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Einrichtung eines Kinder- und Jugendtheaters im Zoogesellschaftshaus , Frankfurt am Main/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2030127
Tag der Veröffentlichung
26.10.2020
Aktualisiert am
13.07.2021
Online-Verfahren
Teilnahme über www.wettbewerbe-aktuell.de
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EU /EWR
Teilnehmer
Architekt*innen
Beteiligung
17 Arbeiten
Auslober
Koordination
BSMF - Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH, Frankfurt / Main
Bewerbungsschluss
24.11.2020
Abgabetermin Pläne
14.04.2021
Abgabetermin Modell
21.04.2021
Preisgerichtssitzung
07.07.2021

1. Preis

Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

2. Preis

HASCHER JEHLE Architektur, Berlin

3. Preis

karlundp, München
Verfahrensart
Nicht offener Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Für Kinder und Jugendliche ist es, unabhängig von ihrer jeweiligen Herkunft, notwendig, an die darstellenden Künste so früh wie möglich herangeführt zu werden: Zum einen, um kulturelle Teilhabe zu erfahren; dies stärkt das Selbstbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl. Zum anderen, um die Möglichkeiten von darstellendem Spiel, Tanz, körperlichem und sprachlichem Ausdruck als eine reiche kulturelle Tradition kennenzulernen, die zur Identifikation einlädt. Die Erfahrung zeigt: Frühe künstlerische Erlebnisse brennen sich buchstäblich ins Gedächtnis ein und können im positiven Sinn prägend für das ganze Leben sein.

Eine durchgeführte Bedarfsanalyse hat gezeigt, dass – insbesondere vor dem Hintergrund der stetig steigenden Einwohnerzahlen der Stadt – die Einrichtung eines eigenständigen Theaters für Kinder und Jugendliche in Frankfurt notwendig ist. Das Zoogesellschaftshaus ist seit Jahren mindergenutzt und sanierungsbedürftig. Die Untersuchungen haben ergeben, dass ein multifunktionales, aktuellen pädagogischen Standards entsprechend partizipativ ausgestaltetes Zentrum für Kinder- und Jugendtheater dort untergebracht werden kann. Auf diese Weise wird das Zoogesellschaftshaus reaktiviert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Neben dem Kinder und Jugendtheater sollen Flächen für die Verwaltung des Zoologischen Gartens, einer Zooschule sowie Präsentationsflächen zum Thema Naturschutz und Biodiversität geschaffen werden.

Es wird ein nichtoffener Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 durchgeführt. Die Gesamtkosten des Bauwerks (Kostengruppen 300-400) betragen 20,4 Mio. Euro netto. Diese Kostenangabe ist als absolute Kostenobergrenze zu verstehen.

Fachpreisrichter*innen
Sigrid Eichler, Architektin, Frankfurt am Main
Prof. Anett-Maud Joppien, Architektin, Frankfurt am Main
Prof. Silvia Schellenberg-Thaut, Architektin, Leipzig
Till Schneider, Architekt, Frankfurt am Main
Prof. Zvonko Turkali, Architekt, Frankfurt am Main
Prof. Gesine Weinmiller, Architektin, Berlin
Kristin Dirschl, Architektin, Frankfurt am Main (Stellv.)
Peter Cachola Schmal, Architekt, Frankfurt am Main (Stellv.)
Andreas Schröder, Architekt, Frankfurt am Main (Stellv.)

Sachpreisrichter*innen
Stadträtin Dr. Ina Hartwig, Dezernentin Kultur und Wissenschaft, Frankfurt am Main
Dr. Renate Wolter-Brandecker, kulturpolitische Sprecherin, Frankfurt am Main
Dr. Thomas Dürbeck, kulturpolitischer Sprecher, Frankfurt am Main
Sebastian Popp, Fraktionsvorsitzender und kulturpolitischer Sprecher, Frankfurt am Main
Brigitte Dethier, Intendanz Junges Ensemble Stuttgart
WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG
Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2014/24/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1) Namen, Adressen und Kontaktstelle(n):
Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch: MuseumsBausteine Frankfurt GmbH
Brückenstraße 3-7
D-60594 Frankfurt am Main
Kontakt:
Felix Schwantje
Tel. +49 69. 212-70482
E-Mail: Felix.Schwantje@stadt-frankfurt.de
NUTS-Code: DE712
Internet-Adresse(n):
www.frankfurt.de

I.2) Gemeinsame Beschaffung
I.3) Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung: www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/319

Weitere Auskünfte erteilen:
BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH
Arne Kilian
Uhlandstraße 11
60314 Frankfurt am Main
Tel. +49 69 40 58 73 44
Fax: +49 69 40 58 73 40
E-Mail: kilian@bsmf.de
NUTS-Code: DE712
Internetadresse(n):
Hauptadresse: www.bsmf.de
BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH
Arne Kilian
Uhlandstraße 11
60314 Frankfurt am Main
Tel. +49 69 40 58 73 44
Fax: +49 69 40 58 73 40
E-Mail: kilian@bsmf.de
NUTS-Code: DE712

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde

I.5) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung


Abschnitt II: Gegenstand
I.1) Umfang der Beschaffung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:
Realisierungswettbewerb (RPW 2013) für die „Einrichtung eines Kinder- und Jugendtheaters im Zoogesellschaftshaus“ in Frankfurt am Main

II.1.2) CPV-Code Hauptteil
71200000-0

II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:
Für Kinder und Jugendliche ist es, unabhängig von ihrer jeweiligen Herkunft, notwendig, an die darstellenden Künste so früh wie möglich herangeführt zu werden: Zum einen, um kulturelle Teilhabe zu erfahren; dies stärkt das Selbstbewusstsein und Zugehörigkeitsgefühl. Zum anderen, um die Möglichkeiten von darstellendem Spiel, Tanz, körperlichem und sprachlichem Ausdruck als eine reiche kulturelle Tradition kennenzulernen, die zur Identifikation einlädt. Die Erfahrung zeigt: Frühe künstlerische Erlebnisse brennen sich buchstäblich ins Gedächtnis ein und können im positiven Sinn prägend für das ganze Leben sein.
Eine durchgeführte Bedarfsanalyse hat gezeigt, dass – insbesondere vor dem Hintergrund der stetig steigenden Einwohnerzahlen der Stadt - die Einrichtung eines eigenständigen Theaters für Kinder und Jugendliche in Frankfurt notwendig ist. Das Zoogesellschaftshaus ist seit Jahren mindergenutzt und sanierungsbedürftig. Die Untersuchungen haben ergeben, dass ein multifunktionales, aktuellen pädagogischen Standards entsprechend partizipativ ausgestaltetes Zentrum für Kinder- und Jugendtheater dort untergebracht werden kann. . Auf diese Weise wird das Zoogesellschaftshaus reaktiviert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Neben dem Kinder und Jugendtheater sollen Flächen für die Verwaltung des Zoologischen Gartens, einer Zooschule sowie Präsentationsflächen zum Thema Naturschutz und Biodiversität geschaffen werden.
Es wird ein nichtoffener Realisierungswettbewerb gemäß RPW 2013 durchgeführt. Die Gesamtkosten des Bauwerks (Kostengruppen 300 - 400) betragen 20,4 Mio. Euro netto. Diese Kostenangabe ist als absolute Kostenobergrenze zu verstehen.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Teilnahmebedingungen

III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Eine Bewerbung ist nur über die Vergabeplattform möglich. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
Bei einer Bewerbung als Bewerbergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Ausnahme bilden die Referenzen (gelten in Summe für die Bewerbergemeinschaft).
Entsprechendes gilt im Falle der Bewerbung mit Nachunternehmern. Auch in diesem Falle sind die wesentlichen Informationen zum Nachunternehmer mitzuteilen. Soweit darüber hinaus beabsichtigt ist, sich zum Nachweis der Eignung auf die Kapazitäten eines Nachunternehmers zu stützen (sog. Eignungsleihe), ist außerdem ein Nachweis beizufügen aus dem hervorgeht, dass die Kapazitäten des Nachunternehmers im Falle der Zuschlagserteilung auch tatsächlich zur Verfügung stehen (z. B. Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers).
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt aufgrund von formalen Anforderungen (A) und von fachlichen Anforderungen (B) unter Einreichung der geforderten Referenzprojekte.
Zulassungsbereich:
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen.
Erklärungen/Angaben zum Zwecke der Auswahl:
Vom Bewerber/Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft sind im Teilnahmeantrag folgende Angaben zu machen und Eigenerklärungen einzureichen:

A. Formale Anforderungen
• Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen
• Erklärung, dass er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren nicht: o gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
o gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
o gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz oder
o gem. § 98c des Aufenthaltsgesetzes
mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist
• Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht
• Erklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 79 Abs. 2 VgV/ kein Teilnahmehindernis nach § 4 Abs. 2 RPW vorliegt.

mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist
• Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV besteht
• Erklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 79 Abs. 2 VgV/ kein Teilnahmehindernis nach § 4 Abs. 2 RPW vorliegt.

B. Fachliche Anforderungen (an Architekt):
• Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung durch beigefügte Kopie der Eintragungsurkunde in die Architektenkammer
• Erklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 5 Mio. € für Personenschäden und mindestens 2,5 Mio. EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) oder Erklärung, dass eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung mit vorstehenden Deckungssummen im Auftragsfalle abgeschlossen werden kann und wird.
• Erklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit: Mindestumsatz i.H.v. durchschnittlich 1,0 Mio. € (netto) pro Jahr in den letzten drei Geschäftsjahren.
• Angaben zu geforderten Referenzprojekten, gem. der Beschreibung in der Eingabemaske der Vergabeplattform mit Angaben zu Projektbezeichnung, Auftraggeber, Zeitpunkt der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen, Projektgröße/Baukosten.
• Nachweis eines realisierte Objektes aus dem Bereich Kulturbauten wie z.B. Theater, Konzerthäuser, Oper etc. (Stadthallen oder ähnliches sind nicht gewünscht, Neubau oder Sanierung sind möglich) innerhalb der letzten 10 Jahre (September 2010 – September 2020) mit einer Größe von mind. 10,0 Mio. € netto für die Kostengruppen 300 + 400, bei denen seitens des Bewerbers jeweils mindestens die Leistungsphasen 2 - 5 erbracht wurden.
ODER: Nachweis eines Wettbewerbserfolges aus dem Bereich Theaterbauten innerhalb der letzten 10 Jahre (September 2010 – September 2020) mit einer Größe von mind. 10,0 Mio. € netto für die Kostengruppen 300 + 400.
Zu dem jeweiligen Referenzobjekt sind die im Bewerbungsbogen angeführten Angaben (insb. Projektbezeichnung, Auftraggeber, Zeitpunkt der Fertigstellung bzw. der Wettbewerbsentscheidung,
bei den realisierten Objekten bearbeitete Leistungsphasen und Baukosten) zu machen. Je Referenzprojekt sind max. 2 DIN A3 einzureichen.
• Nachweis eines realisierten Objektes aus dem Bereich der Sanierung im Bestand der letzten 10 Jahre (September 2010 – September 2020) mit einer Größe von mind. 5,0 Mio. € netto für die Kostengruppen 300-400, bei denen seitens des Bewerbers jeweils mindestens die Leistungsphasen 2-5 erbracht wurden. Zu dem Referenzobjekt sind die im Bewerbungsbogen angeführten Angaben (insb. Projektbezeichnung, Auftraggeber, Zeitpunkt der Fertigstellung, bearbeitete Leistungsphasen, Baukosten) zu machen. Je Referenzprojekt sind max. 2 DIN A3 einzureichen.
• Sollten die Bewerber das geforderte Referenzprojekt verantwortlich in anderen Büros erbracht haben, ist hierfür eine Bestätigung des für das Referenzprojekt beauftragten Büros erforderlich. Aus der Bestätigung muss hervorgehen, ob eine verantwortliche Tätigkeit (z.B. Projektleiter) des benannten Referenzprojektes erbracht worden ist.

Auswahl der Bewerber:
Der Auftraggeber lädt aus den unter Berücksichtigung der Formerfordernisse und § 4 VgV zugelassenen Bewerbern insgesamt 16 Teilnehmer sowie drei Nachrücker ein, die sich aufgrund der geforderten Nachweise qualifiziert haben. Im Rahmen eines Auswahlgremiums werden 16 Teilnehmer (bei 4 gesetzten Teilnehmern) ausgewählt.
Teilnahmeberechtigt sind nur die ausgewählten Büros.
Bewerber, die ausgewählt bzw. gelost worden sind, erhalten bis zum 23.12.2020 eine schriftliche Einladung zur Wettbewerbsteilnahme.

III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben: Architekt/innen



Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Beschreibung
IV.1.2) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen, einphasig
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 20

IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:

• karl und p Gesellschaft von Architekten mbH, München
• Max Dudler Architekten AG, Berlin


IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
• Gestalterische, räumliche, funktionale und betriebskonzeptionelle Qualität des Entwurfs
• Erfüllung des Raumprogramms und der funktionalen Zusammenhänge insbesondere im Theaterbetrieb
• Umgang mit dem Denkmal / Sanierung oder Bauen im Bestand




IV.2) Verwaltungsangaben
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 24.11.2020

IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 23.12.2020

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch

IV.3) Preise und Preisgericht
IV.3.1) Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Wettbewerbssumme insgesamt: 175.000,00 €
1. Preis: 87.500,00 €
2. Preis: 52.500,00 €
3. Preis: 35.000,00 €
Die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19% ist in den genannten Beträgen nicht enthalten. Bei der Auszahlung an ausländische Preisträger wird die Mehrwertsteuer von dem Auslober in Deutschland abgeführt, bei in Deutschland ansässigen Preisträgern zusätzlich ausgezahlt.

IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: /

IV.3.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja

IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
Anett-Maud Joppien, Frankfurt am Main
Gesine Weinmiller, Berlin
Sigrid Eichler, Frankfurt am Main
Silvia Schellenberg-Thaut, Leipzig
Till Schneider, Frankfurt am Main
Prof. Zvonko Turkali, Frankfurt am Main
Andreas Schröder, Frankfurt am Main (Stellvertr.)
Kristin Dirschl, Frankfurt am Main (Stellvertr.)
Peter Cachola Schmal, Frankfurt am Main (Stellvertr.)
Stadträtin Dr. Ina Hartwig, Dezernentin Kultur und Wissenschaft, Frankfurt am Main
Dr. Thomas Dürbeck, kulturpolitischer Sprecher der CDU, Frankfurt am Main
Dr. Renate Wolter-Brandecker, kulturpolitische Sprecherin der SPD, Frankfurt am Main
Sebastian Popp, kulturpolitischer Sprecher der Bündnis 90/die Grünen, Frankfurt am Main
Brigitte Dethier, Nutzervertretung künstlerisch
Aufgrund von anstehenden Wahlen im Jahr 2021 kann sich ggf. eine Änderung in der Besetzung des Sachpreisgerichtes ergeben.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3) Zusätzliche Angaben:
Der Auslober wird gemäß § 8 Abs. 2 RPW 2013 unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen der Preisträger mit der Bearbeitung weiterer Planungsleistungen gem. § 34 LPH 1-5 HOAI (ggf. stufenweise) beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Im späteren Verhandlungsverfahren kann das Honorar frei angeboten werden; Preisvorgaben werden insoweit nicht gemacht.
Hierzu wird im Anschluss an die Preisgerichtssitzung gem. § 9 Abs. 1 RPW 2013 / § 14 (4) Nr. 8 VgV ein Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern durchgeführt. Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich im Falle einer Beauftragung durch den Auslober, die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
1. Die Vergabeunterlagen einschließlich der Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit Einladung zum Verhandlungsverfahren bekannt gegeben.
2. Der Auslober behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot gem. § 17 Abs. 11 VgV vor.
3. Vorgesehene weitere Termine:
Versand der Wettbewerbsunterlagen 12.01.2021
Rückfragenkolloquium 25.01.2021
Abgabe Wettbewerbsarbeit 14.04.2021
Preisgerichtssitzung 24.06.2021

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt,
Luisenplatz 2,
64268 Darmstadt
Deutschland
Telefon: +49 (6151) 12 6603
Fax: +49 (6151) 12 5816
E-Mail: Vergabekammer@rpda.hessen.de

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen
Bierstädter Straße 2
65189 Wiesbaden
VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
1) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem AG gerügt werden;
2) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden;
3) Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden;
4) Hilft der AG der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen des § 160 Abs. 3 GWB vorliegen;
5) Der AG weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.
VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer beim Regierungspräsidium Darmstadt,
Luisenplatz 2,
64268 Darmstadt
Deutschland
Telefon: +49 (6151) 12 6603
Fax: +49 (6151) 12 5816
E-Mail: Vergabekammer@rpda.hessen.de
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
23.10.2020

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