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  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ | © wa wettbewerbe aktuell
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ | © Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ | © Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Luftaufnahme 8/2025
    Copyright: wa wettbewerbe aktuell

Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ , Gomaringen/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

Dokumentation des realisierten Projekts:
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Veröffentlicht als:

Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2029136
Tag der Veröffentlichung
18.12.2019
Aktualisiert am
29.08.2025
Verfahrensart
Sonstiger Wettbewerb
Zulassungsbereich
Andere
Teilnehmer
Arbeitsgemeinschaften aus Architekt*innen und Landschaftsarchitekt*innen
Beteiligung
5 Arbeiten
Auslober
Koordination
schreiberplan Architekten, Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Stuttgart
Abgabetermin Pläne
05.05.2020 16:00
Preisgerichtssitzung
27.05.2020
Fertigstllung
9/2023

Wie lautet der dritte Buchstabe von "wettbewerbe"?


Fotos:
Jens Kramer, Neu-Ulm
wa wettbewerbe aktuell

 

Architektur
Hettich Architekten, Sindelfingen
Projektleiter: Albrecht W. Hettich
Mitarbeit: Bettina Hettich

Bauherr
Gemeinde Gomaringen

Projektdaten
LPH: 1 – 8
Bauzeit: 2022 – 09/2023
BGF: 402 m²
BRI: 2.238 m³
Baukosten KG 200-600: 2,17 Mio brutto

Standort
Haydnstraße 25, 72810 Gomaringen

Weitere Projektbeteiligte

  • Statik:
    Tragwerkeplus GmbH & Co.KG, Reutlingen
  • Freianlagen:
    Kienleplan GmbH, Landschaft Städtebau, Echterdingen / Balingen
    Bearbeitungsbereich: 6.900 m² ohne Skateanlage
  • Skatepark:
    Skateshapes, Kiel
    Skatepark (mit Rundkurs): ca. 1.500 m²
    Anlagentyp: Streetplaza, Flowpark, Bowl
    Oberfläche: geglätteter Beton

 

Städtebau

Das zu beplanende Grundstück ist umgeben von der Wohnbebauung im Osten, der Sporthalle mit Parkplatz im Westen, Sportanlage im Norden und weitläufigen Landschaftsflächen im Süden.
Unter Berücksichtigung dieser Ausgangslage entsteht ein selbstbewusster Baukörper. Seine Figur spiegelt sich im in der Ferne liegenden Albtrauf wider.
Das Jugendhaus definiert eine Raumkante zur Straße hin und bildet eine neue Adresse.
Besucher werden vom Vorplatz aus mit einer einladenden Geste in Form eines großzügig überdachten Eingangsbereichs empfangen.

Räumliche Organisation bzw. Umsetzung des Raumprogramms

Über den Windfang gelangt man ins Foyer, welches in den Chill-Bereich mit Bar übergeht. Eine großzügige, zusammenhängende Fläche entsteht.
Die Gruppenräume sind nach Norden und Osten orientiert. Im südlichen Gebäudeteil ist der Bandraum verortet. Die Nebenräume sind zur Straßenseite hin ausgerichtet.
Die öffenbaren Fenster-Elemente der Gruppenräume befinden sich auf der Nordseite, die des Bandraumes auf der Südseite, also jeweils von der Wohnbebauung im Osten abgewandten Seite.
Die Sanitärräume können über das Foyer und unabhängig von den Öffnungszeiten des Jugendhauses auch von außen erschlossen werden.

Architektur, Konstruktion und Materialien

Das moderne Holzhaus wird auf einer flach gegründeten Stahlbeton Bodenplatte aufgesetzt. Wärmegedämmte Holzständerwände, auf denen das Dach aus massiven Deckenbalken und Holzplatten aufliegt, bilden das Traggerüst.
Die Wandflächen wurden farbig beschichtet, die Bodenflächen sind aus Linoleum. Die sanitären Anlagen wurden gefliest. Die Deckenplatten sind akustisch wirksam.
Die geneigten Dachflächen ergeben spannungsreiche Räume im Inneren und erhalten eine extensive Begrünung.

Außenanlagen

Die Außenanlagen enthalten neben befestigten Flächen unter anderem eine großzügig angelegte Skateanlage, ein Beachvolleyballfeld sowie Rasenspielflächen.

Ziel war ein zeitgemäßes Angebot für Jugendliche mit vielfältigen Sport- und Freiflächen. Fließende Übergänge und klar definierte Funktionsbereiche schaffen großzügige Räume mit Ruhezonen und Zuschauerbereichen. Die Skateelemente sind eng mit der Architektur verbunden und flexibel nutzbar. Baum- und Gräserpflanzungen verleihen der Anlage einen heimischen Charakter und strukturieren den Außenraum.

Einbindung Skatepark:

Streetplaza, Flowpark und Bowl kommen in einzigartiger Weise zusammen. Eine in die Freiraumgestaltung eingebettete "Skatepark-Scholle" gräbt sich nach Osten in das ansteigende Gelände, modelliert nach Norden und Süden gegenüberliegende Anfahrtsrampen und öffnet sich dann zum westlich gelegenen Jugendhaus. Von hier ergeben sich spannende Einblicke über den „Anfängerbereich“ bis in den Flowpark. Somit bietet sich den Skatern eine Bühne mit regelmäßigem Publikum.

 

Beteiligte Hersteller u.a.
Fensterelemente: Schüco International KG
Linoleumboden: Forbo Flooring GmbH
Holzfassade. häussermann GmbH & Co. KG
Fliesen, Sanitär: Mirage Granito Ceramico s.p.a.

 

  • Luftaufnahme 8/2025 | © wa wettbewerbe aktuell
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ | © Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ | © Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ | © Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ | © Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ | © Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“ | © Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Lageplan | © Hettich Architekten, Sindelfingen
  • Erdgeschoss | © Hettich Architekten, Sindelfingen
  • Schnitt | © Hettich Architekten, Sindelfingen
  • Luftaufnahme 8/2025
    Copyright: wa wettbewerbe aktuell
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“
    Copyright: Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“
    Copyright: Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“
    Copyright: Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“
    Copyright: Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“
    Copyright: Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Entwicklung des Jugendzentrums „FunPark“
    Copyright: Jens Kramer, Neu-Ulm
  • Lageplan
    Copyright: Hettich Architekten, Sindelfingen
  • Erdgeschoss
    Copyright: Hettich Architekten, Sindelfingen
  • Schnitt
    Copyright: Hettich Architekten, Sindelfingen

1. Preis

Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
Hettich Architekten, Sindelfingen
Urs Müller-Meßner · Albrecht Hettich
Mitarbeit: Christiane Meßner · Bartholomäus Tauber
Anna Ilyuchshenko · Bettina Hettich
Berater: SKATESHAPES, Christian Thomas - Skateanlage
ZWEILAND Landschaftsarchitektur, Marek Mucha - Visualisierung
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  • 1. Preis: Kienleplan GmbH, Leinfelden-Echterdingen

2. Preis

GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
atelier coa | Bader. Berardi. Genctuerk, Stuttgart
Hubertus Schäfer · Korkut Genctuerk
Mitarbeit: Jan Fischer · Kerstin Kühnemund · Niels De Couvreur
Felix Brennecke · Thomas Koslowski · Matthias Morsch
Nina Klaucke · Tadeja Azman · Kim Garten · Lea Eichelbrönner
Berater: wagnerplanung Stuttgart, Thomas Wagner - Tragwerk
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
  • 2. Preis: GREENBOX Landschaftsarchitekten PartG, Köln
Verfahrensart
Mehrfachbeauftragung mit Vergütung und Auftragsversprechen, mit fünf eingeladenen Arbeitsgemeinschaften, in Anlehnung an die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) und an die HOAI 20

Teilnehmer
frei raum concept sinz-beerstecher + böpple landschaftsarchitekten PartG mbB, Rottenburg mit Kaufmann-Theilig & Partner freie Architekten PartG mbB, Ostfildern
Kienleplan GmbH, Landschaft und Städtebau, Leinfelden-Echterdingen mit Hettich Architekten, Sindelfingen
Greenbox Landschaftsarchitekten Hubertus Schäfer + Markus Pieper PartG mbB, Stuttgart mit atelier coa, Corinna Bader, Franco Berardi, Korkut Genctuerk, Stuttgart
Lintig Sengewald Landschaftsarchitekten PartG mbB, Reutlingen mit shoch3 architekten krieg rithweiler walden PartG mbB, Metzingen
Dreigrün Gross + Partner Landschaftsarchitekten mbB, Reutlingen mit Hartmaier + Partner PartG Freie Architekten BDA, Münsingen

Anlass, Gegenstand und Ziel
Die Gemeinde Gomaringen im Landkreis Tübingen ist mit ca. 9.000 Einwohnern ein beliebter Wohnstandort in der Region. Aktuell gibt es allerdings wenige Angebote an geeigneten und auf die Interessen der Jugendlichen abgestimmte Treffpunkte für Jugendliche in Gomaringen und auch in den Nachbargemeinden. Der heutige Jugendhausstandort in Gomaringen wie auch das Gebäude selbst haben sehr begrenzte Flächen, das Gebäude ist in einem desolaten baulichen Zustand und entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen der Jugendlichen. Ein gutes Angebot an verschiedenen Aktivitäts- und Aufenthaltsbereichen sowie sportlichen Möglichkeiten ist essenziell, um eine hohe Identifikation der Jugendlichen mit ihrem Wohnort zu ermöglichen und als Wohnstandort für Familien gefragt zu sein. Jugendliche spielen als künftige potenzielle Einwohner/innen eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Gemeinde.

Aus diesem Grund soll ein zeitgemäßes Angebot für Jugendliche, bestehend aus einem Jugendhaus und entsprechenden Frei- und Sportflächen, geschaffen werden. Die konkreten Bedürfnisse und Anforderungen wurden dabei in enger Abstimmung im Rahmen einer Jugendbeteiligung mit den Jugendlichen ermittelt.

Die Gemeinde Gomaringen plant nun die Entwicklung eines Jugendzentrums in südwestlicher Ortsrandlage unmittelbar angrenzend an das bestehende Sport- und Freizeitzentrum „Madach-Hägle“. Auf der zur Verfügung stehenden Fläche von rund 6.800 m² soll ein Jugendhaus mit rund 380 m² BGF mit unterschiedlich nutzbaren Räumlichkeiten sowie eine Skateanlage mit rund 800 m² - 1.000 m² und weitere Sport-, Spiel- und Aufenthaltsflächen entstehen.

Die Mehrfachbeauftragung zielt auf die Vielfalt von Lösungsvorschlägen und die Vergabe eines Planungsauftrags für den Bau des Jugendhauses, der Skateanlage und die Gestaltung der Freiflächen ab.

Fachgutachter
Peter Röcker, Architekt, Stuttgart
Michael Hink, Landschaftsarchitekt, Schwaigern (Vorsitzender)

Sachgutachter*innen
Steffen Heß, Bürgermeister der Gemeinde Gomaringen
Stefanie Betz, Amtsleiterin Ortsbauamt
Uschi Prawitt-Molitor, Leitung Fachbereich Bauverwaltung
Martin Kuttler, Fraktion der Gemeinde Gomaringen
Louis Renz, Fraktion der Gemeinde Gomaringen
Dietrich Rebstock, Fraktion der Gemeinde Gomaringen
Daniel Leibßle, Fraktion der Gemeinde Gomaringen
Katharina Kleber, Geschäftsführerin Gemeindeverwaltungsverband Steinlach-Wiesaz
Kwabena Amfo, Sozialpädagoge, Jugendbüro Steinlach-Wiesaz

Empfehlung der Beurteilungskommission
Die Beurteilungskommission empfiehlt der Ausloberin einstimmig die Arbeit mit der Tarnzahl 1083, unter Berücksichtigung der im Beurteilungstext aufgeführten Empfehlungen, der weiteren Beauftragung zu Grunde zu legen.

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