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Dienstleistungsgebäude Hafenweg 10 , Münster/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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Veröffentlicht als:

Dokumentation
Zwischenbericht
wa-ID
wa-2013119
Tag der Veröffentlichung
18.06.2013
Aktualisiert am
01.10.2015
Verfahrensart
Einladungswettbewerb
Teilnehmer
Freischaffende, angestellte und beamtete Architekten
Beteiligung
8 Arbeiten
Auslober
Koordination
Wolters Partner Architekten & Stadtplaner GmbH, Coesfeld
Abgabetermin
21.05.2013
Preisgerichtssitzung
18.06.2013

Oktober 2015 -- Zwischenstand des Projekts

Peter Bastian Architekten aus Münster haben den Wettbewerb um ein Bürohaus am Hafenweg im Juni 2013 gewonnen und, wie der Auslober berichtet, auch den Auftrag zum Bau erhalten: Dieser schreitet zügig voran. Die geplanten Nutzungen sind im Wesentlichen in Form von Büroflächen anzunehmen. Im Erdgeschoss soll zusätzlich zu der zu berücksichtigenden Tiefgaragenzufahrt ein repräsentatives Entree entstehen, welches zusätzlich die straßenseitige Erschließung einer zum Wasser hin orientierten Gastronomiefläche unabhängig von der Obergeschossnutzung gewährleistet. Die Fertigstellung ist für 2016 vorgesehen.

1. Preis

Peter Bastian Architekten, Münster
Peter Bastian
Mitarbeit: Sandra Wosnica · Theodora Ignatova Natalia Heiß · Florian Walter
Sabrina Hasenau · Piet Fröhlich
Sven Helms

2. Preis

Maas & Partner, Münster
Michael Maas
Mitarbeit: John Beckmann · Matthias Zihlke
Friederike Pojoda

3. Preis

Burhoff & Burhoff, Münster
Klaus Burhoff · Beate Burhoff-Dömer
Mitarbeit: Anna Sumik · Darius Pohl
Malte Flatau · Yvonne Mitschke
Verfahrensart
Einstufiger, begrenzter Realisierungswettbewerb als Einladungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe
Im Zuge des Strukturwandels hat sich am nördlichen Ufer des Stadthafens Münster, am Kreativkai, eine kleinteilige Mischung von kultureller Nutzung, Gastronomie und hochwertigen Dienstleistungen (Architekten, Ingenieure, Verlage) mit vereinzelt verbliebenem Gewerbe etabliert. Diese Entwicklung entspricht dem Leitbild „Kreativkai“ nach dem die vorherrschende Nutzung aus Agenturen, Verlagen, Druckereien, Theater, Gastronomie der gehobenen Kategorie, Künstlerateliers, Galerien etc. bestehen sollte.
Das Wolfgang Borchert Theater, wird von der Nord- zur Südseite des Hafens in den Rhenusspeicher umziehen – Hafenplatz 8 und das angrenzende Grundstück Hafenweg 10 sollen zu einem Büro- und Dienstleistungszentrum zusammengefügt werden.
Der erste Abschnitt dieser Baumaßnahme wird von den Architekten Pfeiffer · Ellermann · Preckel Münster auf den Mauern des ehemaligen Wolfgang Borchert Theaters realisiert. Für den zweiten Baustein erwartet der Auslober mit diesem Wettbewerb eine kluge und überzeugende baukulturelle Lösung, die sich in den baulichen Kontext der Hafenarchitektur einfügt.
Das sich anschließende Grundstück der Stadt- werke Münster, Hafenweg 12, könnte langfristig ein dritter Bauabschnitt werden, soll aber in jedem Fall als städtebauliche Entwurfsstudie die Chance auf Zukunft aufzeigen.
Eine Verbindung aus Richtung Soester Straße zwischen den Gebäuden Hafenweg 10 und Hafenweg 12 an das Hafenbecken des Stadthafens 1 sollte von den Teilnehmern unbedingt als städtebauliche Chance verstanden werden, um die fuß- läufige Durchlässigkeit an städtebaulich richtiger Stelle zu ermöglichen.
Die geplanten Nutzungen für den Hafenplatz 8 sind im Wesentlichen in Form von Büroflächen anzunehmen mit der Absicht der maximalen flexiblen Belegung der Geschosse in Zellen- wie auch Großraumbüro-Strukturen.
Die Erdgeschossfläche sollte neben der zu berücksichtigenden Tiefgaragenzufahrt ein repräsentatives Entree erhalten, welches zusätzlich die straßenseitige Erschließung einer zum Wasser hin orientierten Gastronomiefläche, un- abhängig von der Obergeschossnutzung, gewährleistet. Die Obergeschosse sind so zu planen, dass eine direkte horizontale Anbindung der Flächen an den Hafenplatz 8 möglich ist. Neben der Haupterschließung sind zusätzliche vertikale Verbindungen in strategisch günstiger Grundrisslage zur internen Erschließung der Obergeschosse einzuplanen. Vor dem Hintergrund der Absicht des Auslobers eine maximal flexiblen Belegung der Geschosse in Zellen wie auch in Großraumstrukturen soll die Haustechnik zentral positioniert werden. Die Möglichkeit der Mehrfachteilung der Geschossflächen ist hierbei zu berücksichtigen.

Competition assignment
As part of the structural change a clustered mixture of cultural uses, gastronomy and high-quality services has been established at the Kreativkai, in accordance to the concept ”Kreativ-kai“, which was designed for agencies, publishing companies, theatre, upscale gastronomy, artists’ studios, galleries etc.
The Wolfgang Borchert Theatre will move from the north to the south side and Hafenplatz 8 and Hafenweg 10 will be combined to an office and service centre. The first building phase will be implemented by Pfeiffer, Ellermann, Preckel Architects, Münster. This competition is looking for a smart and convincing solution, blending in the structural context of the harbour architecture. The planned uses for the Hafenplatz 8 are mainly flexible office areas, a prestigious entrance area on the ground floor, access to the underground car park and the gastronomy area, oriented towards the water.

Preisrichter
Peter Wilson, Münster (Vors.)
Prof. Karl-Heinz Petzinka, Düsseldorf
Jörg Preckel, Münster
Hartwig Schultheiß, Stadtdirektor Münster
Hendrik Snoek, Geschäftsführer RATIO Erdöl GmbH & Co. KG, Münster
Georg Wendel, Diözesanbaudirektor, Münster
Stellv.: Johannes Schilling, Köln
Siegfried Thielen, Dezernent für Planungs- und Baukoordination, Münster

Preisgerichtsempfehlung
Die Jury empfiehlt dem Auslober einstimmig den Preisträger der mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde, mit der weiteren Aufgabe zu betrauen sobald die Maßnahme realisiert werden kann.

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