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EnergiePlusHäuser , Dortmund/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2012824
Tag der Veröffentlichung
08.07.2013
Aktualisiert am
12.02.2015
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Teams bestehend aus Architekten und Fachberatern für Energiekonzepte
Beteiligung
20 Arbeiten
Auslober
Koordination
post welters + partner mbB Architekten & Stadtplaner BDA/SRL, Dortmund
Bewerbungsschluss
19.03.2013
Abgabetermin
28.05.2013
Preisgerichtssitzung
08.07.2013

April 2015 – Zwischenstand des Projekts

Architektur Contor Müller · Schlüter aus Wuppertal haben den Wettbewerb im Sommer 2013 gewonnen. Dabei ist hervorzuheben, dass deren Wettbewerbsbeitrag, zu dem sie als gesetzte Teilnehmer eingeladen wurden, von Anfang an von grundsätzlicher und konzeptioneller Natur geprägt war. Folgerichtig wurde auch von der Wettbewerbsjury herausgestellt, dass der Entwurf insbesondere dann seine Stärken ausspielen kann, wenn er nicht nur einmal gebaut wird. Nach dem Wettbewerbsgewinn haben sie sich daher sehr intensiv mit der Fragestellung auseinandergesetzt, wie sie die grundsätzlichen Gedanken des Wettbewerbsentwurfs auf eine höhere Ebene heben können, mit dem Ziel, das Konzept zu einem marktreifen und wettbewerbsfähigen Produkt weiterzuentwickeln. Zu diesem Zweck haben sie gemeinsam mit dem schon am Wettbewerb beteiligten Fachplaner für Haustechnik und Energiekonzepte, der Gertec GmbH aus Essen, sowie der Fa. Terhalle aus Ahaus - als ausführendem Unternehmen aus dem Bereich Holzbau - einen Forschungsantrag bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gestellt, der Anfang 2014 genehmigt wurde. Momentan sind sie in der inhaltlichen Bearbeitung des Projekts und streben an, dieses im ersten Quartal 2015 abzuschließen. Parallel dazu sind sie dabei, Sponsoren vor allem aus der Haustechnik- und Baustoffindustrie zu gewinnen, um in der ersten Jahreshälfte 2015 einen ersten Prototypen als Musterhaus errichten zu können. Mit der Fa. Vaillant und Rodeca haben sie bereits schlagkräftige Partner für Haustechnikkomponenten und Fassadenmaterialien gefunden. Mit weiteren Herstellern laufen intensive Gespräche.
Wie die Architekten berichten, zeichnet sich ab, dass die Grundannahmen des Wettbewerbsentwurfs und des Forschungsantrags richtig waren und sich in vielen Bereichen technisch, aber auch wirtschaftlich gute und tragfähige Lösungen finden lassen, die es ermöglichen, den Entwurf tatsächlich weitgehend wie im Wettbewerb konzipiert umsetzen zu können.

1. Preis

ACMS Architekten GmbH, Wuppertal
Michael Müller · Christian Schlüter · Björn Fries
Energie: Gertec GmbH, Essen
Jörg Probst
Mitarbeit: Katja Bettina Schmidt · Heli Kasa

2. Preis

johannes WALTHER architekt, Hamburg
Johannes Walther

3. Preis

Vervoorts & Schindler Architekten, Bochum
Andreas Schindler
Mitarbeit: Eric Polenz
Ulrike Schmidt-Rustemeyer
Energie: ENOTherm GmbH Institut für Energie- optimiertes Bauen, Dortmund
Dr. Kai Schild

Anerkennung

K13 Architektur, Dortmund
Tina Kierzek
Energie: Ing.-Büro Dr. Bleiker GmbH, Datteln
Dr. Guido Bleiker
Visualisierung: 3dpixel company, Dortmund

Anerkennung

AMUNT, Aachen
Mirjam Patz
Energie: Jörg Lammers
rheinpark_ r ralph röwekamp architekten, Bochum
Verfahrensart
Begrenzter, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 20 Teilnehmern zuzüglich 5 Einladungen

Wettbewerbsaufgabe
Im Rahmen der Kampagne „100 EnergiePlusHäuser für Dortmund“ sollen auf dem Gebiet der Stadt Dortmund von 2011 bis 2016 möglichst 100 Wohneinheiten realisiert werden. Die Stadt Dortmund bietet im Rahmen der Kampagne über 80 geeignete Grundstücke an, die speziell für EnergiePlusHäuser reserviert sind, sowie ein umfassendes Qualitätsmanagement und Beratungsangebot.
Der Standard wird erreicht durch die Unterschreitung des Referenzgebäudes nach EnEV 2009 um 45 % im Jahres-Primärenergiebedarf und 30 % im Transmissionswärmeverlust.
Der Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasser und Hilfsenergie soll ausgeglichen werden und außerdem, z.B. durch eine Photovoltaikanlage, ein Überschuss von 1.000 kWh pro Jahr zur Nutzung für Elektromobilität erzeugt werden. Aufgabe des Wettbewerbs ist es, für ein als Mustergrundstück geltendes Grundstück in Dortmund Brechten ein EnergiePlusHaus zu entwerfen, das nach den o.g. Kriterien als solches zertifiziert werden kann. Dabei wird die Anwendung modernster Technologien, eine attraktive Integration von Elektromobilität sowie ein über den Bedarf hinausgehender Energie- gewinn erwartet.
Neben energetischen Aspekten sind weiterhin anspruchsvolle Anforderungen nach den Prinzipien des nachhaltigen Bauens zu berücksichtigen. So werden u.a. Vorschläge erwartet, die auf die demographische Entwicklung und sich ändernden Nutzeranforderungen eingehen und hierfür innovative Lösungen unterbreiten. Ausgezeichnet werden zukunftsweisende Entwurfsbeiträge, die mit einem möglichst geringen Einsatz von Ressourcen die höchstmögliche Gestaltungsqualität, Funktionalität, Behaglichkeit und Wirtschaftlichkeit erzielen.
Das Gebäude soll Platz für eine Standard-Familie bestehend aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern bieten. Die Wohnfläche soll max. 130 m² betragen.

Competition assignment
In line with the campaign „100 Energy Plus Homes for Dortmund“ 100 housing units shall be developed until 2016. The houses shall use 45% less primary energy and 30% less heat loss than a reference building, e.g. using photovoltaic facilities to create a surplus.
A future-oriented design for an energy plus home shall be created on a site in Dortmund Brechten, which will serve as model site. Sustainable construction, modern technologies and attractive integration of electromobility are expected.
The building shall have a living space of maximum 130 m², for a family with two children.

Preisrichter
Heiner Farwick, Ahaus (Vors.)
Martin Halfmann, Köln
Martin Lürwer, Stadt Dortmund
Dr. Hartmut Murschall, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
Prof. Günter Pfeifer, Darmstadt
Ingrid Reuter, Stadt Dortmund
Jürgen Veit, Ökozentrum NRW, Hamm
Stellv.: Prof. Swen Geiss, Wuppertal/Alfter
Ludger Wilde, Stadt Dortmund

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die Preisträger bei der Suche nach einem Bauherren und der Auswahl eines geeigneten Grundstücks aus dem Pool der Grundstücke für EnergiePlusHäuser zu unterstützen.

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