- wa-ID
- wa-2032255
- Tag der Veröffentlichung
- 20.07.2021
- Aktualisiert am
- 20.07.2021
- Verfahrensart
- Einladungswettbewerb
- Teilnehmer
- Architekt*innen
- Beteiligung
- 6 Arbeiten
- Auslober
- Genossenschaft Gröninger Hof eG i.Gr.
- Koordination
- büro luchterhandt & partner Luchterhandt Senger Witt Stadtplaner PartGmbB, Hamburg
- Preisgerichtssitzung
- 09.06.2021
Verfahrensart
Eingeladener, kooperativer hochbaulicher Realisierungswettbewerb
Wettbewerbsaufgabe
Gutes Leben in einem städtischen Umfeld wächst nur dort, wo es Raum gibt für Entwicklung, Raum für Partizipation, für aktive Mitgestaltung eines möglichst großen Kreises diverser Akteurinnen und Akteure. Gerade in Zeiten der Digitalisierung braucht es die direkten Begegnungen von Menschen untereinander und ein hohes Maß an Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem städtischen Umfeld als Grundlage für ein demokratisches Miteinander.
Die Fokussierung auf überschaubare Einheiten – gut durchmischte Stadtquartiere, die eine Vielzahl von Funktionen übernehmen und breite Zielgruppen ansprechen – kann diesen Prozess unterstützen. Es reicht nicht, die Menschen an diesen Orten nach ihrer Meinung zu fragen, man muss ihnen Handlungsräume eröffnen, die Teilhabe und Selbstwirksamkeit fördern. Das gemeinsame Agieren von Öffentlichkeit und Fachleuten kommt dem verstärkten Ruf nach Partizipation nach, wirkt Bodenspekulation und einem Ausverkauf der Stadt entgegen und stärkt so Nachbarschaft. Ziel der Initiatorinnen und Initiatoren des vorliegenden Wettbewerbs ist es, an dieser Stelle beispielhaft zu zeigen, was alles möglich sein kann – wenn Bürgerwille, Politik, Verwaltung und Fachwissen gemeinsam an einem Strang ziehen.
Das ehemalige Parkhaus Neue Gröningerstraße soll zu einem Wohn-, Arbeits- und Lebensort werden. Das Gebäude von 1963 verfügt über acht Parkdecks vom Erdgeschoss bis zum Dachgeschoss, sowie über ein halbes Kellergeschoss als Parkfläche mit insgesamt ca. 550 Stellplätzen. Anstelle des monofunktionalen Parkhauses soll ein integrativer Stadtbaustein entstehen, der eine wichtige Lücke im Gefüge des Quartiers um die Neue Gröningerstraße schließt, Funktionen für das gesamte Quartier übernimmt und dank seiner zentralen Lage zwischen Innenstadt und HafenCity weitreichende Strahlkraft erzeugt.
Die Genossenschaft Gröninger Hof eG i. Gr. schickt sich im Einvernehmen der Freien und Hansestadt Hamburg nun an, diesen vielfältigen Stadtbaustein aus diesem Bestandsgebäude heraus zu entwickeln und einerseits für die Mitglieder der Genossenschaft ausgezeichnete Wohnungen und Gewerbeflächen zu errichten und andererseits in und für die Hamburger Altstadt einen zukunftsweisenden belebenden und baukulturellen Beitrag zur Wiedergewinnung der Stadt durch ihre Bürger zu leisten.
Preisrichter*innen
Nils Buschmann (Vorsitz)
Bodo Hafke
Franz-Josef Höing
Prof. Jörg Leeser
Annette Paul
Jórunn Ragnarsdóttir
Tina Unruh
Eingeladener, kooperativer hochbaulicher Realisierungswettbewerb
Wettbewerbsaufgabe
Gutes Leben in einem städtischen Umfeld wächst nur dort, wo es Raum gibt für Entwicklung, Raum für Partizipation, für aktive Mitgestaltung eines möglichst großen Kreises diverser Akteurinnen und Akteure. Gerade in Zeiten der Digitalisierung braucht es die direkten Begegnungen von Menschen untereinander und ein hohes Maß an Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrem städtischen Umfeld als Grundlage für ein demokratisches Miteinander.
Die Fokussierung auf überschaubare Einheiten – gut durchmischte Stadtquartiere, die eine Vielzahl von Funktionen übernehmen und breite Zielgruppen ansprechen – kann diesen Prozess unterstützen. Es reicht nicht, die Menschen an diesen Orten nach ihrer Meinung zu fragen, man muss ihnen Handlungsräume eröffnen, die Teilhabe und Selbstwirksamkeit fördern. Das gemeinsame Agieren von Öffentlichkeit und Fachleuten kommt dem verstärkten Ruf nach Partizipation nach, wirkt Bodenspekulation und einem Ausverkauf der Stadt entgegen und stärkt so Nachbarschaft. Ziel der Initiatorinnen und Initiatoren des vorliegenden Wettbewerbs ist es, an dieser Stelle beispielhaft zu zeigen, was alles möglich sein kann – wenn Bürgerwille, Politik, Verwaltung und Fachwissen gemeinsam an einem Strang ziehen.
Das ehemalige Parkhaus Neue Gröningerstraße soll zu einem Wohn-, Arbeits- und Lebensort werden. Das Gebäude von 1963 verfügt über acht Parkdecks vom Erdgeschoss bis zum Dachgeschoss, sowie über ein halbes Kellergeschoss als Parkfläche mit insgesamt ca. 550 Stellplätzen. Anstelle des monofunktionalen Parkhauses soll ein integrativer Stadtbaustein entstehen, der eine wichtige Lücke im Gefüge des Quartiers um die Neue Gröningerstraße schließt, Funktionen für das gesamte Quartier übernimmt und dank seiner zentralen Lage zwischen Innenstadt und HafenCity weitreichende Strahlkraft erzeugt.
Die Genossenschaft Gröninger Hof eG i. Gr. schickt sich im Einvernehmen der Freien und Hansestadt Hamburg nun an, diesen vielfältigen Stadtbaustein aus diesem Bestandsgebäude heraus zu entwickeln und einerseits für die Mitglieder der Genossenschaft ausgezeichnete Wohnungen und Gewerbeflächen zu errichten und andererseits in und für die Hamburger Altstadt einen zukunftsweisenden belebenden und baukulturellen Beitrag zur Wiedergewinnung der Stadt durch ihre Bürger zu leisten.
Preisrichter*innen
Nils Buschmann (Vorsitz)
Bodo Hafke
Franz-Josef Höing
Prof. Jörg Leeser
Annette Paul
Jórunn Ragnarsdóttir
Tina Unruh