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Freiheits- und Einheitsdenkmal , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2011064
Tag der Veröffentlichung
02.10.2010
Aktualisiert am
04.04.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Künstler, Architekten und Landschaftsarchitekten
Beteiligung
28 Arbeiten
Auslober
Koordination
BBR - Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – Ref. A 2, Berlin
Bewerbungsschluss
26.03.2010
Abgabetermin Pläne
31.08.2010
Abgabetermin Modell
07.09.2010
Preisgerichtssitzung
02.10.2010

Mai 2017 – Zwischenstand des Projekts

Der Deutsche Bundestag hat am 9.11.2007 beschlossen, dass die Bundesrepublik Deutschland zum Gedenken an die friedliche Revolution im Herbst 1989 und an die Wiedergewinnung der staatlichen Einheit ein Denkmal der Freiheit und Einheit Deutschlands errichtet. Das Denkmal soll als nationales Symbol in der Mitte der deutschen Hauptstadt errichtet werden. Als Standort wurde der Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. auf der Schlossfreiheit festgelegt. Bereits 2009 wurde ein Wettbewerb durchgeführt; von den 532 eingereichten Arbeiten wurde aber keiner ausgewählt. Daher hat der Deutsche Bundestag die Zielsetzung des Denkmals weiter eingegrenzt und präzisiert. In diesem Wettbewerb erhielten Milla und Partner Architekten, Stuttgart, Sasha Waltz, Berlin, einen von drei Preisen. Ihr Entwurf sollte ab 2011 umgesetzt werden, wurde allerdings wegen der gestiegenen Kosten (15 Millionen EUR statt der ursprünglichen 10 Millionen) in einem Haushaltsbeschluss 2016 abgesägt. Stattdessen wollte man die Kaiser-Wilhelm-Kolonaden für 18,5 Millionen Euro rekonstruieren, wofür plötzlich Geld da war. Die Umwidmung, die nicht diskutiert wurde, geriet aber in die Kritik. Im Februar 2017 wurde schließlich beschlossen: Das Einheitsdenkmal von Milla + Partner und der Choreografin Sasha Waltz kommt doch.

Preis

Milla und Partner Architekten, Stuttgart
Sebastian Letz · Johannes Milla
Adrian von Starck
Mitarbeit: Holger Büttner · Simon Pertschy Florian Bürkle · Volker Schmied
Ingrid Mackinger · Desen Dayan
Kunst: Sasha Waltz, Berlin
Mitarbeit: Gitti Scherer
Fachberater: Radialsystem V
Mitarbeit: Jochen Sandig

Preis

Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Arthur Numrich · Werner Albrecht
Tiemo Klumpp
Statik: ahw ingenieure GmbH
Mitarbeit: Eric Helter
Kunst: Prof. Stephan Balkenhol, Karlsruhe
Mitarbeit: Ulrich Wolff

Preis

meck architekten, München
Prof. Andreas Meck
Mitarbeit: Wolfgang Amann · Axel Frühauf
Karl Bachhammer
Statik: Sailer · Stepan und Partner GmbH
Grafik: büro uebele visuelle kommunikation

Anerkennng

BP Architectures, Paris
Ignacio Prego
Mitarbeit: Matthias Moffend · Thomas Schinko
Kunst: Xavier Veilhan, Paris
Mahaut Vitto de Kerraoul · Videta Greimer
Toni Regzzoni · Vincent Germand

Anerkennng

BIG CPH, Valby, Copenhagen
Thomas Christofferson · Jakob Henke
Ji Young Joon
Statik: Schlaich · Bergermann und Partner
Prof. Mike Schlaich
realities: united GmbH studio of art and architecture, Berlin
Jan Edler · Tim Edler
Mitarbeit: Deana Juskys · Erik Levander
Daniel Mock
Verfahrensart
Nicht offener interdisziplinärer Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren

Wettbewerbsaufgabe
Der Deutsche Bundestag hat am 9. November 2007 beschlossen, dass die Bundesrepublik Deutschland zum Gedenken an die friedliche Revolution im Herbst 1989 und an die Wiedergewinnung der staatlichen Einheit ein Denkmal der Freiheit und Einheit Deutschlands errichtet. Das Denkmal soll als nationales Symbol in der Mitte der deutschen Hauptstadt errichtet werden. Als Standort wurde der Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. auf der Schlossfreiheit festgelegt. Bereits 2009 wurde hierfür ein Wettbewerb durchgeführt. Von den 532 eingereichten Arbeiten wurde keine ausgewählt, die Preisrichter forderten den Wettbewerb neu auszuschreiben (s.a. der Gastkommentar von Prof. Dr. Falk Jaeger in wa 6/2009). Der Deutsche Bundestag hat sich in mehreren Beschlüssen mit dem Thema beschäftigt. In der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien wurde im Juli 2009 die Zielsetzung des Denkmals noch einmal eingegrenzt und präzisiert:
- Die Erinnerung an die friedliche Revolution im Herbst 1989 und die Wiedererlangung der deutschen Einheit soll künstlerischer Schwerpunkt des Freiheits- und Einheitsdenkmals sein.
- Der Beitrag der Leipziger Bürger soll mit einem eigenen Denkmal gewürdigt werden.
- Das in der Nähe liegende Deutsche Historische Museum wird eine zusätzliche, breite Information ermöglichen. Hier werden die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung 1990 im Zusammenhang der gesamten Geschichte der Freiheits- und Einheitsbewegung in Deutschland dargestellt.

Competition assignment
The Bundestag decided in 2007 to erect a Free dom and Unity Memorial in Berlin at the plinth of the former monument for Kaiser Wilhelm I. The competition of 2009 had 532 participants, but no entry was selected. The jury demanded a new competition (guest commentary by Prof. Dr. Falk Jaeger in wa 6/2009). In July 2009 the objective has been specified: The memory of the peaceful revolution of autumn 1989 and the reinstatement of Germany’s unity shall be the artistic focus. The contribution of Leizig’s citizens shall be honoured with a separate monument.

Fachpreisrichter
Prof. Dr. h.c. mult. Meinhard von Gerkan, Hamburg (Vors.)
Monica Bonvicini, Berlin
Prof. Else Gabriel, Berlin
Matthias Flügge, Berlin
Prof. Katharina Fritsch, Düsseldorf
Werner Schaub, Heidelberg
Silvia Schellenberg-Thaut, Leipzig
Prof. Arno S. Schmid, Neu-Ulm

Sachpreisrichter
Wolfgang Börnsen, MdB, Deutscher Bundestag
Wolfgang Thierse, MdB, Deutscher Bundestag
Patrick Kurth, MdB, Deutscher Bundestag
Bernd Neumann, MdB, Bundesregierung für Kultur und Medien
Rainer Bomba, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
André Schmitz, Senatskanzlei Berlin
Günther Nooke, Initiative Freiheits- und Einheitsdenkmals
Ralf Poss, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig die drei preisgekrönten Arbeiten einer Überarbeitung zu führen.

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