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Feuerwache 1 , Nürnberg/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2010930
Tag der Veröffentlichung
27.05.2009
Aktualisiert am
01.06.2013
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten sowie Landschaftsarchitekten in Zusammenarbeit mit Architekten
Beteiligung
31205 Arbeiten
Auslober
Koordination
stm°architekten Stößlein · Mertenbacher · Gebelein, Nürnberg
Bewerbungsschluss
27.05.2009
Abgabetermin
14.08.2009
Abgabetermin Pläne
14.08.2009
Abgabetermin Modell
21.08.2009
Preisgerichtssitzung
02.10.2009

September 2017 - Zwischenstand des Projekts

1. Preis: Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
Den Wettbewerb um den Neubau der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Nürnberg haben Bär Stadelmann Stöcker Architekten im Oktober 2009 gewonnen. Sie haben den Bauauftrag erhalten und wurden mit sämtlichen Leistungsphasen beauftragt. Der Spatenstich war am 14.10.2016. Nach vorbereitenden Maßnahmen erfolgte der Baubeginn Rohbau und Erdarbeiten Anfang Januar 2017. Die Fertigstellung des gesamten Gebäudes soll Anfang August 2019 stattfinden. Die Nutzungsaufnahme ist für Anfang November 2019 geplant. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf haben sich Veränderungen hinsichtlich der Funktionalität der Feuerwache ergeben, die weiter optimiert wurde. Dazu gehört beispielsweise eine vom Hof erreichbare Tiefgaragenzufahrt und eine veränderte Lage des Übungsturms ebenso wie das Um-organisieren von Nutzungseinheiten im Obergeschoss hinsichtlich des Alarmablaufes. Außerdem wurden die Technikflächen auf dem Dach erweitert. Es erfolgte eine komplexere Unterkellerung/Gründung und Lastabtragung auf bestehenden, unter dem Grundstück liegenden Regenüberlaufbecken.

1. Preis

bss Bär Stadelmann Stöcker Architekten, Nürnberg
Friedrich Bär, Bernd Stadelmann, Rainer Stöcker
Mitarbeit:
Michael Brand, Marco Eberhardt

L.Arch.:
ver.de landschaftsarchitektur, Freising
Jochen Rümpelein

2. Preis

Schulz und Schulz Architekten GmbH, Leipzig
Ansgar Schulz, Benedikt Schulz

L.Arch.:
Rehwald Landschaftsarchitekten, Dresden
Till Rehwald

3. Preis

Pussert Kosch Architekten, Dresden
Dirk Pussert, Achim Kosch
Mitarbeit:
Roswitha Börner, Christian Kroll, Susi Wittber, Lars Wobar, Matthias Dalitz

4. Preis

Atelier für Baukunst DI Wolfgang Ritsch, Dornbirn
Mitarbeit:
Andreas Johannes Bösch, Jan Markus Ludwig, Anna Friedrich, Johannes Ritsch

Statik:
merz, kley partner GmbH, Dornbirn

Bauphysik:
Herz & Lang Ing.-Büro für Energie, Weitnau

HLS:
GMI Ingenieurbüro Messner, Dornbirn
Peter Messner

Modell:
Matthes Modellbau, München

Ankauf

dasch zürn architekten, Stuttgart
Helmut Dasch, Joachim Zürn, Kay von Scholley
Mitarbeit:
Anita Brajdic, Joachim Ziligen

Ankauf

GMS Freie Architekten Seitz · Heinz · Rupf-Bolz · Schmitz · Kathan, Isny/ Allgäu
Seitz, Heinz, Rupf-Bolz, Schmitz, Kalhan
Edwin Heinz

L.Arch.:
Baron Landschaftsarchitekt, Ulm
Hans Jürgen Baron
Mitarbeit:
Stefan Langer

Tragwerk:
Planungsbüro Dobler, Kaufbeuren
Stefan Morlok

Bauphysik:
ITA, Wiesbaden, Elmar Sälzer

Modell:
Gerhart Kindermann, Isny

Ankauf

Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
Mitarbeit:
Frank Heinen, Marga Schimmelpfeng

Modell:
Stefan Hirschfelder
Verfahrensart
Begrenzt offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 28 Teilnehmern zuzüglich 12 Einladungen

Wettbewerbsaufgabe
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau der Feuerwache 1 der Berufsfeuerwehr Nürnberg mit den dazugehörigen Freiflächen. Der Neubau ist als Ersatz für die bestehende Feuerwache 1 in der Reutersbrunnenstrasse auf einem Baufeld an der Maximilian-, Reutersbrunnen- und Mannertstrasse geplant. Auf dem Gelände befindet sich derzeit ein Gleislager der Verkehrsbetriebe Nürnberg. Ein Teil des Geländes ist mit einem unterirdischen Regenwassersammler unterbaut.
Die Feuerwache umfasst Räumlichkeiten für den Wachbetrieb, Stellplätze für rund 50 Feuerwehrfahrzeuge, Außenflächen für den Übungsbetrieb mit einer Eigenbedarfstankstelle, Sondergerätelager, Schreinerei Betriebswerkstätten für Schreiner- und Schlosserarbeiten, sowie Räume für Chemieschutz, Nachrichtentechnik, Messtechnik, für den Feuerwehrsanitätsdienst und den Bevölkerungsschutz.
Das Grundstück der Feuerwache wird dreiseitig von Straßen umgeben und liegt aufgrund der Nachbarschaft zur Maximilianstraße und zur Fürther Straße am verkehrlichen Schwerpunkt des westlichen Teils der Stadt. Die Grundstücksfläche beträgt rund 11.500 m2. Die Hauptzufahrt bzw -ausfahrt über die Reutersbrunnenstraße wird aus Sicht der Feuerwehr bevorzugt, sie ist aber auch über die Mannertstraße möglich, nicht aber über die Maximilianstraße.
Die Garagenstellplätze, die aus betrieblichen Gründen ein direktes Ausrücken auf die Straße erfordern, können sowohl längs der Reutersbrunnen-, als auch längs der Mannertstraße, bzw. an beiden Straßen, nicht aber an der Maximilianstraße angeordnet werden. Da ein direktes Ausrücken von Einsatzfahrzeugen auf die öffentliche Verkehrsfläche entlang der Reutersbrunnenstrasse für problematisch erachtet wird, dieses aber von der Feuerwehr aus einsatztaktischen Gründen für mindestens 12 Einsatzfahrzeuge für unerlässlich gehalten wird, ist die Lage der betreffenden Stellplätze besonders sorgfältig abzuwägen.

Competition assignment
Object of the competition is the new building for the Fire Brigade 1 on the premises at the Maximilian-, Reutersbrunnen- and Mannertstrasse. A part of the site has a foundation of a subterraneous rainwater collector. The premises of the fire station comprise rooms for on-duty personnel, carports for 50 fire trucks, outdoor areas for training purposes and a petrol station for inhouse use, storage for special equipment, joinery, workshops for wood- and metalwork, rooms for chemical and civil protection, communication and measurement engineering and the fire brigade ambulance. The plot area is 11.500 m2 and is surrounded by the above-mentioned roads. The main access should be from the Reutersbrunnen Strasse. The carports should be situated along the Reutersbrunnen- or Mannertstrasse. 12 emergency vehicles have to be able to move out from the Reutersbrunnen Strasse, so the situation of the respective carports has to be considered carefully.

Fachpreisrichter
Ludwig Wappner, München (Vors.)
Wolfgang Baumann, Nürnberg
Rüdiger Baumann, Berlin
Prof. Anne Beer, München/Weiden
Johann Berger, Freising
Bernd Zimmermann, Ludwigsburg

Sachpreisrichter
Horst Förther, Nürnberg
Anita Wojciechowski, Nürnberg
Joachim Thiel, Nürnberg
Jürgen Wolff, Nürnberg
Prof. Dr. Hartmut Beck, Nürnberg

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, für die weitere Entwicklung und Ausarbeitung des Projektes die Arbeit mit dem 1. Preis zu Grunde zu legen.

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