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Zentralklinikum und Neubau des Eltern-Kind-Zentrums am Universitätszentrum Bonn , Bonn/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2012406
Tag der Veröffentlichung
14.11.2012
Aktualisiert am
12.02.2017
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
20 Arbeiten
Auslober
Koordination
post welters + partner mbB Architekten & Stadtplaner BDA/SRL, Dortmund
Bewerbungsschluss
24.04.2013
Abgabetermin Pläne
09.08.2012
Abgabetermin Modell
23.08.2012
Preisgerichtssitzung
14.11.2012
Abgabetermin Pläne 2. Phase
06.12.2012
Preisgerichtssitzung 2. Phase
11.04.2013

August 2016 – Zwischenstand des Projekts

An die Wettbewerbsentscheidung und den ersten Preis für Nickl & Partner Architekten AG schloss sich ein zusätzliches VOF-Verfahren an, das die Architekten aus München ebenfalls für sich entscheiden konnten: Sie haben im Juli 2013 den Auftrag erhalten und wurden mit den Leistungsphasen eins bis acht betraut. Der Bebauungsplan wurde im Januar 2014 erstellt, die Freigabe Raum- und Funktionsprogramm erfolgte im Mai 2014; es schloss sich die Abgabe Vorplanung im August 2014 an, ein vorlaufendes Infrastrukturprojekt und die Abgabe HUBau im März 2015; die Baugenehmigung im Mai 2016, der Baubeginn ebenso im Mai 2016. Das Richtfest wurde im März 2017 gefeiert. Die bauliche Fertigstellung ist für August 2018 vorgesehen. Gestalterisch blieb der Wettbewerbsentwurf bis heute Leitlinie. Farbigkeit, Gliederung und Struktur von Fassade und Gebäude blieben erhalten. Allerdings wurden noch vor der Vorplanung die Radiologie vergrößert und das Familienhaus als eigenes Projekt ausgegliedert (Baubeginn hier August 2017, Fertigstellung parallel zum Eltern-Kind-Zentrum).

1. Preis

Nickl & Partner Architekten AG, München
Prof. Hans Nickl · Prof. Christine Nickl-Weller
Mitarbeit: Flora Guitton · Johanna Lehrer
Yaging Liang · Huibiao Wu
Nowak Landschaftsarchitekten, München

2. Preis

Arcass Freie Architekten GbR BDA, Stuttgart
Lucas Müller · Erika Putz · Bernhard Kullak
Manfred Ehrle
Mitarbeit: Daria Romanova · Sebastian Schmidt
L.Arch.: Gesswein Landschaftsarchitekten,
Ostfiltern
Gesswein Landschaftsarchitekten, Ostfildern

3. Preis

AEP Architekten Eggert Generalplaner, Stuttgart
Uwe Eggert · Marc Eggert
Mitarbeit: Stefan Hund · Jochen Eggert
Balasz Peter · Thomas Pfeffer
Fachber.: AEP med Ingenieure,
Betriebsplanung Medizintechnik, Stuttgart

Anerkennung

Felix + Jonas Architekten BDA Stadtplaner, München
Ulrich Jonas · Manfred Felix
Mitarbeit: Manuel Ruf
Fachber.: Rakete GmbH
Visuelle Kommunikation, München
Verfahrensart
Begrenzter, zweiphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 25 Teilnehmern zuzüglich 5 Einladungen

Wettbewerbsaufgabe
Im Rahmen des Wettbewerbs soll zunächst die städtebauliche Situation auf dem Venusberg neu geordnet werden. Hierbei sind drei Bausteine von Bedeutung: Den größten Baustein bildet das Zentralklinikum mit einer Nutzfläche von etwa 36.000 m². Mittelpunkt des Wettbewerbs ist der Neubau des Eltern-Kind-Zentrums, welches nach dem städtebaulichen Entwurf auch funktional detaillierter geplant werden soll. Dort sollen die Disziplinen Geburtshilfe und Kinderheilkunde vereint werden.
Das Raumprogramm umfasst neben verschiedenen Pflegestationen auch die entsprechenden Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie Gästezimmer zur Unterbringung der Eltern. Insgesamt ist für dieses eine Nutzfläche von ca. 12.500 m² vorgesehen. Das Eltern-Kind-Zentrum soll für 181 Betten ausgelegt sein. Als dritter Baustein gilt das Kinderneurologische Zentrum (KiNZ). Dieser Baukörper soll städtebaulich sinnvoll in das Gesamtkonzept der anderen beiden Bausteine einbezogen werden.
Das Wettbewerbsgebiet befindet sich im zentralen Bereich des Klinikviertels zwischen der Haupteinfahrt und der Mensa. Entstanden ist bereits das Bettenhaus 1 des Zentralklinikums, dessen Geschosshöhen für die weiteren Planungen maßgeblich sind. Zur Verbindung von Eltern-Kind-Zentrum und Zentralklinikum ist ein Übergang an das neue sowie an das bestehende Zentralklinikum vorzusehen. Da das Eltern-Kind-Zentrum nach heutiger Planung voraussichtlich aus Finanzierungsgründen einen ersten Baustein bildet, ist hier die Möglichkeit einer späteren Anbindung an das Zentralklinikum dringend zu beachten. Außerdem sollte aber auch eine zeitgleiche Realisierung beider Gebäudeteile möglich sein. Notwendige flexible Flächen im Erschließungssystem des Neubaus müssen einen Übergang in jedem Geschoss ermöglichen. Das gesamte Gelände des Universitätsklinikums wird durch Grünflächen und wertvollen Baumbestand geprägt. Die verbleibenden Freiflächen auf dem Plangebiet sind angemessen zu gestalten und sollen auch den Ansprüchen eines Eltern-Kind-Zentrums genügen. Wertvoller Baumbestand ist nach Möglichkeit zu erhalten.

Competition assignment
The urban situation at the Venusberg has to be reorganised with 3 main modules: The largest module is the central hospital with 36.000 m². The core of the competition is the new parentchild centre with 12.500 m², with combined obstetric and paediatrics units, catering for 181 beds including nursing wards, treatment facilities and guestrooms for parents. The 3rd module is the paediatric neurological centre (KiNZ), which shall be incorporated in the complex. A connection between parent-child centre and central hospital to the existing clinical centre has to be planned. Necessary flexible areas in the circulation area of the new building must provide a passage in every floor. The hospital grounds are characterized by green areas and valuable old trees. The remaining free areas shall be designed adequately.

Beteiligung
1. Phase: 20 Arbeiten
2. Phase: 10 Arbeiten

Fachpreisrichter
Prof. Christl Drey, Köln/Kassel (Vors.)
Prof. Eckhard Gerber, Dortmund
Dr. Martin Gerth, MBWSV NRW, Düsseldorf
Dr. Hans-Jürgen Hackenberg, Uniklinikum Bonn
Fritz Heinrich, Dortmund
Prof. Dr. Dr. h.c. W. Holzgreve, Uniklinikum Bonn
Jörg Lieber, MediStructura GmbH
Verena Müller, MediStructura GmbH
Rainer Thieken, Dorsten
Werner Wingenfeld, Stadt Bonn

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die Planung des 1. Preisträgers als Grundlage der weiteren Bearbeitung zu Grunde zu legen und die Verfasser des 1. Preises mit weiteren Leistungen zu beauftragen.

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