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  • Erweiterung Kreismuseum
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  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
    Copyright: Eugen Eslage, Ibbenbüren
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
    Copyright: Eugen Eslage, Ibbenbüren
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
    Copyright: Eugen Eslage, Ibbenbüren
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
    Copyright: Eugen Eslage, Ibbenbüren
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
  • 2. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten, Hamburg
  • 3. Preis: HEP Architekten, Buxtehude

Erweiterung Kreismuseum , Syke/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2014263
Tag der Veröffentlichung
30.05.2016
Aktualisiert am
28.05.2021
Verfahrensart
Offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
Europäischer Wirtschaftsraum
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekt*innen
Beteiligung
115 Arbeiten
Auslober
Koordination
büro luchterhandt stadtplaner architekten landschaftsarchitekten, Hamburg
Abgabetermin
26.07.2016
Preisgerichtssitzung
15.09.2016
Fertigstellung
6/2020

Fotos/Photographs: Eugen Eslage, Ibbenbüren

Bauherr/Client: Landkreis Diepholz

Projektdaten/Technical Data
Planungszeit: 10/2016 – 6/2018
Bauzeit: 6/2018 – 6/2020
Hauptnutzfläche (HNF): 455 m2
Bruttogrundgläche (BGF): 640 m2
Brutto-Rauminhalt (BRI): 3.800 m3
Kosten: 3.475.000 €

Standort/Location: Herrlichkeit 65, 28857 Syke

Architektur/Architecture
Freitag Hartmann Architekten, Berlin
Christian Hartmann
Mitarbeit: Vanessa Mader · Sara Tsouvalla · Tobias Vogel · Jonas Güldenberg · Svenja Krist

Bauleitung : AJS-Architekten, Jürgen Schlake, Syke

Landschaftsarchitektur
Fugmann & Janotta, Reinhard Busch, Berlin
mit Horeis und Blatt, Bremen

Fachplaner/Engineers
Tragwerksplanung: ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin
TGA-Planung: Ingenieurbüro Ahrens GmbH, Oldenburg
ELT-Planung: Büro Pachaly, Riede

Beteiligte Hersteller u.a.
Fassade: ABC-Klinkergruppe
Klinker- u. Keramikwerke: A. Berentelg & Co. KG
Oberlicht: LAMILUX GmbH & Co. KG
Sonnenschutz: Warema Renkhoff SE
Aufzug: Kone GmbH
Metalldecke: Lindner AG

Museumserweiterung für den Goldhort von Gessel

Balance zwischen Eigenständigkeit und Einfügung.
Bei archäologischen Grabungen entlang der Nordeuropäischen Erdgasleitung wurde im April 2011 der bronzezeitliche Goldhort von Gesell gefunden. Da es sich bei dem 3300 Jahre alten Fund um einen der bedeutendsten Mitteleuropas handelt, wurde ein europaweiter Wettbewerb ausgelobt. Von den über 100 Arbeiten wurde 2016 der Entwurf von Freitag Hartmann Architekten mit dem ersten Preis ausgezeichnet und im Sommer 2020 weitgehend unverändert fertig gestellt.
Ziel des Konzepts war der Besonderheit des zentralen Exponats Ausdruck zu verleihen und gleichzeitig das Haus zum selbstverständlichen Teil des bestehenden Ensembles werden zu lassen. Das Kernstück des Kreismuseums, ein Backsteinbau aus den 70/80er Jahren von Bauernhäusern und Scheunen umgeben, erhält einen weiteren, tradierte Formen und Materialien neu interpretierenden monolithischen Satelliten.
Selbstbewusst in den Wald gestellt, entfaltet der skulpturale Baukörper durch Höhe und Form bereits bei der Annäherung an das Museumsgelände eine eigene Zeichenhaftigkeit und Präsenz. Die einheitliche, das gesamte Haus umfassende Haut aus Ziegeln verleiht dem Bau einen „archaische Anmutung und verbindet es mit seiner Nachbarschaft.
Die Split-Level-Verbindung zwischen der bestehenden Museumsebene, dem Multifunktions- und dem Ausstellungsraum schafft eine räumlich reizvolle Verbindungssituation. Das Oberlicht erzeugt eine introvertierte Atmosphäre, definiert den Standort des Goldhortes und schafft eine angenehme diffuse Ausleuchtung des frei nutzbaren Raumes. Das Multifunktionsgeschoss mit starkem Bezug zu den Niederungen des Hachetals schiebt sich unter die Ausstellungsfläche und nutzt die topographische Situation des abfallenden Geländes. Die Gebäudeöffnungen bieten ausgewählte Blicke und inszenieren den Übergang in die umgebende Landschaft, Wald und Hachetal.
Mit strukturierenden, in das Gelände eingebetteten Sitzstufen und der südorientierten Eingangsterrasse fügt sich das Haus in Landschaft und Natur ein.
(Christian Hartmann)


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April 2018 – Zwischenbericht des Projekts

1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
Während der Ausgrabungen im Rahmen des Baus der nordeuropäischen Erdgas-Leitung wurde unweit der Stadt Syke ein 1,8 kg schwerer Goldschatz der Bronzezeit entdeckt. Der Fund ist der größte bekannte bronzezeitliche Goldfund in Norddeutschland und Anlass für die Erweiterung des bestehenden Kreismuseums Syke. Im Mittelpunkt des Museumskonzepts steht die anschauliche Präsentation des alltäglichen Lebens von der Steinzeit bis an die Schwelle der Gegenwart.
Ziel des Wettbewerbs war es, einen charakteristischen Erweiterungsbau für das Kreismuseum in Syke zu erhalten. Er sollte nicht nur ausgewählte Originale des Schatzes, sondern auch die wissenschaftlichen Ausgrabungs- und Forschungsmethoden sowie deren Ergebnisse in zeitgemäßer Form präsentieren.
Der Erweiterungsbau, der über ein Bestandsgebäude erschlossen und an die vorhandene Ausstellung angebunden wird, soll das bestehende Ensemble des Kreismuseums sinnvoll ergänzen und sich dabei gleichzeitig von den historischen Gebäuden abheben. Insgesamt umfasst die zu planende Erweiterung rund 400 m2 Nutzfläche.
Diesen Wettbewerb haben Freitag Hartmann Architekten GmbH aus Berlin im September 2016 gewonnen. Sie haben den Bauauftrag erhalten und wurden mit den Leistungsphasen 2-7 betraut; für die weiteren konnten sie eine örtliche Bauleitung gewinnen.
Der Baubeginn erfolgt im April 2018. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2019 geplant.
Gegenüber der Wettbewerbsplanung wird es keine wesentlichen Änderungen geben.

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Fotos und Planmaterial des fertiggestellten Projekts:

  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
  • Lageplan
  • Grundriss EG
  • Grundriss OG
  • Schnitt
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
    Copyright: Eugen Eslage, Ibbenbüren
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
    Copyright: Eugen Eslage, Ibbenbüren
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
    Copyright: Eugen Eslage, Ibbenbüren
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
    Copyright: Eugen Eslage, Ibbenbüren
  • Lageplan
  • Grundriss EG
  • Grundriss OG
  • Schnitt

1. Preis

Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
Christian Hartmann, Jonas Güldenberg, Vanessa Mader, Svenja Krist
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin
  • 1. Preis: Freitag Hartmann Architekten GmbH, Berlin

2. Preis

Fehlig Moshfeghi Architekten, Hamburg
Mehdi Moshfeghi, Niels-Arne Fehlig, Aurel Amzai, Myriam Mäckelmann, Sameh Jarrar
  • 2. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten, Hamburg
  • 2. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten, Hamburg
  • 2. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten, Hamburg
  • 2. Preis: Fehlig Moshfeghi Architekten, Hamburg

3. Preis

HEP Architekten, Buxtehude
Thorge Evers, Heike Evers, Henrike Fuhrhop, Ulrike Wenghöfer
  • 3. Preis: HEP Architekten, Buxtehude
  • 3. Preis: HEP Architekten, Buxtehude
  • 3. Preis: HEP Architekten, Buxtehude
  • 3. Preis: HEP Architekten, Buxtehude

Anerkennung

ChiaraSystem Ltd., Berlin
Marcel Backhaus
  • Anerkennung: ChiaraSystem Ltd., Berlin
  • Anerkennung: ChiaraSystem Ltd., Berlin
  • Anerkennung: ChiaraSystem Ltd., Berlin
  • Anerkennung: ChiaraSystem Ltd., Berlin

Anerkennung

Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
Ferdinand Heide, Claudia Zimmermann
  • Anerkennung: Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
  • Anerkennung: Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main

Anerkennung

krampulz meyer architekten, Stuttgart
Michael Meyer, Benjamin Krampulz, Tobias Finckh

Fachplaner:
Engelsmann Peters GmbH, Stuttgart
Prof. Dr. Stephan Engelsmann, Prof. Dr. Stefan Peters, Christoph Dengler
  • Anerkennung: krampulz meyer architekten, Stuttgart
  • Anerkennung: krampulz meyer architekten, Stuttgart
  • Anerkennung: krampulz meyer architekten, Stuttgart
  • Anerkennung: krampulz meyer architekten, Stuttgart

Anerkennung

Li-Pe Architekten, Stutttgart
Andre Gabriel Peric, Hyoung Jun Lim
  • Anerkennung: Li-Pe Architekten, Stutttgart
  • Anerkennung: Li-Pe Architekten, Stutttgart
Verfahrensart
Offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Während der Ausgrabungen im Rahmen des Baus der Nordeuropäischen Erdgas-Leitung wurde unweit der Stadt Syke, ein 1,8 kg schwerer Goldschatz der Bronzezeit entdeckt. Der Fund ist der größte bekannte bronzezeitliche Goldfund in Norddeutschland und Anlass für die Erweiterung des bestehenden Kreismuseums Syke.
Im Mittelpunkt des Museumskonzepts steht die anschauliche Präsentation des alltäglichen Lebens von der Steinzeit bis an die Schwelle der Gegenwart, wobei der Bewahrung des regionalen kulturellen Erbes der vergangenen 200 Jahre besondere Bedeutung zukommt.
Ziel des Wettbewerbs ist es, einen charakteristischen Erweiterungsbau für das Kreismuseum in Syke zu erhalten. Er soll nicht nur ausgewählte Originale des Schatzes, sondern auch die wissenschaftlichen Ausgrabungs- und Forschungsmethoden sowie deren Ergebnisse in zeitgemäßer Form präsentieren. Der Erweiterungsbau, der über ein Bestandsgebäude erschlossen und an die vorhandene Ausstellung angebunden wird, soll das bestehende Ensemble des Kreismuseums sinnvoll ergänzen und sich dabei gleichzeitig von den historischen Gebäuden abheben. Insgesamt umfasst die zu planende Erweiterung rund 400 m2 Nutzfläche.

Competition assignment
During the excavations of the construction of the North European gas pipeline, a 1,8-kg gold treasure of the Bronze Age was discovered near Syke, promping the extension of the District Museum Syke. The new extension with overall 400 m2 floor space shall be linked to the existing museum and shall complement it, but shall stand out from the historic buildings.

Fachpreisrichter*innen
Christian Schmitz, Münster (Vors.)
Mischa Flaspöhler, Landkreis Diepholz
Regina Kohlmayer, Stuttgart
Gregor Sunder-Plassmann, Kappeln

Sachpreisrichter*inne n
Cord Bockhop, Landkreis Diepholz
Dr. Ralf Vogeding, Kreismuseum Syke
Dr. Dr. Wolfgang Griese, Landkreis Diepholz

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt, die mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arbeit zu beauftragen.
Erweiterung Kreismuseum Syke
Auslober
Landkreis Diepholz
Niedersachsenstr. 2, 49356 Diepholz
Wettbewerbsbetreuung
büro luchterhandt stadtplaner architekten landschaftsarchitekten
Daniel Luchterhandt, Ina Seibert , Anna-Lena Schüsler
Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg
Tel. +49 (0) 40 / 70708070
Fax +49 (0) 40 / 707080780
bewerbung@luchterhandt.de
www.luchterhandt.de
Wettbewerbsaufgabe
Während der Ausgrabungen im Rahmen des Baus der Nordeuropäischen Erdgas-Leitung (NEL) wurde im April 2011 im Landkreis Diepholz, bei Gessel, unweit der Stadt Syke, ein 1,8 kg schwerer Goldschatz der Bronzezeit entdeckt. Ein Archäologenteam barg den sog. Gesseler Goldhort, der insgesamt 117 Objekte umfasst. Der Fund ist der größte bisher bekannte bronzezeitliche Goldfund in Norddeutschland und Anlass für die Erweiterung des seit 1937 bestehenden Kreismuseums Syke, welches das kultur- und alltagsgeschichtliche Museum des Landkreises Diepholz ist.
Ziel des Wettbewerbs ist es, einen charakteristischen Erweiterungsbau für das Kreismuseum in Syke zu erhalten. Er soll nicht nur ausgewählte Originale des Schatzes, den gesamten Hort in Repliken und einen Großteil der
Pipelinefunde aus dem Landkreis Diepholz, sondern auch die wissenschaftlichen Ausgrabungs- und Forschungsmethoden sowie deren Ergebnisse in zeitgemäßer Form präsentieren. Der Erweiterungsbau, der über ein Bestandsgebäude erschlossen und an die vorhandene Ausstellung angebunden wird, soll das bestehende Ensemble des Kreismuseums sinnvoll ergänzen und sich dabei gleichzeitig von den historischen Gebäuden abheben.
Neben den Ausstellungsflächen, für die bereits ein erstes Museumskonzept entwickelt wurde, beheimatet der Anbau auch ein Forscherlabor, in dem Museumsgäste selbst tätig werden können. Insgesamt umfasst die zu planende Erweiterung rund 400 qm Nutzfläche. Der Kostenrahmen für die Kostengruppen 300 bis 500 beläuft sich auf rund 1,48 Mio. Euro (brutto).
Wettbewerbsart
Der Wettbewerb wird als offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb ausgelobt. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die Regelungen der RPW 2013 zugrunde. Die RPW 2013 ist, sofern nicht ausdrücklich Abweichungen formuliert sind, ohne die Anlagen I bis VII zur RPW Bestandteil der Auslobung
Teilnehmer/Zulassungsbereich
Teilnahmeberechtigt ist, wer nach den Gesetzen der Länder (in den EWR-Mitgliedsstaaten sowie in der Schweiz) berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architektin/Architekt zu tragen oder nach den einschlägigen EG-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architektin/Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen Verantwortlichen mit entsprechender Qualifikation benennen.
Termine
Schriftliche Rückfragen bis 07. 06. 2016
Rückfragenkolloquium 14. 06. 2016
Abgabe Pläne und Modell (Poststempel) 27. 07. 2016
Preisgerichtssitzung (vorauss.) 14. 09. 2016
Preise
1. Preis euro 8.000
2. Preis euro 6.000
3. Preis euro 4.000,
4. Preis euro 2.500
Anerkennungen insgesamt euro 2.500
Gesamtpreissumme netto euro 23.000
Registrierung
Für den Download der Unterlagen und den Versand des Rückfragenprotokolls ist eine Registrierung unter www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/5042/
erforderlich

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