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  • Entwicklung Bieber Waldhof West
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  • 2. Preis: Hille Architekten Stadtplaner BDA, Ingelheim
  • Anerkennung: prosa Architektur Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB, Darmstadt
  • 1. Preis: rheinflügel severin, Düsseldorf
  • 3. Preis: Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf

Entwicklung Bieber Waldhof West , Offenbach am Main/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2026975
Tag der Veröffentlichung
05.07.2019
Aktualisiert am
12.11.2019
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Teams aus Architekt*innen und/oder Stadtplaner*innen und Landschaftsarchitekt*innen
Beteiligung
10 Arbeiten
Auslober
Koordination
a:dk architekten datz kullmann, Mainz
Bewerbungsschluss
22.07.2019 18:00
Abgabetermin Pläne
25.09.2019
Preisgerichtssitzung
14.10.2019

1. Preis

rheinflügel severin, Düsseldorf
[f] landschaftsarchitektur gmbh, Solingen
Verfasser: Björn Severin · Gunter Ulrichs-Fischer
Mitarbeiter: Manuel Beckmann · Melissa Kong
Stoil Valeov
  • 1. Preis: rheinflügel severin, Düsseldorf
  • 1. Preis: rheinflügel severin, Düsseldorf
  • 1. Preis: rheinflügel severin, Düsseldorf
  • 1. Preis: rheinflügel severin, Düsseldorf

2. Preis

Hille Architekten + Stadtplaner BDA, Ingelheim
Frank Schwaibold Landschaftsarchitekt, Koblenz
Verfasser: Marcus Hille · Frank Schwaibold
Mitarbeit: Fabrice Tesch · Ines Schäfer · Alina Scherer
Vera Krimmer · Jasmin Reß
  • 2. Preis: Hille Architekten   Stadtplaner BDA, Ingelheim
  • 2. Preis: Hille Architekten   Stadtplaner BDA, Ingelheim
  • 2. Preis: Hille Architekten   Stadtplaner BDA, Ingelheim
  • 2. Preis: Hille Architekten Stadtplaner BDA, Ingelheim
  • 2. Preis: Hille Architekten Stadtplaner BDA, Ingelheim
  • 2. Preis: Hille Architekten Stadtplaner BDA, Ingelheim

3. Preis

Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf
faktorgruen, Freiburg
Verfasser: Thomas Schüler · Martin Schedlbauer
Mitarbeit: Sascha Lehnhardt · Clemens Walter
Georgus Krefenaris
  • 3. Preis: Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf
  • 3. Preis: Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf
  • 3. Preis: Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf
  • 3. Preis: Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf

Anerkennung

prosa Architektur + Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB, Darmstadt
AO Landschaftsarchitekten Stadtplaner + Ingenieure Mainz GmbH, Mainz
Verfasser: Katharina Rauh · Gero Quasten · Stefan Bitter
Mitarbeit: Carolin Simon · Carolin Morell · Sebastian Lensch
  • Anerkennung: prosa Architektur   Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB, Darmstadt
  • Anerkennung: prosa Architektur   Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB, Darmstadt
  • Anerkennung: prosa Architektur   Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB, Darmstadt
  • Anerkennung: prosa Architektur Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB, Darmstadt
  • Anerkennung: prosa Architektur Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB, Darmstadt
  • Anerkennung: prosa Architektur Stadtplanung | Quasten Rauh PartGmbB, Darmstadt
Verfahrensart
Nicht offener städtebaulich-freiraumplanerischer Ideenwettbewerb mit vorgeschaltetem qualifiziertem Auswahlverfahren

Anlass und Ziel
Die Bevölkerung der Stadt Offenbach am Main ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen und nimmt laut aktuellen Prognosen auch weiterhin zu. Entsprechend herrscht in der Stadt eine rege Bautätigkeit – Konversionen werden realisiert und Baulücken geschlossen. Der vorhandene und prognostizierte Bedarf an Wohnraum – kurzfristig fehlen laut Untersuchungen des Instituts für Wohnen und Umwelt 10.000, mittelfristig weitere bis zu 15.000 Wohneinheiten – kann dadurch jedoch nicht erfüllt werden. Vor diesem Hintergrund lobt die Stadt Offenbach den vorliegenden städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb aus, um verträglich zu realisierende Wohnbaupotenziale in einem Bereich westlich des Stadtteils Bieber-Waldhof zu untersuchen. Das Wettbewerbsverfahren wird im Rahmen des Förderprogramms »Nachhaltiges Wohnumfeld« des Landes Hessen durchgeführt. Zur Bearbeitung der anspruchsvollen Planungsaufgabe werden durch den Auslober zwölf besonders qualifizierte, interdisziplinäre Teams aus Landschaftsplanern und Architekten/ Stadtplanern, darunter vier gesetzte Büros, aufgefordert.

Das Wettbewerbsgebiet stellt sich heute als wertvoller Freiraum mit ökologisch bedeutsamen Strukturen und zugleich wichtiger Erholungsfunktion dar. Es umfasst drei Teilbereiche: Der Teilbereich 1 hat eine Größe von ca. 11 ha und schließt unmittelbar westlich an den Stadtteil Bieber Waldhof an. Er ist im wirksamen regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP) als »Wohnbaufläche - geplant« dargestellt und soll gemäß vorliegendem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zügig wohnbaulich entwickelt werden. Zum Teilbereich 1 gehört auch eine kleine Erweiterung innerhalb des Siedlungsbestands von Bieber Waldhof. Westlich angrenzend befindet sich der ca. 14 ha große Teilbereich 2, für den im RegFNP 2010 eine planerische Zielaussage fehlt und der dort entsprechend als »Weißfläche« dargestellt ist. Der Teilbereich 3 umfasst das ca. 25 ha große, westlich angrenzende Überschwemmungsgebiet der Bieber bis zu ihrem Bachlauf.

Ziel des Verfahrens ist ein nachhaltiges und innovatives Entwicklungskonzept für alle drei Bereiche, das die komplexen und vielfältigen Anforderungen aus Städtebau und Architektur, Freiraum und Umwelt, Klimaschutz- sowie Klimaanpassungsbelange, Erschließung und Mobilität sowie die Belange der Ökologie und des Naturschutzes in Einklang bringt. Zugleich müssen die vorgeschlagenen Bau- und Freiraumstrukturen dem sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit gerecht werden.

Der Wettbewerb wird als Ideenwettbewerb ausgelobt, um auf Basis des Wettbewerbsergebnisses entscheiden zu können, in welchen Teilen der Wettbewerbsbereiche und mit welchen Schwerpunkten weitere Planungen beauftragt werden sollen.

Fachpreisrichter
Prof. Herbert Dreiseitl, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, Überlingen
Prof. Dr. Maren Harnack, Architektin und Stadtplanerin, Frankfurt
Prof. Dr. Franz Pesch, Architekt und Stadtplaner, Stuttgart/Dortmund (Vorsitz)
Dieter von Lüpke, Architekt und Stadtplaner, Frankfurt
Prof. Dr. Constanze Petrow, Landschaftsarchitektin, Geisenheim

Sachpreisrichter
Paul-Gerhard Weiß, Stadtrat, Planungsdezernent, Stadt Offenbach am Main
Sabine Leithäuser, Stadtverordnete, Fachausschuss UPB der Stadtverordnetenversammlung, Stadt Offenbach am Main

Empfehlungen des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt, die Entwicklung der Wohnbauflächen zwischen Bieber und Waldhof auf Basis des Wettbewerbsergebnisses weiterzuverfolgen. Der Entwurf des 1. Preisträgers stellt hierfür die Grundlage dar.
Bekanntmachung Bewerbungsverfahren
Städtebaulich-freiraumplanerischer Ideenwettbewerb
»Entwicklung Bieber Waldhof West«

Auslober
Auslober des Wettbewerbs ist der Magistrat der Stadt Offenbach am Main.

Wettbewerbsbetreuung
a:dk architekten datz kullmann, Schillerplatz 16, 55116 Mainz

Wettbewerbsaufgabe
Die Bevölkerung der Stadt Offenbach am Main wächst in den vergangenen Jahren kontinuierlich
und soll laut aktuellen Prognosen auch weiterhin zunehmen. Entsprechend herrscht in der
Stadt eine rege Bautätigkeit – Konversionen werden realisiert und Baulücken geschlossen.
Der vorhandene und prognostizierte Bedarf an Wohnraum – kurzfristig fehlen laut
Untersuchungen des Instituts für Wohnen und Umwelt 10.000 Wohneinheiten, mittelfristig
weitere bis zu 15.000 Wohneinheiten – kann dadurch jedoch nicht erfüllt werden. Vor diesem
Hintergrund lobt die Stadt Offenbach den vorliegenden städtebaulich-freiraumplanerischen
Wettbewerb aus, um verträglich zu realisierende Wohnbaupotenziale in einem Bereich
westlich des Stadtteils Bieber-Waldhof zu untersuchen.
Das Wettbewerbsverfahren wird im Rahmen des Förderprogramms »Nachhaltiges Wohnumfeld
« des Landes Hessen durchgeführt. Zur Bearbeitung der anspruchsvollen Planungsaufgabe
werden durch den Auslober bis zu 25 besonders qualifizierte, interdisziplinäre Teams aus
Landschaftsplanern und Architekten/Stadtplanern, darunter vier gesetzte Büros, aufgefordert.
Die Einbeziehung weiterer Experten als Fachberater – z. B. für Gewässer- oder Klimaökologie
– steht den teilnehmenden Teams frei.
Das Wettbewerbsgebiet stellt sich heute als wertvoller Freiraum mit ökologisch bedeutsamen
Strukturen und zugleich wichtiger Erholungsfunktion dar. Es umfasst drei Teilbereiche:
Der Teilbereich 1 hat eine Größe von ca. 10 ha und schließt unmittelbar westlich an den Stadtteil
Bieber Waldhof an. Er ist im wirksamen regionalen Flächennutzungsplan (RegFNP) als
»Wohnbaufläche - geplant« dargestellt und soll gemäß vorliegendem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung
zügig wohnbaulich entwickelt werden. Als Zielgröße des Landesentwicklungsplans
ist für Neubaugebiete in diesem Bereich eine bauliche Dichte von mindestens 60
Wohneinheiten je Hektar maßgeblich, so dass im RegFNP 2010 am Standort »Bieber Waldhof
West« bereits heute eine Anzahl von rd. 600 Wohneinheiten planungsrechtlich vorbereitet ist.
Zum Teilbereich 1 gehört auch eine kleine Erweiterung innerhalb des Siedlungsbestands von
Bieber Waldhof: Diese umfasst den bestehenden Standort eines Nahversorgers, der seine Verkaufsflächen
erweitern will und dessen Größe, Anordnung, bauliches Nutzungskonzept und
Freiflächengestaltung im Zuge des Wettbewerbs optimiert werden können.
Westlich an den Teilbereich 1 grenzt der ca. 13 ha große Teilbereich 2, für den im RegFNP
2010 eine planerische Zielaussage fehlt und der dort entsprechend als »Weißfläche«
dargestellt ist. Zunächst ebenfalls als geplante Wohnbaufläche vorgesehen, sollte dieser
Bereich zwischenzeitlich als »ökologisch bedeutsame Flächennutzung – Vorranggebiet
regionaler Grünzug« und »Vorranggebiet Natur und Landschaft« ausgewiesen werden.
Allerdings war eine Berücksichtigung dieses Änderungswunsches im damaligen Aufstellungsverfahren
des RegFNP nicht mehr möglich, so dass die Kennzeichnung als »Weißfläche«
erfolgte. Teile dieser Fläche wurden zwischenzeitlich in das »Landschaftsschutzgebiet Stadt
Offenbach am Main« aufgenommen. Unabhängig davon identifiziert der »Masterplan Offenbach
am Main 2030« auch diese Fläche als wohnbauliches Entwicklungspotenzial.
Ein dritter Teilbereich umfasst wiederum das ca. 25 ha große westlich angrenzende Überschwemmungsgebiet
der Bieber bis zu ihrem Bachlauf. Dieses ist im RegFNP 2010 für eine
ökologische Flächennutzung und zugleich als Vorranggebiet »Regionaler Grünzug« und
»Regionalparkkorridor« ausgewiesen.
***
Aufgabe des Wettbewerbs ist es, den Übergang vom Landschaftsraum der Bieber nach Bieber
Waldhof unter Beachtung der vorhandenen hochwertigen ökologischen Freiraumstrukturen zu
entwickeln und sowohl funktional als auch gestalterisch weiter aufzuwerten.
Die planungsrechtlich vorbereiteten rund 600 Wohneinheiten sollen mit ca. 10 ha in den Teilbereichen
1 und ggf. 2 räumlich so angeordnet und in den Landschaftsraum integriert werden,
dass die vorhandenen Biotopstrukturen bestmöglich geschützt werden und insgesamt ein sowohl
städtebaulich als auch freiraumplanerisch und ökologisch beispielhafter und hochwertiger
Ortsrand geschaffen wird. Im Rahmen dieses Wettbewerbs soll untersucht werden, in welcher
Weise die zusammen ca. 23 ha umfassenden Teilbereiche 1 und ggf. 2 für die Planung von
Wohnbauflächen in Betracht gezogen werden können. Der Anteil der Wohnbauflächen mit dem
Richtwert von 600 Wohneinheiten sollte in den zusammengefassten Teilbereichen 1 und 2
insgesamt 10 ha nicht überschreiten. Dabei sollen der Bedarf an weiteren Wohnbauflächen und
die Ziele einer ökologischen Flächennutzung in ein synergetisches Gesamtkonzept überführt
werden. Alternativ zu einer harten, geometrischen Abgrenzung der Nutzungen sollte eine
integrative, ausgewogene und harmonische Verbindung angestrebt werden. Der Teilbereich 3
soll im Wettbewerb ebenfalls betrachtet werden, steht aber für die Ausweisung von
Wohnbauflächen nicht zur Verfügung. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung sind hier
Aussagen zur Verbesserung des Landschaftsbilds und seiner ökologischen Funktion sowie
Vorschläge zur Integration von Maßnahmen zur Oberflächenwasserableitung aus den
Wohnbauflächen gefragt.
Ziel des Verfahrens ist ein nachhaltiges und innovatives Entwicklungskonzept für alle drei Bereiche,
das die komplexen und vielfältigen Anforderungen aus Städtebau und Architektur, Freiraum
und Umwelt, Klimaschutz- sowie Klimaanpassungsbelange, Erschließung und Mobilität
sowie die Belange der Ökologie und des Naturschutzes in Einklang bringt. Zugleich müssen die
vorgeschlagenen Bau- und Freiraumstrukturen dem sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit gerecht
werden. Der Wettbewerb wird als Ideenwettbewerb ausgelobt, um auf Basis des Wettbewerbsergebnisses
entscheiden zu können, in welchen Teilen der Wettbewerbsbereiche und mit
welchen Schwerpunkten weitere Planungen beauftragt werden sollen.

Wettbewerbsart
Der Wettbewerb wird als städtebaulich-freiraumplanerischer Ideenwettbewerb ausgelobt. Dem
Wettbewerb vorgeschaltet ist ein qualifiziertes Auswahlverfahren gemäß RPW 2013. Zusätzlich
wurden vier Arbeitsgemeinschaften durch den Auslober aufgrund ihrer besonderen
Qualifikation vorausgewählt. Das Verfahren ist anonym. Die Verfahrenssprache ist deutsch.
Die teilnehmenden Architekturbüros, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gäste
erklären sich durch ihre Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden
Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2013 einverstanden. Die Architektenkammer
Hessen war bei der Vorbereitung der Auslobung beratend tätig. Der Wettbewerb ist
dort unter der Nummer Nr. 10/2019 RPW 2013 registriert.

Vorausgewählte Teilnehmer
- Färber Architekten, Mainz mit
BIERBAUM.AICHELE.landschaftsarchitekten, Mainz
- prosa Architektur + Stadtplanung | Quasten Rauh, Darmstadt mit
AO Landschaftsarchitekten, Stadtplaner und Ingenieure, Mainz
- Thomas Schüler Architekten Stadtplaner, Düsseldorf mit
faktorgruen Landschaftsarchitekten, Freiburg
- tobestadt, Frankfurt mit GDLA Gornick Denkel Landschaftsarchitekten, Heidelberg

Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt sind Teams aus Architekten und/oder Stadtplanern und Landschaftsarchitekten.
Dies sind in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie den Staaten
der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen
(GPA) ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung
der Berufsbezeichnung Architekt, Stadtplaner bzw. Landschaftsarchitekt berechtigt sind.
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt
die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen
Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt
geändert durch Richtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist.
Teilnahmeberechtigt sind außerdem juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck
der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische
Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung
verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der bzw. die Verfasser der Wettbewerbsarbeit
müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer
gestellt werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Teams aus natürlichen Personen sowie juristischen
Personen. Innerhalb der Teams muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Jedes
Team hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung
verantwortlich ist.
Die Teilnahmeberechtigung ist von den Bewerbern eigenverantwortlich zu prüfen. Teilnahmehindernisse
gelten wie unter § 4 Abs. 2 der RPW 2013 beschrieben. Die Einbeziehung von
Verkehrsplanern als Fachberater wird empfohlen. Fachberater unterliegen nicht den
Teilnahmebestimmungen, dürfen aber nur für eines der beteiligten Teams tätig werden.

Wettbewerbssumme
Die Wettbewerbssumme wurde auf der Basis des Merkblattes Nr. 51 der AKBW ermittelt. Für
Preise und Anerkennungen stellt der Auslober als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag
in Höhe von € 135.000 zur Verfügung.
Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:
1. Preis € 54.000 (netto)
2. Preis € 34.000 (netto)
3. Preis € 20.000 (netto)
Anerkennung € 13.500 (netto)
Anerkennung € 13.500 (netto)

Auftrag
Der Wettbewerb wird in Form eines Ideenwettbewerbs ausgelobt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung
mit weiteren Leistungen besteht für die Teilnehmer somit nicht. Der Auslober
strebt jedoch an, eines der mit einem Preis ausgezeichneten Teams (ggf. in Form einer
Arbeitsgemeinschaft) unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichts mit weiteren
Planungsleistungen zur Erarbeitung einer Rahmenplanung für die Teilbereiche des
Wettbewerbsgebietes zu beauftragen. In welchen Teilen der Wettbewerbsbereiche und mit
welchen Schwerpunkten ggfs. weitere städtebaulich/freiraumplanerische Planungen beauftragt
werden, soll auf Basis des Wettbewerbsergebnisses entschieden werden.
Im Falle einer weiteren Beauftragung würden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen
des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und
soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung
zugrunde gelegt wird.

Preisrichter
Als Preisrichter werden voraussichtlich am Verfahren teilnehmen:
Fachpreisrichter
- Prof. Herbert Dreiseitl, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, Überlingen
- Prof. Dr. Maren Harnack, Architektin und Stadtplanerin, Frankfurt
- Prof. Dr. Franz Pesch, Architekt und Stadtplaner, Stuttgart/Herdecke
- Dieter von Lüpke, Architekt und Stadtplaner, Frankfurt
- N. N., Landschaftsarchitekt/in
Stellvertretende Fachpreisrichter
- Ulrich Nützel, Architekt und Stadtplaner, Friedrichsdorf
- Stefan Rausch-Böhm, Architekt und Stadtplaner, Darmstadt

Sachpreisrichter
- StR Paul-Gerhard Weiß, Planungsdezernent Stadt Offenbach am Main
- N. N., Vertreter Fachausschuss UPB der Stadtverordnetenversammlung der Stadt
Offenbach am Main
Stellvertretende Sachpreisrichter
- Simon Valerius, Amtsleiter Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement,
Stadt Offenbach am Main
- N. N., Vertreter Fachausschuss UPB der Stadtverordnetenversammlung der Stadt
Offenbach am Main

Bewerbungsverfahren
Zur Bewerbung aufgefordert werden Teams aus qualifizierten Planern bzw. Planungsbüros, die
ihre Qualifikation u. a. anhand von aussagekräftigen Projektreferenzen in Text und Plan im
Format PDF nachweisen. Die PDF-Unterlagen sollen übersichtlich und gut lesbar sowie zum
Ausdruck im Format DIN A3 quer und als Beamerpräsentation geeignet sein. Je Referenz können
maximal 2 Seiten eingereicht werden.

Zudem muss ein Bewerbungsbogen eingereicht werden, der unter
www.adk-server.de/of_bww
zum Download bereit steht.

Die Bewerbungsunterlagen müssen als Dateien im Dateiformat PDF (max. 10 MB) bis
zum 22.07.2019, 18:00 Uhr an folgende Mail-Adresse gesendet werden:
of_bww@a-dk.de

Die Auswahl erfolgt durch ein Auswahlgremium, dem neben Vertretern des Auslobers ein/e Architekt/
in oder Stadtplaner/in und ein/e Landschaftsarchitekt/in als unabhängige Fachleute angehören.
Das Gremium wird, zusätzlich zu den bereits vorgewählten Teilnehmern, bis zu 21
Planungsbüros bzw. Teams zur Teilnahme auswählen, die aufgrund der eingereichten
Referenzen am besten für die Lösung der Aufgabe geeignet sind. Sollte aufgrund gleicher
Eignung keine Auswahl innerhalb der oben genannten Spanne von Teilnehmern möglich sein,
wird unter den Bewerbern gleicher Eignung ein Losverfahren durchgeführt.

Folgende Referenzen müssen eingereicht werden:
1 x Städtebauliche Planung
(z. B. Städtebaulicher Entwurf, Master- oder Rahmenplanung, Wettbewerbsbeitrag)

Mindestkriterium: 5 Hektar Umgriff

Kriterium strukturelle Vergleichbarkeit: Verbindung eines neuen Wohnquartiers mit
vorhandenen städtebaulich/landschaftsräumlichen Strukturen

Kriterium Vergleichbarkeit der Nutzung: überwiegend Wohnnutzung
Beurteilung der eingereichten Bewerbungen auf dreistufiger Skala, je Kriterium:
- in weiten, überwiegenden Teilen der Referenz vergleichbar mit der Aufgabenstellung
(3 Punkte)
- teilweise, in einigen Teilen der Referenz vergleichbar mit der Aufgabenstellung
(2 Punkte)
- in geringen, wenigen Teilen der Referenz vergleichbar mit der Aufgabenstellung
(1 Punkt)

Kriterium städtebauliche Qualität
Strukturelle Qualität, stadträumliche Qualität, Integration der Erschließung, Integration der
Freiräume
Vergleichende Beurteilung der eingereichten Bewerbungen auf dreistufiger Skala:
- überzeugt größtenteils, in weiten Teilen der Referenz (3 Punkte)
- überzeugt teilweise in einzelnen Teilen der Referenz (2 Punkte)
- überzeugt in geringen, wenigen Teilen der Referenz (1 Punkt)


1 x Freiraumplanung
(z. B. als Teilleistung eines Städtebaulichen Entwurfs, im Rahmen einer Master- oder Rahmenplanung,
als Wettbewerbsbeitrag).

Mindestkriterium: 5 Hektar Umgriff

Kriterium strukturelle Vergleichbarkeit: Verbindung der Freiräume eines neuen
Wohnquartiers mit vorhandenen städtebaulich / landschaftsräumlichen Strukturen

Kriterium Vergleichbarkeit der Nutzung: überwiegend Wohnnutzung
Beurteilung der eingereichten Bewerbungen auf dreistufiger Skala, je Kriterium:
- in weiten, überwiegenden Teilen der Referenz vergleichbar mit der Aufgabenstellung
(3 Punkte)
- teilweise, in einigen Teilen der Referenz vergleichbar mit der Aufgabenstellung
(2 Punkte)
- in geringen, wenigen Teilen der Referenz vergleichbar mit der Aufgabenstellung
(1 Punkt)

Kriterium freiraumplanerische Qualität
Räumliche Qualität, Integration in die städtebaulichen Strukturen, Integration der Erschließung
Vergleichende Beurteilung der eingereichten Bewerbungen auf dreistufiger Skala:
- überzeugt größtenteils, in weiten Teilen der Referenz (3 Punkte)
- überzeugt teilweise in einzelnen Teilen der Referenz (2 Punkte)
- überzeugt in geringen, wenigen Teilen der Referenz (1 Punkt)

Termine
22.07.2019 Ende Bewerbungsverfahren
26.07.2019 Information der ausgewählten Teilnehmer
05.08.2019 Start Wettbewerb / Ausgabe Unterlagen
12.08.2019 Rückfragekolloquium mit geführter
Ortsbesichtigung und Impulsvorträgen
25.09.2019 Abgabe Wettbewerbsarbeiten
14.10.2019 Preisgerichtssitzung
Die genannten Termine sind nicht veränderlich. Teilnehmer des Bewerbungsverfahrens
werden gebeten, den Termin des Rückfragekolloquiums vorsorglich frei zu halten

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