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Denkmalgerechte Sanierung der Staatsbibliothek zu Berlin , Berlin/ Deutschland

Architektur Wettbewerbs-Ergebnis

wa-ID
wa-2025436
Tag der Veröffentlichung
05.12.2018
Aktualisiert am
10.09.2019
Verfahrensart
Nicht offener Wettbewerb
Zulassungsbereich
EWG
Teilnehmer
Architekten
Beteiligung
14 Arbeiten
Auslober
Bewerbungsschluss
08.01.2019
Abgabetermin
04.07.2019 16:00
Preisgerichtssitzung
05.09.2019
Ausstellung
01.-15.10.2019

1. Preis

gmp Architekten von Gerkan · Marg und Partner, Berlin
Verfasser: Meinhard von Gerkan · Stephan Schütz · Christian Hellmund
Mitarbeiter: Anna von Aulock · Tobias Alexander Schmidt
Marta Busnelli · Wangtao Bao · Zihong Tang · Stephanie Brendel
Anna Jordan · Kristin Schoyerer · Jan Deml · Thilo Zehme

Fachplaner:
Larissa Sabottka (Architekturhistorikerin)
Dr. Klaus Werner (Bibliotheksdirektor)
Tobias Behrens (Bauakustiker)
  • 1. Preis: Eingang Ostseite mit Leseterrassen / Quelle: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin
  • 1. Preis: Wandelhalle, 1. Obergeschoss / Quelle: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin
  • 1. Preis: Lageplan / Quelle: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin
  • 1. Preis: Grundriss 1. Obergeschoss / Quelle: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin
  • 1. Preis: Eingang Ostseite mit Leseterrassen / Quelle: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin
  • 1. Preis: Wandelhalle, 1. Obergeschoss / Quelle: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin
  • 1. Preis: Lageplan / Quelle: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin
  • 1. Preis: Grundriss 1. Obergeschoss / Quelle: gmp Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin

2. Preis

David Chipperfield Architects, Berlin
Verfasser: David Chipperfield · Ulrike Eberhardt · Martin Reichert
Mitarbeiter: Ulrike Eberhardt · Anke Fritzsch · Olwen Fowler
Enise Kocaman · Cyril Kriwan · Dalia Liksaite · Maximilian Lohmann
Martin Reichert · Franziska Rusch · Nabih Salmoun · Alexander Schwarz
Juliane Schwarz · Kawalpreet Singh · David Wegner · Ute Zscharnt

Fachplaner:
Alexander Rotsch · Julian Diaz (Kunstlichtplanung)
  • 2. Preis: Eingang Ostseite / Quelle: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Foyer Eingang Ostseite und Cafeteria / Quelle: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Grundriss Erdgeschoss / Quelle: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Grundriss 1. Obergeschoss / Quelle: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Eingang Ostseite / Quelle: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Foyer Eingang Ostseite und Cafeteria / Quelle: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Grundriss Erdgeschoss / Quelle: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
  • 2. Preis: Grundriss 1. Obergeschoss / Quelle: David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin

Anerkennung

Grüntuch Ernst Planungs GmbH, Berlin
Verfasser: Almut Grüntuch-Ernst · Armand Grüntuch
Mitarbeiter: Ufuk Celik · Lukas Gesell · Paul Eichholtz
Vincent Preti · Götz Hinrichsen · Max Weigert · Xingzhou Li
Shereen Martello · Benjamin Strauß

Fachplaner:
Dr. Gunnar Klack (Denkmalpflege)
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: Grüntuch Ernst Planungsgesellschaft mbH, Berlin
  • Anerkennung: Wandelhalle mit Zugangskontrolle / Quelle: Grüntuch Ernst Planungsgesellschaft mbH, Berlin
  • Anerkennung: Grundriss Erdgeschoss / Quelle: Grüntuch Ernst Planungsgesellschaft mbH, Berlin
  • Anerkennung: Grundriss 1. Obergeschoss / Quelle: Grüntuch Ernst Planungsgesellschaft mbH, Berlin
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: Grüntuch Ernst Planungsgesellschaft mbH, Berlin
  • Anerkennung: Wandelhalle mit Zugangskontrolle / Quelle: Grüntuch Ernst Planungsgesellschaft mbH, Berlin
  • Anerkennung: Grundriss Erdgeschoss / Quelle: Grüntuch Ernst Planungsgesellschaft mbH, Berlin
  • Anerkennung: Grundriss 1. Obergeschoss / Quelle: Grüntuch Ernst Planungsgesellschaft mbH, Berlin

Anerkennung

heneghan.peng.architects, Dublin
in Teilnehmergemeinschaft mit: adb Ewerien und Obermann,
SHS Architekten Stelzner Herbert Sütterle PartG mbB

Verfasser: Roisin Heneghan · Shih-Fu Peng
Mitarbeiter: Andreas Dopfer · Joáo Sequeira Pires
Minho Park · Anna Bokodi · Kathrin Klaus

Fachplaner:
Agustin Ramirez (Visualisierung)
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: heneghan peng architects, Berlin/Dublin mit adb Ewerien und Obermann und SHS Architekten Stelzner Herbert Sütterle PartG mbB, Berlin
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: heneghan peng architects, Berlin/Dublin mit adb Ewerien und Obermann und SHS Architekten Stelzner Herbert Sütterle PartG mbB, Berlin
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: heneghan peng architects, Berlin/Dublin mit adb Ewerien und Obermann und SHS Architekten Stelzner Herbert Sütterle PartG mbB, Berlin
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: heneghan peng architects, Berlin/Dublin mit adb Ewerien und Obermann und SHS Architekten Stelzner Herbert Sütterle PartG mbB, Berlin
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: heneghan peng architects, Berlin/Dublin mit adb Ewerien und Obermann und SHS Architekten Stelzner Herbert Sütterle PartG mbB, Berlin
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: heneghan peng architects, Berlin/Dublin mit adb Ewerien und Obermann und SHS Architekten Stelzner Herbert Sütterle PartG mbB, Berlin
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: heneghan peng architects, Berlin/Dublin mit adb Ewerien und Obermann und SHS Architekten Stelzner Herbert Sütterle PartG mbB, Berlin
  • Anerkennung: Eingang Ostseite / Quelle: heneghan peng architects, Berlin/Dublin mit adb Ewerien und Obermann und SHS Architekten Stelzner Herbert Sütterle PartG mbB, Berlin
Verfahrensart
Nichtoffener, einphasiger anonymer Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren

Ausgewählte Teilnehmer
ALA Architects. Ltd., Helsinki
Caruso St. John Architects LLP, London
CRUZY ORTIZ ARQUITECTOS, Sevilla
David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Formation A, Berlin und AllesWirdGut ZT GmbH, Wien
gmp Generalplanungsgesellschaft, Berlin
Grüntuch Ernst Planungs-GmbH, Berlin
Hascher Jehle Design GmbH, Berlin
heneghan peng architects und adb Ewerien und Obermann und s | h| | s architekten, Berlin
KAAN Architecten B.V., Rotterdam
Nieto Sobejano Arquitectos GmbH, Berlin
SAM Architekten AG, Zürich
Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Winking Froh Architekten GmbH, Berlin

Anlass und Ziel
Im Laufe des über 40-jährigen Betriebs haben sich in Teilbereichen der Staatsbibliothek offensichtliche Probleme in der alltäglichen Nutzung herauskristallisiert. Für diese sollen im Rahmen des hier ausgeschriebenen Wettbewerbs neu zu organisierende und gestalterische Lösungsansätze mit einer behutsamen und denkmalverträglichen Handschrift entwickelt werden. Eine besondere Sensibilität im Umgang mit dem Denkmal und eine hohe, sorgfältige Detailqualität sowie die Integration der baulichen Änderungen/Ergänzungen im Sinne Scharouns werden dabei vorausgesetzt.

Die Aufgabenstellung umfasst u.a. die Planung eines weiteren Eingangs auf der Rückseite der Staatsbibliothek zum Marlene-Dietrich-Platz. Die Zugänglichkeit von dieser Seite und die Wahrnehmung als öffentliches Gebäude am stark frequentierten Marlene-Dietrich-Platz sollen die Staatbibliothek vom Rande des Kulturforums in die Mitte eines der wichtigsten und meistbesuchten Zentren der Stadtgesellschaft rücken.

Durch eine Verbindung Potsdamer Platz - Staatsbibliothek - Kulturforum wird die Bedeutung des Kulturforums als öffentlicher zentraler Ort des kulturellen und wissenschaftlichen Austausches gestärkt. Die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten des betont offen gestalteten Foyers werden zurzeit nicht ausgeschöpft.

Das Foyer soll daher durch Verlegung öffentlicher Nutzungen in den nicht kontrollierten Bereich - im Sinne der Konzeption des Hauses - neu geordnet werden. Dadurch soll nicht zuletzt die Schwelle zur Nutzung der Staatsbibliothek gesenkt und deren vielfältige Angebote künftig besser wahrnehmbar werden. Das betrifft insbesondere die Möglichkeit, Cafeteria und Bibliotheksverkauf ohne Passieren einer Eingangskontrolle nutzen zu können. Darüber hinaus soll auch durch die Rückführung der Ortsleihe - auf ein verträgliches Ausmaß - die Großzügigkeit des Foyers wiederhergestellt werden.

Ziel des Wettbewerbs ist es, ein geeignetes Architekturbüro zu finden, das einen überzeugenden Entwurf für ein zukunftsfähiges funktionales und gestalterisches Konzept für die Staatsbibliothek von Hans Scharoun entwickelt und eine denkmalgerechte, funktional tragfähige und nachhaltige Nutzung des Gebäudes, bei weitestgehendem Erhalt des Einzeldenkmals und behutsamer Integration neuer technischer Erfordernisse in die Originalsubstanz bietet. Gleichzeitig wird ein Architekturbüro gesucht, das sich zudem mit der anspruchsvollen Bauaufgabe identifiziert und diese mindestens bis zum Abschluss der Ausführungsplanung ca. 2024 engagiert begleitet.

Fachpreisrichter
Winfried Brenne, Brenne Architekten, Berlin
Prof. Donatella Fioretti, Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin
Prof. Susanne Gross, Kister Scheithauser Gross Architekten, Köln
Prof. Andreas Hild, Hild und K Architekten, München
Volker Kurrle, Harris und Kurrle Architekten, Stuttgart (Vorsitz)
Prof. Dr. HG Merz, Berlin und Stuttgart

Sachpreisrichter
Prof. Dr. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK)
Dr. h.c. (NUACA) Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin (SBB)
Christine Hammann, Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)
Dr. Günter Winands, Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien (BKM)
Petra Wesseler, Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR)

Ausstellung
Die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten wird am 30. September 2019, 18 Uhr, in der Staatsbibliothek zu Berlin, Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin, eröffnet und ist vom 1. bis zum 15. Oktober jeweils montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr zu sehen, außer am 3. Oktober.
05/12/2018    S234    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 
Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architekturbüros
2018/S 234-535701
Wettbewerbsbekanntmachung
Legal Basis:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
/Auftraggeber

I.1) Name und Adressen

Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, Referat A 2, zu Händen von: Birgit Jacke-Ziegert
Telefon: +49 30184019201
E-Mail: WBW-Stabi2@bbr.bund.de
Fax: +49 30184019209
NUTS-Code: DE3
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bbr.bund.de

I.2) Informationen zur gemeinsamen Beschaffung


I.3) Kommunikation

Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/PlanungsWettbewerbe/wettbewerbe_node.html
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers

Andere: Stiftung Preußischer Kulturbesitz

I.5) Haupttätigkeit(en)

Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand


II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:

Nichtoffener, einphasiger anonymer Planungswettbewerb für Architekten nach den RPW 2013 für ein funktionales, denkmalgerechtes Veränderungskonzept der Staatsbibliothek zu Berlin von Hans Scharoun

II.1.2) CPV-Code Hauptteil

71200000

II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)

71220000

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:

Die nach Plänen von Hans Scharoun errichtete Staatsbibliothek zu Berlin soll unter Berücksichtigung eines Teilbetriebes grundinstandgesetzt werden. Das Gebäude an der Potsdamer Straße gilt als herausragendes Beispiel der Bibliotheksarchitektur und ist in die Denkmalliste des Landes Berlins eingetragen. Die Grundinstandsetzung beinhaltet alle erforderlichen Maßnahmen zur Sanierung der Bausubstanz, zur Beseitigung von Schadstoffen (auch Asbest), die Erneuerung haustechnischer Anlagen, die Sanierung von Oberflächen (Wänden, Decken, Böden), Maßnahmen zum Brandschutz sowie die Schaffung von Baufreiheit, Provisorien, Umzugsplanungen und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung eines Teilbetriebes.
Im Rahmen eines Wettbewerbs sollen für neu zu organisierende Teilbereiche gestalterische Lösungsansätze – auch im Hinblick auf die Barrierefreiheit – entwickelt werden. Dazu gehören u. a. die Neuordnungen der Zugangskontrolle und des Foyers mit öffentlichen Nutzungen, die Verlagerung der Cafeteria sowie die Planung eines zweiten Eingangs zum Marlene-Dietrich-Platz. Eine besondere Sensibilität im Umgang mit dem Denkmal und eine hohe, sorgfältige Detailqualität werden erwartet. Die Wettbewerbsaufgabe umfasst einen Bereich von ca. 11 000 m2.
Ziel des Wettbewerbs ist es, ein geeignetes Architekturbüro zu finden, das sich mit der anspruchsvollen Bauaufgabe identifiziert und diese mindestens bis zum Abschluss der Ausführungsplanung ca. 2024 engagiert begleitet. Gleichzeitig soll im Wettbewerb ein zukunftsfähiges funktionales und gestalterisches Konzept für die Staatsbibliothek von Hans Scharoun entwickelt werden, das eine denkmalgerechte, funktional tragfähige und nachhaltige Nutzung des Gebäudes, bei weitest gehendem Erhalts des Einzeldenkmals und behutsamer Integration neuer technischer Erfordernisse in die Originalsubstanz, ermöglicht.
Die vorläufige Finanzplanung für die gesamte Baumaßnahme geht als grobe Kostenprognose derzeit von einer Preisspanne von ca. 500 bis 600 Mio. EUR brutto (Preisstand 2022, KG 200- 700) aus.
Weitere Beauftragung im Anschluss an den Wettbewerb:
Der Auslober beabsichtigt, der Empfehlung des Preisgerichts folgend mit dem ersten Preisträger Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, die Leistungsphasen 2 bis 5 nach HOAI § 34 (Honorarzone IV) der Grundinstandsetzung inkl. der funktionalen Neuordnungen (Wettbewerbsaufgabe) und der Umzugs- und Provisorienplanung zu beauftragen, sofern eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewährleistet ist und sonstige wichtige Gründe der Beauftragung nicht entgegenstehen. Die Beauftragung einer künstlerischen Oberleitung in den Leistungsphasen 6 – 9 der HOAI wird optional in Betracht gezogen. Sollten die Verhandlungen mit dem 1. Preisträger aus wichtigen Gründen scheitern, wird der Auslober unter allen Preisträgern ein Verhandlungsverfahren nach VgV durchführen. Für diesen Fall, gilt folgende Bewertungsmatrix:
I. Ergebnis des Planungswettbewerbs: 2. Preis = 200 Punkte; 3. Preis = 150 Punkte;
II. Honorarangebot max. 40 Punkte;
III. weitere projektspezifische Zuschlagskriterien (Personalorganisatorische Aufgabenumsetzung, Qualität der Herangehensweise an das Projekt, sonstige aufgabenspezifische Zuschlagskriterien) max. 120 Punkte.
Sollte das Preisgericht eine Überarbeitung von mehreren gleichrangigen Preisen anordnen, gilt folgende Bewertungsmatrix:
I. Qualität der Überarbeitung: max. 200 Punkte;
II. Honorarangebot max. 40 Punkte;
III. weitere projektspezifische Zuschlagskriterien (Personalorganisatorische Aufgabenumsetzung, Qualität der Herangehensweise an das Projekt, sonstige aufgabenspezifische Zuschlagskriterien) max. 120 Punkte.

II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben


III.1) Teilnahmebedingungen


III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

III.1.1. Mindestanforderungen
III.1.1.1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft:
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2015-2017) muss im Bereich Objektplanung Gebäude (LPH 2 – 8 nach §§ 34ff HOAI) mindestens 2,0 Mio. EUR netto betragen.
III.1.1.2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestanforderungen an den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft:
a) Personelle Ausstattung: Die Summe der Büroinhaber und der festen und freien Mitarbeiter mit Hochschulabschluss (Master, Bachelor oder vergleichbar) beträgt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2015-2017) mindestens 20;
b) Nachweis der Bauvorlageberechtigung gemäß BauOBln;
c) Mit dem Bewerbungsbogen Teil 1 sind innerhalb der Bewerbungsfrist 2 unterschiedliche, mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte – P1 und P2 – zur Objektplanung Gebäude vorzustellen, die unter eigenem Namen erstellt wurden, vollständig in den Leistungsphasen 2-5 nach HOAI (oder vergleichbar: Vorplanung bis Ausführungsplanung) vom Bewerber erbracht wurden und diesem eindeutig zuzuordnen sein müssen. Beide Projekte müssen jeweils im Zeitraum vom 1.1.2012 bis zum Tag der Veröffentlichung realisiert worden sein.
Zusätzlich gelten folgende Mindestanforderungen:
— P1 wurde als Sanierung und Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes realisiert; Baukosten mind. 7 Mio. EUR (netto) in den KG 200-700 nach DIN 276 (oder vergleichbar)
— P2 wurde als komplexe Großbaumaßnahme realisiert; Baukosten mind. 50 Mio. EUR (netto) in den KG 200-700 nach DIN 276 (oder vergleichbar),
— „Realisiert“ bzw. „fertiggestellt“ bedeutet hierbei, dass das Gebäude funktionsfähig und bis auf unerhebliche Restarbeiten bis zum Datum der Veröffentlichung der Bekanntmachung dieses Verfahrens fertiggestellt und an den Nutzer übergeben wurde.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können Referenzprojekte von jedem Partner der Bewerbergemeinschaft genannt werden. Referenzprojekte eines Nachunternehmers sind nicht zugelassen.
III1.2 Auswahlkriterien:
Die Bewertung erfolgt hinsichtlich für P1:
A. der stadträumlichen, architektonischen, innenräumlichen Qualität des Gestaltungskonzepts (max. 40 Punkte pro Projekt);
B. Details, Materialien, Konstruktion (max. 60 Punkte pro Projekt)
C. Referenzschreiben: jeweils 1 Pkt. für: Bestätigung des Auftraggebers, positive Beurteilung von: Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit, Termintreue, Kostentreue; (insgesamt max. 5 Punkte).
Die Bewertung erfolgt hinsichtlich für P2:
A. der stadträumlichen, architektonischen, innenräumlichen Qualität des Gestaltungskonzepts (max. 60 Punkte pro Projekt);
B. Details, Materialien, Konstruktion (max. 40 Punkte pro Projekt)
C. Referenzschreiben: jeweils 1 Pkt. für: Bestätigung des Auftraggebers, positive Beurteilung von: Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit, Termintreue, Kostentreue (insgesamt max. 5 Punkte).
Vergleichbarkeit: Nachweis eines Projektes P 3, das im Zeitraum vom 1.1.2012 bis zum Tag der Veröffentlichung als Bibliotheksgebäude, Theater, Opern-, Konzertgebäude, Museum, Studiogebäude für Rundfunk oder Fernsehen, Ausstellungsgebäude oder Hochschulgebäude mit Bibliothek und Lesesaal als Neubau oder Sanierungsmaßnahme fertiggestellt worden ist; mit mindestens Leistungsphasen 2-5 nach HOAI (oder vergleichbar: Vorplanung bis Ausführungsplanung). Der Nachweis kann durch die genannten Projekte P1 oder P2 oder durch ein anderes Referenzprojekt P3 erbracht werden. Das Referenzprojekt muss dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Bei Erfüllung der Anforderung werden 10 Punkte vergeben.
Die Darstellung pro Referenzprojekt (P1, P2) ist auf jeweils ein DIN A 3 großes Blatt, einseitig bedruckt zu beschränken. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.

III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Architekt/in

Abschnitt IV: Verfahren


IV.1) Beschreibung


IV.1.2) Art des Wettbewerbs

Nichtoffen
Mindestzahl: 7
Höchstzahl: 15

IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:

keine

IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Leitgedanke/Entwurfsidee, Sensibilität im Umgang mit dem denkmalgeschützten Bestand, architektonisches, innenräumliches Gestaltungskonzept, Funktionalität, Erschließung, Detaillierung, Materialität, Wirtschaftlichkeit.
Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung dar. Die Nennung der Unterkriterien erfolgt im Auslobungstext.

IV.2) Verwaltungsangaben


IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge

Tag: 08/01/2019
Ortszeit: 16:00

IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

Tag: 28/02/2019

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

Deutsch

IV.3) Preise und Preisgericht


IV.3.1) Angaben zu Preisen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:
Die Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: _3_
Die Wettbewerbssumme beträgt 207 000 EUR netto. 132 000 EUR netto werden in Form von 3 Preisen und Anerkennungen vergeben:
1) Preis: 53 000 EUR;
2) Preis: 33 000 EUR;
3) Preis: 26 000 EUR.
Anerkennungssumme: 20 000 EUR.

IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

75 000 EUR netto werden unter den ausgewählten Teilnehmern, die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreichen, als anteilige Aufwandsentschädigung zu gleichen Teilen ausgezahlt.

IV.3.3) Folgeaufträge

Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja

IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts

Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein

IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:

Winfried Brenne, Architekt
Prof. Donatella Fioretti, Architektin
Prof. Susanne Gross, Architektin
Prof. Andreas Hild, Architekt
Volker Kurrle, Architekt
Prof. Dr. HG Merz, Architekt
NN, Stiftung Preußischer Kulturbesitz
NN, Staatsbibliothek zu Berlin
NN, Bundesbeauftragte für Kultur und Medien
NN, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
NN, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Abschnitt VI: Weitere Angaben


VI.3) Zusätzliche Angaben
:
Hinweis 1:
Der Bewerbungsbogen und die vorgenannten Anlagen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de (BBR mit Baubereich Wettbewerbe Planungswettbewerbe) erhältlich.
Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem Verschlossenen Umschlag in Papierform an das BBR zu senden:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Kennwort: „Auswahlverfahren – StaBi“
Hinweis: „Bewerbungsunterlagen – bitte nicht öffnen“
Ref. A 2
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Eine persönliche Abgabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der o. g. Frist (IV.2.2) bis 16.00 Uhr im Referat A2, Raum W 207 erfolgen. Nach diesem Zeitpunkt eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Es gilt der Zeitpunkt des Zuganges und nicht das Datum des Poststempels.
Der Bewerbungsbogen (Teil 1) ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit die Bewerbung die geforderten Erklärungen und Anlagen nicht enthält, sind nur diese auf Anforderung innerhalb einer hierfür benannten Frist nachzureichen. Dies gilt ausdrücklich nicht für den unterschriebenen Bewerbungsbogen und die Präsentation der Referenzprojekte (DIN A 3 Blätter). Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Es besteht kein Anspruch auf Kostenerstattung und Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Der Wettbewerbsausschuss der Berliner Architektenkammer ist bei der Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbs beratend tätig. Die Registriernummer wird mit der Auslobung bekannt gegeben.
Hinweise zu III.1.1.1 und III.1.1.2:
Beruft sich der Bewerber hinsichtlich der gestellten Mindestanforderungen unter Punkt III.1.1. zum Umsatz auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist der/ die Nachunternehmer zu benennen und für den/ die Nachunternehmer eine Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2), die Anlage 4 und die Verpflichtungserklärung (Anlage 5) ausgefüllt und unterzeichnet mit dem Bewerbungsbogen Teil I vorzulegen.
Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß dem § 45 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss er zusätzlich eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung mit dem Nachunternehmer für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorlegen.
Nach Abschluss des Wettbewerbs und zum Verhandlungsverfahren ist der Bewerbungsbogen Teil 2 zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren nach VgV über die E-Vergabe innerhalb der hierzu noch zu benennenden Frist einzureichen. Das Projektteam ist namentlich vorzustellen und das Erfüllen der gestellten Mindestanforderungen ist durch Vorlage eines beruflichen Werdegangs und entsprechender Studiennachweise zu belegen. Gewünscht ist, dass der vorgesehene Projektleiter dem Projekt langfristig zur Verfügung steht; ebenso sollte ein Projektteam gebildet werden, das beständig zusammenarbeitet. Mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch wird der Vertragsentwurf übersandt, zu dem innerhalb einer noch zu benennenden Frist ein Honorarangebot einzureichen ist.

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 2289449-0
Fax: +49 2289499-163Internet-Adresse: www.bbr.bund.de

VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren


VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: +49 228/9499-0
Fax: +49 228/9499-163
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Bundeamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet
Straße des 17. Juni 112
Berlin
10623
Deutschland

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

03/12/2018

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