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EEZ - Energie-Erlebniszentrum , Aurich/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
Weiterverfolgt
wa-ID
wa-2010363
Tag der Veröffentlichung
17.06.2009
Aktualisiert am
01.01.2016
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten sowie Landschaftsarchitekten und Innenarchitekten in Zusammenarbeit mit Architekten
Beteiligung
10 Arbeiten
Auslober
Bewerbungsschluss
13.02.2009
Abgabetermin Pläne
15.05.2009
Preisgerichtssitzung
17.06.2009

Januar 2016 – Fertigstellung des Projekts

Kommentar der Architekten
Die Idee zu sichelförmigen Gebäudestrukturen für das EEZ wurde 2009 im Rahmen des Architektenwettbewerbes für den Neubau des Energie-Erlebniszentrums auf dem „Großen Sett“ in Aurich geboren. Diese Gestaltung war durch den scharfen Bogen des Jade-Emskanals, welcher ein halbinselförmiges Grundstück bildet, inspiriert und fügte sich harmonisch in das dortige Umfeld ein. Da sich jedoch die zur Verfügung stehende Baufläche nach mehrfacher Erweiterung des Raumprogramms und der Mutation des EEZ zum Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum als zu klein erwies, erfolgte eine Verlegung der Baumaßnahme auf eine Wiesenfläche am Rande des Industriegebiets Tannenhausen im Norden der Stadt. Diese Fläche liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu der neuen Rotorblatt-Fertigungshalle des Windkraftanlagenherstellers Enercon. Das hier fehlende Wasser des Jade-Emskanals wurde durch ein neu angelegtes Gewässer ersetzt, in dessen Mitte das EEZ auf einer künstlichen Insel seine endgültige Position fand. Unabhängig vom Einfluss des Umfeldes stellten sich dem Architekten bereits bei der Wettbewerbsbearbeitung folgende Grundsatzfragen: Wie.....


>> Den vollständigen Bericht mit Fotos können Sie als PDF-Datei erwerben <<

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Juli 2013 – Zwischenstand des Projekts

Ursprünglich am Rande der Innenstadt am scharfen Knick des Jade-Ems-Kanals geplant wurde das Energie-Erlebniszentrum aufgrund dort nicht realisierbarer, umfangreicher nach - träglicher Erweiterungen auf ein Gelände in den Stadtteil Sandhorst verlegt und zum Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum ausgebaut. Die im Wettbewerb formulierte Grundidee für das Kerngebäude wurde jedoch beibehalten. Das EEZ liegt jetzt auf einer künstlichen Insel in einem mehrstufig angelegten Gewässer. Das Kern- bzw. Eingangsgebäude ist für interaktive Ausstellungen zum Thema Energie vorgesehen, mit dem „Energie-Pur-Turm“ als Hauptattraktion. Ferner befinden sich hier Tagungs- und Sonderausstellungsräume, Gastronomie, Shop und Ausstellungsflächen im Freibereich. Im Obergeschoss liegt das von regionalen Gymnasien genutzte „Experimentarium“, Lehr- und Experimentierräume für physikalische, chemische und biologische Fragestellungen zum Thema Energie. In zwei angegliederten Flügeln und einem weiteren frei stehenden Bau ergänzen „gläserne Werkstätten“ des Ausbildungszentrums der benachbarten Firma Enercon ebenso wie das Zentrum für Natur+Technik (als außerschulischer Lernort für Schüler aller Altersstufen), das Zentrum für nachhaltige Ernährung sowie ein Lehrerseminar des Landes Niedersachsen das Gesamtkonzept räumlich und inhaltlich.

1. Preis

Architekturbüro Tabery, Bremervörde
Lothar Tabery
Mitarbeit: Klemens Hüttche · Andreas Stein
Modell: amh Architektur Modelle Hogrefe,
Bremen, Thomas Hogrefe
L.Arch.: Planring 4, Bremervörde
Andreas Damm
Heitzung/Elektro/Sanitär: Voigt und Wittig
Ingenieurplanung, Bremen
Tragwerk: Ing.-Büro Lütjen und Pausen,
Bremervörde

2. Preis

Raumplan, Hannover
Stefanie von Heeren · Carola Diestelmeier
Joachim Rink · Tim Steinberg
L.Arch.: Hans-Werner Mohrmann
Tragwerk: Drewes + Speth, Hannover
Prof. Helmut Drewes · Prof. Dr. Martin Speth
Haustechnik/Energie: GMW-Ingenieurbüro
GmbH, Hannover
Martin Flohr

3. Preis

Architekturbüro Gert Ulpts, Aurich
Mitarbeit: Marten Ulpts · Anika Carolin Boehm
Jennifer Ennen · Michael Zach
Statik: Post & Hansen Ingenieurbüro für Tragwerksplanung,
Aurich
TGA: Pro Energie + Technik GmbH, Aurich
ECO.S Energieconsulting Stodtmeister, Berlin

4. Preis

JF Architekten und Stadtplaner Johannsen Fuchs und Dycker, Husum
Mitarbeit: Manuel Dycker · Hauke Hassold
Anton Ratering

Ankauf

harris + kurrle architekten bda, Stuttgart

Ankauf

Architekten Johannsen und Partner, Hamburg
Verfahrensart
Begrenzt offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auslosung von 6 Teilnehmern zuzüglich 4 Einladungen

Wettbewebskoordination
Pro Publico e.V., Bremen
Tjards Architekturbüro, Friedeburg

Wettbewerbsaufgabe
Die Stadt Aurich beabsichtigt, für die Errichtung eines Energie-Erlebniszentrums (EEZ) auf dem so genannten „Großen Sett“, einer von einer Fluss-Schleife des Ems-Jade-Kanals gebildeten Landzunge am Auricher Hafen, einen Architekturplanungswettbewerb auszuschreiben.

Das EEZ soll als interaktives Erlebniszentrum mit Ausstellung, Workshops, Experimentierbereich, Shop und Gastronomie unterhaltend und sachgerecht über die neusten Entwicklungen und zukunftsweisende Konzepte auf dem Gebiet der Erschließung und Nutzung regenerativer Energie informieren und dabei die Kompetenzen der Region und der Stadt Aurich auf diesem Gebiet dokumentieren.

Das EEZ informiert, sensibilisiert, vermittelt Wissen und bietet Neues zum Testen und erproben an. Das EEZ soll ein attraktiver außerschulischer Lernort für Schüler und Auszubildende, ein touristischer Anziehungspunkt für die Region und ein Symbol mit überregionaler Ausstrahlung und Bedeutung für eine neue Energieperspektive werden. Insbesondere Wind und Wasser als regional bedeutsame Quellen regenerativer Energielösungen werden ein Schwerpunkt der inszenierten Themen sein.

Für das EEZ sollen ein Ausstellungsgebäude mit einer Bruttogeschoßfläche von rd. 2.400 m² und einem gestalteten Freigelände von rd. 2.000 m², das ebenfalls mit Exponaten und Spielgeräten ausgerüstet wird.

Competition assignment
The town of Aurich is announcing an architec tural competition for an Energy Experience Centre (EEZ) at Aurich Harbour. The interactive EEZ will inform about the latest concepts of renewable energies and the competence of Aurich and region with exhibitions, workshops and gastronomy. It shall be a nationwide symbol of the importance of new energy-perspectives. The exhibition area shall have a GFA of 2.400 m² and an open-air exhibition ground of 2.000 m².

Preisrichter
Herr Rüdiger, Braunschweig (Vors.)
Arnold Gossel, Stadtrat, Aurich
Herr Prof. Dr. Droste, Oldenburg
Hardwig Kuiper, Stadtrat, Aurich
Ulrich Mittelstädt, Stadtrat, Aurich
Herr Pax, Hannover
Herr Salmhofer, Braunschweig
Herr Schleich, Hannover
Heinz-Werner Windhorst, Bürgermeister, Aurich
Jochen Schmidt, Stadtrat, Aurich

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig, die Arbeit mit dem ersten Preis zur weiteren Bearbeitung zu wählen.

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