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ein neues Haus für die taz , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013573
Tag der Veröffentlichung
31.03.2014
Aktualisiert am
01.05.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
Andere
EU /EWR
Teilnehmer
Freischaffende Architekten
Beteiligung
25 Arbeiten
Auslober
Koordination
Architektin Ulrike Lickert, Berlin
Bewerbungsschluss
31.03.2014
Abgabetermin Pläne
16.06.2014
Abgabetermin Modell
30.06.2014
Preisgerichtssitzung
10.07.2014

Mai 2016 – Zwischenstand des Projektes

Nachdem die taz die Chance bekommen hatte, sich um die Grundstücke Friedrichstraße 20-22 zu bewerben und somit Teil eines neuen Kreativquartiers zu werden, das sich um die Blumengroßmarkthalle entwickeln wird, wurde im März 2014 ein Wettbewerb ausgelobt, den die Architekten E2A aus Zürich im Juli 2014 gewonnen haben. Sie haben mittlerweile den Auftrag erhalten und wurden mit den Leistungsphasen 1-5 betraut. Der Baubeginn erfolgte Ende 2015.
Man rechnet gegenwärtig damit, dass der Rohbau im November 2016 fertiggestellt werden wird, die Übergabe soll im Dezember 2017 erfolgen. Erwartet wurde ein Neubau, der die ganz besondere stadträumliche Ecklage an der Friedrichstraße, am Park und in der Sichtachse der Hedemannstraße für einen überzeugenden architektonischen Auftritt für die taz nutzt und zugleich zwischen dem traditionellen, teilweise denkmalgeschützten Berliner Block, der großflächigen Blumengroßmarkthalle, dem Besselpark und den weiteren Neubauvorhaben in direkter Nachbarschaft vermittelt.
Gegenüber dem Wettbewerbsentwurf und der Realisierung wird es keine wesentlichen Änderungen geben.

1. Preis

E2A Piet Eckert · Wim Eckert Architekten, Zürich
Mitarbeit: Alexander Struck · André Passos Tobias Weise · Bojana Miskeljin
Philip Milkowiski · Rickey Gates · Jochen Paul Tragwerk: Schnetzer · Puskas Ing. AG, Basel TGA: Ernst Basler + Partner AG, Berlin/Zürich

2. Preis

MARS Architekten, Berlin
Architekturbüro Creutzfeldt, Berlin
Philip Rieseberg · Magnus Creutzfeldt Mitarbeit: Jan-Oliver Kunze · Tarek Massalme Andrea Arauz · Valentina Cuoccio
Martina Filligoi · Thies Mielke · Lukas Specks Tragwerk: Leonhardt · Andrä und Partner TGA: Janowski & Co Ber. Ing. GmbH, Berlin

2. Preis

heneghan.peng.architects, Dublin 2
Shih Fu Peng · Roisin Heneghan Mitarbeit: Doreen Adler · Noel Roche Brandschutz/TGA/Tragwerk:
Arup Deutschland GmbH, Berlin

Anerkennung

gpy arquitectos, Santa Cruz de Tenerife
Juan Antonio Gonzáles Pérez
Mitarbeit: Constanze Sixt · Urbano Yanes Tuna Andrzey Gwizdala · Katarzyna Billik
Nicole Gärtner · Marina Ozic-Basic
Energie: ee concept gmbh, Darmstadt L.Arch.: Eurich Gula Landschaftsarchitektur, Wendlingen am Neckar

Anerkennung

Schulz und Schulz Architekten GmbH, Leipzig
Ansgar Schulz · Benedikt Schulz
Mitarbeit: Hannes Pohlmann · Simon Feldhaus Janos Magyar · Martin Grasse
TGA: MLT Medien Licht Technik Ing., Leipzig

Anerkennung

Glass Kramer Löbbert Ges. von Architekten mbH, Berlin
Johann Kramer · Johannes Löbbert
Mitarbeit: Hanna Rohrbach · Michael Plonczak

Ankauf

Behnisch Architekten, Stuttgart
Stefan Rappold
Mitarbeit: A. Whitton · M. Kolloch · N. Tomeva Energie: Transsolar Energietechnik, Stuttgart Brandschutz: Brandschutz Consulting, München Tragwerk: Knippers · Helbig, Stuttgart
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 25 Teilnehmern

Wettbewerbsaufgabe
In der Rudi-Dutschke-Straße arbeiten Verlag und Redaktion in zwei benachbarten Häusern in der Mitte der Stadt. In einem historischen, denkmalgeschützten Gewerbebau aus dem frühen 20. Jahrhundert, mit offenen Geschossen ungewöhnlicher Höhe und einer von Säulen und Skulpturen geschmückten Fassade. Und in einem Neubau von 1991 direkt daran angelehnt, der mit seiner filigranen Stahlverbundbauweise und seinen transparenten Glasflächen Einblicke in die Arbeit der taz und Ausblicke auf die belebte Straße ermöglicht. Die beiden Häuser (Neu- und Umbau wurden geplant von Gerhard Spangenberg) bieten schon lange nicht mehr genug Platz für alle tazlerInnen.
In der unmittelbar benachbarten Südlichen Friedrichstadt bekam die taz die Chance, sich um die Grundstücke Friedrichstraße 20-22 zu bewerben und Teil eines neuen Kreativquartiers zu werden, das sich rund um die ehemalige Blumengroßmarkthalle entwickeln wird.
Erwartet wird ein Neubau, der die besondere stadträumliche Ecklage an der Friedrichstraße, am Park und in der Sichtachse der Hedemannstraße für einen überzeugenden architektonischen Auftritt für die taz nutzt und gleichzeitig zwischen dem traditionellen, zum Teil denkmalgeschützten Berliner Block, der großflächigen Blumengroßmarkthalle, dem Besselpark und den weiteren Neubauvorhaben in direkter Nachbarschaft vermitteln kann.
Das Raumprogramm umfasst ca. 4.981 m2 NF und gliedert sich u.a. in:
- taz café/Veranstaltungen 615 m2
- taz shop 460 m2
- Konferenzbereich 160 m2
- Verlag/Verwaltung 762 m2
- Besprechungsräume 355 m2
- Archiv 140 m2

Competition assignment
The ”taz“ newspaper was located in 2 adjacent buildings, planned and renovated in 1991 by Gerhard Spangenberg. To provide sufficient space for their employees, the taz could purchase the nearby plots Friedrichstraße 20-22, where they will become part of a new creative quarter. In its special corner situation the new building has to mediate between the listed “Berlin Block” and adjoined new buildings.

Fachpreisrichter
Prof. Ulrike Lauber, München/Berlin (Vors.)
Gerhard Spangenberg, Berlin
Prof. Matthias Sauerbruch, Berlin
Prof. Christia Reicher, Aachen
Jost Haberland, Berlin
Jutta Kalepky, Berlin

Sachpreisrichter
Karl-Heinz Ruch, Gesch.ftsführer taz.
Ines Pohl, Chefredakteurin taz.
Rolf Lautenschläger, Redakteur taz.
Prof. Dr. Martin Kieren, Architekturhistoriker Berlin
Regula Lüscher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin
Hans Panhoff, Bezirksstadtrat, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
Sabine am Orde, Redakteurin taz.
Manfred Kühne, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin mit deutlicher Mehrheit den ersten Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Aufgabe zu beauftragen.
p> 1. Auftraggeberin

Offizieller Name und Anschrift der Auftraggeberin:
taz, die tageszeitung. Verlagsgenossenschaft eG, Berlin (DE)
Karl-Heinz Ruch, Geschäftsführer
taz.die tageszeitung
TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH
Rudi-Dutschke Straße 23, 10969 Berlin
Tel.: 030-25902-212, Fax.: 030-2517738

Wettbewerbsbetreuung:
Dipl.-Ing. Ulrike Lickert – Architektin
Knaackstraße 78, 10435 Berlin
Tel.: 030-47378-230, Fax: 030-47378-229
E-Mail: mail@ulrike-lickert.de

Bewerbungen:
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt ausschließlich per Internet-Formular unter
www.competitionline.com/taz
Postalische Einsendungen sind nicht möglich und bleiben im Verfahren unberücksichtigt.
Die ausgewählten BewerberInnen werden per E-Mail benachrichtigt.

2. Gegenstand des Wettbewerbs

Bezeichnung des Wettbewerbs durch den Auftraggeber:
Nichtoffener Wettbewerb für ArchitekInnen mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren gemäß RPW 2013

Beschreibung:
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau eines Redaktions- und Verlagsgebäudes der taz.die tageszeitung in  Berlin Friedrichshain-Kreuzberg, Friedrichstraße 20-22 mit einer geplanten Nutzfläche von ca. 5.800 m². Die Ausloberin erwartet Entwürfe mit hoher ästhetischer und funktionaler Qualität, die das Image der taz und das besondere Standortprofil als zukünftiges Kreativzentrum gestalterisch umsetzen. Es werden hohe Anforderungen an die architektonische Ausdruckskraft unter Berücksichtigung der innerstädtischen und städtebaulichen Situation, an die Qualität, Flexibilität und Funktionsfähigkeit der Innenräume und Arbeitsplätze, die energetische Optimierung des Gebäudes, den ökologischen Wert der verwendeten Materialien und an eine wirtschaftliche Konzeption und Planung gestellt. Das Bauvorhaben soll bis Mitte 2017 fertig gestellt werden.
Es ist beabsichtigt, mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 nach HOAI (2013) zu vergeben.
Die Auftraggeberin behält sich eine stufenweise Beauftragung vor.

Weitere Informationen:
www.taz.de/neubau

Ort der Ausführung:
Berlin, Friedrichshain-Kreuzberg

3. Vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren

Der Wettbewerb wird als nichtoffener Wettbewerb für ArchitektInnen nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren durchgeführt.

Es werden insgesamt 25 TeilnehmerInnen aus 2 Kategorien ausgewählt:
- Kategorie A: erfahrene Büros
- Kategorie B: junge Büros

Sofern mehr als 25 BewerberInnen die geforderten Nachweise und Auswahlkriterien erfüllen, erfolgt eine Auswahl durch Losziehung unter Aufsicht der Architektenkammer Berlin.
Aus den Bewerbungen der "Erfahrenen Büros" werden 18 TeilnehmerInnen ausgewählt. Aus den Bewerbungen der "Jungen Büros" werden 7 TeilnehmerInnen ausgewählt.
Die Auswahl der TeilnehmerInnen erfolgt durch ein von der Ausloberin berufenes Auswahlgremium, dem VertreterInnen der Ausloberin, ein(e) VertreterIn des Bezirks und  mindestens zwei vom Preisgericht unabhängige freischaffende ArchitektInnen angehören.

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt ausschließlich per Internet-Formular unter www.competitionline.com/taz
Postalische Einsendungen sind nicht möglich und bleiben im Verfahren unberücksichtigt.

Die ausgewählten BewerberInnen werden per E-Mail benachrichtigt.

Die Bewerbungsfrist endet am 31.03.2014.

Auswahlkriterien für "Erfahrene Büros" – zu erbringende Nachweise A – C:

Referenzen A.1 und A.2 (erfahrene Büros)
Nachweis der verantwortlichen Planung von genau zwei realisierten Referenzprojekten
Merkmale:
-     Umfang der beauftragten und geleisteten Planung: mind. Objektplanung Gebäude Lph. 2 bis 5
      gemäß HOAI
-    Bauvolumen gem. DIN 276, Kostengruppen 200-700: mind. 5 Mio. EUR
-    Fertigstellung: 2003 oder später

Bewertungskriterien der Referenzprojekte (A.1 und A.2):
Erfüllen einer hohen gestalterischen Qualität und architektonischen Ausdruckskraft
Qualität der Detailausbildung und Materialwahl
Übereinstimmung von Ausdruck und Funktion

Referenz B (erfahrene Büros)
Nachweis der verantwortlichen Planung von genau einem realisierten Referenzprojekt, dessen Nutzung Kultur- /Bildung oder Verwaltung-/Büro oder Redaktion-/Verlag beinhaltet
Merkmale:
-    Umfang der beauftragten und geleisteten Planung: mind. Objektplanung Gebäude Lph. 2 bis 5  gemäß HOAI
-    Bauvolumen gem. DIN 276, Kostengruppen 200-700: mind. 1 Mio. EUR
-     Fertigstellung: 2003 oder später

Bewertungskriterien des Referenzprojektes (B):
Erfüllen einer hohen gestalterischen Qualität der Innenraumkonzepte und -gestaltung
Qualität der Arbeitswelten
Qualität der Detailausbildung und Materialwahl in der Innenraumgestaltung

Referenz C (erfahrene Büros)
Nachweis eines Wettbewerbserfolges (Preis, Anerkennung) für eine Bauwerksplanung
oder Nachweis einer Auszeichnung eines fertig gestellten Bauwerks mit einem Architekturpreis
Realisierte prämierte Wettbewerbsbeiträge können sowohl als Preis (Referenz C) als auch als Planungsreferenz (Referenzen A oder B) nachgewiesen werden (von 2003 oder später).

Auswahlkriterien, gültig für "Junge Büros" - zu erbringende Nachweise D – F:

Referenz D (Junge Büros)
40. Lebensjahr noch nicht vollendet oder Bürogründung  2007 oder später     
-    Erklärung über das Geburtsdatum des(r) ältesten BüroinhaberIn bzw. das Datum der Bürogründung.

Referenz E (Junge Büros)
Nachweis einer verantwortlichen Planung von genau einem realisierten Referenzprojekt
Merkmale:  
-     Umfang der beauftragten und geleisteten Planung: mind. Objektplanung Gebäude Lph. 2 bis 5
      gem. HOAI
-     Bauvolumen gem. DIN 276, Kostengruppen 200-700: mind. 1 Mio. EUR
-    Fertigstellung: 2003 oder später

Bewertungskriterien des Referenzprojektes (E):
Erfüllen einer hohen gestalterischen Qualität und architektonischen Ausdruckskraft
Qualität der Detailausbildung und Materialwahl
Übereinstimmung von Ausdruck und Funktion

Referenz F (Junge Büros)
Nachweis einer verantwortlichen innovativen Planung oder einer vergleichbaren Wettbewerbs-teilnahme für eine Bauwerksplanung oder eine Auszeichnung eines fertig gestellten Bauwerks mit einem Architekturpreis (von 2003 oder später)
Es können realisierte prämierte Wettbewerbsbeiträge sowohl als Preis (Referenz F) als auch als Planungsreferenz (Referenz E) nachgewiesen werden.

4) Teilnahmeberechtigung

1.     Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend den Regelungen ihres Herkunftslandes berechtigt sind, die Berufsbezeichnung ArchitektIn zu führen. Ist in dem Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise als Architekt/in verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
2.    Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen der Fachrichtung Architektur gehören, sofern einer der Gesellschafter und/oder der bevollmächtigten VertreterInnen der juristischen Person die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
3.    Bei Arbeitsgemeinschaften aus natürlichen und/oder juristischen Personen muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.

5) Verfahren

Nichtoffener Wettbewerb für ArchitektInnen

Teilnehmerzahl:  
Teilmehmerzahl 25, keine Zuladungen (Einladungen)

Voraussichtliche Termine:
Ausgabe der Auslobungsunterlagen ca. 11.04.2014; Abgabe der Wettbewerbsarbeiten ca. 11.06.2014

Sprache:
Deutsch

Anzahl und Höhe der Preissumme:
Anzahl und Höhe der Preise wird mit der Architektenkammer Berlin abgestimmt.

Kostenerstattung:
Kosten für die Bewerbung und die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe werden nicht erstattet.

Preisgericht:
Die MitgliederInnen des Preisgerichts werden in den Ausschreibungsunterlagen zur Wettbewerbsaufgabe namentlich aufgeführt .
 

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