
  • Reliefstein Historische Mitte Museumsinsel
  • Terrasse Schloßplatz
  • Schnitt A-A
  • Schnitt B-B
  • Schnitt C-C
  • Schnitt D-D

4. Preis

Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin
Axel Hermening · Martina Levin · Nicolai Levin
Luc Monsigny
Mitarbeit: Rob Grotewal · Michael Klittich
Flavia Moroni · Tim Stawitzke · Christiane Wetzel
  • Blick von der Schloßbrücke
  • Blick von der Liebknechtbrücke
  • Blick auf die Humboldt-Terrassen
  • Lageplan
  • Schnitt A-A
  • Schnitt C-C
  • Blick von der Schloßbrücke
  • Blick von der Liebknechtbrücke
  • Blick auf die Humboldt-Terrassen
  • Lageplan
  • Schnitt A-A
  • Schnitt C-C

Anerkennung

TDB Landschaftsarchitektur Thomanek Duquesnoy Boemans Partnerschaft, Berlin
Eva-Maria Boemans · Karl Thomanek
Mitarbeit: Luka Gilic
  • Perspektive Spreeufer
  • Perspektive Schlossterrassen
  • Legeplan
  • Perspektive Spreeufer
  • Perspektive Schlossterrassen
  • Legeplan

Anerkennung

KRAFT.RAUM. Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung, Krefeld
René Rheims
Mitarbeit: Masashi Nakamura · Wolfgang Hilgers
  • Blick in Richtung Schlossterrassen
  • Blick in Richtung Belvedere
  • Lageplan
  • Blick in Richtung Schlossterrassen
  • Blick in Richtung Belvedere
  • Lageplan
Verfahrensart
Offener einphasiger freiraumplanerischer Reali- sierungswettbewerb mit Ideenteil

Wettbewerbsaufgabe
Das im Krieg stark beschädigte Berliner Schloss wurde im Jahre 1950 von den Machthabern der DDR gesprengt. Mit der Errichtung des geplanten Humboldt-Forums in der städtebaulichen Figur des Schlosses werden an diesem geschichtsträchtigen Ort Räume entstehen, die dem kultur- und kunstinteressierten Besucher die Vielfalt und den kontinuierlichen Wandel der Kulturen der Welt vor Augen führen (siehe auch wa 01/2009).
Im Humboldt-Forum werden die außereuropäischen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin (Ethnologisches Museum und Museum der Asiatischen Kunst), mit dem Ausstellungs- und Veranstaltungsraum und dem Laut-Archiv der Humboldt-Universität zu Berlin sowie mit den dazu passenden Medien der Zentral- und Landesbibliothek Berlin zusammengeführt. Das Gebäude des Humboldt-Forums nimmt die Kubatur des ehemaligen Schlosses auf und gliedert sein Umfeld in vier Teilräume, die mit den historischen Räumen überwiegend identisch sind. Als postalische Verortung heißt das gesamte Gebiet zwischen Dom und Marstall sowie zwischen Spree und Spreekanal Schloßplatz. Der Schloßplatz (Nord) umfasst die Seite zum historischen Lustgarten, Dom und Museumsinsel, der Schloßplatz (West) ist identisch mit der ehemaligen Schloßfreiheit und der Schloßplatz (Süd) mit dem (eigentlichen) historischen Schloßplatz. Im Osten liegt das zu errichtenden Humboldt-Forum am Spreeufer.
Aufgabe des freiraumplanerischen Wettbewerbes ist es, einen den Dimensionen und der Bedeutung dieses Projektes entsprechenden Freiraum zu gestalten. Die in dem Wettbewerb zu bestimmende Gestaltung soll eine auf die Historie begründete und zukunftsfähige Formensprache aufweisen. Das Wettbewerbsgebiet umfasst das Umfeld des Humboldt-Forums vom Ufer der Spree im Osten bis zum Spreekanal im Westen. Im Norden sind die Randflächen des Lustgartens und des Berliner Doms als Ideenteil und im Süden die Vorzonen des Marstalls und des ehemaligen Staatsratsgebäudes eingebunden. Das Wettbewerbsgebiet hat einen Realisierungsteil mit einer Fläche von 38.000 m². In der Fläche sind die Fahrstreifen Schloßplatz (Süd) nicht berücksichtigt. Die Fahrbahn Schloßplatz (Nord) zwischen den Lichtsignalanlagen und die Übergangsbereiche zum Lustgarten bzw. Dom sind mit einer Fläche von ca. 7.650 m² als Ideenteil zu verstehen.

Competition assignment
The Berlin Palace was demolished in 1950 by the GDR authorities. Now the development of the Humboldt Forum – based on the historic floor plan – will provide a cultural centre for visitors interested in arts and culture (see also wa 01/2009). The building of the Humboldt Forum adopts the cubature of the historic palace and subdivides the surrounding area in four plots, which are mainly identical with the historic spaces. The entire area is now called ”Schloßplatz“ (palace square).
The object of the competition is to create an open space design, which complies with the project’s dimensions and importance. The design shall use historic and future-oriented stylistic elements. The competition site consists of the Humboldt Forum, from the banks of the Spree in the east, to the Spree canal in the east, and in the south the pre-zones of the Marstall and former state council office. The realisation part of the competition has an area of 38.000 m² – without the traffic lane Schloßplatz South.
In the north, the ideas part of the competititon with an area of 7.650 m² comprises of the roadway Schloßplatz North between the traffic lights, and the transition zones to the pleasure garden and the Berlin Cathedral.

Fachpreisrichter
Guido Hager, Zürich (Vors.)
Cordula Loidl-Reisch, Berlin
Ariane Röntz, Berlin
Gero Heck, Berlin
Franco Stella, Vicenza/Berlin
Thomas Will, Dresden
Wilfried Kühn, Berlin

Sachpreisrichter
Regula Lüscher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Günther Hoffmann, BMVBS
Dr. Dr. Hermann Parzinger, Stiftung Preußischer Kulturbesitz
André Schmitz, Senatskanzlei
Manfred Rettig, Stiftung Berliner Schloss – Humboldt-Forum
Siegfried Dittrich, Bezirksamt Mitte von Berlin

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, den ersten Preis zu realisieren.

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