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Europäische Zentralbank , Frankfurt am Main/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2007878
Tag der Veröffentlichung
13.02.2004
Aktualisiert am
01.01.2015
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Beteiligung
370 Arbeiten
Auslober
Koordination
ANP – Architektur- und Planungsges. mbH, Kassel
Bewerbungsschluss
20.01.2003
Abgabetermin
01.06.2003
Preisgerichtssitzung
29.08.2003
Abgabe 2. Phase
01.12.2003
Preisgerichtssitzung 2. Phase
13.02.2004
Fertigstellung
Frühjahr 2014

Januar 2015 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Der Entwurf des Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)au für den Neubau der Europäischen Zentralbank in Frankfurt kombiniert den liegenden Hallenbaukörper der denkmalgeschützten Großmarkthalle mit einem rund 185 Meter hohen spektakulär verdrehten Doppel-Büroturm. Ein Eingangsbauwerk verbindet diese beiden Elemente zu einem Gebäudekomplex von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Das turmhohe gläserne Atrium zwischen den zwei Bürotürmen schafft mit Brücken, Stegen und Plattformen eine vertikale Stadt mit Straßen und Plätzen. Die halb öffentlichen und kommunikativen Funktionen sind in der ehemaligen Großmarkthalle untergebracht. Mit dem außergewöhnlichen Atrium und dem sichtbaren Stahltragwerk stellt das EZB-Gebäude einen neuen Hochhaustypus dar. Das architektonische Konzept der EZB besteht darin, einen monolithischen Block vertikal zu zerschneiden, auseinanderzuschieben, zu drehen und den dabei entstandenen Zwischenraum mit mehreren gläsernen Atrien zu füllen. Das Atrium ist durch Verbindungs- und Umsteigeebenen horizontal in drei Abschnitte unterteilt. Hier laufen alle vertikalen Erschließungswege zusammen – wie Stadtplätze laden sie zur Kommunikation ein. Die geplanten „hängenden Gärten“ sorgen für ein angenehmes Raumklima, Aufzüge und Treppen verbinden diese Plätze mit den Büros und den Kommunikationsbereichen der Großmarkthalle...

>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

1. Preis

COOP HIMMELB(L)AU Wolf D. Prix & Partner ZT GmbH, Wien
Wolf D. Prix · Helmut Swiczinsky +
Wolfdieter Dreibholz
Team Phase 1: Wolf D. Prix · Frank Stepper
Hartmut Hank · Tom Wiscombe
Martin Konrad · Stefan Laub · Wolfgang Fiel
Lukas Kulnig · Monika Lyzycka
Anne-Charlotte Malterre-Barthes · Stefan Meier
Rafal Paszenda · Thorsten Rolek
Team Phase 2: Wolf D. Prix · Frank Stepper
Hartmut Hank · Tom Wiscombe
Karin Miesenberger
Martin Konrad · Stefan Laub
Henning Fritsch · Kathrin Harder
Silke Jörgenshaus · Monika Lyzycka
Rafal Paszenda · Jakob Przybylo
Tragwerk: Bollinger + Grohmann, Frankfurt / Wien
Klaus Bollinger · Arne Künstler
Energie/Klima: Arup GmbH, Berlin, Brian Cody
Brandschutz: Ziller ASS GmbH, Frankfurt / M.
Heino Lorenzen
Flächenber.: Letzbor Bauengineering, Wien
Martin Fross

2. Preis

Schweger & Partner Architekten, Hamburg
Prof. Peter P. Schweger · Hartmut Reifenstein
Wolfgang Schneider
Mitarbeit: Jens-Peter Frahm · Mark Schüler
Christine Neuhoff · Alice Kriegel
TGA: IC-Ingenieur Consult, Frankfurt/Main
Statik: Schüßler Plan, Berlin
L.Arch.: Prof. Gustav Lange

3. Preis

54f architekten, Darmstadt
in Kooperation mit
T.R. Hamzah & Yeang Sdn. Bhd., Malaysia
Prof. Johann Eisele
Manocheher Seyed Mortazavi · Claus Staniek
Bettina Wirth
Mitarbeit: Markus Dröge · Günseli Güler
Olaf Schüler · Can Bulgu · Petra Langer
Tilmann Sick · Tanja Wiebel
Tragwerk: Weischede · Herrmann und Partner, Stuttgart
Klima: TRANSPLAN, Stuttgart, Stefan Holst
Brandschutz: Tichelmann + Barillas, Darmstadt
Karsten Tichelmann
L.Arch.: 54f architekten + ingenieure
mit Prof. Dr. Jörg Dettmar, Darmstadt
Modellbau: transformer büro für gestaltung, Darmstadt
Hans v. Bauer
Verfahrensart
Begrenzt offener zweiphasiger Städtebau- und Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem internationalen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 80 Teilnehmern in der ersten Phase und 12 Teilneh

Wettbewerbsaufgabe
Die neuen Gebäude der EZB sollen auf dem Gelände der /Großmarkthalle errichtet werden, das die EZB im März 2002 von der Stadt Frankfurt am Main erworben hat. Das im Osten der Stadt am Main gelegene Areal umfasst eine Fläche von 120.000 m². Auf diesem Gelände sollen 2.500 Arbeitsplätze untergebracht werden, wobei für die Büroräume und Sonderflächen eine Hauptnutzfläche von ca. 100.000 m² vorgesehen ist, zuzüglich der Flächen für erforderliche Parkplätze und technische Einrichtungen.
Der neue Standort soll den Erfordernissen einer modernen Zentralbank des 21. Jahrhunderts für das erweiterte Euro-Währungsgebiet gerecht werden. Die Gestaltung soll die Werte widerspiegeln, die für die Tätigkeit der EZB von entscheidender Bedeutung sind. Transparenz, Integrität, hervorragende Leistung und Effizienz sind zum Ziel gesetzt.
Die Entwürfe sollten die Geschichte des Ortes widerspiegeln und sich städtebaulich in die unmittelbare Nachbarschaft und das Stadtbild Frankfurts einfügen. Die Großmarkthalle, die in den Jahren 1926 bis 1928 von dem Architekten Martin Elsässer erbaut wurde, steht unter Denkmalschutz, und ihr Erscheinungsbild soll im Wesentlichen erhalten bleiben. Das neue EZB Gebäude soll zunächst für 2.500 Arbeitsplätze konzipiert werden.
Die eingereichten Entwürfe sollten auch berücksichtigen, dass das Gelände zwischen zwei wichtigen offenen Flächen liegt, die zentrale Komponenten des Stadtentwicklungsplans der Stadt Frankfurt sind. Das Gelände grenzt an den städtischen „GrünGürtel“ und liegt unmittelbar am Main. Die Stadtplaner beabsichtigen, die begrünten Uferzonen, die der Öffentlichkeit auf beiden Seiten des Mains zugänglich sind, zu erweitern bzw. fortzuführen.

Preisrichter:
Lucas Papademos, Vizepräsident EZB (Vors.)
Françoise-Hélène Jourda (Stellv. Vors.), Paris
Oriol Bohigas, Barcelona/Spanien
Kees Christiaanse, Rotterdam/Niederlande
Craig Dykers, Oslo/Norwegen
Michael Wilford, London/Großbritannien
Martha Schwartz, Boston/USA
Liam Barron, Central Bank of Ireland
Sirkka Hämäläinen, EZB
Yves Mersch, Banque centrale du Luxembourg
Hanspeter K. Scheller, ECB
Ernst Welteke, Deutsche Bundesbank
Edwin Schwarz, Stadt Frankfurt

Die 3 Preisträger werden der EZB im September 2004 ihre überarbeiteten Entwürfe vorstellen. Die Entscheidungsträger der EZB werden dann den Auftrag vergeben.

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