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  • Energiecampus „Ein Zukunftslabor für die Energiewende“
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  • Energiecampus „Ein Zukunftslabor für die Energiewende“
  • 1. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 2. Preis: :mlzd, Berlin
  • 3. Preis: scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
  • Anerkennung: KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris
  • Anerkennung: Gerber Architekten GmbH, Dortmund

Energiecampus „Ein Zukunftslabor für die Energiewende“ , Dortmund/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2033072
Tag der Veröffentlichung
09.12.2021
Aktualisiert am
23.06.2022
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU / Schweiz
Teilnehmer
Stadtplaner*innen oder Architekt*innen
Beteiligung
9 Arbeiten
Auslober
Koordination
pp a l s pesch partner architekten stadtplaner, Dortmund
Bewerbungsschluss
19.01.2022 13:00
Abgabetermin Pläne
29.04.2022 14:00
Abgabetermin Modell
13.05.2022 14:00
Preisgerichtssitzung
10.06.2022
Ausstellung
23.08.-13.09.2022

1. Preis

asp Architekten GmbH, Stuttgart
Cem Arat · Markus Weismann
Mitarbeit: Cem Arat · Markus Weismann · Jana Melber
Philipp Maué · Hriday Bharaj · Jesus Martinez
  • 1. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 1. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 1. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 1. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 1. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 1. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 1. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart
  • 1. Preis: asp Architekten GmbH, Stuttgart

2. Preis

:mlzd, Berlin
Pat Tanner
Mitarbeit: Pat Tanner · Julia Domanska · Mélanie Bauer
Daniele Di Giacinto · Claude Marbach · Andreas Frank
David Locher

Fachplanung Energie, Mobilität:
ARUP, Berlin
Timo Sengewald
  • 2. Preis: :mlzd, Berlin
  • 2. Preis: :mlzd, Berlin
  • 2. Preis: :mlzd, Berlin
  • 2. Preis: :mlzd, Berlin
  • 2. Preis: :mlzd, Berlin
  • 2. Preis: :mlzd, Berlin
  • 2. Preis: :mlzd, Berlin
  • 2. Preis: :mlzd, Berlin

3. Preis

scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
Prof. Kunibert Wachten · Martin Ritscherle
Mitarbeit: Marie Menne · Laura Kreische · Mona Steinhauer
Jonas Wiengarn · Benedikt Eising

Fachplanung Landschaft, Freiraum:
WGF Beraten, Nürnberg
Prof. Gerd Aufmkolk
Mitarbeit: Gerd Aufmkolk

Fachplanung Energie:
Energieberatung EKBW – Energie- und Klimabüro Wuppertal
Dirk Mobers
Mitarbeit: Dirk Mobers
  • 3. Preis: scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
  • 3. Preis: scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
  • 3. Preis: scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
  • 3. Preis: scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
  • 3. Preis: scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
  • 3. Preis: scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
  • 3. Preis: scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
  • 3. Preis: scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund

Anerkennung

KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris
Alessandro delli Ponti
Mitarbeit: Alessandro delli Ponti · Ilaria Novielli

Fachplanung Mobilität:
GGR planung, Berlin
Max Bohnet
Mitarbeit: Max Bohnet

Beratung:
Arch. Ph.D. Sandra Persiani PhD in Enironment Design (TUM)
  • Anerkennung: KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris
  • Anerkennung: KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris
  • Anerkennung: KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris
  • Anerkennung: KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris
  • Anerkennung: KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris
  • Anerkennung: KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris
  • Anerkennung: KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris
  • Anerkennung: KH studio – delli Ponti & Novielli, Paris

Anerkennung

Gerber Architekten GmbH, Dortmund
Prof. Eckhard Gerber
Mitarbeit: Duha Marati · Sarah Lettau · Mohammad Malouf
Benjamin Sieber · Yana Anishchenko · Oliver Edelhoff
Julian Döneke

Fachplanung Frei- und Außenanlagen:
Gerber Architekten GmbH, Dortmund
Prof. Eckhard Gerber
Mitarbeit: Axel Bergmann

Fachplanung grüne Infrastruktur:
Citybotanicals GmbH, Dortmund
Axel Störzner
  • Anerkennung: Gerber Architekten GmbH, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten GmbH, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten GmbH, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten GmbH, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten GmbH, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten GmbH, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten GmbH, Dortmund
  • Anerkennung: Gerber Architekten GmbH, Dortmund
Verfahrensart
Nicht offener einphasiger städtebaulicher Realisierungswettbewerb nach RPW 2013

Wettbewerbsaufgabe
Der Industriestandort Dortmund hat in den letzten Jahrzehnten einen umfassenden Strukturwandel vollzogen. Einst geprägt durch den traditionellen Beschäftigungs-Dreiklang Kohle, Stahl und Bier hatte die Stadt, insbesondere mit dem Verlust großer Montanunternehmen in der Vergangenheit, einen immensen Rückgang von Industriearbeitsplätzen zu verkraften. Heute hat sich Dortmund zu einem anerkannten wissensbasierten und innovationsorientierten Technologiestandort mit einem großen Kontingent an Fachkräften, Know-how und Kompetenzen gewandelt. Das TechnologieZentrumDortmund (TZDO) in direkter Nachbarschaft zur Universität Dortmund, eines der ersten Technologiezentren bundesweit, hat diese Entwicklung maßgeblich geprägt und sich als Sitz zahlreicher Forschungsinstitute und innovativer Hochschulausgründungen einen Namen gemacht. Der geplante Energiecampus in Dortmund-Huckarde soll diese Tradition mit dem Schwerpunkt Energie fortsetzen. Auf einer ca. 6,5 ha großen Fläche nördlich der Kokerei Hansa soll ein lebendiger Innovationscampus für Forschung und Entwicklung von Energieformen und Technologien der Zukunft, z. B. Wasserstoff, entstehen. Mit dem Energiecampus bietet sich die Möglichkeit, Technologien zur Energiegewinnung und -speicherung nicht nur zu entwickeln, sondern durch Unternehmen oder Start-ups vor Ort auch anzuwenden. Der Standort im Norden der Stadt ist nicht zufällig gewählt: Als Beitrag zur IGA 2027 entsteht im Dortmunder Norden rund um die Kokerei Hansa ein großräumiges Stadtentwicklungs- und Infrastrukturprojekt: „Emscher nordwärts“. Es umfasst das Emscher-Gebiet in den Stadtteilen Huckarde, Deusen und Dorstfeld sowie das Unions-Viertel angrenzend an die westliche Innenstadt und zieht sich über eine Länge von ungefähr 4,5 km. Die renaturierte Emscher bildet dabei das Rückgrat eines stadtteilübergreifenden und innovativen Wohn-, Gewerbe- und Freizeitbandes, das auch den Dortmunder Zukunftsgarten „Kokereipark Hansa“ mit einbindet.

Die Fläche des künftigen Energiecampus erstreckt sich parallel zur im Westen verlaufenden Emscherallee und wird nördlich durch einen Bahndamm der Güterumfahrung Dortmund, östlich durch den Grün- und Freiraum des Geländes der Internationalen Gartenausstellung (IGA Metropole Ruhr 2027) sowie südlich durch das Gelände der Kokerei Hansa und die Kletterhalle Bergwerk begrenzt. Als zentrales IGA-Element wird sich von der Kokerei Hansa in Richtung Norden bis zum Bahnbetriebswerk Mooskamp der Zukunftsgarten Dortmund „Kokereipark Hansa“ erstrecken. Das Gelände wird so gestaltet, dass eine Nachnutzung im Anschluss an die IGA 2027 möglich ist und enthält entsprechend sowohl temporär als auch langfristig nutzbare bauliche und landschaftliche Elemente.
Städtebauliche Grundidee des Energiecampus ist die eines vielfältigen und hochwertigen Stadtraumes – genutzt von den dort Tätigen ebenso wie von der Nachbarschaft und von Besucherinnen und Besuchern. Es sollen deshalb Begegnungsräume mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen.

Das bauliche Konzept setzt auf eine moderne, intelligente Architektur und Förderung neuer Standards durch innovatives Bauen und Gebäudeautomatisation. Dies schließt hohe Standards bei der baulichen Umsetzung zur Energieeffizienz und zum Ressourcenschutz ein. Der Energiecampus soll in diesem Bereich als Modellprojekt fungieren. Die Verwendung umweltfreundlicher, schadstofffreier und primärenergetisch optimierter Baustoffe soll zu einer durchgängigen und konsequenten Kreislaufwirtschaft führen.

Für die städtebauliche Gestaltung des Energiecampus lobt das mit der Flächenentwicklung und Vermarktung des Campus beauftragte SVTZ einen nichtoffenen einphasigen städtebaulichen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 aus.

Preisrichter*innen
Prof. Jörn Walter, Hamburg (Vorsitz)
Timo Herrmann, bbz landschaftsarchitekten berlin gmbh, Berlin
Susanne Linnebach, Leiterin des Amts für Stadterneuerung, Stadt Dortmund
Heike Marzen, Geschäftsführerin der Dortmunder Wirtschaftsförderung
Prof. Dr.-Ing. Ilka Mecklenbrauck, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen
Ingrid Reuter, Vorsitzende des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen
Prof. Christian Schlüter, Vorsitzender des Gestaltungsbeirats Dortmund
Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund
Annette Becker, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung
Kai Bünseler, Geschäftsführer TZ Net GmbH, Dortmund
Utz Kowalewski, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen
Birgit Niedergethmann, Bereichsleiterin Städtebau/Bauleitplanung, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Stadt Dortmund
Dirk Stürmer, Geschäftsführer TechnologieZentrumDortmund
Jon Prengel, raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt

Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, den Preisträger des 1. Preises mit der Bearbeitung der Aufgabe zu betrauen. Die in den schriftlichen Beurteilungen beschriebenen Punkte und Empfehlungen und die von der Vorprüfung überprüften Kriterien sind bei der weiteren Bearbeitung zu berücksichtigen.
Auslober
TZ Net GmbH im Auftrag des Sondervermögens "Verpachtung Technologiezentrum Dortmund" der Stadt Dortmund
Grüne Straße 2-8
44147 Dortmund
 
Wettbewerbsbetreuung
pp a|s Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH 
Hörder Burgstraße 11 
44263 Dortmund 
in Zusammenarbeit mit der Ausloberin 
 
Wettbewerbsaufgabe 
Der Industriestandort Dortmund hat in den letzten Jahrzehnten einen umfassenden Strukturwandel vollzogen. Einst geprägt durch den traditionellen Beschäftigungs-Dreiklang Kohle, Stahl und Bier hatte die Stadt, insbesondere mit dem Verlust großer Montanunternehmen in der Vergangenheit, einen immensen Rückgang von Industriearbeitsplätzen zu verkraften. Heute hat sich Dortmund zu einem anerkannten wissensbasierten und innovationsorientierten Technologiestandort mit einem großen Kontingent an Fachkräften, Know-how und Kompetenzen gewandelt. Das TechnologieZentrumDortmund (TZDO) in direkter Nachbarschaft zur Universität Dortmund, eines der ersten Technologiezentren bundesweit, hat diese Entwicklung maßgeblich geprägt und sich als Sitz zahlreicher Forschungsinstitute und innovativer Hochschulausgründungen einen Namen gemacht. Der geplante Energiecampus in Dortmund-Huckarde soll diese Tradition mit dem Schwerpunkt "Energie" fortsetzen. Auf einer ca. 6,5 ha großen Fläche nördlich der Kokerei Hansa soll ein lebendiger Innovationscampus für Forschung und Entwicklung von Energieformen und Technologien der Zukunft, z. B. Wasserstoff, entstehen. Mit dem Energiecampus bietet sich die Möglichkeit, Technologien zur Energiegewinnung und -speicherung nicht nur zu entwickeln, sondern durch Unternehmen oder Start-ups vor Ort auch anzuwenden. Der Standort im Norden der Stadt ist nicht zufällig gewählt: Als Beitrag zur IGA 2027 entsteht im Dortmunder Norden rund um die Kokerei Hansa ein großräumiges Stadtentwicklungs- und Infrastrukturprojekt: „Emscher nordwärts“. Es umfasst das Emscher-Gebiet in den Stadtteilen Huckarde, Deusen und Dorstfeld sowie das Unions-Viertel angrenzend an die westliche Innenstadt und zieht sich über eine Länge von ungefähr 4,5 km. Die renaturierte Emscher bildet dabei das Rück-grat eines stadtteilübergreifenden und innovativen Wohn-, Gewerbe- und Freizeitbandes, das auch den Dortmunder Zukunftsgarten „Kokereipark Hansa“ mit einbindet. 
Die Fläche des künftigen Energiecampus erstreckt sich parallel zur im Westen verlaufenden Emscherallee und wird nördlich durch einen Bahndamm der Güterumfahrung Dortmund, östlich durch den Grün- und Freiraum des Geländes der Internationalen Gartenausstellung (IGA Metropole Ruhr 2027) sowie südlich durch das Gelände der Kokerei Hansa und die Kletterhalle Bergwerk begrenzt. Als zentrales IGA-Element wird sich von der Kokerei Hansa in Richtung Norden bis zum Bahnbetriebswerk Mooskamp der Zukunftsgarten Dortmund „Kokereipark Hansa“ erstrecken. Das Gelände wird so gestaltet, dass eine Nachnutzung im Anschluss an die IGA 2027 möglich ist und enthält entsprechend sowohl temporär als auch langfristig nutzbare bauliche und landschaftliche Elemente. 
Städtebauliche Grundidee des Energiecampus ist die eines vielfältigen und hochwertigen Stadtraumes – genutzt von den dort Tätigen ebenso wie von der Nachbarschaft und von Be-sucherinnen und Besuchern. Es sollen deshalb Begegnungsräume mit hoher Aufenthalts-qualität entstehen. 
Das bauliche Konzept setzt auf eine moderne, intelligente Architektur und Förderung neuer Standards durch innovatives Bauen und Gebäudeautomatisation. Dies schließt hohe Stan-dards bei der baulichen Umsetzung zur Energieeffizienz und zum Ressourcenschutz ein. Der Energiecampus soll in diesem Bereich als Modellprojekt fungieren. Die Verwendung um-weltfreundlicher, schadstofffreier und primärenergetisch optimierter Baustoffe soll zu einer durchgängigen und konsequenten Kreislaufwirtschaft führen. 
Für die städtebauliche Gestaltung des Energiecampus lobt das mit der Flächenentwicklung und Vermarktung des Campus beauftragte SVTZ einen nichtoffenen einphasigen städtebau-lichen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 aus. 
Der Wettbewerb richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber der Fachdisziplinen Stadtpla-nung und Architektur mit Erfahrungen in der Erarbeitung städtebaulicher Konzepte. Die Bil-dung von Arbeitsgemeinschaften ist möglich. 
Fünf Büros wurden von der Ausloberin zur Teilnahme eingeladen. Zehn weitere werden in diesem Bewerbungsverfahren ermittelt. Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts und vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien, einen der Preisträgerinnen/der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Aufgabe zu beauftragen. 
 
Zulasssungsbereich
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraums EWR und der Schweiz sowie Großbritannien. 
 
Wettbewerbsart 
Der Wettbewerb wird als nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt. Der Durchführung dieses Wettbewerbs liegen die „Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2013“ in der Fassung vom 31. Januar 2013 zugrunde, soweit in der Auslobung nicht ausdrücklich anderes festgelegt ist. Die Wettbewerbssprache ist deutsch, das Verfahren ist anonym. 
Die Anzahl ist auf 15 teilnehmende Büros begrenzt, die aus zwei Gruppen zusammengestellt werden: Fünf Büros wurden von der Ausloberin zur Teilnahme ausgewählt und eingeladen. In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren werden zehn weitere Büros ermittelt. 
 
Einladungen
Eingeladen sind 
 ARGE Falkenstein Fresi Kroll, Architekten & Ingenieure, Dortmund, mit planlokal Stadtplaner ParmbB, Dortmund 
 CITYFÖRSTER architecture + urbanism, Hannover 
 De Zwarte Hond, Rotterdam/Köln 
 ROBERTNEUN™ ARCHITEKTEN GMBH, Berlin 
 Winking Froh Architekten GmbH, Hamburg 
 
Teilnahmeberechtigung 
Der Wettbewerb ist als Planungswettbewerb für Stadtplanerinnen und Stadtplaner oder Architektinnen und Architekten ausgelobt und dem Berufsstand „Stadtplaner“ oder „Architekt“ vorbehalten. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. 
► Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Herkunftsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Stadtplanerin/Stadtplaner bzw. Architektin/Architekt zu führen. 
► Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn die bevollmächtigte Vertretung der juristischen Person und die Verfasserin/der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. 
Ist in dem Herkunftsstaat der Bewerberinnen und Bewerber die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß der Richtlinie 2013/55/EU – „Berufsanerkennungsrichtlinie“ gewährleistet ist. Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Mehrfachbewerbungen natürlicher und juristischer Personen oder von Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss aller Beteiligten. 
Teilnahmehindernisse sind in § 4 (2) RPW beschrieben. 
Es wird den Teilnehmenden freigestellt, weitere Sachverständige hinzuzuziehen. Sachverständige und Fachplanerinnen/Fachplaner oder andere Beratende benötigen keinen Nachweis einer Kammerzugehörigkeit. 
 
Zulassungskriterien
Die Büros oder Arbeitsgemeinschaften müssen mindestens eine mit der Aufgabenstellung vergleichbare Planung mit folgenden Eckdaten nachweisen: 
► mindestens eine vergleichbare beauftragte und abgeschlossene Planung eines städtebaulichen Konzepts mit einer Größe von mindestens 4 ha, die in den letzten 5 Jahren erarbeitet wurde, 
► alternativ mindestens eine preisgekrönte Wettbewerbsarbeit aus den letzten 5 Jahren, Wettbewerbsfläche mindestens 4 ha. 
 
Zum Bewerbungsverfahren zugelassen werden Bewerberinnen und Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, die die Teilnahmeberechtigung nachweisen. 
Zur Bewerbung müssen gehören: 
► das ausgefüllte Bewerbungsformular (im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist das Formular für jedes Mitglied einzureichen) 
► der Nachweise über die Führung der Berufsbezeichnung „Stadtplanerin/Stadtplaner“ oder „Architektin/Architekt“, 
► der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2.000.000 € und für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 600.000 €; bei nicht ausreichender Deckungssumme zusätzlich Erklärung der Versicherung über die Anpassung der Deckungssumme im Auftragsfall) und 
► der Nachweis der mit der Aufgabenstellung vergleichbaren Planung (das Projekt soll zusätzlich in Form von einseitigen Referenzblättern dargestellt werden). 
 
Die Bewerbung ist fristgerecht über das Deutsche Vergabeportal einzureichen. Das Bewerbungsformular und diese Bekanntmachung sind über das Deutsche Vergabeportal herunterzuladen. 
Fragen zum Bewerbungsverfahren können nur über diese Seite gestellt werden. 
Es wird keine Frist zur Nachreichung von Unterlagen oder ergänzenden Erklärungen eingeräumt. 
Die Zulassung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt nach Überprüfung der geforderten Eignungskriterien. Ist nach Überprüfung der Eignungskriterien die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber, die diese Kriterien erfüllen, größer als die benannte maximale Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren, wird die Ausloberin die Büros per Losentscheid ermitteln. Alle Bewerberinnen und Bewerber werden umgehend über das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens benachrichtigt. 
Die Wettbewerbssprache ist deutsch, das Verfahren ist anonym. 
 
Einlieferung der Bewerbungsunterlagen
Das Bewerbungsformular muss ausgefüllt mit den entsprechenden Anlagen bis spätestens 
19. Januar 2022, 13.00 Uhr 
auf die Vergabeplattform „Deutsches Vergabeportal“ hochgeladen sein. 
 
 
Wettbewerbsleistungen
Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden folgende Wettbewerbsleistungen gefordert: 
► Übersichtsplan / Schwarzplan | M 1:2.000 (genordet) 
► Städtebauliches Konzept | M 1:1.000 (genordet) ─ baulich-räumliches Konzept: Darstellung der Baukörper, ihrer Höhenentwicklung und Dachgestaltung 
─ Freiraumkonzept: Darstellung der öffentlichen und privaten Flächen 
─ Nutzungskonzept: Darstellung der verschiedenen Nutzungen 
─ Erschließungskonzept: Darstellung der öffentlichen und privaten Erschließung, Parkierung 
 
► Städtebauliche Vertiefung ausgewählter Bereiche | jeweils M 1:500 ─ Campusmitte bzw. zentraler Bereich 
─ Bereich rund um das Transferzentrum 
 
► zwei Systemschnitte in Nord-Süd- und in Ost-West-Richtung zur Verdeutlichung der Entwurfsidee, davon ein Schnitt im Bereich des Transferzentrums | M 1:500 
► Darstellung des Energiekonzepts in frei gewählter Form 
► Darstellung des Klimakonzepts (Umgang mit dem Niederschlagswasser, Grünkonzept etc.) in frei gewählter Form 
► zwei räumliche Darstellungen des städtebaulichen Konzepts 
─ Perspektive aus Fußgängersicht/eine fotorealistische Darstellung (Campusmitte bzw. zentraler Bereich) 
─ eine Vogelperspektive mit Darstellung des gesamten städtebaulichen Konzepts und der Kokerei Hansa (mit Blick von Nord-Westen) 
► städtebauliches Modell auf der mitgelieferten Einsatzplatte | M 1:1.000 
► Erläuterungen zum Entwurf auf maximal drei Seiten DIN A4 
► städtebauliche Kenndaten auf dem beigefügten Formblatt 
► Verfassererklärung auf dem beigefügten Formblatt 
► Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 
Über diese geforderten Leistungen hinausgehende Leistungen werden zur Bewertung in der Preisgerichtssitzung zunächst nicht zugelassen. Das Preisgericht hat über die Zulassung zu befinden. 
Es dürfen maximal 3 Pläne im Format DIN A0 hoch eingereicht werden. 
 
Preisgericht 
(Fachpreisgericht) 
► Timo Herrmann, Landschaftsarchitekt, bbz Landschaftsarchitekten, Berlin 
► Susanne Linnebach, Stadtplanerin, Leitung Amt für Stadterneuerung, Stadt Dortmund 
► Prof. Dr.-Ing. Ilka Mecklenbrauck, Stadtplanerin, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen 
► Arnulf Rybicki, Baudezernent der Stadt Dortmund 
► Prof. Christian Schlüter, Architekt, Wuppertal, Vorsitzender des Gestaltungsbeirats Dortmund 
► Prof. Jörn Walter, Stadtplaner, Hamburg 
► Ludger Wilde, Planungsdezernent der Stadt Dortmund 
 
(Sachpreisgericht) 
► Harald Hudy, Bezirksbürgermeister Dortmund-Huckarde, SPD-Fraktion 
► Heike Marzen, Geschäftsführerin der Dortmunder Wirtschaftsförderung, Betriebsleiterin SVTZ 
► Ingrid Reuter, Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen, Fraktion Bündnis90/Die Grünen 
► Franz-Josef Rüther, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung, SPD-Fraktion 
► Jörg Stüdemann, Stadtdirektor der Stadt Dortmund, Stadtkämmerer 
► Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund 
 
Stellvertretendes Preisgericht 
(Fachpreisgericht) 
► Christian Decker, Architekt, Lemgo, stellv. Vorsitzender Gestaltungsbeirat Dortmund 
► Birgit Niedergethmann, Bereichsleitung Städtebau/Bauleitplanung, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Stadt Dortmund 
► Gisela Nürenberg, Stadtplanerin, Amt für Stadterneuerung, Stadt Dortmund, Projektgruppenleitung IGA 2027 Dortmund 
► Jon Prengel, Architekt, raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt 
 
(Sachpreisgericht) 
► Annette Becker, stellv. Vorsitz des Ausschusses für Wirtschafts-, Beschäftigungsförderung, Europa, Wissenschaft und Forschung, CDU-Fraktion 
► Kai Bünseler, Geschäftsführer TZ Net GmbH, Dortmund 
► Utz Kowalewski, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung, Wohnen, Fraktion DIE LINKE & PIRATEN 
► Dirk Stürmer, Geschäftsführer TechnologieZentrumDortmund 
 
Beratung 
► Axel Kunstmann, Bezirksbürgermeister Dortmund-Mengede, Fraktion Bündnis90/Die Grünen 
► Ursula Mehrfeld, Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur Kokerei Hansa, Vorsitzende der Geschäftsführung, Dortmund 
 
Vorprüfung 
► Sondervermögen "Verpachtung Technologiezentrum Dortmund" - SVTZ 
► Stadt Dortmund | Stadtplanungs- und Bauordnungsamt 
► pp a|s Pesch Partner Architekten Stadtplaner GmbH, Dortmund 
 
 
Preise und Anerkennungen
Insgesamt steht eine Wettbewerbssumme in Höhe von 70.000 Euro (brutto, inkl. MwSt.) zur Verfügung. 
Es ist beabsichtigt, drei Preise und zwei Anerkennungen zu vergeben. Dabei ist folgende Staffelung vorgesehen: 
► 1. Preis 28.000 Euro (brutto) 
► 2. Preis 18.000 Euro (brutto) 
► 3. Preis 11.000 Euro (brutto) 
► Anerkennungen insgesamt 13.000 Euro (brutto) 
 
Die Preise und Anerkennungen werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise und Anerkennungen sowie der Teilung der Gesamtsumme auf Preise und Anerkennungen ist unter Ausschöpfung der gesamten Summe bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts möglich. 
Mit dieser Zahlung erlöschen alle Rechtsansprüche bezüglich Honorarforderungen der teilnehmenden Büros gegenüber dem Bauherrn für die in dem Wettbewerb zu erbringenden Leistungen. 
 
Weitere Bearbeitung der Aufgabe
Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts und vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien, einem der Preisträgerinnen/Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe (Städtebaulicher Entwurf, Leistungsphasen 2 und 3 (Vorentwurf und Entwurf)) zu übertragen, 
► sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, 
► soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll. 
Die Beauftragung der Planungsleistungen für den städtebaulichen Entwurf erfolgt ab Leistungsphase 2, da die für die Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1 des städtebaulichen Entwurfs) zu erbringenden Leistungen durch die Auslobungsunterlagen als abgegolten gelten. Gegebenenfalls erfolgt auch eine Beauftragung von Teilen der Leistungsphase 1 des städtebaulichen Entwurfs, sofern dies für die Bearbeitung der Planungsaufgabe erforderlich ist. 
Die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer verpflichten sich mit der Teilnahme an dem Wettbewerbsverfahren, im Falle der Beauftragung die v. g. Leistungen zu erbringen. 
Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden die durch den Wettbewerb bereits erbrachten Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Werden nur Teilbereiche bearbeitet, so erfolgt eine Anrechnung in einem angemessenen Verhältnis. 
 
Terminübersicht
► Einsendeschluss der Bewerbungen 19. Januar 2022, 13.00 Uhr 
► Auswahl der teilnehmenden Büros 20. Januar 2022 
► Teilnahmebestätigung bis 28. Januar 2022 
► Freischaltung der Auslobungsunterlagen bis 08. Februar 2022 
► Rückfragen schriftlich 21. Februar 2022, 13.00 Uhr 
► Kolloquium 24. Februar 2022 
► Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 29. April 2022 bis 14.00 Uhr 
   (Schlusstermin Eingang!) beim betreuenden Büro 
► Preisgericht 10. Juni 2022 

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