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Entwicklungsbereich Krampnitz, Randpark und Pufferzone , Potsdam/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2033693
Tag der Veröffentlichung
02.03.2022
Aktualisiert am
12.01.2023
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Teilnehmer
Landschaftsarchitekt*innen
Auslober
Koordination
gruppe F Landschaftsarchitekten, Berlin
Bewerbungsschluss
28.03.2022 10:00
Abgabetermin
22.07.2022
Preisgerichtssitzung
06.09.2022
Ausstellung
12.12.2022 bis 05.01.2023

Wie lautet der letzte Buchstabe von "aktuell"?

1. Preis

Atelier Loidl Landschaftsarchitekten, Berlin

2. Preis

bbzl böhm benfer zahiri landschaften städtebau architektur, Berlin

3. Preis

WES LandschaftsArchitektur, Hamburg
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013 und VgV (§ 74) mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
In Krampnitz entsteht an der Schnittstelle zwischen Potsdam und Berlin auf einem ehemaligen Kasernenareal ein komplett neues Stadtquartier für rund 10.000 Menschen. Der Ort liegt eingebettet in die Potsdamer Kulturlandschaft zwischen dem Krampnitzsee, dem Fahrlander See und der Döberitzer Heide. Neben dem dringend benötigten Wohnraum schafft der Entwicklungsträger Potsdam im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam zudem Schulen, Kitas und weitere Infrastruktureinrichtungen sowie Raum für Geschäfte und weiteres Gewerbe mit einem Potenzial von bis zu 3.000 Arbeitsplätzen. Die ersten Bewohner*innen werden bereits im Jahr 2024 in sanierte Gebäude des denkmalgeschützten Bestandes einziehen.

Bei der Entwicklung des neuen Stadtquartiers kommen zukunftsweisende Lösungen aus den Bereichen Stadtentwicklung, Mobilität und Energieversorgung zum Einsatz. Die Entwicklung des 140 Hektar großen Geländes folgt einem aus einem Wettbewerb hervorgegangenen städtebaulichen Masterplan. So entsteht in Krampnitz ein grünes und autoarmes Stadtquartier, in dem die Menschen neben einem gut ausgebauten Fuß- und Radwegenetz viele weitere attraktive Mobilitätsangebote vorfinden, die echte Alternativen zum eigenen Auto darstellen. Mit der zentralen Unterbringung von PKWs in Quartiersgaragen und der Gestaltung von Grünflächen, Parks und Stadtplätzen stehen den künftigen Bewohner*innen Räume für vielfältige Nutzungen – wie Spiel, Sport, und Erholung, zur Verfügung.

Der ca. 11,5 Hektar umfassende Randpark und die angrenzende Pufferzone (ca. 13 Hektar) werden das neue Stadtquartier von Ost über Nord nach West umfassen und mit dem in der Mitte des Quartiers liegenden Zentralpark sowie weiteren Grünflächen das öffentliche Freiraumsystem von Krampnitz komplettieren. Um ein Übergeordnetes freiraumplanerisches Konzept für den Randpark sowie Ideen für den Übergang zur angrenzenden Pufferzone zu entwickeln, wurde ein anonymes Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Dieses richtete sich an Planungsteams bestehend aus Landschaftsarchitekt*innen und Landschaftsplaner*innen, bei Bedarf unterstützt durch Ökolog*innen, Biolog*innen, oder Bauingenieur*innen und Architekt*innen.

Im Rahmen des Wettbewerbes sollten räumliche Konzepte entwickelt werden, denen zufolge der Randpark Schauplatz für vielfältige Nutzungen ist: Dazu gehören Räume für Aufenthalt und Entspannung, Spiel- und Sporträume, Lern- und Erfahrungsräume sowie produktive Räume zum gemeinschaftlichen Gärtnern. Die Konzepte sollten zudem flexible und zukunftsfähig Lösungen entwickeln, für Themen wie den Umgang mit anfallendem Regenwasser oder die Nutzung der beim Rückbau gewonnenen Baumaterialien.

Im Übergang zwischen Randpark und Pufferzone sollten barrierebildende Landschaftselemente entworfen werden, um die dortigen sensiblen Naturbereiche vom Menschen und seinen Haustieren zu schützen. Gleichzeitig war es Aufgabe, die Qualitäten dieses spannungs- vollen Nebeneinanders von Parkgestaltung und angrenzendem ökologisch wertvollen Landschaftsraum gestalterisch herauszuarbeiten.

Jury
Prof. Undine Giseke (Vorsitz)
Gero Heck
Prof. Stephan Lenzen
Christian Ranck
Ole Saß
02/03/2022    S43

Deutschland-Potsdam: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

2022/S 043-112347

Wettbewerbsbekanntmachung

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Entwicklungsträger Potsdam GmbH, Treuhänder der Stadt Potsdam

Postanschrift: Pappelallee 4

Ort: Potsdam

NUTS-Code: DE404 Potsdam, Kreisfreie Stadt

Postleitzahl: 14469

Land: Deutschland

E-Mail: vergabe@propotsdam.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.krampnitz.de/
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YSBRURT/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YSBRURT
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Entwicklungsträger Potsdam als Treuhänder der Stadt Potsdam
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Stadtentwicklung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

 

Entwicklungsbereich Krampnitz, Randpark und Pufferzone - Nichtoffener Realisierungswettbewerb gem. RPW 2013 und VgV (§ 74) mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb mit 8 Teilnehmern

Referenznummer der Bekanntmachung: WB_Randpark KRA
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2)Beschreibung
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

 

Nichtoffener Ideen- und Realisierungswettbewerb für Landschaftsarchitekt:innen (federführend) in Kooperation mit Landschaftsplaner:innen. Es wird empfohlen zusätzlich Ökolog:innen, Biolog:innen, Geoökolog:innen sowie auch Bauingenieur:innen und Architekt:innen hinzuziehen.

Zur Wettbewerbsaufgabe:

Wettbewerbsgegenstand ist die Entwicklung eines Rahmenkonzeptes für den Randpark und die Pufferzone für den Entwicklungsbereich Krampnitz. Das Wettbewerbsgebiet teilt sich in Ideen- und Realisierungsteile. Weitere Informationen, siehe Anlage A1_1_WB KRA Bekanntmachung zur Wettbewerbsbekanntmachung unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YSBRURT/documents

Weitere Informationen über den Standort unter:

https://www.krampnitz.de/

Grundlage des Wettbewerbs sind:

- Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013 (RPW 2013)

- Leitfaden zur Durchführung von Wettbewerben gemäß IV 150

- Vergabeverordnung 2016 (VgV)

Dem nichtoffenen Ideen- und Realisierungswettbewerb wird ein Teilnahmeverfahren vorgeschaltet. Weitere detaillierte Angaben und Eignungskriterien sind der Anlagen A1_1_WB KRA Bekanntmachung sowie A3_WB KRA Randpark_Teilnahmeantrag_Referenzdarstellung zur Wettbewerbsbekanntmachung unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YSBRURT/documents zu entnehmen.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

 

Gesucht werden Planer:innen dieser Professionen, die Erfahrung in der Planung und Umsetzung von multifunktionalen Freiräumen nachweisen können sowie Landschaftsplaner:innen mit Erfahrungen in der ökologischen Planungsbegleitung und in der Berücksichtigung der Belange des Artenschutzes. Die Bewerber:innen müssen in der Lage sein öffentliche Baumaßnahmen durchzuführen. Die Erfahrung ist anhand von Leistungen im eigenen Büro nachzuweisen. Die endgültige Entscheidung über die Auswahl der Teilnehmenden bleibt dem Auftraggeber vorbehalten.

Allgemeine Angaben zu den Bewerber:innen/zur Bewerbergemeinschaft:

- Nennung der Teilnehmer:innen: Büroname; Ansprechpartner:in/Hauptbearbeiter:in; Adresse (Straße, PLZ, Ort, Land); Telefon; E-Mail; ggf. Internet-Adresse; Jahr der Bürogründung; Namen der Büroinhaber:innen und -partner:innen, Kammer-Nummer, Eintragungsort bzw. Name der Kammer, Datum der Kammereintragung, Zahl der Beschäftigten einschließlich der Inhaber:innen, Angaben zur Deckungssumme für Personen und sonstige Schäden der Berufshaftpflichtversicherung.

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Nennung der Professionen erforderlich.

- Nennung der beruflichen Qualifikation: Bei Auswahl zur Teilnahme am Wettbewerb wird der Nachweis der beruflichen Qualifikation schriftlich nachgefordert. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen in Form einer beglaubigten Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.

HINWEIS: Der Auftraggeber behält sich Nachforderung im vergaberechtlich zulässigen Rahmen vor.

Benennung der Kernmitglieder des Projektteams (ein nachträglicher Austausch der drei Hauptbearbeitenden (Landschaftsarchitekt:in, Bauüberwacher:in, Landschaftsplaner:in) nach Zuschlagserteilung ist nur bei gleichwertiger Qualifikation/Erfahrung und nach Prüfung durch die Auftraggeber möglich)

Ausschlusskriterien/Mindestanforderungen

Zusammensetzung des Teams:

In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerber:innen werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens

- 2 Landschaftsarchitekt:innen

- 1 Landschaftsplaner:innen/Ökolog:innen

- 1 Bauüberwacher:innen nachgewiesen,

die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.

Kriterien für die Auswahl der am Wettbewerb teilnehmenden Bewerber:innen/Bewerbergemeinschaften

Kriterium 1 - Umsatz für entsprechende Dienstleistungen

1.1 Angabe des mittleren jährlichen Umsatzes für entsprechende Dienstleistungen der federführenden Landschaftsarchitekt:innen (Planung von Freiraumflächen) der letzten 3 Jahre (2019/2020/2021)

Kriterium 2 - Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern

Die drei Hauptbearbeitenden des Teams verfügen über...

2.1 Der/die Landschaftsarchitekt:in verfügt über

2.1.1 Angabe zu Berufserfahrung als Landschaftsarchitekt:in (Diplom oder gleichwertig) in Jahren

2.1.2 Nennung eines nach 2/2012 realisierten, thematisch vergleichbaren Referenzprojektes Landschaftsarchitektur (Freiraumplanung, Grünflächen, Spiel- und Sportflächen, Urban Gardening) mit Baukosten (KG 500) netto von mind. 500.000 EUR, mit Angaben zu den Leistungsphasen (LHP 2 bis 8 (nach HOAI Freianlagen) müssen insgesamt bearbeitet worden sein).

2.2 Der/Die Bauüberwacher:in verfügt über:

2.2.1 Angabe zu Berufserfahrung Berufserfahrung als Bauüberwacher:in in Jahren

2.2.2 Nennung eines nach 2/2012 realisierten Referenzprojektes Bauüberwachung (Freiraumplanung) mit Baukosten (KG 500) netto von mind. 500.000 EUR

2.3 Der/Die Landschaftsplaner:in/ökologische Planungsbegleitung verfügt über

2.3.1 Angabe Berufserfahrung in der Planung ökologischer Projekte und/oder der ökologischen Planungsbegleitung

2.3.2 Nennung eines nach 2/2012 realisierten Referenzprojektes (ökologische Projekte/ökologische Planungsbegleitung) mit Baukosten (KG 500 netto) von mind. 200.000 EUR

Kriterium 3 - Angabe von 2 Referenzen über die Realisierung vergleichbarer Projekte

Ein Referenzprojekt ist vergleichbar, wenn es sich um einen ästhetisch anspruchsvollen, innovativen Lösungsansatz zur Vereinbarung von Gestaltung und Ökologie im Kontext urbaner Quartiere handelt.

Darstellung der Referenzprojekte:

Die Referenzprojekte sind über die Beschreibung hinaus zwingend auf jeweils max. einer Bilddatei aussagekräftig darzustellen. Es können Lagepläne, Projektfotos, Schemata, Zeichnungen, gezeigt werden.

Bewertung der Referenzprojekte:

Ein Referenzprojekt wird gewertet, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein.

b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein. Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, werden nicht gewertet.

c) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein, d. h. die Übergabe des Objektes (LPH 8) muss vor dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung gewesen sein. Die Leistungen dürfen max. 10 Jahre zurückliegen, d. h. die Übergabe des Objektes (LPH 8) an den Bauherrn darf max. 10 Jahre (nach 2/2012) zurückliegen.

d) In den Referenzprojekten müssen die Leistungsphasen 2-8 gemäß HOAI 2021 erfüllt worden sein.

Die Bewertung der Referenzprojekte hinsichtlich ästhetisch anspruchsvoller, innovativer Lösungsansätze zur Vereinbarung von Gestaltung und Ökologie im Kontext urbaner Quartiere erfolgt jeweils anhand der folgenden Kriterien:

-Gestaltqualität

-Multicodierung der Flächen

-Berücksichtigung ökologischer Belange, der Belange des Natur- und Artenschutzes

-Anwendung der Prinzipien des nachhaltigen Bauens im Sinne von Robustheit / Langlebigkeit / Pflegeextensität / ressourcenschonender Einsatz von Baumaterial

-Prozesshafter Ansatz (phasenweise Realisierbarkeit und Anpassungsfähigkeit)

-Es liegt Referenzschreiben des Auftraggebers inkl. Nennung eines Ansprechpartners vor und wurde der Bewerbung beigelegt

Der Lösungsansatz und die Gestaltqualität wird anhand der Referenzprojekte bewertet.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

 

Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitekt:innen (federführend) in zwingender Kooperation mit Landschaftsplaner:innen. Zusätzlich wird empfohlen Ökolog:innen, Biolog:innen, Geoökolog:innen sowie auch Bauingenieur:innen (Verwendung von Abbruchmaterialien aus dem ehemaligen Kasernengelände) und Architekt:innen (für die Umsetzung von Aussichtsplattformen) hinzuzuziehen.

Zur Teilnahme berechtigt sind:

- Landschaftsarchitekt:innen (federführend; geforderte Berufsqualifikation gem. VgV §75) in Kooperation mit Landschaftsplaner:innen, Bauüberwacher:innen

- Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt:in berechtigt sind. Ist im Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach europäischem Recht gewährleistet ist.

- Juristische Personen, sofern deren Satzungsmäßiger Geschäftszweck auf einschlägige Planungsleistungen ausgerichtet ist und ein bevollmächtigter Vertreter und Verfasser der Planungsleistungen, die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 8
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
Fugmann Janotta und Partner mbB
Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

 

Die Projekte werden anhand folgender Kriterien bewertet (Auswahl):

- Lösungsansatz und Konzept,

- Gestaltqualität Freiraumplanung,

- Multicodierung und Programmierung der Flächen,

- Berücksichtigung ökologischer Belange insbesondere Belange des Arten- und Naturschutzes,

- Prinzipien des nachhaltigen Bauens im Sinne von Robustheit/ Langlebigkeit/ Pflegeextensität/ ressourcenschonender Einsatz von Baumaterialien,

- Entwicklung eines prozesshaften und systemischen Ansatzes sowie

- Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit.

Die hier aufgeführte Reihenfolge der Kriterien stellt keine Wichtung dar. Die eingereichten Arbeiten werden durch die Verfahrensbetreuung gruppeF vorgeprüft und im Rahmen der Preisgerichtssitzung durch die Jury bestehend aus 4 Sach- und 5 Fachpreisrichter:innen abschließend bewertet. Das gesamte Verfahren ist bis zum Schluss anonym.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 28/03/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 14/04/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

 

Die Wettbewerbssumme (RPW 2013 §7 Absatz 2) ist auf der Basis der HOAI §39/§40 ermittelt und beträgt insgesamt 53.000 Euro. Vorgesehen ist folgende Preisverteilung:

1. Preis: 27.000 EUR

2. Preis: 16.000 EUR

3. Preis: 10.000 EUR

Hinzu kommt ein Bearbeitungshonorar von 2.500 EUR je Team.

19 % MwSt. wird den inländischen Preisträgern/innen zusätzlich ausgezahlt.

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: nein
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Fünf Fach- und vier Sachpreisrichter

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

 

- Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Abweichungen von den formalen Anforderungen und Mehrfachbewerbungen (z.B. in verschiedenen Teams) führen zum Ausschluss vom Auswahlverfahren. Es wird nur der zeitlich letzte eingereichte Beitrag gewertet.

- Die ausgewählten Teilnehmer/innen werden über das Vergabeportal benachrichtigt. Die ausgewählten Teilnehmer/innen haben Ihre Teilnahme am weiteren Verfahren innerhalb einer Woche schriftlich zu bestätigen, sowie folgende Nachweise und Erklärungen einzureichen:

Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Landschaftsarchitekt/in" für Projektbearbeitende durch Bescheinigung der Architektenkammer bzw. gemäß VgV vom 12. April 2016, § 75 Abs. 1 und 3 und der Nachweis der beruflichen Qualifikationen (Kopien ausreichend)

- Nicht deutschsprachige Nachweise müssen in beglaubigter Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden

- Zur Prüfung der fachlichen Eignung wird ein vom Auslober berufenes Auswahlgremium gebildet, dem neben Vertretern des Auslobers bzw. der Verwaltung ein freischaffender Landschaftsarchitekt angehören. Die endgültige Entscheidung über die Auswahl der Teilnehmer bleibt dem Auftraggeber vorbehalten. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auslober. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Die Bewertung erfolgt auf Basis der in der Anlage "A3_WB KRA Randpark_Teilnahmeantrag_Referenzdarstellung_FINAL2.pdf" dargestellten Kriterien.

- Zuschlagskriterien, die nach § 29 Abs. 1 Satz 2 VgV für nachfolgendes Verhandlungsverfahren nach VgV zugrunde gelegt werden: siehe Anlage A1_1_WB KRA Bekanntmachung.

Bekanntmachungs-ID: CXP9YSBRURT

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten

Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107

Ort: Potsdam

Postleitzahl: 14473

Land: Deutschland

Telefon: +49 331866-1719

Fax: +49 331866-1652

Internet-Adresse: http://www.mwe.brandenburg.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

 

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen(GWB)).

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
25/02/2022

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