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Diakonie-Campus , Düsseldorf/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

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wa-ID
wa-2008074
Tag der Veröffentlichung
05.07.2004
Aktualisiert am
16.07.2004
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Teilnehmer
Architekten und Landschaftsarchitekten
Beteiligung
6 Arbeiten
Auslober
Koordination
scheuvens + wachten plus planungsgesellschaft mbh, Dortmund
Abgabetermin Pläne
05.07.2004
Abgabetermin Modell
09.07.2004
Preisgerichtssitzung
16.07.2004

Wie viele Buchstaben hat "wa"?

1. Rang

Baumschlager · Eberle ZT GmbH, Lustenau
Prof. D. Eberle · C. Baumschlager
H. U. Grassmann
Mitarbeit: S. Timm · M. Indrist
L.Arch.: Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich
Mitarbeit: G. Vogt · R. Illien · L. Brunier
Verkehr: EBP Ernst · Basler und Partner, Zürich
P. Ruggli

2. Rang

wulf architekten, Stuttgart
Prof. Tobias Wulf · Kai Bierich · Alexander Vohl
Mitarbeit: Alexander zur Brügge · Julia Rumpf
Jessica Illing · Katarzyna Zakulska
L.Arch.: Adler & Olesch, Mainz
Mitarbeit: Stefan Bitter · Ralf Strasser

3. Rang

Morger Partner Architekten AG, Basel
Meinrad Morger · Heinrich Degelo
Benjamin Theiler
Mitarbeit: Christian Jonasse · Benedikt Schlatter
Gunda Schulz · Claudia Zipperle
L.Arch.: Zulauf · Seippel · Schweingruber
GmbH, Baden
Mitarbeit: Esther Brunner
Verfahrensart
Einstufiger Realisierungswettbewerb als Einladungswettbewerb im kooperativen Verfahren mit 6 Teams, bestehend aus Architekten und Landschaftsarchitekten, nach vorgeschaltetem Bewerbungsverfa

Wettbewerbsaufgabe
Die Gebäude der Diakonie im Düsseldorfer Stadtteil Flingern-Süd sind in die Jahre gekommen. Unter qualitativen wie quantitativen Gesichtspunkten entsprechen einige der Bauten nicht mehr gegenwärtigem Anspruch, Bedarf und Standard an eine hochwertige Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen. Das Areal der Diakonie bedarf einer grundsätzlichen Modernisierung und Neuordnung. Damit aufs Engste verknüpft ist der Anspruch an eine Öffnung des Areals zum Stadtteil Flingern. Unter der Überschrift „Diakonie-Campus“ soll dieser Wettbewerb Wege dazu auf zeigen, die Ansprüche an einen attraktiven, modernen Standort für Begegnung, Pflege und Betreuung hilfsbedürftiger Menschen und als Zentrum der Kirchengemeinde Flingern-Süd und Oberbilk zu realisieren.
Unter Einbeziehung bestehender Gebäude sind vorhandene und neu zu realisierende Service-, Pflege-, Betreuungs- und Verwaltungseinrichtungen, Einrichtungen der Kirchengemeinde, innenstadtnahes Wohnen und kleinteiliger Einzelhandel aufs engste miteinander zu verknüpfen. Eine fein abgestufte Hierarchie öffentlicher und gemeinschaftlicher Bereiche und eine sensible Vernetzung des Geländes mit angrenzenden öffentlichen Räumen und Freianlagen soll dazu beitragen, den Diakonie-Campus für Bewohner wie für Anwohner zu einem Ort von hoher Aufenthaltsqualität werden zu lassen. Die Sanierung, aber auch der Abriss vorhandener Bauten und die Realisierung der vielfältigen Nutzungsansprüche in attraktiven Neubauten sind wesentlicher Teil dieser komplexen Aufgabe.
Das Raumprogramm umfasst u.a.:
– Kirchen- und Gemeindeflächen 640 m2
– Alten- und Pflegeheim 5.300 m2
– Behindertenwohnen 20 Wohnungen je 2 Zimmer + Bad je 40 m2 Wohnbereich 6-8 Personen
– Verwaltung/Betreuung 2.033 m2
– Begegnungsstätten 605 m2

Preisrichter
Prof. Gerd Aufmkolk, Nürnberg (Vors.)
Prof. Ernst Kasper, Aachen
Prof. Christa Reicher, Aachen
Thorsten Nolting, Diakonie, Düsseldorf
Rainer Thünken, Diakonie, Düsseldorf
Pfarrer Ulrich Schuster, Christus-Kirchengem.
Richard Erben, Stadt Düsseldorf
Stellv.: Marita Schnepper, London
Prof. Ulrike Beuter, Oberhausen
Adolf-Leopold Krebs, Diakonie, Düsseldorf
Mathias Thomes, Diakonie, Düsseldorf

Vorprüfung/Koordination:
Guido Moritz, Diakonie, Düsseldorf
Claus Lange, Stadt Düsseldorf
Reinhard Schepers, Stadt Düsseldorf
Hermann Stappmann, Stadt Düsseldorf
Melanie Busse, Dortmund
Mathias Haak, Dortmund
René Reckschwardt, Dortmund
Thomas Treitz, Dortmund

Preisgerichtsempfehlung
Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Verfasser der mit dem 1. Rang ausgezeichneten Arbeit mit der weiteren Bearbeitung zu beauftragen und die eingereichte Arbeit zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen.

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